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Anforderungen an die Junge Pflege. Welche Wünsche und Bedürfnisse haben junge Pflegebedürftige?

Titel: Anforderungen an die Junge Pflege. Welche Wünsche und Bedürfnisse haben junge Pflegebedürftige?

Fachbuch , 2019 , 98 Seiten

Autor:in: Anna E. Pape (Autor:in), Sarah Silze (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Auch junge, bis dahin gesunde Menschen können durch einen Unfall oder eine chronische Erkrankung pflegebedürftig werden. Wenn die Betreuung im eigenen Zuhause nicht möglich ist, werden sie häufig in Seniorenheimen untergebracht. Solche Notlösungen haben jedoch negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Betroffenen.

Anna E. Pape und Sarah Silze weisen in ihrer Publikation darauf hin, dass in Deutschland aktuell zu wenig Ressourcen und Kenntnisse für eine angemessene Unterbringung zur Verfügung stehen. Jeder Mensch sollte das Recht haben, sich in seinem Zuhause wohlzufühlen und die Tagesgestaltung weitestgehend selbstständig zu gestalten.

Um entsprechende Unterbringungsform zu ermöglichen, müssen Einrichtungen vor allem ihre Strukturen und Prozesse anpassen. Pape und Silze entwickeln ein Konzept für die Junge Pflege, das der Autonomie der Betroffenen einen hohen Stellenwert einräumt. Sie gehen auf die Bedürfnisse und Wünsche junger Menschen ein und verfolgen eine ganzheitliche Herangehensweise.

Aus dem Inhalt:
- Pflegeheim;
- Krankenversicherung;
- Qualitätsmanagement;
- Wohngemeinschaft;
- Pflegemanagement

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation (Pape, Silze)

1.2 Problemstellung (Silze)

1.3 Erläuterung der Fragestellungen (Pape, Silze)

1.4 Zielsetzung (Pape, Silze)

1.5 Aufbau der Arbeit (Pape)

2 Begriffliche Grundlagen, Theorien und Einordnungen

2.1 Pflege

2.2 Pflegeheim (Silze)

2.3 Junge Pflege (Pape, Silze)

2.4 Altersentsprechende Bedürfnisse (Pape)

2.5 Strukturen (Pape)

2.6 Prozesse (Silze)

3 Konzeptionelle Überlegung

3.1 Strukturen (Pape)

3.1.1 Räumlichkeiten

3.1.2 Mitarbeiter

3.1.2.1 Pflegeschlüssel

3.1.2.2 Fachrichtungen

3.1.2.3 Interdisziplinäre Vernetzung

3.1.3 Tagesstruktur

3.1.3.1 Aktivitäten

3.1.3.2 Therapien

3.1.4 Rahmenbedingungen

3.1.5 Qualitätsmanagement

3.1.6 Auswirkungen der Strukturen auf die Ergotherapie

3.1.7 Beantwortung der Fragestellung

3.2 Prozesse (Silze)

3.2.1 Pflegeprozess

3.2.2 Pflegekräfte

3.2.3 Kommunikationsgestaltung mit den Bewohnern

3.2.4 Interdisziplinäre Zusammenarbeit

3.2.5 Gruppenprozess

3.2.6 Angebote/Aktivitäten

3.2.7 Tagesgestaltung

3.2.8 Ergotherapie in Bezug zu den Prozessen

3.2.9 Beantwortung der Fragestellung

4 Zusammenfassung (Pape, Silze)

4.1 Implementierung der Strukturen und Prozesse

4.2 Fazit

4.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein konzeptionelles Modell für die "Junge Pflege" zu entwickeln, um die Unterbringungssituation junger pflegebedürftiger Menschen zu verbessern und eine altersgerechte Lebensgestaltung zu ermöglichen, die den Autonomieverlust minimiert.

  • Analyse und Anpassung notwendiger baulicher und personeller Strukturen
  • Optimierung von Pflege- und Betreuungsprozessen für eine junge Klientel
  • Bedeutung der Ergotherapie und interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und biographischer Hintergründe
  • Qualitätsmanagement als Steuerungsinstrument für eine bedürfnisorientierte Pflege

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Kommunikationsgestaltung mit den Bewohnern

„Kommunizieren heißt in Kontakt treten, in Kontakt sein.“ Die Kommunikationsgestaltung umfasst den Austausch von mindestens zwei Personen und kann auf unterschiedliche Art stattfinden. Dieser Austausch läuft sowohl verbal als auch nonverbal ab. Die verbale Kommunikation umfasst die Sprache und den inhaltlichen Anteil, wogegen der nonverbale Anteil die Mimik, Gestik und räumliche Distanz beinhaltet. Die verbale und nonverbale Kommunikation treten gemeinsam auf und ergänzen sich. Zudem kann Kommunikation bewusst oder unbewusst ablaufen und in alltäglichen, oberflächlichen sowie tiefgreifenden Gesprächen stattfinden.

Der Aufbau von Kommunikation hat Einfluss auf den Pflegebedürftigen und dessen Genesungsprozess und benötigt viel Zeit, Empathie und Ausdauer. Mittels einer geeigneten Kommunikationsgestaltung kann die Transparenz des Pflegeprozesses und somit der Umgang mit dem Betroffenen verbessert werden. Zudem kann durch die Förderung der Kommunikationsfähigkeit ein Austausch innerhalb der Wohngruppe und somit die Gemeinschaftlichkeit unterstützt werden. Die Kommunikation stellt ebenfalls die Grundlage für einen gelungenen Pflegeprozess dar. Wie bei jedem Prozess, ist auch die Kommunikation vielseitig und somit störanfällig. Demnach bedarf die Kommunikation einer besonderen Berücksichtigung und Bewusstseinsschaffung sowie zahlreicher Kompetenzen. Für eine angemessene Kommunikationsgestaltung werden nicht nur bei den Pflegekräften, sondern bei allen Mitarbeitern sprachliche sowie emotionale Fähigkeiten vorausgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Autoren und die aktuelle Problemlage bei der Unterbringung junger pflegebedürftiger Menschen, für die derzeit passende Strukturen fehlen.

2 Begriffliche Grundlagen, Theorien und Einordnungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Pflege, Pflegeheim, Junge Pflege und erläutert die Bedeutung von Strukturen und Prozessen im pflegerischen Kontext.

3 Konzeptionelle Überlegung: Im Hauptteil werden detaillierte Anforderungen an Räumlichkeiten, Mitarbeiter, Tagesstruktur und Prozesse entwickelt, um eine bedürfnisorientierte Junge Pflege zu ermöglichen.

4 Zusammenfassung (Pape, Silze): Das abschließende Kapitel führt die entwickelten Strukturen und Prozesse zusammen, zieht ein Fazit zur Umsetzbarkeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Schlüsselwörter

Junge Pflege, junge pflegebedürftige Menschen, konzeptionelle Überlegung, Bedürfnisse, Strukturen, Prozesse, Autonomie, Pflegeheim, Ergotherapie, Pflegeprozess, Qualitätsmanagement, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Lebensqualität, ADL-Training.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt eine konzeptionelle Überlegung für eine "Junge Pflege"-Einrichtung, um die Unterbringungssituation für junge pflegebedürftige Menschen altersgerecht zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die bedürfnisorientierte Gestaltung von Strukturen (Räumlichkeiten, Personal) und Prozessen (Pflegeablauf, Kommunikation, Therapie) in einer stationären Einrichtung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, eine Basis für die Gründung oder Anpassung von "Junge Pflege"-Einrichtungen zu schaffen, die besonders die Autonomie und individuellen Bedürfnisse der Bewohner fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine konzeptionelle Überlegung auf Basis existierender Pflegemodelle (z.B. nach Krohwinkel) und literaturgestützter Analysen erarbeitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in strukturelle Anforderungen wie Räumlichkeiten und Mitarbeiterorganisation sowie in prozessuale Themen wie Pflegeprozessgestaltung, Kommunikation und die Bedeutung der Ergotherapie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Junge Pflege, Autonomie, Pflegeprozess, Lebensqualität, interdisziplinäre Zusammenarbeit und altersentsprechende Bedürfnisse.

Warum ist eine spezielle "Junge Pflege"-Einrichtung notwendig?

Junge Menschen unterscheiden sich in ihren Interessen, Zielen und ihrem Tagesrhythmus grundlegend von Senioren, was eine Unterbringung in herkömmlichen Seniorenheimen oft ungeeignet macht.

Welche Rolle spielt die moderne Technik im Konzept?

Der Einsatz von Tablets und Touchscreens dient zur schnellen Kommunikation im Team, zur Visualisierung des Tagesplans für Bewohner und zur Unterstützung der Teilhabe am sozialen Leben.

Ende der Leseprobe aus 98 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Anforderungen an die Junge Pflege. Welche Wünsche und Bedürfnisse haben junge Pflegebedürftige?
Autoren
Anna E. Pape (Autor:in), Sarah Silze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
98
Katalognummer
V489840
ISBN (eBook)
9783960956327
ISBN (Buch)
9783960956334
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Junge Pflege junge pflegebedürftige Menschen konzeptionelle Überlegung Bedürfnisse Strukturen Autonomie Pflegeheim Krankenversicherung Qualitätsmanagement Wohngemeinschaft Pflegemanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna E. Pape (Autor:in), Sarah Silze (Autor:in), 2019, Anforderungen an die Junge Pflege. Welche Wünsche und Bedürfnisse haben junge Pflegebedürftige?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/489840
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Leseprobe aus  98  Seiten
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