Das Ziel der Arbeit ist es, die Erfolgsfaktoren von Crowdsourcing für die unternehmerische Praxis herauszustellen und Handlungsempfehlungen zu geben, wie eine Crowdsourcing-Aktion zum Erfolg wird.
In Kapitel 2 werden die theoretischen Grundlagen zur digitalen Wertschöpfung und der digitalen Transformation analysiert, die die Basis für Crowdsourcing-Aktivitäten bilden. Die Arten des Crowdsourcing werden vorgestellt. Erfolgsfaktoren einer digitalen Transformation im Unternehmen sind Thema des dritten Kapitels. Im letzten Kapitel werden die Chancen, Risiken und Erfolgsfaktoren beim Einsatz von Crowdsourcing als Leitfaden für die Unternehmen, die das Konzept einsetzen wollen, aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Digitale Wertschöpfung am Beispiel Crowdsourcing
2.1 Digitale Wertschöpfung und digitale Transformation
2.2 Theoretische Grundlagen zu Crowdsourcing
2.2.1 Begriff des Crowdsourcing
2.2.2 Arten des Crowdsourcing
3. Digitale Erfolgsfaktoren für Unternehmen in der betrieblichen Praxis
3.1 Erfolgsfaktoren der digitalen Transformation
3.2 Handlungsfelder einer erfolgreichen Transformation
4. Crowdsourcing in der betrieblichen Praxis
4.1 Chancen und Risiken für Unternehmen beim Einsatz von Crowdsourcing
4.2 Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Crowdsourcing im Unternehmen
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Erfolgsfaktoren von Crowdsourcing für die unternehmerische Praxis zu identifizieren und konkrete Handlungsempfehlungen für den erfolgreichen Einsatz dieser Methode im Rahmen der digitalen Transformation zu entwickeln.
- Digitale Wertschöpfung und digitale Transformation in Unternehmen.
- Theoretische Fundierung und Arten des Crowdsourcing.
- Erfolgsfaktoren und Handlungsfelder der digitalen Transformation.
- Analyse von Chancen und Risiken beim betrieblichen Einsatz von Crowdsourcing.
- Praktische Erfolgsfaktoren für die Implementierung von Crowdsourcing-Aktivitäten.
Auszug aus dem Buch
2.2.1 Begriff des Crowdsourcing
Jeff Howe prägte den Begriff Crowdsourcing im Jahr 2006. Der Begriff besteht aus zwei Teilen - der Crowd, also der Menge bzw. dem Schwarm und Outsourcing, das Auslagern von Arbeitskräften. Dementsprechend bedeutet Crowdsourcing das Aufgaben im Wertschöpfungsprozess, die ursprünglich von dazu beauftragten Personen durchgeführt wurden, an eine große Menge von Beteiligten über das Internet ausgelagert werden.13 Der Einsatz von Social Media eignet sich gut für diesen Zweck. Es können sowohl die bekannten Plattformen wie Facebook, LinkedIn und Twitter verwendet werden, als auch speziell für Crowdsourcing-Zwecke entwickelte Plattformen. Dabei wird auf das Prinzip der Weisheit der Massen spekuliert, welches besagt, dass die Masse bessere Ergebnisse erzielen kann, als einzelne Personen. Grund dafür ist die Meinungsvielfalt die durch die kollektive Intelligenz erreicht werden kann.14 Das Unternehmen, das den Prozess initiiert wird als Crowdsourcer bezeichnet, die heterogenen Teilnehmer als Crowdsourcees. 15
Zunächst wird der Begriff Crowdsourcing von den verwandten Begriffen des Outsourcings und Open Source abgegrenzt. Beim Outsourcing werden Aufgaben an Dritte ausgelagert, wobei ein vertraglich festgelegtes Resultat definiert wird. Die Motivation liegt in der vertraglichen Vereinbarung und dem finanziellen Anreiz. Beim Open Source Konzept arbeiten viele Menschen, oft intrinsisch motiviert, ein Produkt zu erstellen und weiterzuentwickeln. Es gibt lediglich grobe Vorgaben, in welche Richtung die Reise gehen soll. Das Produkt gehört anschließend der Allgemeinheit. In Bezug auf die beiden Kriterien Teilnehmermotivation und Vorgaben zum Endprodukt, ist Crowdsourcing zwischen den beiden Konzepten anzusiedeln.16
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Crowdsourcing im Kontext der digitalen Transformation ein und definiert das Ziel der Arbeit, Erfolgsfaktoren für die betriebliche Praxis herauszustellen.
2. Digitale Wertschöpfung am Beispiel Crowdsourcing: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der digitalen Transformation sowie den Begriff und die verschiedenen Arten des Crowdsourcing.
3. Digitale Erfolgsfaktoren für Unternehmen in der betrieblichen Praxis: Hier werden die notwendigen Erfolgsfaktoren und Handlungsfelder diskutiert, die für eine erfolgreiche digitale Transformation eines Unternehmens essenziell sind.
4. Crowdsourcing in der betrieblichen Praxis: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Chancen, Risiken sowie die konkreten Erfolgsfaktoren für den operativen Einsatz von Crowdsourcing im Unternehmen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer strukturierten Vorgehensweise sowie weiterer Forschung hinsichtlich der Effektivität von Crowdsourcing.
Schlüsselwörter
Crowdsourcing, Digitale Transformation, Wertschöpfung, Crowdcreation, Crowdvoting, Crowdtesting, Crowdfunding, Crowdwork, Erfolgsfaktoren, Innovationsprozess, Web 2.0, Schwarmintelligenz, Digitale Wirtschaft, Geschäftsmodell, Unternehmenspraxis.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Nutzung von Crowdsourcing als Instrument zur digitalen Wertschöpfung und untersucht, wie Unternehmen dieses Konzept erfolgreich in ihre Betriebspraxis integrieren können.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die digitale Transformation, die theoretische Einordnung von Crowdsourcing, die verschiedenen Crowdsourcing-Methoden sowie die Ableitung von Erfolgsfaktoren für die Unternehmenspraxis.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, Erfolgsfaktoren von Crowdsourcing für die unternehmerische Praxis zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zu geben, um Crowdsourcing-Aktionen zum Erfolg zu führen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der existierende Konzepte zur digitalen Transformation und zum Crowdsourcing zusammengeführt und auf ihre Erfolgsfaktoren hin analysiert werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis der digitalen Transformation, die Kategorisierung von Crowdsourcing-Arten sowie eine detaillierte Ausarbeitung von Chancen, Risiken und spezifischen Erfolgsfaktoren für den betrieblichen Einsatz.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Crowdsourcing, Digitale Transformation, Wertschöpfung, Crowdcreation, Crowdvoting, Crowdtesting, Crowdfunding, Crowdwork und Erfolgsfaktoren.
Wie unterscheidet sich Crowdsourcing vom klassischen Outsourcing?
Beim klassischen Outsourcing wird eine Aufgabe vertraglich an einen spezifischen Dritten vergeben, während beim Crowdsourcing eine unbestimmte, große Menge (die Crowd) über das Internet zur Bearbeitung aufgerufen wird.
Welche Risiken birgt der Einsatz von Crowdsourcing?
Zu den Risiken gehören unter anderem die Gefahr des "Crowdslapping" (sabotierende Nutzer), unklare Vorgaben, mangelnde Qualitätssicherung, der Verlust von internem Know-how und potenzielle Ängste bei der Belegschaft.
- Arbeit zitieren
- Kse Nia (Autor:in), 2017, Crowdscourcing im Unternehmen. Wie funktioniert digitale Wertschöpfung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508157