Das Verhalten der Figuren in Franz Kafkas "Die Verwandlung" gegenüber Gregor Samsa


Seminararbeit, 2019

16 Seiten, Note: 2.0


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

Hintergrund des Textes

Figuren der Erzählung

Gregor Samsas Persönlichkeit und seine Rolle in der Familie als menschliches Wesen

Gregor Samsas Persönlichkeit und seine Rolle in der Familie als Ungeziefer

Der Prokurist und sein Verhalten und Handeln gegenüber Gregor Samsa

Die Mutter und ihr Verhalten und Handeln gegenüber Gregor Samsa

Die Schwester und ihr Verhalten und Handeln gegenüber Gregor Samsa

Der Vater und sein Verhalten und Handeln gegenüber Gregor Samsa

Der Tod von Gregor als Erlösung für die Familie

Resümee

Literatur

Einleitung

Das literarische Motiv der Verwandlung ist keine Erfindung von Franz Kafka. Vielmehr weist diese Motivik eine gewisse literarische Tradition auf. Der lateinische Schriftsteller Ovid etwa verfasste um Christi Geburt einen umfassenden Sagenzyklus von etwa 250 Geschichten, in denen diverse Verwandlungen vollzogen werden.1 Dieses Werk wird in der Forschung als mögliche Vorlage für Kafka gesehen.2

Die vorliegende Arbeit will ihren Fokus darauf legen, die Beziehung und das Handeln der Figuren aus Die Verwandlung gegenüber dem Protagonisten Gregor Samsa vertiefend zu untersuchen. Außerdem soll das sich ändernde Verhalten der Figuren gegenüber Gregor im Verlauf der Erzählung betrachtet werden. Dabei spielt insbesondere die Komponente eine Rolle, dass die Hauptfigur, der in ein Ungeziefer verwandelte Gregor Samsa, mit Fortdauer der Erzählung immer mehr verdinglicht wird und sich das Verhalten und das Handeln gegenüber Gregor bzw. dem Ungeziefer mit zudem immer mehr ins Negative entwickelt.

Die Arbeit unterteilt sich in folgende Abschnitte: Zunächst soll in knapper Form ein Überblick über den Hintergrund des Textes gegeben werden. Dabei wird im Besonderen auf Parallelen zwischen Frank Kafka selbst und Gregor Samsa, der Hauptfigur der Erzählung, eingegangen. Anschließend folgt eine kurze Aufzählung der in der Erzählung handlungstragenden Figuren. Daran schließt sich die Beschreibung der Persönlichkeit von Gregor und seine Rolle innerhalb der Familie als Mensch und in der Folge als Ungeziefer. Schließlich werden das Verhalten und Handeln des Prokuristen, der Mutter, der Schwester und des Vaters beschrieben. Am Ende folgt eine Auseinandersetzung mit der Schlussszene der Erzählung sowie ein Fazit über die zugrunde gelegte Thematik.

Hintergrund des Textes

Immer wieder finden sich in der Fachliteratur Stimmen, die Parallelen zwischen Franz Kafka und Gregor Samsa sehen. Dazu soll zunächst auf den Entstehungsprozess des Werkes eingegangen werden. Aus autobiographischen Schriften kann belegt werden, dass Kafka ein schlechtes Verhältnis zu seinem Vater hatte. Zeit seiner Kindheit „war Kafka das Bild des zum Tier degradierten Menschen.“3 Die Idee zu Die Verwandlung kam Kafka im November 1912 im Bett nach seinem Erwachen. In einer persönlichen Krise befindlich, liegt er am Rücken und blickt über Wände und die Decke seines Zimmers. Kafka musste auch den 1909 entstandenen Text Kondignog gekannt haben, in dem ein Mensch in ein grässliches urzeitliches Tier verwandelt wird.4

Darüber hinaus ist bekannt, dass Kafkas Familie wenig Verständnis für seine literarischen Bestrebungen an den Tag legte, sodass er sich ausgeschlossen und wie ein Fremder in seiner eigenen Familie fühlte.5 Diese Fremdheit und eine ihm vom Vater zugeschriebene Nichtigkeit lassen sich aus Kafkas Sicht am besten in der Form eines Ungeziefers verdichten. Einen wichtigen Stellenwert nimmt zudem noch der Streit Franz Kafkas mit seiner Schwester Ottla hinsichtlich der Asbestfabrik ein. Diese schlägt sich ähnlich wie in Die Verwandlung auf die Seite der Eltern und verrät ihn gewissermaßen.6 Eine weitere Parallele zwischen Kafkas Leben und der Erzählung ist außerdem, dass Kafka um die Entstehungszeit der Erzählung in der Sorge war, seine Familie finanziell unterstützen zu müssen.7

So kann konstatiert werden, dass sichtbare Parallelen zwischen Franz Kafka und Gregor Samsa naheliegen. Diese dienten Kafka sicherlich als wesentliche Einflüsse für die Erzählung. Eine Überinterpretation dieser soll allerdings vermieden werden.8

Figuren der Erzählung

Generell ist die Kernfamilie Samsa, die aus Gregor Samsa, seinem Vater, seiner Mutter und seiner Schwester Grete besteht, der Faden der Erzählung. Ergänzt wird diese noch durch drei verschiedene Dienstmädchen im Verlauf der Erzählung. Als Nebenfiguren treten außerdem noch der Prokurist aus Gregors Arbeit sowie drei Zimmerherren auf, die als Untermieter fungieren, als sich die finanzielle Lage der Familie Samsa verschlechtert. Es werden zudem keine Freunde oder weitere Verwandten der Kernfamilie genannt, woraus sich schließen lässt, dass die Familie gesellschaftlich recht isoliert ist.9

Gregor Samsas Persönlichkeit und seine Rolle in der Familie als menschliches Wesen

10 Zu Beginn der Erzählung wird klar, dass Gregor Samsa „aus unruhigen Träumen“ nicht mehr als menschliche Gestalt, sondern als Ungeziefer aufwacht.11 Sogleich bemerkt er auch eine Veränderung an seinem Körper.12 Nirgends im Text wird allerdings eine Kausalität zwischen den Träumen und der Verwandlung hergestellt.13 Da die Erzählung einen direkten Einstieg enthält, erfährt der Leser erst dann Näheres über das Leben von Gregor Samsa, als er bereits die Form eines Ungeziefers angenommen hat.

In einem inneren Monolog beklagt Gregor seinen anstrengenden Beruf als Tuchhändler, der voller Strapazen ist. Das Reisen mit all seinen Unannehmlichkeiten, wie etwa der schlechten Essensversorgung, die mit seinem Beruf verbunden sind, setzen ihm zu. Er geht seiner Tätigkeit im Besonderen für seine Eltern nach, um deren Schulden abzuzahlen. Ansonsten hätte er diese längst gekündigt. Er nimmt an, dass er dafür allerdings noch fünf oder sechs Jahre dieser nachgehen muss.14 Gregor Samsa scheint für das finanzielle Wohl der Familie zu sorgen, da er das einzige Familienmitglied ist, das einer gut bezahlten Beschäftigung nachgeht. Auffallend ist in diesem Zusammenhang, dass er in der Zeit unmittelbar nach der Verwandlung ausschließlich Überlegungen über seinen Beruf und sein weiteres Schicksal anstellt, die Metamorphose in ein Ungeziefer beschäftigt ihn nicht.15

Es kann durchaus behauptet werden, dass sich Gregor Samsa einerseits selbst viel Druck auferlegt, anderseits auch von seiner Familie unter Druck gesetzt wird. Dieser Umstand äußert sich dadurch, dass er sich die schlimmsten Konsequenzen für sein Verschlafen ausmalt. Überdies wird er am Anfang der Erzählung auch mehrmals von der Familie penetrant ermahnt, dass er noch zu Hause und nicht bereits am Weg zur Arbeit sei.16

Eine weitere Instanz, die massiv Druck auf ihn ausübt, ist die Arbeit selbst. Der Druck äußert sich darin, dass nach seinem Fernbleiben von der Arbeit ein Prokurist die Wohnung der Familie Samsa betritt und somit massiv in deren Privatsphäre eindringt. Im Zuge eines Gespräches des Prokuristen mit seiner Mutter erläutert sie, dass ihm die Arbeit besonders am Herzen liegt, er abends niemals ausgeht und die Zeit, in der er nicht mit Arbeiten beschäftigt ist, im Allgemeinen zu Hause verbringt. Dabei liest er Zeitung oder studiert Fahrpläne ein.17

In gewisser Weise beschreibt die Mutter ihren Sohn an dieser Stelle als kindlich und zurückgezogen, lässt allerdings den Umstand unberücksichtigt, dass er durch seine Einkünfte das Wohl der Familie aufrechterhält.18 Andererseits zeichnet sie auch das Bild eines introvertierten und pflichtbewussten jungen Mannes. Es gibt außerdem keine Frau in Gregors Leben. Über Fantasien und misslungene Annäherungsversuche kommt er nicht hinaus.19 20

Der Umstand, dass er sich bedingungslos und selbstlos für das finanzielle Wohl der Familie einsetzt, äußert sich an jener Stelle der Erzählung, als er dem Prokuristen vorlügt, dass er seine Arbeit trotz ihrer Beschwerden gern erfüllt, obwohl er in manchen Situationen lieber kündigen will.21 Er liefert das Geld ab und dieses wird dankend angenommen. Bezüglich des abgelieferten Geldes weiß allerdings nicht einmal er selbst den genauen Verwendungszweck.22 Darüber hinaus soll sein Verdienst auch zu einem erheblichen Anteil für die Ausbildung seiner Schwester verwendet werden. Ihr soll es nämlich dadurch ermöglicht werden, „ohne Rücksicht auf die großen Kosten“, ein Konservatorium zu besuchen.23

Im Resümee lässt sich sagen, dass die Gutmütigkeit und Naivität von Gregor sowohl von seiner Familie, als auch von seinem Arbeitgeber ausgenutzt werden, er sogar von ihnen ausgebeutet wird.

Gregor Samsas Persönlichkeit und seine Rolle in der Familie als Ungeziefer

Zunächst muss allgemein angemerkt werden, dass Gregors Verwandlung stufenförmig abläuft. Der menschliche Verstand und die menschlichen Gefühle bleiben ihm bis zu seinem Tod erhalten. Als die Erzählung einsetzt, ist er zwar bereits ein Ungeziefer, kann allerdings noch sprechen. In weiterer Folge verliert er auch diese Fähigkeit und wird schließlich von der Familie als Tier wahrgenommen. Als letzte Stufe vor dem Tod wird er von der Familie nur noch als Objekt gesehen.24 Neumayer spricht hinsichtlich der Anfangsphase der Erzählung von einem „Hybridstatus“, das heißt, er ist zwar äußerlich ein Insekt, innerlich besitzt er allerdings weiterhin die „kognitiven Fähigkeiten, um über seine beruflichen und familiären Pflichten nachzudenken.“25

Im Zustand des Tieres bleibt er die meiste Zeit der Erzählung in seinem Bett und scheint regungslos dahinzuvegetieren. Als passive Instanz hört er hinter verschlossenen Türen die Familienangelegenheiten. Das von der Schwester gebrachte Essen, das er als Mensch noch gern mochte, schmeckt ihm nicht mehr, er präferiert verrottete Speisen. Er wird wie ein Aussätziger behandelt. Zudem bleiben neben Gregor stets mindestens zwei Personen zu Hause, da niemand allein mit ihm bleiben will. Außerdem wird darauf geachtet, dass Gregor in seinem Zimmer bleibt und dieses nicht verlässt.26

Gregors Verhalten, als er erfährt, dass sein Vater eigentlich selbst noch Geld gehabt hätte, sich aber dennoch für ihn freut und sich ob seiner Abgaben nicht verraten fühlt, ist durchaus verwunderlich. Daraus kann geschlossen werden, dass Gregor auch noch als Ungeziefer gutmütig bzw. naiv ist.27 Auffallend ist außerdem der Umstand, dass er die Rolle als Ungeziefer demütig annimmt und sich nicht dagegen aufzulehnen versucht.28

Im Laufe der Erzählung nimmt er immer schließlich stärker tierische Gewohnheiten an und kriecht über Wände.29 Erwähnenswert ist zudem seine Neigung zu dem in seinem Zimmer hängenden Bild der Dame mit dem Pelz. Während die Schwester und die Mutter dieses Bild aus dem Zimmer entfernen wollen, will er es retten. Bei diesem Rettungsversuch wird er allerdings durch den Splitter einer Flasche im Gesicht verletzt.30 Nachdem er vom Vater mit Äpfeln beworfen wurde, kann er sich kaum mehr frei bewegen und liegt ausschließlich im Bett. Seine einzige Verbindung zur Familie besteht darin, dass die Türe seines Zimmers manchmal geöffnet wird und er ihren Gesprächen zuhören darf. Erstmals macht sich in diesem Stadium auch Frust bei ihm breit, da er kaum mehr umsorgt wird.31

Eine zusätzliche Demütigung erfährt Gregor zudem auch von einer Bedienerin, die ihn als „alten Mistkäfer“ bezeichnet.32 Außerdem isst er nichts mehr und sein Zimmer wird immer enger. Dinge, die anderswo keinen Platz haben, werden nämlich in seinem Zimmer platziert. Sein Zimmer fungiert somit gewissermaßen als Abstellkammer. Der Grund liegt darin, dass drei Zimmerherren in die Wohnung der Familie eingezogen sind. Immer seltener wird aufgrund ihrer Anwesenheit die Türe zum Wohnzimmer geöffnet und Gregor wird immer noch stärker von der Familie ausgeschlossen.33

In diesem Zustand erfreut ihn beinahe nur noch das Violinspiel seiner Schwester. Diesem folgt er, wie magisch angezogen, immer näher ins Wohnzimmer. Er hat zudem erotische Fantasien in Verbindung mit seiner Schwester, indem er herbeisehnt „ihren Hals zu küssen.“34 Kurz vor seinem bevorstehenden Tod weiß er selbst, dass er verschwinden muss und denkt trotz all dem ihm zugefügten Übel voller Sehnsucht an seine Familie zurück.35 Daher kann sein Tod auch als ein sanfter angesehen werden.36

[...]


1 Vgl. Manfred Fuhrmann, Geschichte der römischen Literatur, Stuttgart 2011, S. 331–333.

2 Vgl. Allain Ottiker, Franz Kafka. Die Verwandlung. Lektüreschlüssel XL, Stuttgart 2017, S. 58–62.

3 Reiner Stach, Kafka. Die Jahre der Entscheidungen, Frankfurt am Main, 2002, S. 210.

4 Vgl. Ebd., S. 210–214.

5 Vgl. Alexandra Wölke, Franz Kafka. Die Verwandlung verstehen, Paderborn 2013, S. 73.

6 Vgl. Stach, Kafka. Die Jahre der Entscheidungen, S. 218.

7 Vgl. Hartmut Binder, Kafkas Verwandlung. Entstehung, Deutung, Wirkung, Frankfurt am Main 2004, S. 78.

8 Vgl. Joachim Pfeiffer, Franz Kafka. Die Verwandlung/Brief an den Vater, München 1998, S. 19.

9 Vgl. Pfeiffer, Franz Kafka. Die Verwandlung/Brief an den Vater, S. 64–65.

10 Als Terminus „menschliches Wesen“ wird von mir die Gestalt von Gregor Samsa als Mensch und sein Auftreten im ersten Abschnitt der Erzählung verwendet, da er dort noch des Sprechens mächtig ist.

11 Franz Kafka, Die Verwandlung. Herausgegeben von Ralf Kellermann, Stuttgart 2013, S. 5 (im Folgenden unter ‚DV‘ abgekürzt).

12 Vgl. DV, S. 5

13 Vgl. Carsten Schlingmann, Die Verwandlung, in: Albrecht Weber/Carsten Schlingmann/Gert Kleinschmidt, Interpretationen zu Kafka, München 1968, S. 81–105, hier: S. 83.

14 Vgl. DV, S. 6–7.

15 Vgl. Karlheinz Fingerhuth, Die Verwandlung, in: Michael Müller (Hg.), Franz Kafka, Romane und Erzählungen, Stuttgart 2003, S. 42–74, hier: S. 46.

16 Vgl. DV, S. 7.

17 Vgl. Ebd. S. 11–13.

18 Vgl. Pfeiffer, Franz Kafka, S. 65–66.

19 Vgl. Wölke, Kafka verstehen, S. 97

20 Vgl. DV, S. 47.

21 Vgl. Ebd., S. 19–20.

22 Vgl. Ebd., S. 30.

23 Ebd., S. 31.

24 Vgl. Walter H. Sokel, Kafkas ‚Verwandlung‘: Auflehnung und Bestrafung, in: Heinz Politzer (Hg.), Franz Kafka, Darmstadt 1991, S. 267–285, hier: S. 279–285.

25 Harald Neumayer, Ein Leutnant und drei Insekten: Ein Leutnant und drei Insekten, in: Harald Neumeyer/ Wiko Steffens (Hg.), Kafkas narrative Verfahren, Würzburg 2015, S. 91–110, hier S. 98.

26 Vgl. DV, S. 24–29; 41.

27 Vgl. Ebd., S. 30.

28 Vgl. Wilhelm Große, Franz Kafka. Die Verwandlung. Lektüreschlüssel für Schülerinnen und Schüler, Stuttgart 2004, S. 56.

29 Vgl. DV, S. 35.

30 Vgl. Ebd., S. 39–41.

31 Vgl. Ebd., S. 44–47.

32 Ebd., S. 49.

33 Vgl. Ebd., S. 50–51.

34 Ebd., S. 54.

35 Vgl. Ebd., S. 59.

36 Vgl. Schlingmann, Die Verwandlung, S. 101.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Das Verhalten der Figuren in Franz Kafkas "Die Verwandlung" gegenüber Gregor Samsa
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Note
2.0
Autor
Jahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V504651
ISBN (eBook)
9783346046130
ISBN (Buch)
9783346046147
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verhalten, figuren, franz, kafkas, verwandlung, gregor, samsa
Arbeit zitieren
Rafael Warger (Autor), 2019, Das Verhalten der Figuren in Franz Kafkas "Die Verwandlung" gegenüber Gregor Samsa, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/504651

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