Diese Arbeit stellt ein Unterrichtsszenario zum Thema Schul- und Leistungsangst vor.
Der Oberbegriff Schulangst fasst verschiedene Ängste zusammen. Je nach Ursache lassen sich mehrere Untergruppen von Schulangst unterscheiden. Neben der Personenangst oder der Institutionenangst zählt auch die Lern- und Leistungsangst zu den besagten Feldern von Schulängsten. Schülerinnen und Schüler, die unter Leistungsangst leiden, haben scheinbar die Furcht etwas nicht lernen, leisten oder begreifen zu können und dadurch eine Überforderung zu erfahren.
Inhaltsverzeichnis
- 1. EINLEITUNG
- 2. ERSTELLUNG EINES UNTERRICHTSSZENARIOS
- 2.1 SITUATIONSBESCHREIBUNG
- 2.2 BEISPIELHAFTE FEHLERHAFTE ERKLÄRUNG
- 2.3 ANALYSE DER FEHLER
- 2.3.1 Stufe 1: Einfacher Fehler
- 2.3.2 Stufe 2: zwei verbundene Fehler
- 2.3.3 Stufe 3: komplexere Fehler
- 2.4 THEORIENSAMMLUNG
- 2.4.1 Definition von Leistungsangst
- 2.4.2 Symptome von Schulangst
- 2.4.3 Zwei-Faktoren-Modell nach Mowrer
- 2.4.4 Attributionstheorie
- 2.4.5 Gewissheitsorientierung vs. Ungewissheitsorientierung
- 2.4.6 Epistemologische Überzeugung
- 2.4.7 Kritische Lebensereignisse
- 2.5 MUSTERHAFTE ERKLÄRUNG
- 2.6 STRATEGIEN ZUR FEHLERVERMEIDUNG
- 3. LITERATUR
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert ein fiktives Unterrichtsszenario mit dem Ziel, eine wissenschaftlich fundierte Erklärung für die Situation einer Schülerin mit Leistungsschwierigkeiten zu liefern. Das Szenario beleuchtet die Herausforderungen von Lehrkräften im Umgang mit komplexen schulischen Situationen und zeigt, wie ein tiefes Verständnis von pädagogischen Theorien und wissenschaftlichen Erkenntnissen für eine effektive Intervention unerlässlich ist.
- Die Bedeutung von wissenschaftlichen Erklärungen in pädagogischen Situationen
- Analyse von Fehlern in Alltagserklärungen
- Einbezug psychologischer Theorien zur Erklärung von Lernverhalten
- Entwicklung einer wissenschaftlichen Erklärung und Vermeidungsstrategien
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt das fiktive Unterrichtsszenario vor, das als Grundlage für die Analyse dient. Dabei werden die Ziele und der Aufbau der Arbeit erläutert.
- Erstellung eines Unterrichtsszenarios: Das fiktive Unterrichtsszenario wird im Detail vorgestellt. Hierbei wird die Ausgangssituation, die beobachteten Verhaltensauffälligkeiten der Schülerin und die Handlungsalternativen der Lehrkraft dargestellt. Außerdem werden die Reaktionen von Kolleg*innen auf die Situation beleuchtet und anhand dieser eine fehlerhafte Erklärung, die auf alltagsnahen Vorurteilen basiert, analysiert.
Schlüsselwörter
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit den Themen wissenschaftliche Erklärungen, pädagogische Theorien, Leistungsangst, Schulangst, Attributionstheorie, epistemologische Überzeugung, kritische Lebensereignisse und Vermeidungsstrategien in komplexen schulischen Situationen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Schulangst und Leistungsangst?
Schulangst ist ein Oberbegriff (z.B. Angst vor Lehrern oder Mobbing). Leistungsangst bezieht sich spezifisch auf die Furcht, bei Prüfungen oder beim Lernen zu versagen oder überfordert zu sein.
Welche Symptome deuten auf Schulangst hin?
Symptome können körperlich (Bauchschmerzen, Übelkeit), emotional (Weinen, Panik) oder verhaltensbezogen (Vermeidung, Rückzug) sein.
Was besagt die Attributionstheorie im Lernkontext?
Sie beschreibt, wie Schüler Erfolg oder Misserfolg begründen. Werden Misserfolge als stabil und unkontrollierbar (z.B. „Dummheit“) wahrgenommen, steigt die Leistungsangst.
Wie können Lehrer Leistungsangst bei Schülern reduzieren?
Durch eine positive Fehlerkultur, individuelle Förderung, transparente Leistungsbewertung und die Stärkung des Selbstvertrauens der Schüler.
Was ist das Zwei-Faktoren-Modell nach Mowrer?
Es erklärt die Entstehung und Aufrechterhaltung von Ängsten durch klassische Konditionierung (Angstauslösung) und operante Konditionierung (Vermeidungsverhalten).
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- Maximilian von Westerheide (Author), 2016, Schul- und Leistungsangst. Strategien zur Fehlervermeidung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502935