Der Klimawandel schreitet immer weiter voran. Als eine der Hauptursachen gilt der weltweit hohe CO2-Ausstoß. Viele Automobilhersteller arbeiten deshalb an umweltfreundlichen Lösungen wie Elektromotoren. Elektromobilität ist auf dem Vormarsch, stellt die Automobilindustrie aber noch vor Herausforderungen.
Wie genau verändert Elektromobilität die Wertschöpfungskette der Automobilhersteller? Welche neuen Kernkompetenzen sollten Automobilhersteller im Bereich Elektromobilität aufweisen? Und welche Auswirkungen ergeben sich hinsichtlich der Betriebsstruktur und der Arbeitsplätze?
Der Autor Patrick Daum skizziert die Chancen und Risiken von Elektromobilität und erläutert, welche Veränderungen sich dabei innerhalb der automobilen Wertschöpfungskette sowie in der Betriebsstruktur ergeben. Daum stellt in seiner Publikation die gesellschaftliche Akzeptanz und die Dringlichkeit der Thematik Elektromobilität heraus.
Aus dem Inhalt:
- Ladestation;
- CO2-Emissionen;
- Elektrifizierung;
- Treibhauseffekt;
- Hybridantrieb
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen der E-Mobilität
2.1 Definition
2.2 Fahrzeugarten
2.2.1 E-Bike/Roller
2.2.2 E-Autos
2.2.3 E-Lkw´s
2.2.4 E-Zug/Bahn/Bus
2.3 Antriebstechniken
2.3.1 Elektroantrieb
2.3.2 Wasserstoffantrieb
2.3.3 Hybridantriebe
2.4 Staatliche Unterstützungen
2.5 Subventionen
3 Hersteller
3.1 Low Budget Hersteller
3.2 High Budget Hersteller
4 Infrastruktur
4.1 Ladestationen
5 Folgen/Chancen und Vorteile/Nachteile
5.1 B2B
5.2 B2C
5.3 Für die Umwelt
6 Umfrage
6.1 Auswertung der Umfrage
7 Die Vision der E-Mobilität bis 2020
8 Automobile Wertschöpfungskette
8.1 Veränderung der automobilen Wertschöpfung durch Elektromobilität
8.2 Arbeitsplatzeffekte
8.3 Batterieproduktion
9 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Elektromobilität auf die automobile Wertschöpfungskette sowie die damit verbundenen Anforderungen und Herausforderungen für die Automobilindustrie, um CO2-Emissionen nachhaltig zu senken.
- Analyse der technologischen Grundlagen und Antriebsarten der Elektromobilität.
- Untersuchung der Strategien führender Automobilhersteller im Bereich E-Mobilität.
- Bewertung der benötigten Infrastruktur und staatlicher Fördermaßnahmen.
- Erforschung der ökonomischen Folgen, insbesondere für Zulieferer und Arbeitsplätze.
- Empirische Erhebung zur gesellschaftlichen Akzeptanz und zum Wissensstand der Bevölkerung.
Auszug aus dem Buch
8 Automobile Wertschöpfungskette
Um die Veränderungen der Wertschöpfung durch die Elektromobilität besser aufzeigen zu können, soll erst einmal die standardmäßige Wertschöpfungskette der Automobilindustrie erläutert werden (Abb. 5). Die Wertschöpfungskette ist in fünf Stufen gegliedert und beginnt mit der Forschung und Entwicklung des Automobils. Anschließend erfolgt die Produktion des entwickelten Autos. Diese Stufe ist nochmals in drei Teile untergliedert, nämlich in die Produktion der Bauteile, Systeme und Module. Auf der nächsten Stufe erfolgt die Endmontage, also die Fertigstellung des Fahrzeuges. Anschließend kommen die beiden letzten und nachgelagerten Stufen Vertrieb und After Sales.
Die Forschung und Entwicklung liegt in der Hand der Original Equipment Manufacturer (OEM) also den Automobilherstellern. Dort werden neue Technologien erforscht, neue Fahrzeuge werden entwickelt und schon bestehende Fahrzeuge verbessert und optimiert. In diesem Bereich benötigt es viel Know How, welches die Hersteller nicht gerne an externe Partner abgeben. Aus diesem Grund wird die Forschung und Entwicklung in die eigene Hand genommen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Klimawandels und Darstellung der Forschungsarbeit zur CO2-Reduktion durch Elektromobilität.
2 Grundlagen der E-Mobilität: Definition der Elektromobilität sowie detaillierte Erläuterung verschiedener Fahrzeugtypen, Antriebstechniken und der aktuellen staatlichen Unterstützung.
3 Hersteller: Analyse der Strategien und des Umgangs verschiedener Low-Budget- und High-Budget-Hersteller mit dem Wandel zur E-Mobilität.
4 Infrastruktur: Untersuchung der Bedeutung der Ladeinfrastruktur sowie der verschiedenen Ladevorgänge und Stecker-Technologien.
5 Folgen/Chancen und Vorteile/Nachteile: Bewertung der Auswirkungen der Elektromobilität auf die Bereiche B2B, B2C sowie die ökologischen Folgen für die Umwelt.
6 Umfrage: Durchführung und Präsentation einer anonymen Onlineumfrage zur Einschätzung der Elektromobilität durch die Bevölkerung.
7 Die Vision der E-Mobilität bis 2020: Darstellung der angestrebten Zielsetzungen für das Jahr 2020 bezüglich Akzeptanz, Infrastrukturausbau und Emissionsstandards.
8 Automobile Wertschöpfungskette: Detaillierte Analyse der Wertschöpfungskette und wie sich diese durch den Wegfall traditioneller Verbrennungstechnologien verändert.
9 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die unaufhaltsame Transformation der Automobilbranche.
Schlüsselwörter
Elektromobilität, Automobilindustrie, Wertschöpfungskette, CO2-Emissionen, Batterieproduktion, Antriebstechniken, Infrastruktur, Hybridantrieb, Nachhaltigkeit, Automobilhersteller, Innovationspotenzial, Energiewende, Marktwandel, Batteriezellen, Umweltbonus
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Veränderungen in der automobilen Wertschöpfungskette, die durch den Übergang von konventionellen Verbrennungsmotoren hin zu elektrischen Antriebsformen ausgelöst werden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernthemen zählen die technologischen Grundlagen der Elektromobilität, die strategische Ausrichtung der Hersteller, der notwendige Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie die ökologischen und ökonomischen Konsequenzen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist es, die Auswirkungen der Elektromobilität auf die Wertschöpfung der Automobilindustrie zu analysieren und zu bewerten, um Chancen und Risiken für die beteiligten Akteure aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche sowie eine primäranalytische Onlineumfrage, um aktuelle gesellschaftliche Wahrnehmungen und Wissensstände zur Elektromobilität zu erfassen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Antriebsarten, Herstellerstrategien, der notwendigen Infrastruktur sowie einer umfassenden Analyse der Wertschöpfungsschritte unter Einbeziehung der Batterieproduktion.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wertschöpfungskette, Elektromobilität, CO2-Reduktion, Batterieproduktion, Automobilindustrie und Transformationsprozess charakterisiert.
Warum ist die Batterieproduktion ein so zentraler Aspekt der Arbeit?
Die Batterie stellt bei Elektrofahrzeugen einen Großteil der Wertschöpfung dar und ist gleichzeitig eine kritische Komponente, deren Produktion heute noch stark in Asien konzentriert ist, was die Abhängigkeit europäischer Hersteller erhöht.
Welche Rolle spielen die "Arbeitsplatzeffekte" im Dokument?
Das Dokument beleuchtet, dass durch den Wegfall komplexer Verbrennungstechnologien traditionelle Arbeitsplätze gefährdet sind, gleichzeitig aber durch neue Produktionsstätten für Batterien und den Infrastrukturausbau neue Beschäftigungspotenziale entstehen.
Wie stehen deutsche Hersteller laut der Umfrage im Wettbewerb?
Die Umfrage zeigt ein gespaltenes Meinungsbild: Während ein Teil die technologische Exzellenz der deutschen OEM´s betont, kritisieren viele Befragte eine zu späte Reaktion auf den globalen Trend zur Elektromobilität.
- Arbeit zitieren
- Patrick Daum (Autor:in), 2020, Wie Elektromobilität die automobile Wertschöpfungskette verändert. Anforderungen an die Automobilindustrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502572