Die Agrikulturchemische Revolution in der Pflanzenernährungs- und Düngerlehre und ihre Bedeutung für die Erhöhung der Agrarproduktion

Die Entstehung einer eigenständigen Landbauwissenschaft


Seminararbeit, 2005
18 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Die Entstehung einer eigenständigen Landbauwissenschaft
2.1 Die Forschungskontroverse
2.2 Die Herausbildung der Landbauwissenschaften – Etappen und Entwicklungen

3 Pflanzenernährungs- und Düngerlehre – Die Agrikulturchemische Revolution
3.1 Philipp Carl Sprengel – Die Lehre vom Dünger
3.2 Justus von Liebig – Die organische Chemie
3.3 Falschaussagen und Durchsetzung der Erkenntnisse

4 Erhöhung der Agrarproduktion zum Ende des 19. Jahrhunderts
4.1 Die Bedeutung der Pflanzenernährungs- und Düngerlehre
4.2 Die Rolle der landwirtschaftlichen Versuchsstationen

5 Schlussbetrachtung

6 Anlage

7 Quellenverzeichnis

8 Literaturverzeichnis

1 Einführung

Mit dem Anwachsen der Bevölkerungszahlen im Zuge der Industriellen Revolution waren die Entwicklungen in der deutschen Landwirtschaft und somit die Herausbildung einer eigenständigen Landbauwissenschaft entscheidend davon geprägt, wie die verstärkte Nachfrage nach agrarischen Produkten gestillt werden könnte. Veränderte wirtschaftliche, soziale und politische Bedingungen forcierten die steigenden Anforderungen an das Leistungsvermögen der deutschen Landwirtschaft. Eine Befriedigung dieser war jedoch nur durch eine Steigerung der Ertragsintensität möglich, das heißt: auf einer relativ begrenzten landwirtschaftlichen Nutzfläche musste die erzeugte Produktmenge erhöht werden.

Beleuchtet wird in der vorliegenden Arbeit die besondere Rolle der Landbauwissenschaften[1] in diesem Prozess. Dazu wird aus dem umfangreichen Gebiet der Agrarwissenschaften ein Themenkomplex herausgegriffen, der wie kein anderer den Beginn einer neuen Ära in der klassischen Pflanzenproduktionswissenschaft kennzeichnet – die Agrikulturchemische Revolution. Sie stand zugleich für die Vernetzung der naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer[2] mit der praktischen Landwirtschaft, die so symptomatisch für diese Entwicklungsetappe war.

An den Zeitpunkt der Entstehung einer eigenständigen Landbauwissenschaft knüpft sich seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine andauernde Kontroverse der historischen Forschung. Nach Darstellung der Argumente wird der Zeitpunkt abwägend festgelegt und die einzelnen Etappen und wichtigsten Entwicklungen in der Genesis der Agrarwissenschaften skizziert. Mit den herausragenden Protagonisten der Agrikulturchemischen Revolution, Philipp Carl Sprengel und Justus von Liebig, beschäftigt sich der folgende Abschnitt. Von Interesse sind dabei ihre Werke, ihre Irrtümer und die Durchsetzung ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse. Anschließend gilt es, die Rolle der Agrikulturchemie für die Erhöhung der Agrarproduktion zum Ende des 19. Jahrhunderts zu untersuchen. Auf die als Kommunikationszentren zwischen Theorie und Praxis dienenden landwirtschaftlichen Versuchsstationen wird gesondert eingegangen – trugen sie doch maßgeblich zur Verbreitung und Etablierung des neuen Wissens bei. Folgende Fragen sollen die Untersuchung leiten: Warum setzten sich die Ergebnisse der agrikulturchemischen Forschung so spät durch? Worauf ist die Erhöhung der Agrarproduktion in den drei Jahrzehnten vor dem Ausbruch des I. Weltkrieges zurückzuführen? Wie hoch ist der Anteil der Agrarwissenschaften an dieser Steigerung?

2 Die Entstehung einer eigenständigen Landbauwissenschaft

2.1 Die Forschungskontroverse

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts datierte der Agrarökonom Theodor von der Goltz das Entstehen einer eigenständigen Landbauwissenschaft in Deutschland auf den Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert[3]. Im Jahre 1962 argumentierte Wilhelm Abel, dass die Anfänge der Landbauwissenschaft im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts[4] zu finden sind. Er opponierte damit gegen die bis dato bestehende Auffassung und stieß eine Forschungskontroverse an. Seine Ansicht begründete er einerseits mit den schon 1727 entstandenen ersten kameralistischen Lehrstühlen in Deutschland an den Universitäten Halle/Saale und Frankfurt/Oder, andererseits stellte er eine Periode der Veröffentlichungen bedeutender Werke von Experimentalökonomen zwischen 1753 und 1759 fest und interpretierte dies als ein Kennzeichen von Verwissenschaftlichung. Seiner Auffassung schlossen sich Friedrich-Wilhelm Hennig[5] und Ingrid Mittenzwei[6] ausdrücklich an: Kameralistik = Agrarwissenschaften?

Mehr als einhundert Jahre später verorteten Werner Plesse und Dieter Rux in ihrer Ausgabe der „Biographien bedeutender Biologen“[7] die wissenschaftlich begründete Basis für die Rationalisierung der Landwirtschaft im Wirken des Chemikers Justus von Liebig.[8] Wohl eher darauf bedacht, in Justus von Liebig weiterhin den Begründer der Agrikulturchemie zu sehen, anstatt sich kritisch mit neuen Thesen auseinander zu setzen, teilte Irene Strube[9] diesen Standpunkt. Justus von Liebig – der Begründer der modernen Agrarwissenschaften?

Heinz Haushofer und Volker Klemm vertreten die begründete Auffassung, dass die Periode der Rationellen Landwirtschaft unter Albrecht Daniel Thaer den Beginn eines eigenständigen Gebietes der Landbauwissenschaft markierte.[10] Dabei nehmen sie eine eher vermittelnde Position ein und erkennen an, dass bereits ab Mitte des 18. Jahrhunderts Bestrebungen festzustellen sind, die dem Kameralismus verhaftete Landwirtschaftslehre in ein eigenes Wissenschaftsgebiet umzuwandeln.[11] Jedoch erst mit den „Arbeiten und Forschungen von Albrecht Daniel Thaer, Nepomuk von Schwerz und ihren Mitstreitern“[12] vollendete sich die Lösung der Landbauwissenschaft von der damals herrschenden ökonomischen Lehre. Hier erreichte die Landwirtschaftslehre die notwendige wissenschaftlich-theoretische Qualität, die sie schließlich zu einer selbständigen Wissenschaft formte. Kombination von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung werden erst mit den Arbeiten und Forschungen der Vertreter der rationellen Landwirtschaft zu einer entscheidenden Triebkraft für die Agrarproduktion. Unter Thaer und seinen Schülern entstanden entsprechende Forschungs- und Bildungseinrichtungen, die einen verstärkenden Diskurs innerhalb der Wissenschaften förderten – Austausch und Kommunikation von Wissen. Landwirtschaft und Agrarwissenschaft sind keinesfalls nur angewandte Naturwissenschaften, wie etwa nur die Chemie, obgleich einige „Chemie-Historiker“[13] dies gern behaupten. Als theoretische Grundlage benötigen sie ebenso der Stützung durch die ökonomischen Disziplinen. Gerade für die bewusste Ausbreitung der klassischen englischen Ökonomie in der landwirtschaftlichen Literatur ist die Lehre von der rationellen Landwirtschaft kennzeichnend. Nicht nur ein „Qualitätssprung“[14], sondern ein Epochensprung wurde damit absolviert – der Sprung von der deutschen Art des Merkantilismus, dem Kameralismus, zu der an Gewinnmaximierung orientierten liberalen Produktionsweise. Das Ziel der Landwirtschaft lag nun nicht mehr in der höchsten Produktion, sondern in der Erwirtschaftung des höchsten Gewinns.[15] Im Bereich der Landwirtschaft noch bestehende feudale Fesseln schüttelte die neue liberale Wirtschaftsmethode ab und steigerte die Effizienz des Produktionsprozesses.[16] Resümierend muss gesagt werden, dass den Argumenten Haushofers und Klemms eine größere Überzeugungskraft einzuräumen ist. Der Auftakt und die Geburtsstunde einer selbständigen Agrarwissenschaft ist im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert zu finden.

2.2 Die Herausbildung der Landbauwissenschaften – Etappen und Entwicklungen

Aufbauend auf den Forschungsergebnissen der natur- und geisteswissenschaftlichen Grundlagendisziplinen sind die Agrarwissenschaften als ein angewandter technisch-technologischer Wissenschaftskomplex eng verbunden mit der ihm zugehörigen Sphäre der materiellen Produktion.

Nur kurz sei auf die Vorläufer der Landbauwissenschaften verwiesen, die sogenannten Hausväter des 16. bis beginnenden 18. Jahrhunderts, die Kameralisten und Experimentalökonomen. Ihnen folgten im ausgehenden 18. Jahrhundert die Anhänger der Lehre von der rationellen Landwirtschaft bis etwa 1830/40. Diese markierten damit die erste Etappe im Prozess der Herausbildung der Agrarwissenschaften als eigenständiges Wissenschaftsgebiet. Der Begründer der rationellen Landwirtschaft Albrecht Daniel Thaer erwies sich mit seiner Zielsetzung an jeden Landwirt, nach dem höchsten reinen Gewinn[17] zu streben als „bedingungsloser Anhänger des Liberalismus“[18]. Thaer und vor allem sein Schüler Johann Nepomuk von Schwerz verwirklichten auf breiter Basis die Einheit von Theorie und Praxis, von Forschung und Lehre, sammelten einen systematisch geordneten und aufbereiteten Erfahrungsschatz und schufen so ein System der Landbauwissenschaften, dessen „wesentliche[..] Züge [noch, M. R.] den heutigen Anforderungen“[19] entspricht. Praktisch propagierten sie den Übergang zur Fruchtwechselwirtschaft sowie die Haltung von Rindvieh in der ganzjährigen Stallfütterung.[20] Mit eigenständige Akademiegründungen wie u. a., 1806 die “Königliche akademische Anstalt Möglin“[21] unter Thaer oder 1818 die „Königlich Württembergische Landwirtschaftliche Unterrichts- und Versuchsanstalt“[22] unter Schwerz in Hohenheim förderten sie die Trennung von der kameralistischen Wirtschaftsweise.[23] Formung und Spezialisierung einzelner landbauwissenschaftlicher Disziplinen wie die der Agrikulturchemie, Bodenkunde und Acker- und Pflanzenbaulehre kündigten sich an. Es entwickelten sich Tierfütterungswissenschaften und Agrarökonomische Fachgebiete.

Treffend wurde die zweite Etappe von 1830/40 bis 1870/80 mit dem „Siegeszug naturwissenschaftlich fundierter Agrarwissenschaft“[24] beschrieben. Physiologische Prozesse der Pflanzen und Tierwelt wurden zunehmend in die Forschungsarbeit der chemischen Wissenschaften einbezogen. Beispielhaft zu nennen sind die Formulierung der Zelltheorie 1831 sowie die Klärung der Vorgänge Osmose, Diosmose, Photosynthese und Assimilation.[25] Eine solche Erarbeitung des Grundlagenwissens kulminierte schließlich in der agrikulturchemischen Revolution, die diese Etappe so überdeutlich kennzeichnete. Acker- und Pflanzenbaulehre wurden ausgebaut und neue Wissenschaftszweige, die Phytopathologie und Pflanzenzüchtung[26], entwickelten sich. Nicht zuletzt die gestiegene Nachfrage nach tierischen Agrarprodukten in den städtischen Zentren förderte die Tierzüchtung. In dieser zweiten Phase erlebte die chemische Tierernährungswissenschaft[27] ihre größte Blüte und spaltete die Agrikulturchemie in zwei Zweige, den der Pflanzen- und den der Tierproduktion.[28] Der Entwurf der Evolutionstheorie durch Charles Darwin 1859 und die Entdeckung der Vererbungsgesetze durch Gregor Mendel 1865[29] sind weitere Beispiele für die wissenschaftstheoretischen Erkenntnisse der Epoche. Effektivere Formen der Bildungs- und Forschungsorganisation breiteten sich aus. 1863 wurde an der Universität Halle/Saale das erste landwirtschaftliche Institut[30] einer deutschen Universität eröffnet. Weitere Universitäten[31] folgten diesem Beispiel und richteten entsprechende Lehrstühle und Institute ein. Forschung und Dienstleistung verknüpften die Landwirtschaftlichen Versuchsstationen, die nach dem Vorbild der Versuchsstation Möckern (1852)[32] aufgebaut waren. Landwirtschaftliche Vereine und Gesellschaften förderten in großer Anzahl die Anwendung agrarwissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis.

[...]


[1] Im Folgenden werden die Begriffe Landbauwissenschaften und Agrarwissenschaften synonym gebraucht.

[2] Im Fall der Agrikulturchemie wären das die Grundlagenfächer Chemie, Physik und Biologie.

[3] Goltz von der, Theodor: Geschichte der deutschen Landwirtschaft, 2 Bde., Stuttgart 1902/1903, 2. Neudruck 1984. Trotz ihres hohen Alters bietet diese Darstellung, nach Volker Klemm, einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Landwirtschaft im 18./19. Jahrhundert. Vgl. Klemm, Volker: Agrarwissenschaften in Deutschland. Geschichte – Tradition. Von den Anfängen bis 1945, St. Katharinen 1992, S. 14.

[4] Abel, Wilhelm: Geschichte der deutschen Landwirtschaft vom frühen Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, in: Franz, Günther (Hrsg.).: Deutsche Agrargeschichte, Bd. 2, Stuttgart 19672, S. 281.

[5] Henning, Friedrich-Wilhelm: Rez. zu Lärmer, Karl (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Produktivkräfte; Deutschland zur Zeit der industriellen Revolution, (= Forschungen zur Wirtschaftsgeschichte, Bd. 15), Berlin 1979, in: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie, 29 (1981), S. 229-230 [229].

[6] Mittenzwei, Ingrid: Die Agrarfrage und der Kameralismus, in: Harnisch, Hartmut/Heitz, Gerhard (Hrsg.): Deutsche Agrargeschichte des Spätfeudalismus, Berlin 1986, S. 146-185 [147].

[7] So der Titel des Sammelbandes. Plesse, Werner/Rux, Dieter (Hrsg.): Biographien bedeutender Biologen. Eine Sammlung von Biographien, Berlin 19863.

[8] Plesse, Biographien, (wie Anm. 7), S. 243.

[9] Strube, Irene: Chemie und industrielle Revolution, in: Lärmer, Karl (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Produktivkräfte. Deutschland zur Zeit der Industriellen Revolution, Berlin 1979, S. 69-123 [112].

[10] Ende des 18. Jahrhunderts-1830/40. Vgl. Klemm, Agrarwissenschaften, (wie Anm. 3), S. 9f und Haushofer, Heinz: Die deutsche Landwirtschaft im technischen Zeitalter, in: Franz, Günther (Hrsg.): Deutsche Agrargeschichte, Bd. 5, Stuttgart 1963, S. 16.

[11] Klemm, Agrarwissenschaften, S. 10.

[12] Ebd.

[13] Ebd.

[14] Ebd., S. 11.

[15] Vgl. ebd., S. 81; Klemm, Volker: Die Entstehung eigenständiger Landbauwissenschaften in Deutschland (1800-1830), in: Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie, 44 (1996), S. 162-173 [168] und ders.: Albrecht Daniel Thaer, in: ders. u. a.: Von Thaer bis Mitscherlich. Kurzbiographien bedeutender Berliner Agrarwissenschaftler, (= Beiträge zur Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, Nr. 16), Berlin 1987. S. 13-21 [16].

[16] Klemm, Entstehung, (wie Anm. 15), S. 186.

[17] Klemm, Volker: Der Aufschwung der Agrarwissenschaften in Deutschland und ihre wachsende Bedeutung als Produktivkraft (Ende des 18. Jahrhunderts bis 1870/80), in: Lärmer, Karl (Hrsg.): Studien zur Geschichte der Produktivkräfte. Deutschland zur Zeit der Industriellen Revolution, Berlin 1979, S. 183-214 [187]. Vgl. auch ders., Entstehung, S. 168; ders., Agrarwissenschaften, S. 81 und ders., Thaer, (wie Anm. 15), S. 16.

[18] Achilles, Walter: Deutsche Agrargeschichte im Zeitalter der Reformen und der Industrialisierung, Stuttgart 1993, S. 177.

[19] Klemm, Aufschwung, (wie Anm. 17), S. 180. Vgl. auch Klemm, Entstehung, S. 167.

[20] Achilles, Agrargeschichte, (wie Anm. 17), S. 182.

[21] Reichrath, Susanne: Entstehung, Entwicklung und Stand der Agrarwissenschaften in Deutschland und Frankreich, Frankfurt am Main 1991, S. 63.

[22] Ebd., S. 68.

[23] Ebd. findet sich auch eine Auflistung der Akademiegründungen Thaerscher Prägung.

[24] Klemm, Agrarwissenschaften, S. 144.

[25] Ebd.

[26] In den Jahren 1845-1847 kam es in Deutschland und Europa zu Missernten und einer weit verbreiteten Hungerkrise. Hervorgerufen wurden sie durch die Kartoffelfäule, die die Kartoffelernte der Jahre 1846/47 vernichtete, und den Ernteausfall bei Getreide im Jahr 1847 aufgrund extremer Witterungsbedingungen. Unter dem Eindruck dieser Krise erhielten Phytopathologie und Pflanzenzüchtung einen enormen Auftrieb.

[27] Bewertung der Futtermittel nach den in ihnen enthaltenen verdaulichen Nährstoffmengen. Theoretisch wurde damit die Heuwerttheorie überwunden. Praktisch hatte sie aufgrund des Fehlens einer leicht handhabbaren Maßeinheit für den Futterwert verschiedener Futtermittel teilweise bis Ende des 19. Jahrhunderts Bestand.

[28] Klemm, Agrarwissenschaften, S. 195.

[29] Ebd., S. 150. Volle Wirksamkeit für die Pflanzen- und Tierzüchtung entfalteten diese jedoch erst nach mehreren Jahrzehnten zu Beginn des 20. Jahrhundert. Ebd., S. 151.

[30] Leiter dieses ersten landwirtschaftlichen Instituts und zugleich erster Professor für Landwirtschaft an einer deutschen Universität (1862) wurde der Phytopathologe Julius Kühn. Vgl. ebd., S. 200.

[31] Eine Aufstellung der neu gegründeten Institute an deutschen Universitäten wiederum bei Reichrath, Entstehung, (wie Anm. 21), S. 91f.

[32] Schling-Brodersen, Ursula: Entwicklung und Institutionalisierung der Agrikulturchemie im 19. Jahrhundert: Liebig und die landwirtschaftlichen Versuchsstationen, Braunschweig 1989, S. 147.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Die Agrikulturchemische Revolution in der Pflanzenernährungs- und Düngerlehre und ihre Bedeutung für die Erhöhung der Agrarproduktion
Untertitel
Die Entstehung einer eigenständigen Landbauwissenschaft
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Technikgeschichte)
Veranstaltung
Seminar: Die Entwicklung der deutschen Landwirtschaft in der Phase der Hochindustrialisierung
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
18
Katalognummer
V47555
ISBN (eBook)
9783638444781
ISBN (Buch)
9783638909358
Dateigröße
478 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Herausbildung, Landbauwissenschaft, Deutschland, Agrikulturchemische, Revolution, Pflanzenernährungs-, Düngerlehre, Bedeutung, Erhöhung, Agrarproduktion, Seminar, Entwicklung, Landwirtschaft, Phase, Hochindustrialisierung
Arbeit zitieren
Matthias Rekow (Autor), 2005, Die Agrikulturchemische Revolution in der Pflanzenernährungs- und Düngerlehre und ihre Bedeutung für die Erhöhung der Agrarproduktion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47555

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Agrikulturchemische Revolution in der Pflanzenernährungs- und Düngerlehre und ihre Bedeutung für die Erhöhung der Agrarproduktion


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden