Übersicht über Buch 6 der "Zehn Bücher über Architektur" von Vitruv


Zusammenfassung, 2015
17 Seiten, Note: 2,7
Anonym

Leseprobe

Inhalt

Vorwort

Das Sechste Buch
Vorrede
Erstes Kapitel
„Über die Berücksichtigung der klimatischen Verhältnisse bei der Anlage von Privatgebäuden“
Zweites Kapitel
„Über die Symmetrien von Privatgebäuden im Allgemeinen“
Drittes Kapitel
„Anlage der Höfe, der Atrien, der Seitengemächer, der Tablinen und Peristyle, der Speisezimmer, der Exhedren und der Gemäldesäle und deren Größenmaßen“
Viertes Kapitel
„Wie man bei der Anlage der einzelnen Räume auf die Himmelsrichtungen Rücksicht nehmen muss“
Fünftes Kapitel
„Über die Anordnung von Räumen für den Privatgebrauch und Anlage der Gebäude nach der sozialen Stellung der Bewohner“
Sechstes Kapitel
„Über die Anlage ländlicher Gebäude“
Siebtes Kapitel
„Von den griechischen Wohnhäusern und ihrer Anordnung“
Achtes Kapitel
„Von unterirdischen Räumen, Gewölben und auf Pfeilern errichteten Gebäuden“

Fazit

Literaturverzeichnis

Vorwort

Vitruv (Vitruvius Polio), ein römischer Architekt und Theoretiker der spätrepublikanischen Zeit in Rom verfasste im 1. Jahrhundert v. Chr. die „Zehn Bücher über Architektur“ und beschrieb in diesen seine Vorgehensweisen und Erfahrungen über gebaute Bauwerke, sowie Handhabungsvorschläge für kommende Gebäude. Diese sogenannten „De Architectura Libri decem“ gingen damals als Wegweisende und Unterstützende Bauberichte an den viel bauenden Kaiser Augustus, den Herrscher und Gründer des damaligen römischen Imperiums.1

Die „Zehn Bücher über Architektur“ gelten als die ältesten noch existierenden Werke zur Baukunst. Diese Schriften beeinflussten die Werke von Andrea Palladio oder Michelangelo und wurden in der Renaissance und der klassizistischen Periode angewandt. Auch Leonardo da Vinci richtete sich augenscheinlich nach den Texten der Zehn Bücher über Architektur, da sein „vitruvianischer Mensch“ viele Ansätze von Vitruvs Aufzeichnungen enthielt. (Abb. Bild 25) Nach Vitruv musste bei jedem Bau auf drei maßgebliche architekturtheoretische Kategorien besondere Rücksicht gelegt werden. Dabei geht es in „venustas“, um die Anmutung eines Bauwerkes. Angaben zur Konstruktion und den Materialien werden mit „Utilitas“ und „firmitas“ bezeichnet. 2

In dem ersten Buch der „Zehn Bücher“ über Architektur wird deutlich, dass eine hauptsächliche Auseinandersetzung mit Proportionen und Symmetrien vollzogen wird. Dabei ist der Nabel des Menschen der Mittelpunkt und sollte bei einer Verbindung mit einem Zirkel alle ausgestreckten Enden der Gliedmaßen von diesem Punkt aus berühren. Weiter erwähnt er in diesem ersten Buch viele unterschiedliche Elementarkenntnisse, wie die Geometrie, Astronomie, Medizin, Jura, Musik, Geschichte und Philosophie, die ein Architekt beherrschen sollte. 3 Ein Baumeister soll „schreibgewandt“ sein, um sein „dauerndes Andenken“ begründen zu können.4

In dem zweiten Buch behandelt Vitruv die Ursprünge von Gebäuden und die unterschiedlichen Baumaterialien vom Ziegel bis zum Bauholz. Das Dritte und vierte Werk beinhalten Informationen zum Errichten und schmücken von Säulen. Dabei sollte die „Ordnung“ in der römischen Republik besonders demonstriert werden, da die Vielfalt der Religionen und die Offenheit der Römer gegenüber fremder Religionen ein Grund für den Verfall der Republik wäre.5 Im fünften und sechsten Buch werden öffentliche und private Gebäude erläutert. Das siebte Werk beschreibt die Farbenkunde und den Innenausbau von Privatgebäuden.

In den letzten drei Schriftstücken werden Wasserversorgung, Astronomie und Uhrenbau, sowie Maschinenbau von Vitruv detailliert geschildert. In dieser Ausarbeitung werden die Inhalte des Sechsten Buches von Vitruv nach den Übersetzungen von Curt Fensterbusch erläutert.

Das Sechste Buch

Vorrede

In der Vorrede des sechsten Buches erwähnt Vitruv einige griechische Philosophen, die seine Grundhaltung zur Architektur wiederspiegeln.

Erster erwähnter Philosoph ist Aristippos, ein griechischer antiker Philosoph der als Schüler von Sokrates gelernt hat. (Abb. Bild 1) Er gibt die Botschaft weiter, dass man seinen Ahnen genug Wegzehrung auf der Schiffsreise mitgeben sollte, damit sie auch eine lange Zeit nach einem Schiffbruch weiter überleben können. Denn den Individuen, denen ein Schicksalsschlag oder Veränderungen politischer Verhältnisse sowie Krieg keinen Schaden zufügen könnten, hätten durch ihren starken Geist die wahre Sicherung des Lebens.

Als zweites wird der griechische Philosoph und Naturforscher Theophrastos (371 v. Chr. Zu Eresos auf der Insel Lesbos; gestorben 287 v. Chr. in Athen) erwähnt. (Abb. Bild 2) Er war Schüler des Aristoteles und Leiter der peripatetischen Schule. Er sagt, dass es besser ist Bildung zu besitzen als auf Geld zu vertrauen. Denn das Erlernte und Geistige wissen kann einem sein ganzes Leben niemand nehmen. Geld, Glück oder allgemeine Werte können in hohem Maße vorhanden, aber auch in kurzer Zeit wieder geschwunden sein.

Der dritte griechische Philosoph ist Epikur. (Abb. Bild 3) Der Begründer des Epikureismus wurde 341 v. Chr. auf Samos geboren und starb zwischen 271 und 270 v. Chr. in Athen. Nach seinem Denken sind Weise nicht vom Glück bestimmt, sondern die wichtigsten Dinge werden von den Gedanken des Geistes gelenkt.

Dichter in griechischer Sprache wie Krates, Chionides, Aristophanes und Alexis hätten auf Bühnen gesprochen, und die These vertreten, dass eine Ausbildung von den Eltern gegeben werden sollte, denn im Geiste verankerte Kenntnisse blieben bis zum Lebensende vorhanden.

Vitruv dankt seinen Eltern, dass sie ihn in Anerkennung an das Gesetz der Athener in der Kunst haben ausbilden lassen. Sein Wissen, ist ihm mehr wert als viele materielle Dinge zu besitzen und er meint, dass die Person die reich ist, nichts von materiellem Reichtum verlangt. Aus dem Grund, dass viele Menschen reiche Architekten auch gleich als Weise bezeichneten erlangten diese Baumeister einen großen Bekanntheitsgrad, obwohl sie laut Vitruv nicht durch ihre Arbeit- sondern durch ihren Wohlstand glänzten.

Weiter spricht er Cäsar direkt an und sagt, dass er eher auf Reichtum verzichtet und einem guten Ruf treu bleibt.6 Aus diesem Grund wäre er auch wenig bekannt geworden, da er sich nicht in den Vordergrund stellte.7

Weiter ist Vitruv wichtig, dass man nicht für sich selbst wirbt, sondern, dass Arbeit erst dann richtig geschätzt werden kann, wenn man um sie gebeten wird. Meist wurden die Arbeiten an Familienmitglieder weitergegeben. Erst danach wurde geschaut, ob die Baumeister eine gute Ausbildung hatten. Wenn Menschen keine Ausbildung besitzen, sollten diese wenigstens nach einem Lehrbuch vorgehen.8

Vitruv schreibt dieses Buch, da für ihn das Bauhandwerk nicht so leicht wie andere Handwerke erkannt werden kann.

Erstes Kapitel

„Über die Berücksichtigung der klimatischen Verhältnisse bei der Anlage von Privatgebäuden“

Als erstes muss das Haus nach Vitruvs Angaben an die unterschiedlichen Längen- und Breitengrade und an die Umgebung und seine klimatischen Bedingungen angepasst werden. Die Häuser im Norden sollen möglichst geschlossen sein, sich nach warmen Himmelsgegenden ausrichten und die Sonne einfangen. Dies könnte unter anderem durch ein gewölbtes, der Sonne entgegen gerichtetes Dach erreicht werden.

In kälten Landstrichen wird Feuchtigkeit nicht aus dem Haus gesonnt und muss daher genauer berücksichtigt werden. Zusätzlich wird erwähnt, dass die taureiche Luft einen größeren Körperbau und tieferen Ton der Stimme, sowie eine hellere Hautfarbe hervorruft. 9

Menschen die am Südpol direkt unter der Sonnenbahn wohnen werden durch starke Sonnen- strahlungen mit kürzeren Leibern, dunkler Farbe, krausem Haar, schwarzen Augen und mit wenig Blut geschaffen und haben laut Vitruv somit eine ängstlichere Haltung. Diese Menschen haben wegen der geringen Höhe zum Weltenraum einen dünneren und hohen Ton.10

Mit einem Versuch könne man nach Vitruv beweisen, dass sich der Ton verändert Er spricht dabei von der Benutzung zweier gleicher Tongefäße. Das eine wird unter Wasser gehalten und nach dem Herausziehen gleich wie das trockene Gefäß angestimmt. Das Gefäß, das aus dem Wasser kommt klingt mit einem dunkleren Ton.

Die Luft in südlicheren Gebieten sei leichter und voller Hitze. Deshalb bekommen die Menschen eine hitzigere Sinnesart, welche die Art fördert Anschläge zu tätigen. Tapferkeit hätten die Südländer nicht, da die Sonne die Tugenden des Mutes ausgesogen hat.

Im Norden liegende Völker hätten wegen des größeren Abstandes zwischen ihnen und dem Weltraum und der erhöhten Luftfeuchtigkeit eine tiefere Stimme. Die Menschen wären geistig schwerfällig wie Vitruv am Beispiel einer Schlange erläutert. Diese Reptilien bewegen sich in der Hitze schnell mit hohem Tatendrang, aber in der Winterzeit und Neujahr sind sie durch die Kälte wie erstarrt. In kalten gebieten sind die Menschen eher bereit Kämpfe mit schweren Waffen zu führen. Ihre Tapferkeit und furchtlose Art lässt die nördlichen Völker ohne Überlegungen vorstoßen.

So macht die Hitze den Geist der Menschen scharf, die Kälte ihn dagegen träge.11

Durch die Verschiedenheit der Völker finden die Römer ihre Grenzen in der Mitten des Weltalls. Denn nach Vitruvius Polio Aufzeichnungen hat die Bevölkerung in Italien das Perfekte Mischungsverhältnis. Vitruv bezeichnet die Römer so als „Weltbeherrschendes Volk“.

Im Hinblick auf die Besonderheiten der Örtlichkeiten und dem Verlauf der Sonne und des Klimas müssen auch die Behausungen gestaltet werden.12

Zweites Kapitel

„Über die Symmetrien von Privatgebäuden im Allgemeinen“

Nach Vitruvs Aufzeichnungen unterliegt die größte Priorität dem Festlegen der genauen Proportionen eines zukünftigen Bauwerkes. In seinem Anblick darf nichts vermisst werden. Die verschiedenen Blickweisen oder Übersetzungen des menschlichen Gehirns müssen berücksichtigt werden. Denn die Wahrnehmung ist in besonderen Fällen eine verfälschte. Wird ein Ruder unter Wasser gedrückt und von der Wasseroberfläche aus bei seiner Bewegung beobachtet sieht es unter der Wasseroberfläche verbogen aus, aber über dieser wieder gerade.13

Allgemein sind aber Abzüge oder Zusätze zu den errechneten Kubaturen erlaubt. Weiter kommt zu den wissenschaftlichen Lehren das angeborene ästhetische Empfinden hinzu.

Die erste Priorität beim Entwerfen eines Symmetrisch korrekten Gebäudes ist die Festlegung des Systems der Symmetrien. Unter Umständen kann dieses aber auch an die äußerlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse angepasst werden. (z.B. an den Straßenraum in der Stadt.) Danach werden die Längen und Breitenausdehnungen des Platzes für das zukünftige Gebäude bestimmt. Nach dem Bestimmen der Größe muss das Dekor herausgearbeitet werden. Die Eurythmie des Anblicks darf dabei nicht zweifelhaft erscheinen. Dabei ist das „fehlerfreie Erscheinungsbild eines Gebäudes und seine angemessene Anmutung gemeint.14

Drittes Kapitel

„Anlage der Höfe, der Atrien, der Seitengemächer, der Tablinen und Peristyle, der Speisezimmer, der Exhedren und der Gemäldesäle und deren Größenmaßen“

Im ersten Abschnitt im dritten Kapitel geht Vitruv auf die fünf wichtigsten Arten von Hofräumen ein. Der tuskanische-, korintische-, viersäulige-,trauflose,- und überdeckte Hofraum. Bei dem tuskanischen Hof „atrium testudinatum“ halten die Balken die in der Breite des Atriums liegen weitere Zwischenbalken und schrägen Kehlrinnen. (Abb. Bild 4-5) Diese Rinnen laufen von den Ecken der Wände an die Ecken der Unterbalken. Durch schräg nach unten gelegte Sparren wird das Wasser in das Compluvium in der Mitte abgeleitet. Bei einer korintischen Konstruktion „atrium corinthicum“ werden die Balken und Dachöffnungen wie bei einem tuskanischen Hof aufgebaut. (Abb. Bild 6-7) Nur die von den Wänden kommenden Balken werden ringsum auf Säulen gelegt. Viersäulige Hofräume „atrium tetrastylicum“ (Abb Bild. 8-9) haben an den Ecken aufgestellte Säulen, die den Balken Festigkeit bieten. Die Balken werden dabei nicht von den Zwischenbalken belastet.15 In Konstruktionen von trauflosen Höfen „atrium impluviatum“ tragen schräg aufwärts gerichtete Dachbalken eine aufwärts gerichtete Wasserauffangfläche. (Abb. Bild 10-11) Das Regenwasser wird so zu den Wänden zurückgeführt. In den Wintermonaten beeinträchtigen die nach oben gerichteten Compluvien die Beleuchtung der Speisesäle nicht. Ein Nachteil dabei ist, dass die Röhren das abfließende Wasser nicht schnell genug aufnehmen können und bei starken Wassermengen überfließen. Dadurch werden das Holzwerk und die Wände stark geschädigt.16

Ganz überdeckte Höfe macht man bei geringen Spannweiten, bei denen in den oberen Geschossen geräumiger Wohnraum entsteht. (Abb. Bild 12-13)

Breite und Länge der Atrien formt man nach drei Arten:

Bei der ersten Art der Einteilung teilt man die Länge in 5 Teile und die Breite in 3 Teile. (Abb. Bild. 14) Die nächste Vorgehensweise sagt, dass man die Länge in 3 Teile und die Breite in 2 Teile unterteilen soll.17 (Abb. Bild 15) Bei der dritten Art zeichnet man über der Breite ein Quadrat und zieht in diesem eine Diagonale, und so lang wie die Diagonale ist, so lang soll das Atrium gemacht werden. (Abb Bild. 16)

Ihre Höhe soll bis zur Balkenunterkante ein Viertel der Länge betragen. Der Rest soll der räumlichen Ausdehnung der Decke und des Daches über den Balken zugeteilt werden. Den Seitenräumen „Alae“ rechts und links soll man, wenn die Länge des Atriums von 30 bis 40 Fuß beträgt, ein Drittel davon Breite geben. Bei 40 bis 50 Fuß teilt man die Länge in dreieinhalb Teile und gebe einen von diesen Teilen der Breite der Alae. Bei 50 bis 60 Fuß, so sollen die Seitenräume ein Viertel der Länge erhalten.

Bei Länge von 60 bis 80 Fuß teile man diese in viereinhalb Teile Einer dieser Größenteile wird den Alae zugesprochen.18

Bei Länge von 80 bis 100 Fuß dürfte die in fünf Teile geteilte Länge die richtige Breite der

Alae ergeben.

Im Falle eines Tablinums bei dem die Breite des Atriums 20 Fuß beläuft wird ein Drittel davon abgezogen und der Rest wird der Breite des Tablinums zugeordnet. (Abb. Bild 17-18)

Wenn die Größe aber 30 – 40 Fuß beträgt wird die Hälfte für die Breite des Tablinums angesetzt. Dieser Vorgang verändert sich auch bei Größen von 40 – 60 Fuß. In diesem Fall teilt man die Breite des Atriums in fünf Teile und legt zwei davon für das Tablinum fest.

Die Proportionen müssen so auf die unterschiedlich ausgelegten Gebäude angepasst werden. Bei Missachtung dieser „Vitruvischen Regeln“, wie Vitruv selbst beschreibt, könnten die Tablinen und die Alae keinen richtigen Nutzen zugewiesen werden. Würde man nämlich die Symmetrien von kleineren Gebäuden anwenden, dann werden diese Teile unverhältnismäßig groß und kolossal erscheinen. Daher glaubte Vitruv, dass die Größenberechnungen, wie sie im Hinblick auf Zweckmäßigkeit und Wirkung als die passendsten ermittelt sind, Schritt für Schritt zur entsprechenden Gestalt des Bauwerkes optimiert werden müssen..19

Bis zum Gebälk soll die Höhe des Tablinums die Breite um ein Achtel überschreiten. Zur Höhe der Deckenfelder fügt man ein Drittel der Breite des Tablinums dazu, damit diese eine Anspruchsvolle Größe vorweisen können.20

Bei kleineren Atrien soll von der Breite des Tablinums ein Drittel abzogen werden. Bei größeren Hofräumen die Hälfte. Die Ahnenbilder sollen in ehrfürchtiger Höhe angeordnet werden. Die Höhe soll der Breite der Alae entsprechen.21 Die Breitenmaße der Türöffnungen sollen den Höhen der Seitenräume entsprechen.

Für die Lichtöffnung der Compluvien (Abb Bild 19) sollen ein Drittel bis ein Viertel der Atriumbreite gelassen werden. Die Länge soll proportional zu der Länge des Atriums gehalten werden.

Die Säulenhöfe (Peristyle) sollen eine quere Ausrichtung haben und 1ein Drittel länger als tief sein. (Abb. Bild 20)

Der Säulengang des Peristyls bestimmt mit seiner Breite die Höhe der Säulen.

Zwischen den Säulen soll ein Abstand von drei bis vier Säulendicken gehalten werden.22

Die Triklinen (Speisesäle) sollen doppelt so lang als breit werden.23 (Abb. Bild 21)

Die Hälfte der Summe der Längen- und Breitenmaße ergibt die Höhe der Langgestreckten Räume. Bei Exhedren und Pinakotheken (Gemäldesäle) oder quadratischen Säulen sollen die Höhen eineinhalbfach der Breite sein. (Abb. Bild 20)

Das Größenverhältnis bei den korinthischen- und den ägyptischen Sälen soll wie bei den Triklinien errechnet werden. Durch die eingestellten Säulen müssen sie aber etwas weiträumiger geplant werden.24

[...]


1 Henry Petroski ,Gefälliger Anblick des Äußeren, epoc, 02/2011, Seite 58 1. Absatz

2 Hans Joachim Fritz, Vitruv – Architekturtheorie und Machtpolitik in der römischen Antike, Münster, 1995, Seite 57, 2. Absatz

3 Henry Petroski ,Gefälliger Anblick des Äußeren, epoc, 02/2011, Seite 63 1. Absatz

4 http://www.architekturtheorie.eu/archive/download/714/Vitruv.pdf, Seite 6, 3. Absatz

5 http://www.architekturtheorie.eu/archive/download/714/Vitruv.pdf, Seite 5, letzter Absatz

6 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 259, Zeile 30-31.

7 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 259, Zeile 32.

8 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 261, Zeile 20.

9 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 263, Zeile 35.

10 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 265

11 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 267

12 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 269

13 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 271

14 Günter Fischer, Vitruv NEU oder Was ist Architektur, Gütersloh, 2010, Seite 114

15 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 275

16 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 275, 1. Absatz

17 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 275, 2. Absatz

18 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 275, 2. Absatz

19 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 277

20 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 277

21 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 277

22 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 277, 3. Absatz

23 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 277, 3. Absatz

24 Curt Fensterbusch, Zehn Bücher über Architektur, Darmstadt, 1964, Seite 279, 1. Absatz

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Übersicht über Buch 6 der "Zehn Bücher über Architektur" von Vitruv
Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Note
2,7
Jahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V501274
ISBN (eBook)
9783346034908
ISBN (Buch)
9783346034915
Sprache
Deutsch
Schlagworte
übersicht, buch, zehn, bücher, architektur, vitruv
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Übersicht über Buch 6 der "Zehn Bücher über Architektur" von Vitruv, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501274

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