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Widerstände im Change Management. Partizipation und Kommunikation als Promotoren der Veränderung

Title: Widerstände im Change Management. Partizipation und Kommunikation als Promotoren der Veränderung

Term Paper , 2005 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl.-Päd. Karsten Rohr (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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„Von Widerstand kann immer dann gesprochen werden, wenn vorgesehene Entscheidungen oder getroffene Maßnahmen, die auch bei sorgfältiger Prüfung als sinnvoll, ‚logisch’ oder sogar dringend notwendig erscheinen, aus zunächst nicht ersichtlichen Gründen bei einzelnen Individuen, bei einzelnen Gruppen oder bei ganzen Belegschaften auf diffuse Ablehnung stoßen, nicht unmittelbar nachvollziehbare Bedenken erzeugen oder durch passives Verhalten unterlaufen werden.“
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, inwiefern die in der oben angeführten Definition von DOPPLER und LAUTERBURG angesprochenen Widerstände auf der Ebene von am Wandelungsprozess beteiligten Gruppen initiiert werden und ob mittels Kommunikation über und Partizipation an den Veränderungsbestrebungen diese Ressentiments vermieden bzw. vermindert werden können. Dies führt zuallererst zu der Frage, welche Gruppen in diesem Prozess die wesentlichen Promotoren des Widerstandes sind, und zweitens, wie sich deren ‚Widerstandsbewegung’ im Unternehmen manifestiert und artikuliert. Abschließend wird diskutiert, welche Möglichkeiten sich zur Vermeidung solch einer inneren Zerrissenheit der Unternehmung bieten, besonderer Wert wird hierbei der unternehmensinternen Kommunikation beigemessen. Im Folgenden soll verdeutlicht werden, welche wesentlichen Anforderungen an Unternehmen in der heutigen Zeit gestellt werden, die Change Management erforderlich machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1 WARUM CHANGE MANAGEMENT?

2 WIDERSTÄNDE IN CHANCE MANAGEMENT-PROZESSEN

3 BEWEGGRÜNDE DES WIDERSTANDS

4 ARTIKULATION DES WIDERSTANDES

5 VERMEIDUNG VON WIDERSTÄNDEN

5.1 PARTIZIPATION

5.2 KOMMUNIKATION

6 FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Widerständen in Change-Management-Prozessen und analysiert, inwiefern gezielte Kommunikation sowie die Partizipation der Betroffenen dazu beitragen können, diese Widerstände zu mindern oder zu vermeiden und die Veränderungsbereitschaft im Unternehmen zu erhöhen.

  • Identifikation der Ursachen und Beweggründe für organisatorischen Widerstand.
  • Analyse der Artikulationsformen von Widerständen bei Mitarbeitern und Führungskräften.
  • Untersuchung der Bedeutung von Partizipation als Instrument der Einbindung.
  • Bewertung von Kommunikationsstrategien zur Reduktion von Widerständen.
  • Diskussion situativer Führungsansätze im Kontext des Wandels.

Auszug aus dem Buch

1 Warum Change Management?

„Die einzigen Sicherheiten sind, daß es keine Sicherheiten gibt und daß die Komplexität und die Geschwindigkeit des Wandels zunehmen. In dieser Situation müssen die Unternehmungen immer vorbereitet sein, neue Möglichkeiten zu nutzen und schlecht kalkulierte Risiken abzuwenden.“

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen haben sich in den letzten 10 bis 20 Jahren ungemein verändert. Nach VOIGT waren bzw. sind prägende Einflussfaktoren für diese Entwicklung:

a) die „zunehmende Internationalisierung der Güter- und Finanzmärkte durch die Entstehung großer Wirtschafträume“, mit einer daraus folgenden „Verschärfung des Wettbewerbs“ und der Notwendigkeit eines „darauf abgestimmten wirtschaftlichen Denken[s] und Handeln[s]“;

b) der „Trend zum Dienstleistungssektor“, d.h. der Wechsel von der Industrie- in die Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft;

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Einleitung definiert Widerstand in Veränderungsprozessen und stellt die Forschungsfrage, ob Kommunikation und Partizipation geeignete Mittel zur Verminderung solcher Widerstände sind.

1 WARUM CHANGE MANAGEMENT?: Dieses Kapitel beleuchtet die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und globalen Veränderungen, die Unternehmen zu einer ständigen Anpassung und somit zu einem aktiven Change-Management zwingen.

2 WIDERSTÄNDE IN CHANCE MANAGEMENT-PROZESSEN: Auf Basis der Kräftefeldtheorie von Lewin wird Widerstand als normales Phänomen in Entwicklungsprozessen erklärt, bei dem progressive und retardierende Kräfte in einem System wirken.

3 BEWEGGRÜNDE DES WIDERSTANDS: Das Kapitel analysiert die Hauptursachen für Widerstände, insbesondere Angst vor Veränderungen, Mangel an Verständnis, fehlendes Vertrauen und negative Erwartungen seitens der Mitarbeiter und Führungskräfte.

4 ARTIKULATION DES WIDERSTANDES: Hier werden die aktiven und passiven Symptome von Widerstand in einer Organisation aufgezeigt, von offener Ablehnung bis hin zur subtilen „Entscheidungsblockade“.

5 VERMEIDUNG VON WIDERSTÄNDEN: Dieser zentrale Teil diskutiert Strategien zur Widerstandsminderung, wobei der Schwerpunkt auf der aktiven Einbindung durch Partizipation und einer transparenten, dialogorientierten Kommunikation liegt.

6 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass Partizipation und Kommunikation essenzielle, jedoch nicht alleinige Erfolgsfaktoren für das Management von Veränderungen sind, da jeder Prozess individuell gestaltet werden muss.

Schlüsselwörter

Change Management, Widerstand, Partizipation, Kommunikation, Veränderungsprozess, Führung, Organisationsentwicklung, Kräftefeldtheorie, Motivationsfaktoren, Mitarbeitereinbindung, Unternehmenswandel, Transparenz, Widerstandssymptome, Unternehmenskultur, Leistungsbereitschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Widerstands in Unternehmen während Veränderungsprozessen und untersucht, wie Führungskräfte diesen Herausforderungen begegnen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Identifikation der Ursachen für Widerstand, den Artikulationsformen innerhalb der Belegschaft sowie den Möglichkeiten der Prävention durch Partizipation und Kommunikation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen von Partizipations- und Kommunikationskonzepten im Change-Management aufzuzeigen, um Widerstände abzubauen und die Akzeptanz für notwendige organisatorische Neuerungen zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Management-Theorien, insbesondere des Phasenmodells von Kurt Lewin sowie verschiedener Ansätze zur Partizipation und Mikropolitik in Organisationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung von Widerstand, eine detaillierte Darstellung seiner Artikulationsformen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Instrumenten wie der Mitarbeiterpartizipation und der internen Unternehmenskommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Change Management, Widerstand, Partizipation, Kommunikation, Organisationsentwicklung und Veränderungsbereitschaft.

Was unterscheidet „aktiven“ von „passivem“ Widerstand in diesem Kontext?

Aktiver Widerstand äußert sich durch direkte Konfrontation, wie Widerspruch oder offene Behinderung, während passiver Widerstand schleichend erfolgt, etwa durch Lustlosigkeit, Dienst nach Vorschrift oder das Verschleppen von Entscheidungen.

Wie bewertet der Autor den Einsatz von finanziellen Anreizen im Wandel?

Der Autor führt kritische Positionen an, nach denen rein finanzielle Anreize oft nur kurzfristige Effekte erzielen und eine „Forderungsmentalität“ fördern können, anstatt die langfristige „Faszination für die Aufgabe“ zu wecken.

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Details

Title
Widerstände im Change Management. Partizipation und Kommunikation als Promotoren der Veränderung
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,0
Author
Dipl.-Päd. Karsten Rohr (Author)
Publication Year
2005
Pages
23
Catalog Number
V48392
ISBN (eBook)
9783638451147
Language
German
Tags
Widerstände Change Management Partizipation Kommunikation Promotoren Veränderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Päd. Karsten Rohr (Author), 2005, Widerstände im Change Management. Partizipation und Kommunikation als Promotoren der Veränderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48392
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