Historische Aspekte der Instrumental- und Gesangspädagogik

Was wir aus der Geschichte lernen können


Masterarbeit, 2019
72 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Historische Aspekte der Bedeutung von Musik im Kontext allgemeiner Erziehung
2.1. Musik in Hochkulturen der Antike
2.1.1. Mesopotamien
2.1.2. Ägypten
2.1.3. China
2.1.4. Griechenland
2.2. Martin Luther und sein Musikbild
2.3. Musikalische Bildung im Kontext allgemeiner Erziehung im 18. und 19. Jahrhundert
2.3.1. Johann Heinrich Pestalozzi
2.3.2. Die europäische Singbewegung des 19. Jahrhunderts
2.4. Ideen pädagogischer Größen des 20. Jahrhunderts - eine Auswahl
2.4.1. Émile Jaques-Dalcroze
2.4.2. Rudolf Steiner
2.4.3. Wolfgang Roscher

3. Anfänge der Institutionalisierung von Musik in Westeuropa
3.1. Musik an den Klosterschulen
3.2. Das „Ospedale della Pietà“ in Venedig
3.3. Die „Thomasschule zu Leipzig“ mit Johann Sebastian Bach als Pädagogen

4. Eine Auswahl bedeutender Lehrwerke
4.1. Leopold Mozarts „Versuch einer gründlichen Violinschule“
4.2. Pier Francesco Tosi - Johann Friedrich Agricola: „Anleitung zur Singkunst“

5. Beispiele von Pädagogen und pädagogischen Neuerungen in Westeuropa des 19. bis 21. Jahrhunderts
5.1. Johann Adam Hiller
5.2. Robert Schumann und sein „Album für die Jugend“
5.3. Die Gründung von „Jugendmusikschulen“ und „Volksmusikschulen“
5.4. Carl Orff
5.5. Zoltán Kodály
5.6. Heutige Formen außerschulischer Musikerziehung

6. Was können wir aus der Geschichte lernen? Eine Überlegung
6.1. Musik als wesentlicher Teil ganzheitlicher Bildung
6.2. Unterrichtsideen
6.3. Musizieren als Teil des Lebens

Literaturverzeichnis

1. Einführung

Martin Luther sagte schon:

Musika ist eine halbe Disziplin und Zuchtmeisterin, so die Leute gelinder und sanftmütiger, sittsamer und vernünftiger macht".[1]

Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) sagte in der Debatte über Anträge gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt im Deutschen Bundestag am 30.03.2001:

Wer in der Erziehung der Kinder und Jugendlichen die musische Erziehung vernachlässigt, muss sich nicht wundern, wenn kaltherzige, brutale Charaktere dabei herauskommen. (...) Ich bin ja sehr dafür, dass jedes Kind einen Zugang zum Computer hat, aber vielleicht wäre es auch gut, wenn jedes Kind einen Zugang zu einem Musikinstrument hätte!

Diese Zitate verdeutlichen die Relevanz von Musik in unserer Gesellschaft und in der Erziehung damals wie heute. In beiden Zitaten wird insbesondere von der Musikerziehung gesprochen.

Der Musikunterricht ist schon seit langem fester Bestandteil des Lehrplans an Allgemeinbildenden Schulen. Auch zahlreiche Musikschulen tragen zur musikalischen Bildung der Bürger bei. Im Jahr 1952 verzeichnete der Verband deutscher Musikschulen 12 Musikschulen[2], bis 1995 stieg die Zahl der Mitgliedsschulen auf 1006 an.[3] Auch die steigenden Schülerzahlen der Musikschulen zeigen das Interesse der Deutschen an musikalischer Bildung.[4] Trotz des Interesses hat sich der Stellenwert der Musik - insbesondere der klassischen Musik[5] - in der Gesellschaft über die Jahre hinweg verändert. Schon die breite Auswahl der Radiosender zeigt, dass das größere Interesse der deutschen Bevölkerung mehr der Unterhaltungsmusik (U-Musik) gilt.[6] Dafür sind kulturelle und gesellschaftliche Veränderungen verantwortlich, aber auch der Zugriff zu verschiedenen Medien verändert das Verhalten der Hörer. War es bis zur Erfindung des Phonographen 1877 nicht möglich, Musik außerhalb von Konzerten oder eigenem Spiel zu genießen, ist es heutzutage normal Musik aus dem Radio, dem Internet und im Fernsehen zu hören. Handys, MP3-Player und neuerdings sogar Armbanduhren und Brillen (z.B. die Apple Watch und Brillen der Firma Bose) ermöglichen den Musikgenuss wann und wo man will. Dieses Hörverhalten, gepaart mit dem veränderten Musikinteresse der Bevölkerung, wirkt sich leider auch auf die Anzahl der Besucher klassischer Konzerte aus. Vor allem das junge Publikum fehlt. Viele Orchester versuchen mit Jugendprogrammen und speziellen Konzertkonzepten junge Menschen in die Konzertsäle zu locken.

In den letzten Jahren lässt sich zusätzlich beobachten, dass beispielsweise aus den bereits genannten Gründen immer mehr Berufsorchester - vor allem in den neuen Bundesländern - schließen oder zur Fusion mit anderen Orchestern gezwungen sind. Auf der nachfolgenden Karte des deutschen Musikrats lässt sich die Entwicklung deutscher Orchester verfolgen. (Rote Kreise kennzeichnen geschlossene Orchester).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Deutscher Musikrat (2012).

Der Grund des zurückgehenden Interesses an klassischer Musik liegt nicht nur in der Möglichkeit zum Zugriff auf moderne Medien und in der Veränderung des kulturellen und insbesondere des musikalischen Interesses der Bevölkerung, sondern auch in der Musikpädagogik. Es stellen sich vor allem folgende Fragen: Wie lässt sich der Instrumental- und Gesangsunterricht noch interessanter und wirkungsvoller gestalten, um ein allgemeines Musikinteresse zu wecken beziehungsweise um das Interesse der Schüler aufrecht zu erhalten? Wie bewegt man mehr Menschen dazu sich musikalisch fortzubilden? Wie könnte man die Wichtigkeit von Musik im Leben und Alltag aufzeigen?

In den folgenden Kapiteln soll in Ausschnitten beleuchtet werden, wie sich die musikalische Erziehung über die Jahre hinweg entwickelt und verändert hat. Dadurch werden sich Hinweise ergeben, welche Methoden aus der Vergangenheit übernommen wurden und was wir aus der Geschichte dieser Entwicklung lernen können.

Nach Erläuterung historischer Aspekte zur Entwicklung der Musik im Kontext allgemeiner Erziehung im zweiten Abschnitt der Arbeit, liegt der Schwerpunkt des dritten Abschnittes in Anfängen institutioneller Musikerziehung, woran sich der vierte Abschnitt mit einer Zusammenfassung zweier bedeutender Lehrwerke aus der Instrumental- und Gesangspädagogik anknüpft, um die Anschaulichkeit und Vorgehensweise der damaligen Lehrwerke aufzuzeigen.

Da die musikalische Ausbildung des „Laien“ bzw. die allgemeine Musikerziehung für Jedermann einen Schwerpunkt der Arbeit darstellt, wird dieses Thema in allen Abschnitten behandelt werden. Des Weiteren werden im fünften Teil dieser Arbeit bedeutende Pädagogen und pädagogische Neuerungen in Westeuropa des 19. bis 21. Jahrhunderts besprochen. Im sechsten und letzten Abschnitt der Arbeit wird eine Überlegung angestellt, die auf den Erkenntnissen der vorherigen Abschnitte aufbaut. Vor allem die Themen „Musik als wesentlicher Teil ganzheitlicher Bildung“, „Unterrichtsideen“ und „Musizieren als Teil des Lebens“ werden in den Fokus gesetzt. Oftmals ergeben Rückblicke eine klarere Sicht auf Gegenwärtiges. Dies ist auch Ziel dieser Arbeit.

2. Historische Aspekte der Bedeutung von Musik im Kontext allgemeiner Erziehung

Musik ist seit der Antike bis in die heutige Zeit wichtiger Bestandteil der allgemeinen Erziehung. Über die Zeit haben sich die Lehrmethoden geändert, viele Aspekte wurden aber immer wieder aufgegriffen was für ihre Wirksamkeit spricht.

2.1. Musik in Hochkulturen der Antike

Die Anfänge von musikalischer Erziehung lassen sich schon in den antiken Hochkulturen erkennen. Im Folgenden werden die Hochkulturen in Mesopotamien (2.1.1.), im alten China (2.1.2), in Ägypten (2.1.3.) und im antiken Griechenland (2.1.4.) betrachtet, da sie im Hinblick auf die Bedeutung von Musik im Kontext allgemeiner Erziehung besonders bedeutend sind und sich wegen der vielen verschiedenen Quellen wie Texten und Bilddarstellungen eine weite und geschichtlich korrekte Rückschau ermöglicht.

2.1.1. Mesopotamien

Es ist naheliegend, mit der Betrachtung der Musikerziehung in Mesopotamien zu beginnen, da dort erste Belege für die Existenz von Musikinstrumenten gefunden wurden, die über 5000 Jahre alt sind.[7] Mesopotamien entstand in Mitte des vierten Jahrtausends vor Beginn unserer Zeitrechnung und hatte seine kulturelle Blüte etwa zwischen 2500 und 1950 v. Chr.[8] Als eine der nützlichsten Quellen im Hinblick auf die damalige Bedeutsamkeit von Musik erweisen sich die sogenannten „Königshymnen“, eine wichtige Gattung der sumerischen Literatur, die ein Teil des höfischen Zeremoniells waren, in welchem sie zur Verherrlichung des Herrschers genutzt wurden. Sie preisen vor allem die göttliche Herkunft des Herrschers, seine Weisheit, Taten und heben vor allem sein musikalisches Können hervor.[9] Zu den Bekanntesten zählt die in mehreren Abschriften verfasste Hymne zu Ehren König Šulgis (ca. 2000 v. Chr) der anscheinend ein Dutzend Instrumente beherrschte.[10] König Šulgi berichtet selbst über sein musikalisches Können und die Vielzahl der Instrumente die er spielen konnte. Die Beschreibung des Königs lässt vermuten, dass im alten Mesopotamien Musikalität und das Beherrschen vieler Musikinstrumente ein Zeichen hohen Ansehens war.[11]

Auch in anderen Bereichen war musikalische Bildung von großer Wichtigkeit. Aufgefundene Examenstexte für Schüler der Schreiberschule enthalten neben verschiedenen Fragen zur Schreibkunst auch Fragen zur Musik. Textabschnitte die den Schülern zur Übung gegeben wurden, enthalten Listen von Musikinstrumenten, die zur damaligen Zeit gebräuchlich waren.[12] Aufgefundene Verträge zwischen einem Lehrer und seinen Privatschülern belegen ein Lehrer - Schüler -Verhältnis welches bis heute an unseren Musikschulen und im privaten Musikunterricht existiert.[13] Gespielt und unterrichtet wurden alle möglichen Streich-, Blas- und Schlaginstrumente sowie Gesang. Die Anweisung zum Stimmen von Harfen und Lauten stellt einen weiteren Beweis für die fortschrittliche Pädagogik der Mesopotamier dar.[14]

Die Bedeutsamkeit der Musik im mesopotamischen Alltag wird vor allem in der Anzahl der Berufsmusiker (wie Hof und Tempelmusiker) die es gab klar.[15] Als wichtigste Tätigkeit der Musiker im Tempel - die häufig auch als Schreiber arbeiteten - galt das Musizieren für die Götter. Das Amt des Tempelmusikers konnten Männer ebenso wie Frauen ausfüllen.[16] Dass diese Musiker ein hohes Ansehen hatten, lässt sich am höheren Gehalt im Gegensatz zu dem der Schreiber erkennen. Zusätzlich bekamen sie eine bessere ärztliche Behandlung.[17] Da Musik in Mesopotamien fester Bestandteil des täglichen Lebens war und zu vielen verschiedenen Anlässen erklang wie z.B. auf Hof- und Familienfesten, bei Hochzeiten und Begräbnissen, bei Siegesfeiern und Sportveranstaltungen, bei Arbeitsvorgängen, medizinischen Behandlungen und Rechtsgeschäften, im Tempel, am königlichen Hof und im Militärwesen wurden viele Musiker benötigt.[18] Daher erhielt die Ausbildung zum Berufsmusiker eine hohe Priorität. Neben der zuvor erwähnten Möglichkeit zum Privatunterricht bei einem Musiklehrer dienten als Ausbildungsort zu Anfang vor allem die Tempelschulen.[19] Die musikalische Ausbildung fand im Rahmen der Priesterausbildung statt. Gelehrt wurden zusätzlich die Fächer Lesen, Schreiben, Rechnen, Astronomie, Astrologie, Beschwörungskunst und Dämonen- und Omenlehre.[20] Später wurde der Beruf des Tempelmusikers von dem des Palastmusikers getrennt und neben Tempelschulen entstanden Palastschulen[21]. An diesen konnte man nicht nur eine Ausbildung zur höheren Beamtenschaft absolvieren, sondern auch Unterricht in nichtliturgischen Musikarten erhalten.[22] Wie die oben erwähnten Examenstexte zeigen, war eine musikalische Grundausbildung auch für Schreiber unumgänglich. Diese konnten sich an speziell eingerichteten Schulen nicht nur zum Schreiber, sondern auch zum Musiker ausbilden lassen. Erst nach den ersten zwei Lehrjahren, in denen die Schüler in Lesen, Schreiben und anderen Sprachen unterrichtet wurden, erfolgte im dritten Schuljahr die Spezialisierung zum Schreiber oder aber zum Kultsänger oder Instrumentalist.[23] Ein musiktheoretischer Übungstext aus neubabylonischer Zeit mit der Darstellung eines siebenstufigen Tonsystems und den darin möglichen Leitern mit Bezeichnungen einzelner Töne und Zahlen für Tonstufen beweist, dass zu babylonischer Zeit Zahlengesetzlichkeiten wie z.B. Intervalle bereits bekannt waren.[24] Da eine Notenschrift erst viel später erfunden wurde mussten sich die Musiker anderer Hilfsmittel bedienen. So gab es neben verschiedenen Vortragsanweisungen im Text auch Hinweise auf Begleitinstrumente, Angaben zu Anfangs- und Schlusstönen sowie Notizen zu Skalen und Intervallen die verwendet werden sollten. Aufforderungen zur Improvisation wurden im Text gekennzeichnet und Musiker, die gut improvisieren konnten, verfügten über ein hohes Ansehen in der Gesellschaft. Instrumentalisten wie Sänger hatten ein großes Repertoire, da für zahlreiche Anlässe unterschiedliche Lieder benötigt wurden. Weil sich das vom Blatt Singen und Spielen aufgrund fehlender Notation und komplexem Aufführungsmaterial als kompliziert erwies, sangen oder spielten die Musiker meist auswendig. Manche Musiker konnten bis zu 360 Lieder auswendig vortragen.[25]

2.1.2. Ägypten

Beim Betrachten altägyptischer Grabmalereien fällt vor allem die Vielzahl der Musikinstrumente ins Auge. So existierten im Alten Reich (ca. 2850-2160 v. Chr) bereits Bogenharfen, Längsflöten, Klappern, Rasseln und eine Trompetenform. Vor allem die Rasseln begleiteten häufig die Tempelgesänge, die von Priestern und Priesterinnen durchgeführt wurden.[26]

Im Neuen Reich (ca. 1560-1080 v. Chr.) führten unter anderem Handelsbeziehungen mit Asien und Hochzeiten zwischen den Herrscherhäuser zu einer kulturellen Hochblüte, was sich auch besonders auf die Musik auswirkte.[27] Nun wurde auf kleinasiatischen Leiern, Lauten, Winkelharfen, Doppeloboen und verschiedenen Trommeln musiziert.[28] Abbildungen von Harfen (die im Alten sowie im Neuen Reich das beliebteste Musikinstrument waren) zeigen zur Zeit des Neuen Reiches eine Zunahme der Saitenanzahl sowie einen exakten Abstand zwischen den Saiten, was auf eine Weiterentwicklung der Instrumente hindeutet. Dass Musiker genau wie in Mesopotamien ein hohes Ansehen in der Gesellschaft hatten, zeigen zahlreiche Namenserwähnungen von Musikern und Musikerinnen in Grabkammern. Auffallend ist auch - als weitere Parallele zur Musikpraxis in Mesopotamien - wie oft weibliche Musiker abgebildet werden, so auch auf dem vorliegenden Bildbeispiel, in welchem man auch die verschiedenen, damals üblichen Instrumente erkennen kann.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Robertson/Stevens (1965), S. 25.

Wie in Mesopotamien erklang auch in Ägypten Musik zu vielen verschiedenen Anlässen und war fester Bestandteil des Alltags. Bildnisse in Grabkammern zeigen viele verschiedene Situationen in denen Musik erklang. Beispielsweise zeigt ein Bildnis in der Grabkammer des Mereruka, Hofbeamter und Schwiegersohn des Königs Teti zur Zeit der 6 Dynastie, Mereruka und seine Harfe spielende Ehefrau im Bett.[29] Musik und Erotik waren im Alten Ägypten eng miteinander verbunden und Bildnisse wie diese zeugen verschlüsselt von einer tiefen Sehnsucht nach Wiedergeburt.[30] Selbst die Arbeit auf dem Feld wurde durch Flötenspiel und Gesang erleichtert.[31] Außerdem erklang Musik zu vielen Feierlichkeiten und Bestattungen. Von einer hohen Professionalität der Musiker zeugen aufgefundene Instrumente und verschiedene Werkzeuge zur Reparatur der Instrumente oder zur Herstellung von Mundstücken. So wurden Oboenrohre in verschiedenen Größen von Oboisten hergestellt und verbessert, wie ein aufgefundenes Rohretui mit Rohren und Herstellungsmaterialien beweist.[32] Dass Musik unterrichtet wurde, zeigen verschiedene Unterrichtsszenen in Grabkammern, was darauf hindeutet, dass Musikunterricht allgemein üblich war. Wie auch heutzutage, mussten sich angehende Musiker zur Zeit des Neuen Reiches Prüfungen unterziehen um das Gelernte abfragen zu lassen.[33]

2.1.3. China

Die Musikerziehung in Mesopotamien und im Alten Ägypten weist einige Parallelen zur Musikerziehung im alten China auf. Auch dort erfreute sich ein Musiker an hohem Ansehen und Musik galt als ein wesentlicher Teil der Erziehung.

Als wichtigste Quellen der Musikerziehung im alten China gelten das „Buch der Wandlungen“ (in dem frühe Hinweise zur chinesischen Musikauffassung niedergeschrieben wurden), das „Buch der Musik“ (welches vom Philosophen Konfuzius (551 v. Chr. bis 478 v. Chr.) selbst bearbeitet wurde und das vom chinesischen Wissen über Musik und ihrer Geschichte handelt), das „Buch der Annalen“ (welches über die frühesten Zeiten der chinesischen Musikgeschichte berichtet) und zuletzt das „Buch der Lieder“ (welches eine Sammlung von Gedichten darstellt, die 1100-500 Jahre vor Christi Geburt niedergeschrieben wurden).[34]

Das „Buch der Lieder“ hatte für Konfuzius einen ganz besonderen erzieherischen Wert.[35] Hierbei handelt es sich um die älteste und umfangreichste Liedersammlung des alten China. Es enthält Texte aus der Zeit der Zhou Dynastie (1100-480 v. Chr.) und ging leider bei der großen Bücherverbrennung 480 v. Chr. verloren. Glücklicherweise wurde es im zweiten Jahrhundert v. Chr. von verschiedenen Autoren, die den Inhalt im Gedächtnis behalten hatten, wieder aufgezeichnet.[36] Mit Erhebung des Konfuzianismus zur Staatsphilosophie durch Kaiser Wu (156 - 87 v. Chr) wurde das „Buch der Lieder“ zu einem der fünf klassischen Schriften erhoben.[37] Das Zitieren von Textstellen aus diesem Buch gehörte zum guten Ton und Konfuzius betrachtete das Buch als kulturelles Gedächtnis. Konfuzius, der ein großer Liebhaber der Künste und insbesondere der Musik war, sah im Lied ein wertvolles, in der kulturellen Tradition verwurzeltes Instrument der Erziehung, welches sehr gut geeignet ist den Heranwachsenden in die Kultur und die Gesellschaft einzugliedern.[38] Er unterrichtete häufig aus dem Buch und beherrschte alle 315 Lieder mit Begleitung der Zither. Konfuzius riet seinen Schülern zum aktiven Musizieren und empfahl ihnen das Singen zur Entspannung sowie als Quell der Freude, denn die Musik gehörte für ihn zu den gewinnbringendsten Freuden überhaupt.[39] Glücklicherweise existieren noch heute Aufzeichnungen zur damaligen Unterrichtspraxis des Konfuzius. Begonnen wurde mit einer schrittweisen Erarbeitung von Melodie und Rhythmus, danach folgte die Befassung mit dem Sinn und dem Urheber des Stückes.[40] Theoretische und praktische Fähigkeiten in der Musik waren für Konfuzius gleichermaßen wichtig. In der Auswahl seiner Schüler spielten für ihn weder Herkunft noch Vermögen eine Rolle. Nur Gelehrsamkeit und Charakterstärke waren zur Aufnahme in seinen Schülerkreis wichtig.[41]

Als personifiziertes Idealziel der Erziehung im alten China galt „der Edle“, der über alle Eigenschaften verfügte, die einen moralisch vollkommenen, in seinem Charakter gefestigten Menschen ausmachen. Diese Erziehung zum Edlen ermöglichte einen gesellschaftlichen Aufstieg.[42] Um diesem Idealbild näher zu kommen war eine Unterweisung in der Musik unumgänglich. Konfuzius` Auffassung nach konnten gewöhnliche Menschen zwar Melodien erkennen, aber nur „die Edlen“ konnten die Musik wirklich verstehen.

Im Allgemeinen glaubten die Chinesen, dass die Musik aus einem großen Ganzen hervorging, einer kosmischen Urkraft, der das ganze Universum sein Dasein verdankt. Sie - die Musik - sei daher Inbegriff der Harmonie, und bewirke auch Harmonie.[43] Neben dieser kosmologischen Musikanschauung vertrat man die Meinung, dass die Musik ihren Ursprung im Menschen hat und Musik das Medium sei, welches dem menschlichen Herz seinen Ausdruck verleihe. König Wen (ca. 1070 v. Chr) stellte daher der Sage nach nur Beamtenbewerber die gut singen konnten ein, da die Stimme die Beschaffenheit des Inneren offenbarte.[44] Auch wegen dieser Auffassung der chinesischen Herrscher ist es verständlich, dass der Musikunterricht ein Teil der sittlichen, sozialen und politischen Erziehung war. Musik und Riten standen im Einklang zueinander und ergänzten sich nach chinesischer Auffassung gegenseitig. Man glaubte, dass Zweck und Sitten sich auf das Äußere des Menschen auswirkten und die Musik positiven Einfluss auf das Seelenleben hatte.[45] Daher wurde die Musik auch genutzt um das Volk zu mäßigen und war außerdem Instrument politischer Meinungsumfrage. So beauftragte Kaiser Yu 2200 v. Chr. seine Beamten im Land herumzureisen und die Augen und vor allem die Ohren offen zu halten und die im Volk gesungenen Lieder aufzuschreiben. Auf diese Weise wollte der Kaiser herausfinden was Positives und Negatives über seine Regentschaft gesagt wurde und ob die Menschen in Harmonie miteinander lebten.[46] Konfuzius war seinerseits der Auffassung, dass ein Herrscher, der gebildet in Riten und Musik war und dem selbst eine „gute Musik" innewohnte, auch gut regierte.[47] Wegen diesen verschiedenen Hintergründen wurde im Jahr 112 v. Chr. auch während der Han Dynastie eine eigene kaiserliche Musikbehörde betrieben - die schon in der vorigen Qin-Dynastie existierte - welche Volkslieder sammeln und archivieren sollte.[48] Schon bald wurde das Fach Musik auch an Schulen eingeführt.[49] An den Landschulen, die nicht nur für den Adel sondern auch für das einfache Volk eröffnet wurden, begann der Musikunterricht für Kinder ab dem 13. Lebensjahr.[50] In den ersten Lehrjahren an den Schulen wurden leichte und später schwierigere Lieder und Tänze eingeübt. Nach Abschluss der Schule begann ein Studium bei einem Gelehrten oder an einer weiterführenden Schule, genannt hohe Schule.[51] An dieser hohen Schule befasste man sich unter anderem intensiv mit den Riten und der Musik. Hauptsächlich enthielt die praktische Musikausbildung die Fächer Gesang, Instrumentalspiel und Tanz sowie eine theoretische Unterweisung in Musikethik und Musiktheorie.[52] Der Gesangsunterricht vermittelte zunächst grundlegende technische Fähigkeiten. Einzelgesang, auch mit Zither begleitet, wurde ebenso geübt wie chorisches Singen mit Instrumentalbegleitung. Das Zitherspiel stand im Vordergrund, wobei es mehrere Arten von Zithern gab. Die Zithern fanden sowohl als Soloinstrumente wie auch als Begleitinstrumente zum Gesang Verwendung.[53] Spätestens im zweiten Jahrhundert v. Chr. war die Spieltechnik auf diesem Instrument soweit fortgeschritten, dass sich Ansätze von Virtuosentum herausbildeten und beispielsweise Künstler wie der Dichter und Musiker Siema Xiangru, mit ihrem Zitherspiel höchste Bewunderung erregten.[54] Wie einige Karikaturen belegen, wurde an den hohen Schulen auch Unterricht im Spiel verschiedener Blasinstrumente und in Instrumentenkunde erteilt.[55] Aus dem „Ritenbuch der Zhou“ geht hervor, dass der „Großmusikadministrator“ - der oberste Musikbeamte - für das Studium der Musik zuständig war. Dieser führte zugleich die Aufsicht über die Musikaufführungen am kaiserlichen Hof und über die Musikpflege im gesamten Land. Er verfügte über einen umfangreichen Mitarbeiterstab, der aus Musikmeistern, Assistenten, Musikern sowie technischem Personal bestand.[56]

Interessante didaktische Hinweise zur Gestaltung des Unterrichts an der hohen Schule finden sich im Buch der Riten. Schon der Schulanfang am Morgen wurde mit Musik begleitet denn Trommelschläge signalisierten den Schülern einzutreten und die Bücher zu öffnen[57]. Der Lernstoff sollte die Schüler weder über- noch unterfordern und den Lernenden in geordneter Form dargeboten werden.[58] Außerdem war der Lehrer dazu aufgefordert, Lernfehler gar nicht erst aufkommen zu lassen und sie vorher durch sein Eingreifen zu verhindern.[59] Auch sollte er nicht nur den Lernstoff vortragen, sondern die Schüler zur Selbstständigkeit erziehen.[60] Anschaulichkeit war im Unterricht wie der Instrumentenkunde sehr wichtig, denn darin erkannte man einen früher eintretenden Lernerfolg.[61] Die Schüler sollten das Gelernte in Ruhe nacharbeiten können, denn Übung sei unabdingbar, um das Gelernte in die Praxis umzusetzen.[62]

Bevor nachfolgend die Musik im antiken Griechenland genauer betrachtet wird, sei angemerkt, dass der chinesische Musikbegriff nicht die selbe Bedeutung wie unser heutiger Musikbegriff hat. Er ist außerdem - wie bereits bei der Unterrichtsgestaltung in den Landschulen und der hohen Schule erkennbar - sehr eng mit dem Tanz und der inneren Haltung der Ehrfurcht gegenüber der Musik verknüpft.[63] Diese Bedeutung des chinesischen Musikbegriffs wird später bei der Betrachtung des griechischen Musikbegriffs, aber z.B. auch bei den Ideen von Carl Orff relevant werden.

2.1.4. Griechenland

Als eines der wichtigsten Hilfsmittel zur allgemeinen Erziehung betrachteten die Griechen die Musik.[64]

Die wichtigsten Quellen über das Musikverständnis der alten Griechen sind die Schrift „Über die Musik“ von Plutarch von Chaironeia (ca. 45-125 n. Chr), eine Zusammenstellung von Exzerpten aus alten Schriften von Platon bis Aristoxenos von Tarent, eine Schrift namens „Harmonik“ von Klaudios Ptolemaios (ca. 80-160 n. Chr.) und die Schrift „Von der Musik“ von Aristeides Quintilianus (ca. 100 n. Chr).[65]

Übliche Instrumente waren die Lyra, die Kithara, verschiedene Klappern und Trommeln sowie der Aulos[66]. Da der Aulos ein typisches Instrument des Dyonisoskultes war, lehnte ihn der Philosoph Platon ab. Der Sage nach soll auch der Göttin Athena dieses Instrument missfallen haben, nachdem ihr auffiel, welch unschönes Gesicht sich durch das Spielen des Aulos ergab.[67]

Durch die große Beliebtheit des Instrumentalspiels in der Bevölkerung, gab es viele Lehrer, deren Unterricht meist im privaten Rahmen stattfand.[68] Vasenbilder zeigen, wie verschiedene Arten der Kunst im Unterricht zusammengebracht wurden, wie Instrumentalspiel und Tanz.[69]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ehrenford (2010), S.53.

Wie auch in ctand das Musizieren in Griechenland zu Anfang sehr in Verbindung mit den religiösen Riten.[70] Die Griechen glaubten die Musik sei ein Geschenk der Götter an die Menschen. In der griechischen Mythologie heißt es, dass es den Göttern an etwas fehlte als Zeus die Erde schuf. Sie wollten der Herrlichkeit der Schöpfung Ausdruck verleihen. Aus diesem Grund zeugte Zeus mit der Göttin der Erinnerung Mnemosyne die Musen.[71] Unser heutiger Begriff „musisch“ kommt aus diesem Zusammenhang. In diesem Kontext ist der Begriff jedoch nicht nur speziell als Begriff für „die Musik“ zu verstehen, sondern weist eine Parallele zum Musikbegriff im alten China auf. Wie zuvor beschrieben umfasst der Musikbegriff im alten China neben der Musik auch den Tanz und die innere Haltung der Ehrfurcht gegenüber dem Ordnungsreich der Musik. Ähnlich ist der Musikbegriff der alten Griechen zu verstehen. „Mousiké“, was soviel bedeutet wie „das von den Musen Hergestellte“, umfasst die Sprache, Tanz, Poesie und natürlich auch die Musik.[72]

Sehr relevant für die Musikpädagogik ist die Bedeutung der Musik in der platonischen und aristotelischen Philosophie. Dass Platon der Musikerziehung im Kontext allgemeiner Erziehung eine so große Wichtigkeit einräumt, soll jedoch nicht heißen, es habe genauso in Griechenland stattgefunden. Karl Heinrich Ehrenforth beschreibt Platons Absichten wie folgt:

Weil die stabilisierende Funktion der Musikerziehung im griechischen Stadtstaat zur Zeit Platons nicht mehr selbstverständlicher war, hat sie der Philosoph mit Nachdruck eingefordert. Der konservative Grundzug seiner Mahnung ist unverkennbar und lässt auf eine nachhaltig positive Tradition der musikalischen Erziehung schließen, die jedoch bereits an ihr Ende gekommen war. Der Höhepunkt antiker Musikerziehung lag in der ersten Hälfte des vorchristlichen Jahrtausends, also in einer Zeit, von der wir naturgemäß noch weit weniger wissen als von der zweiten Hälfte“. [73]

Aufschlussreich ist Platons Schrift „Der Staat“. Das Wichtigste für die vorliegende Arbeit soll in den nächsten Zeilen zusammengefasst werden[74].

In „Der Staat“ wird vor allem die Vision eines idealen Staatswesens entwickelt. Platon vertritt die Überzeugung, dass Erziehung beziehungsweise die Musikerziehung zu einer schnelleren Realisierung des Idealstaats beiträgt. Durch das Höhlengleichnis formuliert er, dass jeder Mensch die Fähigkeit zum Sehen und Erkennen hat. Dieses Sehen und Erkennen muss jedoch durch Lenkung, also Erziehung gefördert werden. Genau diese Erziehung soll der Staat übernehmen. Dabei soll das Geschlecht keine Rolle spielen. Musische und gymnastische Erziehung sollen den Grundpfeiler der Erziehung bilden, wobei die gymnastische Erziehung gut für die Entwicklung des Körpers und die Musik gut für die Entwicklung der Seele sei. Platon ist der Ansicht, dass das richtige Verhältnis von Musik, Sprache und Bewegung den ersten Platz in der Erziehung haben soll. Durch den Umgang mit diesen drei Bereichen soll in den Menschen die Liebe zum Schönen und Edlen geweckt werden. Jedoch ist ihm dabei nicht wichtig, dass die zu Erziehenden besonders gut in einem dieser Bereiche werden. Ihm kommt es vielmehr darauf an, dass die Lernenden eine Urteilsfähigkeit entwickeln und z.B. ein vorgetragenes Lied oder Gedicht bewerten können. In der Auswahl der Kunstwerke, die für die Unterweisung der Schüler dienen sollen, räumt Platon nur den „Gebildeten“ Urteilsfähigkeit ein. Auch die Unterrichtsstücke unterliegen einigen Auswahlkriterien. Reine Instrumentalmusik lehnt Platon ab, da sie, wegen dem Fehlen der Stimme, die erforderliche Klarheit vermissen lässt. Außerdem soll nur in bestimmten Tonarten, nämlich Dorisch und Phrygisch musiziert werden. Dorisch hält Platon für besonders geeignet. Auch erlaubt er nur bestimmte Instrumente wie die Lyra und Kithara und auch nur zur Begleitung des Gesangs. Den Aulos lehnte er wie bereits oben beschrieben ab.[75] Platon spricht auch von musikalischer Früherziehung. Seiner Meinung nach sei die musikalische Erziehung am wirkungsvollsten, wenn sie früh eingesetzt wird und soll deshalb schon im Mutterleib beginnen. Er erkennt auch die bereichernde Eigenschaft von Musik und Bewegung und rät Müttern ihre Kinder singend in den Schlaf zu wiegen, da dies die Seele durch den Klang und die Bewegung zur Ruhe kommen lasse.[76] Auch zum Instrumentalunterricht äußert sich Platon. Dieser soll im 13. Lebensjahr beginnen. Instrumentalspiel und Gesang sollten immer gemeinsam geprobt werden und der Lehrer soll die zu übenden Stücke weise auswählen. Die Stücke sollen keine erregenden Gefühlszustände hervorrufen.

Für Platons Schüler Aristoteles ist Musik als Teil der Erziehung ebenfalls wichtig. Wie Platon ist er der Meinung, dass eine praktische Unterweisung in der Musik nur von Vorteil für das Verstehen der schönen Dinge sein kann. Allerdings sieht er vom Musizieren im Erwachsenenalter ab, da Musizieren eine Tätigkeit sei, die von Rangniederen durchgeführt werde. Die höhere Gesellschaft sollte lieber nur zuhören, jedoch das Gehörte verstehen.[77]

Im Gegensatz zu Platon versteht Aristoteles unter „Mousiké“ nun nur noch den Begriff der Tonkunst und nähert sich so unserem heutigen Musikbegriff an.[78] Entgegen der Ansicht seines Lehrers Platon glaubte er an eine positive Wirkung der reinen Instrumentalmusik und lehnte diese nicht in gleicher Weise ab. Aristoteles nahm an, dass der Mensch eine natürliche Neigung zur Musik hat und es eine wertvolle geistige Beschäftigung ist, sich dadurch der Charakter bildet und man die Musik zur Erholung, zur Lust und zum Wohlbefinden nutzen kann.[79]

2.2. Martin Luther und sein Musikbild

Hans Joachim Moser schreibt in seinem Buch „Musikgeschichte in 100 Lebensbildern":

Für Luther war die Musik so sehr Lebensnotwendigkeit, daß er einmal an Johannes Walter in Torgau geschrieben hat: „Wenn ich nicht Theologe wäre, so würde ich am liebsten Musiker geworden sein”. Das ist deshalb so entscheidend, weil dieser tonkünstlerische Einschlag weit über den Bereich des Persönlichen hinaus mindestens für zweihundert Jahre, d.h. bis zum Durchdringen des Rationalismus, vorbildhaft auf Kirche, Schule und Haus der gesamten protestantischen Welt auch jenseits Deutschlands eingewirkt hat. [80]

[...]


[1] Zacharias (2008), S.39.

[2] In der BRD

[3] VdM (2019a)

[4] Deutscher Musikrat (2014)

[5] Gemeint ist hier die Bezeichnung für die europäische Musiktradition der Kunstmusik. Diese umfasst z. B. die Alte Musik (Musik des Mittelalters, Renaissancemusik, Barockmusik), die Musik der Epoche der Klassik (Vor- und Frühklassik sowie Wiener Klassik), die Musik der Romantik und die Neue Musik (z.B. Impressionismus, Expressionismus, Zwölftonmusik usw.)

[6] Unterhaltungsmusik (U-Musik) meint hier populäre, kommerzielle Musikrichtungen wie z.B Pop,Rock, Schlager, Folk, Hip Hop usw.

[7] Honolka ( 1968 ), S. 12 .

[8] Abertz (1997), S. 130.

[9] Nolte/Weyer ( 2011 ), S. 16.

[10] Riethmüller/Zaminer (1999), S.8.

[11] Nolte/Weyer, (2011), S. 16-19.

[12] Nolte/Weyer ( 2011 ), S. 18.

[13] Riethmüller/Zaminer (1999), S. 12.

[14] Nolte/Weyer ( 2011 ), S. 57.

[15] Riehtmüller/Zaminer (1999), S. 9 f.

[16] Wörner ( 1993 ), S . 14.

[17] Nolte/Weyer ( 2011 ), S. 29.

[18] Ebd., S. 21 f.

[19] Ebd., S. 34 f.

[20] Ebd.

[21] Riehtmüller/Zaminer (1999), S. 9-14.

[22] Nolte/Weyer ( 2011 ), S . 35.

[23] Ebd., S. 37.

[24] Nolte/Weyer (2011), S. 41.

[25] Ebd., S. 44.

[26] Robertson/Stevens (1965), S. 19.

[27] Robertson/Stevens ( 1965), S.19 f.

[28] Wörner (1993), S. 13.

[29] Riethmüller/Zaminer ( 1999), S. 40.

[30] Ebd., S . 41 .

[31] Ebd.

[32] Ebd., S. 51.

[33] Ebd., S. 62.

[34] Nolte/Weyer ( 2011 ), S. 76.

[35] Paul (2010), S. 40.

[36] Nolte/Weyer (2011), S. 79.

[37] Ebd.

[38] Paul ( 2010), S. 39.

[39] Nolte/Weyer ( 2011 ), S. 103.

[40] Ebd., S. 104.

[41] Paul ( 2010 ), S. 38.

[42] Paul (2010), S. 32 f.

[43] Riemer ( 1970 ), S. 18.

[44] Nolte/Weyer (2011), S. 98.

[45] Ebd. S. 116 fff.

[46] Ebd., S. 117.

[47] Riemer ( 1970 ), S. 18.

[48] Dongsheng/Quanyou ( 2009), S. 46.

[49] Nolte/Weyer (2011), S. 148.

[50] Felix/Marggraf (1984), S. 33.

[51] Nolte/Weyer, (2011), S. 144-155.

[52] Nolte/Weyer (2011), S . 148-155 .

[53] Ebd., S. 151 f.

[54] Schmidt-Glintzer (1999), S. 115.

[55] Ehrenforth (2010), S. 34.

[56] Nolte/Weyer (2011), S. 162 f.

[57] Ebd., S. 156.

[58] Ebd.

[59] Ebd.

[60] Ebd.

[61] Ebd. S. 155.

[62] Ebd., S. 156 f.

[63] Oesch (1987), S.18.

[64] Varkoy (2017), S. 13.

[65] Nolte/Weyer (2011), S. 187.

[66] Aulos = Rohrblattinstrument der Antike

[67] Ehrenforth (2010), S. 51 f.

[68] Nolte/Weyer (2011), S. 255 fff.

[69] Ebd., S. 53.

[70] Riethmüller/Zaminer (1999), S. 120.

[71] Varkoy (2017), S. 11.

[72] Ebd.

[73] Ehrenforth (2010 ), S. 42.

[74] Platon (2017)

[75] Siehe S. 15. dieser Arbeit

[76] Raptis (2007), S. 80.

[77] Riethmüller/Zaminer ( 1999), S. 223.

[78] Varkoy (2017), S. 21.

[79] Nolte/Weyer (2011), S. 229-243.

[80] Moser (1993), S. 78.

Ende der Leseprobe aus 72 Seiten

Details

Titel
Historische Aspekte der Instrumental- und Gesangspädagogik
Untertitel
Was wir aus der Geschichte lernen können
Hochschule
Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig  (Musikpädagogik)
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
72
Katalognummer
V504404
ISBN (eBook)
9783346068880
ISBN (Buch)
9783346068897
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Musikgeschichte
Arbeit zitieren
Anna Merz (Autor), 2019, Historische Aspekte der Instrumental- und Gesangspädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/504404

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