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Unterrichtseinheit: Wir balancieren in einem Geräteparcours (1. Klasse)

Title: Unterrichtseinheit: Wir balancieren in einem Geräteparcours (1. Klasse)

Lesson Plan , 2006 , 20 Pages , Grade: ohne Benotung

Autor:in: Katja Biersch (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Die Einordnung der Stunde „Wir balancieren in einem Geräteparcours“ erfolgt in die Leitidee „Sich - Bewegen am Boden, an Großgeräten und in der natürlichen Umgebung“, Kompetenzfeld 2.3 des Lehrplanheftes 1/2004 Reihe A Nr. 9 der Grundschule. In dieser Unterrichtseinheit erweitern die Kinder ihr individuelles Bewegungsrepertoire, indem sie sich aktiv mit Großgeräten, Gerätekombinationen und Bewegungs-landschaften auseinandersetzen. Durch vielfältige Bewegungsanlässe im Bereich des Übens, Schwebens, Kletterns, Rollens, Schwingens, Schaukelns und Balanci erens lernen die Kinder sich geschickter und sicherer zu bewegen. Sie setzen sich mit Bewegungs- und Gerätelandschaften auseinander, üben in Bewegungsgruppen und werden zunehmend vertrauter im Umgang mit den Geräten. In einer bewegungsgerecht gestalteten Lernumgebung erleben sie den Wechsel von konzentriertem Arbeiten und notwendigen Erholungsphasen Durch die handelnde Auseinandersetzung mit diversen Turngelegenheiten, schulen die Kinder zum einen ihre turnerischen Fähigkeiten und stärken zum anderen ihr Verantwortungsgefühl gegenüber sich und anderen Kindern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Die Unterrichtseinheit

2 Situationsanalyse

2.1 Lokale Lernvoraussetzungen

2.2 Soziale Lernvoraussetzungen

2.3 Temporale Lernvoraussetzungen

3 Die Sachdarstellung

4 Didaktischer Schwerpunkt

5 Die Intentionen/Lehrziele

6 Die Lernstruktur

6.1 Geplante Methodenkonzeption

6.2 Lernarrangement

6.3 Verlaufsplan

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Gleichgewichtsfähigkeit von Grundschülern der Klasse 1c im Rahmen einer Sporteinheit gezielt zu fördern und gleichzeitig deren Bewegungsrepertoire durch handelndes Lernen in einer Geräte- und Bewegungslandschaft zu erweitern.

  • Förderung der koordinativen und konditionellen Fähigkeiten
  • Differenzierte Übungsmöglichkeiten an einer Geräte- und Bewegungslandschaft
  • Stärkung des Sozialverhaltens und der gegenseitigen Hilfsbereitschaft
  • Einbindung spielerischer Elemente in den Sportunterricht
  • Reflexion des eigenen Lernprozesses und der Bewegungsfreude

Auszug aus dem Buch

6.2 Lernarrangement

Zu Beginn der Stunde versammeln sich die Kinder für die Begrüßung im Mittelkreis. Aus Zeitgründen werde ich die Gerätestationen vorab aufbauen, so dass am Ende der Stunde nur noch der Geräteabbau Zeit in Anspruch nimmt.

Das folgende Erwärmungsspiel ist ein Fangspiel mit Teppichfliesen, bei dem sich alle Kinder im Schlittschuhschritt in der Halle fortbewegen. Der erste Fänger bekommt von mir ein Partbeiband und muss versuchen, ein anderes Kind zu fangen. Das gefangene Kind bekommt ebenfalls ein Parteiband umgehängt und wird dadurch auch zum Fänger. Das Spiel ist beendet, wenn alle Kinder zu Fängern geworden sind. Als Alternative wäre eine kniende Fortbewegung auf den Fliesen denkbar, diese gewährleistet jedoch in meinen Augen keine ausreichende Erwärmung der Beinmuskulatur.

Für das Erwärmungsspiel wähle ich bewusst die Fortbewegung mit Teppichfliesen, da zum einen das Bewegungstempo verringert wird und zum anderen werden mögliche Verletzungsgefahren an den bereits aufgebauten Geräten so gering wie möglich gehalten. Meiner Meinung nach eignet sich die Fortbewegung im Schlittschuhschritt auch sehr gut für eine intensive Erwärmung der Beinmuskulatur, trotz eines langsamen Bewegungstempos. Bei einem Erwärmungsspiel ohne Einschränkung des Bewegungstempos wäre, auf Grund der engen Räumlichkeiten, ein Zusammenprall mit Mitschülern oder Geräten nicht auszuschließen. Auf alternative Fortbewegungsmöglichkeiten wie beispielsweise Spinnen- und Vierfüßlergang oder einbeiniges Hüpfen, verzichte ich auf Grund der Altersstufe der Kinder und der hohen Bewegungsintensität.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Unterrichtseinheit: Darstellung der inhaltlichen Einordnung in den Lehrplan sowie Erläuterung der Bedeutung der Schulung koordinativer Fähigkeiten für die Bewegungssicherheit im Grundschulalter.

2 Situationsanalyse: Beschreibung der lokalen Schulgegebenheiten, des sozialen Lernumfeldes sowie der temporalen Faktoren der Klasse 1c.

3 Die Sachdarstellung: Theoretische Einordnung und Systematisierung koordinativer Fähigkeiten im Kontext des Grundschulsports.

4 Didaktischer Schwerpunkt: Fokus auf die Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit durch Übungen auf verschiedenen, instabilen Unterlagen.

5 Die Intentionen/Lehrziele: Definition der fachlichen, sozialen, personalen und methodischen Lernziele für die Unterrichtseinheit.

6 Die Lernstruktur: Erläuterung der methodischen Konzeption, des konkreten Aufbaus des Lernarrangements sowie Darstellung des detaillierten Verlaufsplans.

Schlüsselwörter

Sportunterricht, Grundschule, Gleichgewichtsfähigkeit, Koordination, Bewegungslandschaft, Geräteparcours, Sozialverhalten, Sportdidaktik, Bewegungsfreude, Lernvoraussetzungen, Motorik, Schulsport, Unterrichtsentwurf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Es handelt sich um einen detaillierten Unterrichtsentwurf für den Sportunterricht in einer ersten Grundschulklasse, der den Schwerpunkt auf das Balancieren in einem Geräteparcours legt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Förderung der koordinativen Fähigkeiten (insbesondere Gleichgewicht) sowie die soziale Erziehung durch kooperative Partner- und Gruppenaufgaben.

Welches primäre Ziel verfolgt die Lehrkraft?

Das Hauptziel ist die Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit der Kinder bei gleichzeitiger Erweiterung ihres individuellen Bewegungsrepertoires durch spielerische Herausforderungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt eine pädagogische Situationsanalyse, um basierend auf den lokalen, sozialen und zeitlichen Gegebenheiten eine lernwirksame Struktur für die Sportstunde zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil des Entwurfs behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Sachdarstellung zur Koordination, den didaktischen Schwerpunkt auf das Balancieren und die konkrete Ausgestaltung des Lernarrangements im Übungszirkel.

Welche Keywords charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sportunterricht, Grundschule, Gleichgewichtsfähigkeit, Koordination, Bewegungslandschaft und Sozialverhalten beschreiben.

Warum wird im Erwärmungsspiel das Tempo bewusst durch Teppichfliesen reduziert?

Dies geschieht aus Sicherheitsgründen, um bei engen Platzverhältnissen in der Halle Zusammenstöße mit Mitschülern oder bereits aufgebauten Geräten zu vermeiden.

Welche Rolle spielen die „Experten“ beim Geräteaufbau?

Die Lehrkraft wählt gezielt Kinder aus, die Verantwortung für den Transport und den fachgerechten Auf- sowie Abbau der Großgeräte übernehmen, um deren Selbstständigkeit zu fördern.

Wie geht die Lehrkraft mit der heterogenen Zusammensetzung der Klasse um?

Durch innere Differenzierung an den Stationen sowie durch die Förderung von Partneraufgaben wird versucht, den unterschiedlichen motorischen und sozialen Voraussetzungen gerecht zu werden.

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Details

Title
Unterrichtseinheit: Wir balancieren in einem Geräteparcours (1. Klasse)
College
Karlsruhe University of Education  (Lehramt für Grund- und Hauptschulen)
Grade
ohne Benotung
Author
Katja Biersch (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V50266
ISBN (eBook)
9783638465182
Language
German
Tags
Unterrichtseinheit Geräteparcours Klasse)
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katja Biersch (Author), 2006, Unterrichtseinheit: Wir balancieren in einem Geräteparcours (1. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50266
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