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Leasing als Alternative zum Kauf

Titel: Leasing als Alternative zum Kauf

Seminararbeit , 2019 , 27 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Timo Barg (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit besteht in der Definition des Leasings und der Kreditfinanzierung, sowie im Vergleich beider alternativer Finanzierungsformen. Dies wird untersucht, in dem die Vorzüge und auch die Nachteile anhand der qualitativen und quantitativen Aspekte betrachtet werden. Die Arbeit gliedert sich in vier Kapitel: Zunächst wird das Leasing definiert, sowie seine Entwicklung und verschiedene Varianten aufgezeigt. Im nächsten Schritt erfolgt die Betrachtung der Kreditfinanzierung. Es wird sowohl auf die Merkmale der Fremdfinanzierung eingegangen, als auch auf die Arten der Kreditfinanzierung. Der direkte Vergleich zwischen Leasing und Kreditfinanzierung findet im vierten Kapitel statt. Es werden die bilanziellen Aspekte einander gegenübergestellt und die steuerlichen Grundzüge angesprochen. Anschließend erfolgt aus Sicht eines Leasingnehmers ein qualitativer und quantitativer Vergleich der beiden Finanzierungsformen. Abschließend folgt eine Zusammenfassung.

Die Gründungen der ersten deutschen Leasinggesellschaften fanden im Jahre 1962 statt. Seitdem entwickelte sich das Leasing zu einer der bedeutsamsten Formen der Außenfinanzierung. Es stellt eine Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung dar und wird für die Finanzierung von Investitionen genutzt. Unternehmen müssen sich stetig weiterentwickeln, um sowohl das Interesse der Kunden bewahren, als auch gegenüber Mitbewerbern konkurrenzfähig bleiben zu können. Daher müssen Unternehmen beispielsweise in moderne Informationstechnologien und Produktionsmaschinen investieren.

Häufig sind finanzielle Unterstützungen notwendig, um solche Investitionen zu realisieren. Dadurch werden Unternehmen vor die Wahl gestellt, welche Finanzierungsmethode optimal ist. Bankkredite decken einen Großteil der Investitionsfinanzierung ab. Nun kommt die Leasingfinanzierung mit ins Spiel. Die Leasingbranche konnte seit je her einen rasanten Anstieg verzeichnen. Unter anderem ist die Ursache dieses Wachstums die steigende Zurückhaltung der Kreditvergabe der Banken. Neue Maschinen und Anlagen mussten von den Unternehmen neu geleast werden, damit diese auf dem neuesten Stand sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

2. Leasing

2.1 Definition

2.2 Arten der Leasinggegenstände

2.3 Direktes und Indirektes Leasing

2.4 Arten des Leasings

2.4.1 Operating Leasing

2.4.2 Finanzierungsleasing

2.4.3 Sonderformen des Leasings

3. Kreditfinanzierung

3.1 Definition

3.2 Fremdfinanzierung

3.2.1 Gläubigerrechte

3.2.2 Kreditwürdigkeit

3.2.3 Kreditsicherung

3.3 Kreditfinanzierungsarten

3.3.1 Kurzfristige Kreditfinanzierung

3.3.1.1 Handelskredite

3.3.1.2 Bankkredite

3.3.2 Langfristige Kreditfinanzierung

3.3.2.1 Verbriefte Darlehen

3.3.2.2 Unverbriefte Darlehen

4. Leasing und Kreditfinanzierung im Vergleich

4.1 Bilanzierung

4.1.1 Bilanzierung des Leasinggeschäftes

4.1.2 Bilanzierung des Kreditgeschäfts

4.2 Steuerliche Grundzüge

4.3 Quantitative Aspekte von Leasing und Kreditkauf

4.4 Qualitative Aspekte von Leasing und Kreditkauf

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Leasing als alternative Finanzierungsform zur klassischen Kreditfinanzierung zu definieren und diese beiden Instrumente umfassend miteinander zu vergleichen. Dabei steht die Untersuchung der qualitativen und quantitativen Vor- und Nachteile im Vordergrund, um Unternehmen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Wahl der optimalen Finanzierungsmethode zu bieten.

  • Grundlegende Definition und Arten von Leasingverhältnissen
  • Systematik und Formen der Kreditfinanzierung
  • Bilanzieller und steuerlicher Vergleich beider Finanzierungsformen
  • Analyse der quantitativen Effekte (Kosten, Liquidität, Steuern)
  • Bewertung qualitativer Aspekte (Risiken, Flexibilität, Beratung)

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition

In den USA wurde das Leasing als Finanzierungs- und Investitionsform entwickelt. Übersetzt bedeutet Leasing ‚mieten‘. Darin wird die Ähnlichkeit zum Mietvertrag deutlich: Beim Leasing wird dem Leasingnehmer das Leasinggut vom Leasinggeber gegen Zahlung des vereinbarten Leasingentgeltes zur Nutzung überlassen. Der Unterschied zwischen Leasing und der klassischen Miete basiert meist auf einer zu leistenden Sonderzahlung. Außerdem werden den Nutzern des Leasingobjektes beim Leasing die Rechte, Risiken sowie Pflichten übertragen. Das bedeutet, dass die Leasingnehmer für Beschädigungen selbst haften und Reparaturen eigenständig durchführen müssen. Bei der klassischen Miete werden diese Punkte hingegen vom Vermieter getragen. Es handelt sich bei einem Leasingvertrag um einen atypischen Mietvertrag. Er setzt sich aus der Miete, dem Darlehen und dem Kauf zusammen. Unter Leasing wird eine Vereinbarung verstanden, bei welcher der Leasinggeber das Leasinggut dem Leasingnehmer gegen Zahlung für einen bestimmten Zeitraum überlässt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die historische Entwicklung des Leasings als Finanzierungsalternative und leitet die Relevanz der Untersuchung für die unternehmerische Investitionsentscheidung her.

2. Leasing: In diesem Kapitel werden der Begriff Leasing definiert, die Abgrenzung zwischen Mobilien- und Immobilien-Leasing vorgenommen sowie verschiedene Varianten wie Operating und Finanzierungsleasing erläutert.

3. Kreditfinanzierung: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der Kreditfinanzierung, einschließlich der Gläubigerrechte, der Kreditwürdigkeitsprüfung sowie der verschiedenen Formen kurz- und langfristiger Kredite.

4. Leasing und Kreditfinanzierung im Vergleich: Dieser Hauptteil vergleicht beide Finanzierungsformen hinsichtlich ihrer bilanziellen Behandlung, steuerlicher Auswirkungen sowie quantitativer und qualitativer Aspekte für den Leasingnehmer.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont, dass die Wahl zwischen Leasing und Kreditkauf einzelfallabhängig ist und keiner pauschalen Empfehlung unterliegt.

Schlüsselwörter

Leasing, Kreditfinanzierung, Investition, Finanzierung, Bilanzierung, Steuer, Liquidität, Fremdkapital, Operating Leasing, Finanzierungsleasing, Investitionsobjekt, Risiko, Kaufoption, Leasingnehmer, Leasinggeber

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich von Leasing und klassischer Kreditfinanzierung als zwei bedeutende Formen der unternehmerischen Außenfinanzierung für Investitionen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition beider Finanzierungsformen, deren bilanzielle und steuerliche Behandlung sowie einen detaillierten Vergleich basierend auf qualitativen und quantitativen Kriterien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile von Leasing und Kreditkauf gegenüberzustellen, um zu verdeutlichen, unter welchen Gesichtspunkten welche Finanzierungsart für ein Unternehmen vorteilhafter sein kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und den systematischen Vergleich theoretischer sowie rechtlicher Grundlagen der Finanzierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Leasing-Arten, die Erläuterung der Kreditfinanzierung sowie den direkten Vergleich in Bezug auf Bilanzneutralität, steuerliche Aspekte, Liquidität und Risikoverteilung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Leasing, Kreditfinanzierung, Investition, Bilanzneutralität und Liquiditätseffekt charakterisiert.

Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen klassischer Miete und Leasing?

Der Hauptunterschied liegt in der Risiko- und Pflichtenübertragung: Beim Leasing übernimmt der Leasingnehmer in der Regel die Haftung für Beschädigungen und die Durchführung von Reparaturen, was bei der klassischen Miete beim Vermieter verbleibt.

Was versteht man unter dem Sale-and-Lease-Back-Verfahren?

Hierbei verkauft ein Unternehmen eigene Vermögensgegenstände an eine Leasinggesellschaft und least diese anschließend zurück, um die eigene Liquidität zu sichern oder den Kreditrahmen zu erweitern.

Warum spielt die Bilanzneutralität beim Leasing eine Rolle?

Die Bilanzneutralität ist ein Vorteil, da das Leasinggut oft nicht als Verbindlichkeit in der Bilanz des Leasingnehmers ausgewiesen wird, was den Verschuldungsgrad im Vergleich zur Kreditfinanzierung niedriger hält und die Bonität für Banken positiv beeinflussen kann.

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Details

Titel
Leasing als Alternative zum Kauf
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Note
1,7
Autor
Timo Barg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
27
Katalognummer
V507031
ISBN (eBook)
9783346091635
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leasing Kreditfinanzierung Alternativen zum Kauf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Timo Barg (Autor:in), 2019, Leasing als Alternative zum Kauf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507031
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Leseprobe aus  27  Seiten
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