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Inwiefern ist eine gewissenhafte Arbeitsausführung des Personals beeinflussbar?

Eine Analyse unter Herannahme der Theorien Frederick W. Taylors

Title: Inwiefern ist eine gewissenhafte Arbeitsausführung des Personals beeinflussbar?

Term Paper , 2015 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Florian Gartenschläger (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Eine der wichtigsten Personen, welche sich mit dem ökonomischen Aspekt der Mitarbeiterbeeinflussung beschäftigten, war Frederick W. Taylor. Seine Maßnahmen zur Förderung des Organisationszwecks werden zu Beginn der Arbeit vorgestellt. Im Anschluss wird die „Human Relation-Bewegung“ vorgestellt, welche die Studien Taylors auf eine soziologische Art und Weise ergänzen. Nach dem Auseinandersetzen mit der Beeinflussung der Mitarbeiter während der Industrialisierung, wird anhand von Beispielen illustriert, inwiefern jene Methoden gerechtfertigt in den heutigen Betrieben und Organisationen anzufinden sind.

Die westliche Arbeitswelt zeichnet sich besonders durch eine enorme Ausdifferenzierung der bestimmten organisatorischen Arbeitsfelder aus. Ein Aspekt, der dabei immer größerer Bedeutung erlangt, ist die Selbstverwirklichung durch das Ausüben einer bestimmten Tätigkeit. Für viele aufstrebende Arbeiter ist es daher eine Idealvorstellung, als ein bedeutender Teil eines populären Konzerns zu verkörpern. Dabei spielt die sogenannte „Teamarbeit“ eine entscheidende Rolle. Mittlerweile liegt das Augenmerk der Managementstruktur besonders auf gewissen Projekten, welche mitunter durch eine Vielzahl von Mitarbeitern gefördert werden.

Um die sinnhafte Bewältigung der Arbeit zu sichern und somit auch ein angenehmes Betriebsklima zu erhalten, ist ein Verlass auf die Mitarbeiter in der Organisation von Nöten. Jener Verlass ist allerdings nur durch eine entscheidende Beeinflussung und Motivierung der Mitarbeiter zu erzeugen. Eine immense Aufgabe der Organisationssoziologie ist es dabei, bestimmte Motivationsfelder von Mitarbeitern ausfindig zu machen und diese entsprechend zu erläutern. Die Beeinflussung der Motivationsgründe des Personals durch bestimmte Managementmaßnahmen geht dabei bis in das Zeitalter der Industrialisierung zurück. In dem frühen 20. Jahrhundert zeichneten sich die Organisationsleitfäden besonders durch eine Verbesserung der Arbeitseffizienz und eine Humanisierung der Umwelt aus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Arbeiterbeeinflussung in der Industrialisierung

2.1 Der Taylorismus

2.2 Der Human Relation-Ansatz

2.3 Das Hawthorne-Experiment

3 Zwischenfazit

4 Aktualität der Managementtheorien

4.1 Die Fallstudie McDonald‘s

4.2 Der Mindestlohn 2015

5 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen und modernen Methoden der Mitarbeiterbeeinflussung und deren Auswirkungen auf die Motivation sowie die Arbeitseffizienz. Dabei wird analysiert, inwiefern klassische Managementtheorien, wie der Taylorismus und der Human Relation-Ansatz, in heutigen Organisationen fortbestehen und durch psychologische sowie soziologische Faktoren ergänzt oder verdrängt wurden.

  • Historische Entwicklung der Mitarbeiterbeeinflussung im Industrialisierungszeitalter
  • Kritische Analyse des Taylorismus und dessen Reduktion auf ökonomische Reize
  • Bedeutung von Human Relations und dem Hawthorne-Experiment für das Betriebsklima
  • Transfer der Managementtheorien in moderne Dienstleistungsstrukturen
  • Einfluss von Mindestlohnregelungen auf die individuelle Arbeitsmotivation

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Fallstudie McDonald‘s

Ein hervorragendes Beispiel für die Rationalisierung der Produktionskraft des Personals stellen die sogenannten „Fastfood-Ketten“ dar. Der weltweit populäre Gastronomiekonzern McDonald‘s zeichnet sich durch eine rationalisierte Abfertigung der Lebensmittel aus, welche in einer verhältnismäßig enormen Geschwindigkeit durch die menschliche Dienstleistungskraft konsumbereit serviert werden. Anhand einer Fallstudie lassen sich Einblicke in die Gastronomiewelt des „amerikanischen Traumes“ gewähren.

„Durch die Verbindung der Computertechnologie des zwanzigsten Jahrhunderts mit den Zeitstudien des neunzehnten Jahrhundertes hat das McDonald’s-Unternehmen des Arbeiten eines Kochs, einer Kellnerin, eines Kassierers, ja selbst eines Managers in viele kleine Schritte zerlegt.“ (Garson 1990, S. 36)

Dieses Zitat zeugt bereits von einer enormen Anwendung und Vertiefung des „scientific management“. Mitarbeiter meinen, es sei jeder Handgriff bereits vorprogrammiert und man müsse nur nach die spezifische Tätigkeit ausführen. Die Bestellungsaufnahme beginnt an einer Kasse, welche durch einen Minicomputer die Bestellungen direkt auf einen Bildschirm in die Küche befördert. Dies sorgt dafür, dass an mannigfachen Kassengeräten auch mehrere Bestellungen aufgenommen werden können, welche gleichzeitig in der Küche hergestellt werden (vgl. Garson 1990, S. 22).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Selbstverwirklichung und Teamarbeit in der modernen Arbeitswelt sowie die historische Notwendigkeit, Mitarbeiter durch gezielte Managementmaßnahmen zu motivieren.

2 Arbeiterbeeinflussung in der Industrialisierung: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge der industriellen Rationalisierung und analysiert den Taylorismus sowie den darauf folgenden Human Relation-Ansatz und das Hawthorne-Experiment hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die menschliche Arbeit.

3 Zwischenfazit: Das Zwischenfazit fasst die Ambivalenz zwischen mechanisierter Effizienzsteigerung und dem industriesoziologischen Bedürfnis nach einem positiven Betriebsklima zusammen.

4 Aktualität der Managementtheorien: Hier wird der Transfer historischer Konzepte in moderne Dienstleistungsunternehmen anhand von Fallbeispielen wie McDonald’s und der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns 2015 untersucht.

5 Fazit: Das Fazit resümiert, dass intrinsische Motivation und Selbstverwirklichung in modernen Organisationen als effektivere Motivationsfaktoren fungieren als rein monetäre Anreize.

Schlüsselwörter

Arbeiterbeeinflussung, Taylorismus, Human Relation-Ansatz, Hawthorne-Experiment, Arbeitsmotivation, Rationalisierung, scientific management, Arbeitseffizienz, Betriebsklima, Selbstverwirklichung, Dienstleistungssektor, Mindestlohn, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, industrielle Arbeitsbedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die Arbeitsweise und die Produktivität von Personal durch verschiedene Managementtheorien und psychologische Anreize beeinflusst werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung der Managementlehre vom industriellen Taylorismus bis hin zur modernen, psychologisch geprägten Mitarbeiterführung im Dienstleistungssektor.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wirksamkeit von Methoden zur Steuerung der Arbeitsmoral zu hinterfragen und deren Relevanz sowie Anwendung im 21. Jahrhundert zu bewerten.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf industriesoziologische Theorien, historische Arbeitsstudien und aktuelle Fallbeispiele, um einen Vergleich zwischen früherer mechanischer Arbeit und moderner Dienstleistung zu ziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Übergang von der rein ökonomischen Steuerung (Taylorismus) zur Berücksichtigung sozialer Faktoren (Human Relations) und prüft deren heutige Aktualität anhand von Praxisfällen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Arbeiterbeeinflussung, Motivation, Rationalisierung, Taylorismus, Human Relation-Ansatz und Arbeitspsychologie.

Inwieweit lässt sich das McDonald’s-Modell tayloristisch einordnen?

Die Fallstudie zeigt, dass McDonald’s durch eine extreme Zerlegung von Arbeitsschritten und den Einsatz standardisierter Technik klassische tayloristische Methoden zur Effizienzsteigerung auf den Dienstleistungssektor überträgt.

Welche Auswirkungen hat der Mindestlohn laut der Untersuchung auf die Motivation?

Die Arbeit verdeutlicht am Beispiel des Taxigewerbes, dass eine Erhöhung des Grundlohns bei gleichzeitigem Wegfall von Zuschlägen die Arbeitsidentifikation negativ beeinflussen kann, da die monetäre Motivation nicht mehr als Leistungsanreiz fungiert.

Welche Rolle spielt die intrinsische gegenüber der extrinsischen Motivation?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass für eine positive und nachhaltige Arbeitsmoral die intrinsische Motivation und das Gefühl der Selbstverwirklichung wesentlich wichtiger sind als alleinige extrinsische, finanzielle Anreize.

Ist der Mensch laut dieser Arbeit auf das Messbare reduzierbar?

Obwohl der Taylorismus dies anstrebte, zeigt die Arbeit auf, dass moderne Arbeitsverhältnisse die psychologischen Bedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigen müssen, um langfristig erfolgreich und motivierend zu bleiben.

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Details

Title
Inwiefern ist eine gewissenhafte Arbeitsausführung des Personals beeinflussbar?
Subtitle
Eine Analyse unter Herannahme der Theorien Frederick W. Taylors
College
University of Potsdam  (Lehrstuhl für Organisationssoziologie)
Course
Einführung in die Organisationssoziologie
Grade
2,3
Author
Florian Gartenschläger (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V491482
ISBN (eBook)
9783668975231
ISBN (Book)
9783668975248
Language
German
Tags
Motivation Mindestlohn Reform Ausbeutung Taylorismus Arbeitsteilung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Gartenschläger (Author), 2015, Inwiefern ist eine gewissenhafte Arbeitsausführung des Personals beeinflussbar?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491482
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