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Beeinflusst das Alter von Erwerbspersonen die Ausprägung negativer Spillover-Effekte vom Arbeitsplatz in andere Lebensbereiche?

Theoretische Ausarbeitung und Hypothesengenerierung unter Einbezug verschiedener Modelle

Titel: Beeinflusst das Alter von Erwerbspersonen die Ausprägung negativer Spillover-Effekte vom Arbeitsplatz in andere Lebensbereiche?

Hausarbeit , 2019 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anna Butzbacher (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit umfasst den Theorieteil eines wissenschaftlichen Papers zur Forschungsfrage, ob das Alter von Erwerbspersonen die als Moderator die Ausprägung von negativen Spillover-Effekten vom Arbeitsplatz in andere Lebensbereiche beeinflusst, wobei der Fokus auf Personen über 54 Jahren liegt.
Die Basis stellt das Job-Demands-Resources-Modell dar, wobei der Fokus auf den Arbeitsanforderungen liegt. Hierzu wird die Vermutung aufgestellt, dass mit zunehmendem Alter die Belastung durch Arbeitsanforderungen auf die Gesundheit von Arbeitnehmern steigt., wodurch negativer Spillover zunimmt.
Außerdem wird anhand der Humankapitaltheorie erläutert, inwiefern ein Zusammenhang zwischen der Höhe des Humankapitals älterer Arbeitnehmer und der Ausprägung negativer Spillover-Effekte vermutet wird.
Zuletzt wird auf das Fünf-Faktoren-Modell eingegangen. Der Fokus liegt auf dem Grad der Offenheit von Individuen. Hierbei soll herausgearbeitet werden, ob es eine Verbindung zwischen hoher Offenheit und der Ausprägung negativer Spillover-Effekte gibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Job-Demands-Resources-Modell und negativer Spillover-Effekt

3. Humankapitaltheorie in Verbindung mit Spillover-Effekten

4. Fünf-Faktoren-Modell

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht theoretisch, inwieweit das Alter von Erwerbspersonen als Moderator für negative Spillover-Effekte vom Arbeitsplatz in andere Lebensbereiche fungiert, wobei insbesondere der Einfluss von Arbeitsanforderungen, Humankapital und Persönlichkeitsmerkmalen analysiert wird.

  • Analyse des Job-Demands-Resources-Modells im Kontext von Stress und Burnout
  • Einfluss der Humankapitaltheorie auf Weiterbildungsbereitschaft und Arbeitsanforderungen
  • Bedeutung der Persönlichkeitsdimensionen gemäß dem Fünf-Faktoren-Modell
  • Auswirkungen der Digitalisierung und Arbeitsweltveränderungen auf ältere Erwerbspersonen
  • Formulierung von Hypothesen zur Interaktion von Alter, Ressourcen und negativen Spillover-Effekten

Auszug aus dem Buch

Das Job-Demands-Resources-Modell und negativer Spillover-Effekt

Die zentrale Aussage des Modells ist, dass jeder Beruf mit speziellen Risikofaktoren bezüglich Arbeitsstress ausgestattet ist, welche Reaktionen von Individuen auf verschiedenen Ebenen hervorrufen. Das Modell kann in zwei Ebenen unterteilt werden.

Die erste Annahme postuliert eine Teilung in Arbeitsanforderungen und -ressourcen, wobei unter Arbeitsanforderungen physiologische, psychologische, soziale und organisationale Aspekte der Arbeit fallen, deren Bewältigung mit ständigen emotionalen, kognitiven und/oder physiologischen Mühen oder speziellen Fähigkeiten verbunden ist (Bakker & Demerouti, 2014). Als Beispiele hierfür gelten Arbeitsbelastungen in Form von erhöhtem Druck auf die Mitarbeiter, Überlastung und ein für die jeweilige Arbeit unzureichend ausgestattetes Arbeitsumfeld (Bakker, Demerouti, de Boer & Schaufeli, 2003). Bezogen auf das vorliegende Modell führen dauerhafte Stressfaktoren, ohne Aussicht auf Minderung, zum Abbau physischer Energiespeicher. Sofern sich die Individuen von den Stressoren nicht ausreichend erholen können führen diese zur völligen Erschöpfung oder haben ein Burnout zur Folge (Selye, 1956; Bakker & Demerouti, 2007). Burnout wird von Maslach und Jackson (1984) als Zustand der mentalen Erschöpfung in Kombination mit Leistungsabfall und Selbstentfremdung beschrieben. Tritt dies auf, so kann die Fortführung des Berufs zeitweilig oder dauerhaft unmöglich sein (Bakker & Demerouti, 2007; Demerouti, Bakker, Nachreiner & Schaufeli, 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Wandel der modernen Arbeitswelt durch Digitalisierung und Megatrends sowie die Forschungsrelevanz von Spillover-Effekten auf ältere Arbeitnehmer.

2. Das Job-Demands-Resources-Modell und negativer Spillover-Effekt: Es wird das zentrale theoretische Modell zur Stressentstehung und -bewältigung sowie dessen Zusammenhang mit Burnout und Arbeitsfähigkeit bei unterschiedlichen Altersgruppen dargelegt.

3. Humankapitaltheorie in Verbindung mit Spillover-Effekten: Das Kapitel analysiert, wie Humankapital durch Bildung und Erfahrung mit komplexeren Arbeitsanforderungen korreliert und welche Rolle dies für Belastungen und Spillover-Effekte bei älteren Erwerbspersonen spielt.

4. Fünf-Faktoren-Modell: Es wird untersucht, wie Persönlichkeitsdimensionen, insbesondere die Offenheit, die Bewältigung neuer Arbeitskonzepte beeinflussen und inwieweit dies Auswirkungen auf negative Spillover-Effekte hat.

Schlüsselwörter

Spillover-Effekt, Alter, Job-Demands-Resources-Modell, Humankapitaltheorie, Bildung, Fünf-Faktoren-Modell, Digitalisierung, Burnout, Arbeitsanforderungen, Arbeitsressourcen, Stress, Arbeitswelt, Erwerbspersonen, Persönlichkeit, Arbeitsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert, ob und wie das Alter von Erwerbspersonen die Entstehung von negativen Spillover-Effekten vom Arbeitsplatz in das Privatleben beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind Stress am Arbeitsplatz, der Einfluss des Alters auf Belastungsgrenzen, der Wert von Humankapital sowie der Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und der Anpassung an eine digitale Arbeitswelt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, durch die Verknüpfung von drei theoretischen Modellen Hypothesen darüber zu generieren, warum ältere Arbeitnehmer anfälliger für negative Spillover-Effekte sein könnten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Synthese bestehender wissenschaftlicher Modelle wie dem Job-Demands-Resources-Modell basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei theoretische Säulen: die Stress-Ressourcen-Analyse, die Humankapital-Betrachtung und die Persönlichkeitsanalyse anhand der Big Five.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Spillover-Effekt, Job-Demands-Resources-Modell, Humankapital, Digitalisierung und Burnout-Prävention.

Wie wirkt sich laut der Arbeit die Digitalisierung auf ältere Arbeitnehmer aus?

Die Arbeit postuliert, dass ältere Erwerbspersonen durch den digitalen Wandel, den sie nicht als "Digital Natives" durchlaufen haben, unter stärkeren Stress geraten, was zu einer Zunahme negativer Spillover-Effekte führen kann.

Welche Rolle spielt das "Matthäus-Prinzip" im Kontext dieser Arbeit?

Es beschreibt das Phänomen, dass bestehende Bildungsunterschiede über die Zeit hinweg zunehmen, was wiederum die Arbeitsanforderungen und Belastungsstrukturen für unterschiedliche Altersgruppen ungleich verteilt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Beeinflusst das Alter von Erwerbspersonen die Ausprägung negativer Spillover-Effekte vom Arbeitsplatz in andere Lebensbereiche?
Untertitel
Theoretische Ausarbeitung und Hypothesengenerierung unter Einbezug verschiedener Modelle
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie)
Veranstaltung
Konflikte und Konfliktmanagement in Organisationen
Note
2,0
Autor
Anna Butzbacher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V507881
ISBN (eBook)
9783346070937
ISBN (Buch)
9783346070944
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alter Erwerbsperson Arbeitsplatz Job-Demands-Resources-Model Humankapitaltheorie Fünf-Faktoren-Modell Spillover Spillover-Effekt Digitalisierung Bildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Butzbacher (Autor:in), 2019, Beeinflusst das Alter von Erwerbspersonen die Ausprägung negativer Spillover-Effekte vom Arbeitsplatz in andere Lebensbereiche?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507881
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Leseprobe aus  14  Seiten
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