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Der Wandel in der Arbeitswelt. Stressoren und Ressourcen flexibilisierter Arbeit

Title: Der Wandel in der Arbeitswelt. Stressoren und Ressourcen flexibilisierter Arbeit

Bachelor Thesis , 2016 , 70 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: T. Köhn (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Diese Arbeit schafft eine theoretische Grundlage elementarer Begriffe der Stressforschung und Stressentstehung aus arbeitspsychologischer Sicht. Dazu wird das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und dessen arbeitspsychologische Erweiterung nach Bamberg herangezogen. Daraufhin wird ein Überblick des aktuellen Forschungsstandes in Bezug auf die zentrale Fragestellung gegeben. Im Methodikteil wird die Vorgehensweise der Durchführung und Auswertung der qualitativen Interviews nach der Qualitativen Inhaltsanalyse von Mayring dargestellt. Anschließend werden die aus der Erhebung gewonnenen Ergebnisse detailliert dargestellt, interpretiert, diskutiert und ein Fazit in Bezug auf die zentrale Fragestellung gezogen.

Digitalisierung, Globalisierung, demografischer Wandel, Wertewandel und Flexibilisierung der Arbeit – Megatrends, die den Wandel der Arbeitswelt und Gesellschaft seit bereits mehr als 20 Jahren bestimmen. Die Folgen der Trends zählen zu den größten Herausforderungen einer modernen Gesellschaft unserer Zeit. Besonders die voranschreitende Flexibilisierung der Arbeit, die auf die Auflösung starrer Arbeitsstrukturen zurückzuführen ist, stellt sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer vor neue Herausforderungen und birgt Chancen und Risiken für beide Parteien.

Mit flexiblen Formen der Arbeit, die weder in Bezug auf Arbeitszeit noch auf Arbeitsort festgelegt sein müssen und große Handlungs- und Entscheidungsspielräume für Arbeitnehmer bieten, wird auf die neuen Anforderungen des Arbeitsmarktes reagiert. Die raum-zeitliche Flexibilisierung von Arbeit ist dabei aber vor allem durch den großen technologischen Fortschritt der Digitalisierung und die fortschreitende Globalisierung stark gewachsen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Theorie und aktueller Forschungsstand

1.1 Wandel der Arbeitswelt

1.2 Arbeitspsychologische Besonderheiten flexibilisierter Arbeit

1.3 Definition von Stress, Stressoren und Ressourcen

1.4 Transaktionales Stressmodell nach Lazarus

1.5 Arbeitspsychologische Erweiterung des transaktionalen Stressmodells nach Bamberg

1.7 Fragestellung

2 Methodik

2.1 Untersuchungsdesign / Erhebungsmethode

2.2 Stichprobe

2.3 Untersuchungsdurchführung

2.4 Datenanalyse und Datenauswertung

3 Ergebnisse

3.1 Anforderungen

3.2 Stressoren

3.3 Ressourcen

4 Diskussion

4.1 Interpretation der Ergebnisse

4.2 Kritische Würdigung

4.3 Fazit

Zielsetzung und Forschungsfragen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die spezifischen Stressoren und Ressourcen im Kontext raum-zeitlich flexibilisierter Arbeitsformen aus Sicht der Beschäftigten zu identifizieren und in ein arbeitspsychologisches Stressmodell zu integrieren.

  • Analyse der Auswirkungen von Megatrends auf die moderne Arbeitswelt.
  • Untersuchung arbeitspsychologischer Grundlagen von Stress und Belastung.
  • Identifikation spezifischer Stressauslöser bei flexibilisierten Arbeitsformen.
  • Ermittlung protektiver Ressourcen zur Stressbewältigung bei Fachkräften.
  • Methodische Anwendung qualitativer, problemzentrierter Interviews.

Auszug aus dem Buch

Unvorhersehbarkeit

Die Unterkategorie Unvorhersehbarkeit umfasst das Auftreten von ungeplanten Ereignissen, die sich z.B. auf das Arbeitsumfang und die Arbeitsaufgabe beziehen können. Dies kann ein plötzliches Auftauchen weiterer Aufgaben sein, das nicht vorhersehbar war und dadurch stressauslösend sein kann.

IP2 (8): „Dann gibt es natürlich immer Dinge, Eskalationen, das heißt, wenn es zu Problemen kommt oder wenn es Dinge gibt, die schnell bearbeitet werden müssen, die so dazwischenkommen.“

Drei von vier IP gaben an, dass Stress empfunden wird, wenn externe unvorhersehbare Faktoren Einfluss auf die Arbeitsinhalte und den Arbeitsumfang nehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theorie und aktueller Forschungsstand: Darstellung der Megatrends der Arbeitswelt sowie theoretische Fundierung durch das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und die arbeitspsychologische Erweiterung nach Bamberg.

2 Methodik: Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns unter Verwendung von problemzentrierten Interviews und der Datenauswertung nach Mayring.

3 Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der identifizierten Anforderungen, Stressoren und Ressourcen bei den befragten Fachkräften unter Einbeziehung von Originalzitaten.

4 Diskussion: Interpretation der Forschungsergebnisse im Kontext der theoretischen Grundlagen, methodische Reflexion und Ableitung eines Fazits für die betriebliche Prävention.

Schlüsselwörter

Raum-zeitliche Flexibilisierung, Arbeitspsychologie, Stressmodell, Stressoren, Ressourcen, Problemzentrierte Interviews, Arbeitswelt, Work-Life-Balance, Zeitsouveränität, Selbstorganisation, Arbeitsverdichtung, Qualitative Inhaltsanalyse, Telearbeit, Beschäftigte, Belastungsfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die psychischen Belastungen und Bewältigungsmöglichkeiten von hochqualifizierten Beschäftigten in raum-zeitlich flexiblen Arbeitsformen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Felder sind die Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort, die Identifikation von Stressoren sowie die Analyse von persönlichen und organisationalen Ressourcen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, spezifische Stressauslöser und Ressourcen aufzuzeigen, die durch die Entgrenzung von Arbeit entstehen, um Empfehlungen für eine gesunde Arbeitsgestaltung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative Forschungsmethode angewandt, konkret problemzentrierte Interviews, die mittels der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung, die Darstellung der methodischen Vorgehensweise, die empirische Ergebnisanalyse und eine abschließende kritische Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Flexibilisierung, Stressmodell, Zeitsouveränität, Arbeitsverdichtung und Ressourcenmanagement im Kontext der neuen Arbeitswelt.

Warum ist das "transaktionale Stressmodell nach Lazarus" relevant?

Es dient als theoretische Basis, um Prozesse der kognitiven Bewertung und Bewältigung von Stress im Individuum zu verstehen.

Welche Bedeutung haben "digitale Strukturierungshilfen" laut der Studie?

Sie fungieren als zentrale Ressource, um den erhöhten Planungs- und Koordinationsaufwand bei flexiblen Arbeitsformen zu bewältigen und Stress zu mindern.

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Details

Title
Der Wandel in der Arbeitswelt. Stressoren und Ressourcen flexibilisierter Arbeit
College
Business and Information Technology School - The Entrepreneurial University Iserlohn  (Standort Hamburg)
Grade
1,0
Author
T. Köhn (Author)
Publication Year
2016
Pages
70
Catalog Number
V494201
ISBN (eBook)
9783668991552
ISBN (Book)
9783668991569
Language
German
Tags
wandel arbeitswelt stressoren ressourcen arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
T. Köhn (Author), 2016, Der Wandel in der Arbeitswelt. Stressoren und Ressourcen flexibilisierter Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494201
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