Die Entwicklung des Internets im Bezug auf Partnerportale


Hausarbeit, 2013
11 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Geschichte des Internets
2.1 Transaktionen
2.2 Kommunikation
2.2.1 Partnersuche im Internet

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Die drei spezifischen Stärken des Internets sind Interaktivität, Aktualität und Multimedialität“ (Kerlen, 2003: p.265). Doch wie entstand das Internet? Die geschichtliche Aufarbeitung der Entstehung des Internets und der Wandel von einer reinen Datenplattform zur Kommunikationstechnologie bilden den Kern dieser Arbeit. Es werden kurz die Anfänge des Netzwerkgedankens skizziert und der erste Weg zur Kommunikation über das Internet wird angeführt. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten zur aktuellen Nutzung des Internets vorgestellt. Zuletzt wird am Beispiel von Partnerbörsen auf die intime Kommunikation im Internet eingegangen. Da die Zahl der Nutzer solcher Partnerportale in den letzten Jahren enorm gestiegen ist, werden hier einige Möglichkeiten und Risiken der Partnersuche in Internet aufgezeigt. Zudem wird an einigen Stellen die Verbindung zwischen virtueller und reeller Welt geschildert.

2. Die Geschichte des Internets

Die Kommunikationstechnologie Internet, die alle bisherigen Medien vereint, baut auf dem Gedanken des Netzwerkes auf. Dieser ist die Basis des Internets und hat eine lange Geschichte, da bereits in der Antike ein Netzwerk zur Verbreitung von Informationen genutzt wurde. Diese einfache optische Telegraphie durch Rauchzeichen und Fackelsignale wurde meist auf Berghöhen betrieben. Die Gipfel waren verknüpft und fungierten als Übermittlungsstandorte, um die Informationsübertragung zu ermöglichen. Die Information kam zeitversetzt an und hatte zu dieser Zeit lediglich eine Übermittlungsfunktion. Die Perser, Griechen und Römer schickten zudem Boten, welche auf dem Fußweg Nachrichten überbrachten. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Kommunikationsstruktur wie eine Kette angeordnet. Eine netzförmige Kommunikationsstruktur (Abbildung 1, c) ergab sich durch den persönlichen Briefverkehr zwischen einzelnen Individuen. Durch Rundfunk, Fernsehen, Telefonrundspruch und Buch- und Zeitungsverlage wurden in der Neuzeit und Moderne Netzwerke geschaffen, die einen zentralen Sender verwendeten und somit für mehrere Menschen gleichzeitig nutzbar waren (vgl. Kerlen, 2003: p. 261ff) (Abbildung 1, a).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1

Einer der wichtigsten Vorläufer des multimedial digitalisierten Netzwerkes war das Arpanet. Es war ein dezentralisiertes Netz (Abbildung 1, b) und wurde in den 1960er Jahren in den USA entwickelt. Dieses vernetzte erstmals Computer miteinender und ermöglichte es, auf gemeinsame Hardware-Ressourcen zuzugreifen und Daten auszutauschen. Die Motivation für dieses neue Netzwerk ging maßgeblich von den Gefahren des Kalten Krieges aus und wurde zuerst ausschließlich vom Militär genutzt. Es war so konzipiert, dass bei einem gegnerischen Angriff die Kommunikationsstruktur in den wichtigsten Zügen erhalten blieb. Maßgeblich für diese Struktur war ein binärer Code, der Nachrichten verschlüsseln und übersetzten konnte. „Binär heißt: Alle Daten werden in einen niedrigvoltigen Impuls (1) und dessen Fehlen (0) verwandelt“ (Kerlen, 2003: p. 263). Der enorme Erfolg des Arpanets wurde nicht ausschließlich durch den binären Code bedingt, sondern vor allem durch die großen Zuwächse in der Menge und Geschwindigkeit der Datenübertragung, was durch Mikrochips und Erneuerungen im Bereich der Glasfaserkabel ermöglicht wurde. 1969 wurden die ersten Computerzentren von vier Universitäten in den USA miteinander verbunden. Unabhängig von der Rechnerart konnten nun Informationen ausgetauscht werden. Es wurde jedoch auch Kritik geäußert, da das Schreiben der Netzwerksoftware für die verschiedenen Computertypen als aufwendig angesehen wurde. Dafür wurde jedoch schnell eine Lösung gefunden, da ein kleiner Minicomputer erfunden wurde, welcher die Datenpakete über ein Programm (IMP) verschickte, das auf jedem Minicomputer vorhanden war. Diese Software musste einmalig geschrieben und programmiert werden. Danach konnte der Computer angeschlossen werden und der Minicomputer agierte als Interface zum Netzwerk (vgl. Stallings, 1991: p.59ff). Das Netz fand immer größeren Anklang und breitete sich stetig aus, sodass 1971 bereits mehr als dreißig Computer beteiligt waren. Jeder der das TCP/IP- Protokoll verwenden konnte, welches als Grundlage diente, konnte sich von nun an verbinden. Das neue Ziel der Entwickler war es nun, alle Netze in einem einzigen Netz zu verbinden. Um das zu verwirklichen, musste eine gleiche Datenbasis geschaffen werden. Es wurden neue Protokolle entwickelt, um das Vorhaben in die Tat umsetzen zu können. Hierfür entstanden sogenannte TCP/IP- Protokolle, die dafür sorgten, dass das Netz nie überlastet ist und jedem Computer eine eigene IP-Adresse zugeteilt wurde. Von jetzt an konnte der Eingang eines Paketes vom Empfänger bestätigt werden. Es entwickelte sich ein immer besserer Routing-Algorithmus, der die Übertragung noch effizienter machte und kleine Engpässe in der Datenübermittlung behob. Als nun die Möglichkeit bestand Electronic-Mails (kurz E-Mails) zu schreiben, wurde das Netzwerk schlagartig beliebter.

Die Verantwortlichen für das Alpanet rechneten nicht mit so hohem Interesse, doch die E-Mail wurde als schnellere und günstigere Variante von Brief und Ferngespräch vor allem von Wissenschaftern gern genutzt und konventionellen Kommunikationsmöglichkeiten vorgezogen. Auch die sonst so förmlichen und mühsamen Formulierungen wurden durch die E-Mail einfacher (vgl. Roberts, 1967). Die ausgetauschten Daten wurden immer komplexer, sodass bald auch Grafiken versandt werden konnten. Der Erfolg der E-Mail könnte mit der Tatsache zu erklären sein, dass jetzt das erste Mal die Möglichkeit bestand, nicht nur Computer, sondern auch einzelne Individuen miteinander zu vernetzen. Dies ist der erste Schritt weg von der Rechenmaschine und der reinen Datenübertragung hin zur Kommunikation in einer virtuellen Welt. Teure Telefongespräche und anstrengende Reisen wurden nun durch den Kontakt per E-Mail ersetzt. Diese Alternative wurde so beliebt, dass schon bald der erste E-Mail Verteiler genutzt werden konnte (vgl. Rheingold, 1944). Es konnten Konferenzen über das Internet gehalten werden, was vor allem bei aufwendigen Forschungsprojekten einen enormen Vorteil brachte. Das Ziel, alle Netze in einem Netz, dem Internet, zusammenzufassen wurde 1988/90 durch Tim Berners-Lee ermöglicht. Das World Wide Web basiert auf dem Protokoll HTTP, das ein globales Netz kreierte, welches die Kommunikation in Echtzeit ermöglichte. Mit der Hilfe von Breitband-Glasfaserkabeln konnte über das ISDN-System nun endgültig eine Masse an Daten übertragen werden, die es sogar ermöglicht Bilder, Töne und Texte optimal zu verschicken. Das Internet vereint somit alle bisherigen Medien (Kerlen, 2003: p. 263ff).

2.1 Transaktionen

Während das Internet auf den Ebenen der Information und Interaktion nur eine Veränderung im Gebrauch bewirkt hat, wird im Bereich der Transaktion eine enorme Änderung sichtbar. Durch die Geschwindigkeit, Schnelllebigkeit und Datenvielfalt wird zwar Zeit, Geld, Postweg und Raum gespart, es entsteht aber auch eine stärkere Konkurrenz unter verschiedensten Unternehmen. Da nur die neueste Fachinformation und die neuesten Nachrichten gefragt sind, müssen die Betreiber für stetig aktuelle Informationen sorgen. Das permanente Aktualisieren von Angeboten und Preisen führt zu einem enormen Wettbewerbsdruck unter den Firmen und Betreibern. Durch die Angebot- und Nachfragepolitik und die angebotenen Zusatzleistungen können einige Software- Programme kostenlos angeboten werden, was den Konkurrenzdruck verstärkt. Die ortsansässigen Geschäfte könne mit den Preisen im Internet oft nicht mehr konkurrieren. Im 19. Jahrhundert lag der Schwerpunkt auf dem Verkauf von Medien. Heutzutage wird in Medien verkauft. Ganze Handelsakte können über das Internet abgewickelt werden, wodurch Vertriebswege entfallen (vgl. Kerlen, 2003: p. 267ff). Die neusten Trends zeigen, dass immer mehr über das Internet geworben und gekauft wird. So ist es mittlerweile zum Beispiel üblich, Musik und Bücher online zu erstehen. Manche Portale bieten, für eine gewisse Anzahl von Stunden im Monat, kostenlosen Musikkonsum an. Die Betreiber von herkömmlichen Portalen, welche Musik zum Kauf anbieten, müssen sich auf diese Tatsache einstellen und andere oder bessere Zusatzleistungen bieten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Industrie bietet immer aktuellere und spezifischere Artikel an, um zum Beispiel online erworbene Bücher und Musik zu konsumieren. Permanent wird eine bessere Grafik oder einfach ein neues Design entworfen. So geht der Trend bei vielen Internetseiten, beispielsweise bei Lageplänen oder Straßenkarten, von 2D Ansichten hin zur interaktiven 3D Animationen. Für die Nutzer und potentiellen Käufer heißt das, dass sie sich mit einer immer größer werdenden Informationsflut und Reizüberflutung auseinander setzen müssen. Die Schnelllebigkeit ermöglicht es, unsere Aufnahmefähigkeit vollkommen auszureizen, fordert aber auch stetige Präsenz, einen großen Zeitaufwand und lässt wenig Ruhe. Vor einem Kauf werden meist viele Stunden im Internet verbracht, um das beste Angebot zu finden und herauszufiltern. Für den bestmöglichsten Umgang mit dem Internet muss man immer über die neusten Updates und Innovationen informiert sein. Zudem wird uns durch Smartphones ermöglicht, ständig online zu sein. Wir können uns somit jederzeit über die neusten Ereignisse informieren und sind permanent mit dem Internet verbunden.

Während das Internet auf den Ebenen der Information und Interaktion nur eine Veränderung im Gebrauch bewirkt hat, wird im Bereich der Transaktion eine enorme Änderung sichtbar. Durch die Geschwindigkeit, Schnelllebigkeit und Datenvielfalt wird zwar Zeit, Geld, Postweg und Raum gespart, es entsteht aber auch eine stärkere Konkurrenz unter verschiedensten Unternehmen. Da nur die neueste Fachinformation und die neuesten Nachrichten gefragt sind, müssen die Betreiber für stetig aktuelle Informationen sorgen. Das permanente Aktualisieren von Angeboten und Preisen führt zu einem enormen Wettbewerbsdruck unter den Firmen und Betreibern. Durch die Angebot- und Nachfragepolitik und die angebotenen Zusatzleistungen können einige Software- Programme kostenlos angeboten werden, was den Konkurrenzdruck verstärkt. Die ortsansässigen Geschäfte könne mit den Preisen im Internet oft nicht mehr konkurrieren. Im 19. Jahrhundert lag der Schwerpunkt auf dem Verkauf von Medien. Heutzutage wird in Medien verkauft. Ganze Handelsakte können über das Internet abgewickelt werden, wodurch Vertriebswege entfallen (vgl. Kerlen, 2003: p. 267ff). Die neusten Trends zeigen, dass immer mehr über das Internet geworben und gekauft wird. So ist es mittlerweile zum Beispiel üblich, Musik und Bücher online zu erstehen. Manche Portale bieten, für eine gewisse Anzahl von Stunden im Monat, kostenlosen Musikkonsum an. Die Betreiber von herkömmlichen Portalen, welche Musik zum Kauf anbieten, müssen sich auf diese Tatsache einstellen und andere oder bessere Zusatzleistungen bieten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Industrie bietet immer aktuellere und spezifischere Artikel an, um zum Beispiel online erworbene Bücher und Musik zu konsumieren. Permanent wird eine bessere Grafik oder einfach ein neues Design entworfen. So geht der Trend bei vielen Internetseiten, beispielsweise bei Lageplänen oder Straßenkarten, von 2D Ansichten hin zur interaktiven 3D Animationen. Für die Nutzer und potentiellen Käufer heißt das, dass sie sich mit einer immer größer werdenden Informationsflut und Reizüberflutung auseinander setzen müssen. Die Schnelllebigkeit ermöglicht es, unsere Aufnahmefähigkeit vollkommen auszureizen, fordert aber auch stetige Präsenz, einen großen Zeitaufwand und lässt wenig Ruhe. Vor einem Kauf werden meist viele Stunden im Internet verbracht, um das beste Angebot zu finden und herauszufiltern. Für den bestmöglichsten Umgang mit dem Internet muss man immer über die neusten Updates und Innovationen informiert sein. Zudem wird uns durch Smartphones ermöglicht, ständig online zu sein. Wir können uns somit jederzeit über die neusten Ereignisse informieren und sind permanent mit dem Internet verbunden.

2.2 Kommunikation

Heutzutage wird das Internet für mehr als nur die reine Informationsbeschaffung und Datenübertragung genutzt. Durch die E-Mail konnte erstmals eine persönliche Kommunikation über das Internet stattfinden. Seitdem hat sich viel verändert. Es wird uns ermöglicht in persönlichen Kontakt mit eventuellen Arbeitgebern zu treten, Freunde zu finden und über das Intranet während der Arbeitszeit mit Kollegen Kontakt aufzunehmen. Für diese und viele weitere Möglichkeiten, die das Internet bietet, gibt es verschiedenen Websites, welche speziell auf die Wünsche der Nutzer angepasst sind. Über Jobportale wie Monster oder Stepstone kann der vermeintliche Traumjob im Internet gefunden werden. Auch die Bundesagentur für Arbeit ist seit einigen Jahren im Internet vertreten. Durch neue Technologien wie Videoanrufe ist es sogar möglich, Bewerbungsgespräche über das Internet zu führen. Hierbei sieht man sein Gegenüber auf dem Bildschirm in Echtzeit und kann über ein Mikrofon oder Headset kommunizieren. Dieser Service eignet sich vor allem dann, wenn der Bewerber oder Arbeitgeber in einem anderen Land lebt. Somit können Reisekosten und Zeit gespart werden. Portale wie SchülerVZ und Facebook ermöglichen es schon Kindern in der virtuellen Welt Freunde zu finden und Kontakte, auch über große Distanzen hinweg, zu pflegen. Auf diesen Websites können Personen chatten, sich private Nachrichten schicken, an Konferenzen teilnehmen und Einträge oder Bilder von anderen Personen kommentieren. Das Internet hat sich in den letzten Jahren rasant von einer Datenplattform zu einer Kommunikationsplattform entwickelt und ist immer öffentlicher geworden. Auf diesen verschiedenen Plattformen ist eine Diskussion mit unbekannten Menschen möglich und Erfahrungen können geteilt werden. Die Kommunikation wird immer persönlicher und die Wünsche der Internetnutzer gehen hin bis zu intimer Kommunikation, welche meist mit der Hoffnung verknüpft ist, einen Lebenspartner kennenzulernen.

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Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Die Entwicklung des Internets im Bezug auf Partnerportale
Hochschule
Universität Mannheim
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
11
Katalognummer
V495219
ISBN (eBook)
9783346002297
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung, internets, bezug, partnerportale
Arbeit zitieren
Lisa Nagel (Autor), 2013, Die Entwicklung des Internets im Bezug auf Partnerportale, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495219

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