Diese Arbeit handelt vom betrieblichen Gesundheitsmanagement. Dabei werden folgende Aspekte betrachtet: Einführung in das BGM, Förderung der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter/innen, Kooperation mit der Personalabteilung, Bonussysteme zur Verringerung des Krankenstandes, Multiplikatoren im Unternehmen, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Arbeit und Gesundheit.
Inhaltsverzeichnis
1. BGM
1.1. Der Nutzen des BGM
1.2.Gesundheitstag
1.3. BGF-BGM
1.4. Public health action circle (gesundheitspolitischer Aktionszyklus)
2. Förderung der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter/innen
3. Kooperation mit der Personalabteilung
4. Bonussysteme zur Verringerung des Krankenstandes
5. Multiplikatoren im Unternehmen
5.1. Vorrangiges Ziel des Konzeptes „Multiplikatoren im Betrieb“
5.2. Drei Vorteile von Multiplikatoren-Konzepten
6. Betriebliches Eingliederungsmanagement
6.1. Gesetzliche Grundlage für das betriebliche Eingliederungsmanagement
6.2. Das betriebliche Eingliederungsmanagement bei Menschen mit psychischen Erkrankungen
7. Arbeit und Gesundheit
7.1. Zusammenhang Arbeit und Gesundheit
7.2. Networking
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung eines effektiven Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in einem großen Versicherungsunternehmen. Ziel ist es, die Geschäftsführung von einem nachhaltigen BGM-Ansatz zu überzeugen, der über kurzfristige Gesundheitstage hinausgeht und die Gesundheit sowie Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden langfristig fördert.
- Nutzen und Instrumente des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
- Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz
- Einsatz von Multiplikatoren als Gesundheitsbotschafter
- Strategisches Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
- Vernetzung und Kooperation innerhalb der Unternehmensstruktur
Auszug aus dem Buch
1.1. Der Nutzen des BGM
Doppelsieg- Situation und längerfristige Kosteneinsparungen für das Unternehmen Das BGM kann für ein Unternehmen als Doppelsieg- Situation verstanden werden, nachdem alle Beteiligten einen Nutzen davon haben. Einerseits profitieren die Mitarbeiter/innen davon, weil sich ihre Gesundheit verbessert und sich ihr Wohlbefinden steigert, andererseits profitiert aber auch das Unternehmen durch Kosteneinsparungen längerfristig zeigen werden (vgl. Rimbach, 2017, S.5).
Die Kostensenkung kann beispielsweise durch die Reduzierung der Arbeitsunfälle und Arbeitsunfähigkeit, durch die Steigerung der Arbeitsproduktivität oder die Senkung der Lohnnebenkosten erfolgen (vgl. Bienert, 2011, S.35).
Qualitätssteigerung und Gewährleistung der Arbeitsabläufe Krankheitsbedingte Fehlzeiten werden reduziert und dadurch können Arbeitsabläufe gewährleistet werden (vgl. Rimbach, 2017, S.9). Folglich steigt die Qualität in der Produktion und bei den Dienstleistungen (vgl Bienert, 2011, S.35). „Erfolgreiches Arbeiten= Qualifizierter& Motivierter & Flexibler & Gesünder.“ (Uhle T.; Treier M. 2015, S.8)
Zusammenfassung der Kapitel
1. BGM: Einführung in die Vorteile eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements für Unternehmen, einschließlich Kosteneinsparungen und Qualitätssteigerungen.
2. Förderung der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter/innen: Detaillierte tabellarische Übersicht über den Prozess der Gesundheitsförderung, unterteilt in Analyse, Planung, Umsetzung und Evaluation.
3. Kooperation mit der Personalabteilung: Vorschlag konkreter Instrumente wie Gesundheits-Checks und Mitarbeitergespräche zur Implementierung gesundheitsförderlicher Maßnahmen.
4. Bonussysteme zur Verringerung des Krankenstandes: Kritische Auseinandersetzung mit Anwesenheitsprämien, die als gesundheitsschädlich eingestuft werden.
5. Multiplikatoren im Unternehmen: Darstellung des Konzepts der "Gesundheitsbotschafter", deren Nutzen für die Motivation und als Bindeglied zur Belegschaft.
6. Betriebliches Eingliederungsmanagement: Erläuterung der gesetzlichen Anforderungen des BEM und spezifischer Strategien bei psychischen Erkrankungen.
7. Arbeit und Gesundheit: Analyse der Wechselwirkung zwischen Arbeitsumfeld und Wohlbefinden sowie Strategien zur Vernetzung und strategischen Steuerung des BGM.
Schlüsselwörter
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsförderung, Psychische Gesundheit, BEM, Arbeitsunfähigkeit, Multiplikatoren, Prävention, Salutogenese, Gesundheitsbotschafter, Arbeitsproduktivität, Unternehmenskultur, Networking, Prozessmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit behandelt die strategische Beratung zur Einführung eines effektiven Betrieblichen Gesundheitsmanagements, um Vorurteile gegenüber dem Thema abzubauen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der psychischen Gesundheit, der gesetzlichen Eingliederung sowie der aktiven Einbindung der Belegschaft durch Multiplikatoren.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Überzeugungsarbeit bei der Geschäftsführung, um nachhaltige Gesundheitsstrukturen statt bloßer einmaliger Aktionen zu etablieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird der "Public health action circle" genutzt, um ein idealtypisches Prozessmodell für BGM-Maßnahmen im Unternehmen abzubilden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Prozessphasen, die Rolle der Personalabteilung, die Kritik an falschen Anreizsystemen sowie rechtliche Rahmenbedingungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Gesundheitsförderung, Prävention, Partizipation, BGM und BEM.
Warum lehnt die Autorin Anwesenheitsboni ab?
Sie argumentiert, dass diese Boni die Gesundheit gefährden, da kranke Mitarbeiter dennoch zur Arbeit kommen, was die Qualität mindert und Ansteckungsrisiken erhöht.
Was ist die Hauptaufgabe von „Multiplikatoren“ im Betrieb?
Multiplikatoren agieren als „Gesundheitsbotschafter“, die zwischen Führung und Belegschaft vermitteln und eine höhere Identifikation mit Gesundheitsthemen fördern.
- Arbeit zitieren
- Dr. Johanna Kiniger (Autor:in), 2019, Einführung in das Betriebliche Gesundheitsmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489392