Oft fragen sich Start-Up Unternehmer, wie man ein Konzept zu einer Firma erstellt, wenn es z.B. an das Schreiben des Businessplans geht. Wenn man dies strukturiert angeht, ist es eigentlich gar nicht so schwer. Dennoch ist Erfolg bekanntlicherweise kein Glück sondern schon mit etwas Arbeit verbunden. So soll diese Facharbeit ganz klar eine Konzeption darstellen, wie eine Festival-Event-Agentur gegründet und erstellt wird.
Hierbei wird zunächst auf die Erstellung eines Businessplans eingegangen. Dieser steht bei der Gründung eines Unternehmens an erster Stelle und fungiert als Grundlage. Er ist somit ein sehr relevanter Teil des Konzeptes.Besonders wird hier auf die inhaltlichen Dinge eingegangen, die bei der Erstellung eines Businessplans wichtig sind. Darunter die, Zielgruppen-, Namens- und Unternehmensformfindung, die Eintragung in das Handelsregister, die Findung des richtigen Standortes und natürlich die Betrachtung und Berücksichtigung gesetzlicher Verordnungen. Des Weiteren wird diese Wissensgrundlage genutzt, um nun das eigentliche Konzept der Festival-Event-Agentur zu erstellen. Dort wird zuerst auf die ursprüngliche Unternehmensidee eingegangen, dann auf die Wahl der Unternehmensform und des Firmennamens.
Von großer Wichtigkeit ist ebenso auch, wie auch schon im Businessplan erwähnt, ein richtiger Standort, wofür eine Standortanalyse, den Vergleich zwischen zwei infrage kommenden Standorten und deren Faktoren aufzeigt. Damit das Konzept auch Kunden gewinnt und funktionieren kann, werden gewisse Marketingmaßnahmen wie Kunden-akquisierung oder Werbemaßnahmen aufgezeigt und dementsprechend auf das Konzept angewandt. Abschließend werden all diese Faktoren, Eigenschaften und Maßnahmen zu einem abschließenden Festivaleventagentur-Konzept zusammengefasst. Als Resümee folgt ein Fazit um alle Gesichtspunkte der Arbeit zusammenzufassen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Erstellung eines Businessplans
2.1. Konzeptidee finden und entwickeln
2.2. Namens und Zielgruppenfindung
2.3. Unternehmensformfindung
2.4. Firmennamenbildung
2.5. Eintragung ins Handelsregister
2.6. Anmeldung beim Gewerbeamt
2.7. Einen passenden Standort finden
2.8. Betrachtung und Berücksichtigung gesetzlicher Verordnungen Hamburgs
3. Konzept der Festival-Event-Agentur
3.1. Hauptsächliche Zielgruppe der Agentur
3.2. Festivalkonzept
3.3. Erweiterte Zielgruppe durch das Festivalkonzept
3.4. Unternehmensform
3.5. Firmenname der Agentur
3.6. Berücksichtigung der gesetzlichen Verordnungen im Großraum Hamburg
4. Standortanalyse
5. Kostenkalkulation
6. Marketingmaßnahmen
7. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Facharbeit verfolgt das Ziel, ein fundiertes Konzept für die Gründung einer Festival-Event-Agentur im Großraum Hamburg zu entwickeln. Dabei wird die zentrale Leitfrage untersucht, welche betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und strategischen Anforderungen bei einer solchen Existenzgründung beachtet werden müssen.
- Strukturierung eines Businessplans als Gründungsgrundlage
- Zielgruppenanalyse und Standortbestimmung für Event-Dienstleistungen
- Rechtliche Anforderungen, insbesondere die Versammlungsstättenverordnung
- Kostenkalkulation und Finanzierung von Events
- Marketingstrategien zur Marktpositionierung (Below-the-Line-Kommunikation)
Auszug aus dem Buch
2.8 Betrachtung und Berücksichtigung gesetzlicher Verordnungen Hamburgs
Da wie der Name Festival-Event-Agentur schon sagt, die Agentur speziell Festivals organisieren soll, müssen natürlich gewisse Richtlinien im Großraum Hamburg berücksichtigt werden. Hierfür gibt es in Hamburg eine Verordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (Versammlungsstättenverordnung – VStättVO). Diese legt gesetzlich die allgemeinen Vorschriften über Bauteile und Baustoffe, Rettungswege, Besucherplätze, Einrichtungen für Besucher, technische Anlagen, Einrichtungen besonderer Räume, Betriebsvorschriften, Brandverhütung und verantwortliche Personen fest. Die Vorschriften dieser Verordnung gelten für den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen, die einzeln mehr als 200 Besucher fassen. Sie gelten auch für Versammlungsstätten mit mehreren Versammlungsräumen, die insgesamt mehr als 200 Besucher fassen, wenn diese Versammlungsräume gemeinsame Rettungswege haben, Versammlungsstätten im Freien mit Szenenflächen, deren Besucherbereich mehr als 1.000 Besucher fasst und ganz oder teilweise aus baulichen Anlagen besteht und Sportstadien, die mehr als 5.000 Besucher fassen. Also greift die VStättVO auch bei dem Vorhaben, welches die Festival-Event-Agentur verfolgt. Da sie, wie ihr Name schon sagt Festivals im Großraum Hamburg organisieren soll.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, eine Konzeption für die Gründung einer Festival-Event-Agentur zu erstellen und beantwortet die Leitfrage zur Gründungsvorbereitung.
2. Erstellung eines Businessplans: Dieses Kapitel erläutert die notwendigen Schritte von der Konzeptidee über die Zielgruppenfindung bis hin zur rechtlichen Registrierung und Standortwahl.
3. Konzept der Festival-Event-Agentur: Das Kapitel beschreibt das spezifische Leistungsangebot der Agentur sowie das Konzept für jährliche Festivals zur Existenzsicherung und PR.
4. Standortanalyse: Hier wird die Wahl einer Gewerbefläche in Barmbek-Süd unter Berücksichtigung von Erreichbarkeit und Kosten begründet.
5. Kostenkalkulation: Das Kapitel widmet sich der detaillierten Aufstellung der Materialkosten sowie der Kalkulation des angestrebten Bruttogewinns durch Ticketverkäufe.
6. Marketingmaßnahmen: Hier werden Kommunikationsstrategien wie Plakatwerbung und Online-Marketing vorgestellt, um das Unternehmen bekannt zu machen.
7. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Gründungspunkte zusammen und unterstreicht die Bedeutung des Marketings für den Erfolg des Vorhabens.
Schlüsselwörter
Businessplan, Festival-Event-Agentur, Existenzgründung, Hamburg, Zielgruppenanalyse, Unternehmensform, UG, Versammlungsstättenverordnung, Standortanalyse, Kostenkalkulation, Marketing, Public Relation, Below-the-Line-Kommunikation, Eventmanagement, Unternehmensführung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Konzeption einer Festival-Event-Agentur, die im Großraum Hamburg gegründet werden soll, und deckt dabei alle unternehmerischen Gründungsaspekte ab.
Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?
Die zentralen Felder umfassen die Erstellung eines Businessplans, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Events in Hamburg, die Standortanalyse sowie Marketingstrategien.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, eine Antwort auf die Leitfrage zu finden, was bei der Gründung einer solchen Agentur beachtet werden muss, um langfristig erfolgreich am Markt zu bestehen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer strukturierten theoretischen Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen Grundlagen und der Anwendung dieser auf ein konkretes Szenario (Gründung einer UG).
Welche Inhalte werden im Hauptteil fokussiert?
Im Hauptteil werden der Prozess des Businessplans, die Konzeption spezifischer Festivals sowie die finanzielle Planung der Ausgaben und Einnahmen detailliert beleuchtet.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Konzept?
Wichtige Begriffe sind insbesondere die Unternehmensform der "Ein-Person UG", das "Festivalkonzept" zur Markenbildung und die Einhaltung der "VStättVO".
Warum ist die Wahl des Standorts in der Wagnerstraße für das Projekt entscheidend?
Der Standort ist aufgrund der Nähe zu Kunden-frequentierten Orten wie dem Bowling-Center und der "Hamburger Meile" sowie der exzellenten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ideal gewählt.
Wie soll die Agentur durch die Festivalplanung finanziell abgesichert werden?
Durch die Organisation von zwei Festivals pro Jahr soll einerseits die Markenbekanntheit gesteigert werden und andererseits durch den Ticketverkauf ein nachhaltiger jährlicher Bruttogewinn erwirtschaftet werden.
- Citation du texte
- Sam Quandt (Auteur), 2019, Konzept zur Erstellung einer Festival Event Agentur im Großraum Hamburg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505193