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Medienkonsum von Kindern

Welchen Stellenwert haben Medien im mittleren Kindesalter und wie wirkt sich der Medienkonsum auf die Entwicklung aus?

Title: Medienkonsum von Kindern

Term Paper , 2019 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Katerina Yanchak (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Der Umgang mit Medien ist nicht nur für Erwachsene, sondern heutzutage auch für Kinder und Jugendliche zur Selbstverständlichkeit geworden. Die vorliegende Studienarbeit hat sich mit dem Thema: „Kinder und Medien“ auseinandergesetzt. Welchen Stellenwert Medien im mittleren Kindesalter haben und welche Auswirkungen der Medienkonsum auf die kindliche Entwicklung hat wurde wissenschaftlich, Schritt für Schritt, erarbeitet. Mit dem Ergebnis, dass Medien zwar in immer mehr Lebensbereiche der Erwachsenen eindringen, aber in der mittleren Kindheit noch nicht Lebensnotwendig sind und für die Mehrzahl der befragten Kinder in der KIM-Studie von keiner besonderen Wichtigkeit erschienen. Zwar ist so gut wie jeder Haushalt mit einem Smartphone/Handy, Computer/PC, Fernseher und Internetzugang ausgestattet, doch sind für die sechs- bis dreizehnjährigen kreative Freizeitaktivitäten und Spiele mit Freunden drinnen oder draußen in diesem Alter von größerer Relevanz. Das für die Befragten wichtigste und meistgenutzte Medium ist der Fernseher gefolgt von dem Radio. Medien im Allgemeinen sind, solange sie altersgerecht sind und in anständigen Maßen genutzt werden sogar entwicklungsfördernd. Dennoch ist die Spanne zwischen Realität und Fantasie in diesem Alter sehr schmal weshalb von realitätsfremden oder gar gewaltdarstellenden Medien abzuraten ist. Diese können die Entwicklung hemmen und Folgen wie z.B. Schlafstörungen oder Angstzustände bei den Kindern auslösen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinition Medien

2.1 Perspektiven auf den Medienbegriff

3 Medien in der kindlichen Lebenswelt

3.1 Die KIM-Studie

3.2 Freizeitaktivitäten sechs bis dreizehn jähriger

3.3 Medienausstattung

3.4 Wichtigkeit der Medien

4 Medien und Entwicklung

4.1 Aspekte der Motivation

4.2 Kognitive Aspekte

4.3 Emotionale Aspekte

4.4 Aspekte der Sozialisation

4.4.1 Begriffsdefinition Entwicklungsaufgaben

4.4.2 Entwicklungsaufgaben der mittleren Kindheit

5 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit untersucht den Stellenwert von Medien im mittleren Kindesalter sowie die Auswirkungen des Medienkonsums auf die kindliche Entwicklung, um zu erörtern, ob und unter welchen Voraussetzungen Medienkonsum entwicklungsfördernd oder -hemmend wirkt.

  • Stellenwert von Medien im Alltag von Kindern im Alter von sechs bis dreizehn Jahren
  • Analyse der Mediennutzung basierend auf der KIM-Studie
  • Einfluss von Medien auf kognitive und emotionale Entwicklungsprozesse
  • Bedeutung der Mediensozialisation und Medienaneignung
  • Zusammenhang zwischen Medienkonsum und kindlichen Entwicklungsaufgaben

Auszug aus dem Buch

4.3 Emotionale Aspekte

Wenn man sich an Medien erinnert, welche einen selbst in der Kindheit geprägt haben, so sind diese direkt mit Emotionen verbunden: der Nervenkitzel beim Spielen eines Computerspiels, die Angst, beim Ansehen eines Horrorfilmes oder die Melancholie beim Anhören eines Liebesliedes (Schaumburg und Prasse 2019: 63). Es ist bekannt, dass Kinder besonders emotional sind. So kann die Reaktion auf einen Streit mit einem Elternteil mit einem wütenden „Ich hasse dich“ beginnen und mit einem friedvollen „Ich hab dich lieb“ wieder enden. Ob Kinder dazu in der Lage sind mit der emotionalen Wirkung von Medien umzugehen wird kritisch diskutiert. Medien werden bewusst so gestaltet, dass man eine gewisse Emotion beim Nutzen des Mediums verspürt. Emotionalisierende Effekte sind z.B. Merkmale wie: Bildwechsel, Töne, Farben und Bewegungen (Schaumburg und Prasse 2019: 65). Helle Farben z.B. lösen Heiterkeit und Freude aus während dunklere Trauer oder Wut auslösen können. Emotional am empfindlichsten sind Kinder dann, wenn ihre Empathiefähigkeit komplett ausgebildet ist, denn dann beginnen sie sich in die Charaktere hineinzuversetzen und Handlungen und Verhaltensweisen nachzumachen (Schaumburg und Prasse: 67). Auch Fisch (2014) geht davon aus, dass Medienfiguren aber auch Handlung eine emotionale Vorbildfunktion für Kinder haben und diese den Umgang mit Gefühlen sowie sozio-emotionale Verhaltensmuster von Medienfiguren übernehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Mediennutzung im Kindesalter ein und stellt die Forschungsfrage nach deren Stellenwert und den Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung.

2 Begriffsdefinition Medien: Dieses Kapitel definiert den Medienbegriff und beleuchtet verschiedene Perspektiven, von der technischen bis zur systemischen Betrachtung.

3 Medien in der kindlichen Lebenswelt: Auf Basis der KIM-Studie werden die Mediennutzung, Ausstattung sowie die Wichtigkeit verschiedener Medien im Alltag von Kindern zwischen sechs und dreizehn Jahren analysiert.

4 Medien und Entwicklung: Dieser Hauptteil untersucht die Einflüsse von Medien auf motivationale, kognitive, emotionale und sozialisatorische Aspekte sowie deren Bezug zu den Entwicklungsaufgaben der mittleren Kindheit.

5 Diskussion: Die Ergebnisse werden synthetisiert und das Fazit gezogen, dass Mediennutzung unter elterlicher Kontrolle angemessen und entwicklungsfördernd sein kann, während unregulierte Nutzung Risiken birgt.

Schlüsselwörter

Medienkonsum, KIM-Studie, mittlere Kindheit, Mediensozialisation, kognitive Entwicklung, emotionale Entwicklung, Entwicklungsaufgaben, Medienpädagogik, Medienkompetenz, Stimmungsregulation, Fernsehnutzung, Sozialisationsgruppen, Realitätswahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Medien im Alltag von Kindern im mittleren Kindesalter (sechs bis dreizehn Jahre) und untersucht deren Einfluss auf die psychische und soziale Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Medienausstattung, den Freizeitgewohnheiten, den Auswirkungen von Medien auf Kognition und Emotion sowie der Bedeutung der Medienaneignung im sozialen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, wissenschaftlich zu erarbeiten, welchen Stellenwert Medien für diese Altersgruppe haben und ob der Medienkonsum die kindliche Entwicklung eher hemmt oder fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse bestehender Fachliteratur und den Daten der KIM-Studie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der kindlichen Lebenswelt hinsichtlich der Medien und eine tiefgehende Untersuchung der motivationalen, kognitiven, emotionalen und sozialen Aspekte der Medienwirkung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Medienkonsum, KIM-Studie, Mediensozialisation, Entwicklungsaufgaben und Medienkompetenz beschreiben.

Welchen Einfluss haben Gewaltdarstellungen auf Kinder?

Laut der zitierten Forschung können sowohl fiktive als auch reale Gewaltdarstellungen in Medien Ängste, Schlafstörungen und Stressreaktionen bei Kindern auslösen sowie aggressives Verhalten begünstigen.

Welche Rolle spielt das Elternhaus bei der Mediennutzung?

Das Elternhaus ist entscheidend, da eine regelmäßige Auseinandersetzung, Reflexion und die altersgerechte Kontrolle des Medienkonsums empfohlen werden, um Risiken zu minimieren und die Entwicklung zu fördern.

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Details

Title
Medienkonsum von Kindern
Subtitle
Welchen Stellenwert haben Medien im mittleren Kindesalter und wie wirkt sich der Medienkonsum auf die Entwicklung aus?
College
MSB Medical School Berlin - Hochschule für Gesundheit und Medizin  (Gesundheitswissenschaften)
Course
Pädagogisch-Psychologische Grundlagen
Grade
1,0
Author
Katerina Yanchak (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V493720
ISBN (eBook)
9783668986930
ISBN (Book)
9783668986947
Language
German
Tags
Medien Kinder Auswirkungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katerina Yanchak (Author), 2019, Medienkonsum von Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/493720
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