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Welche Folgen die Bargeldabschaffung haben kann. Argumente für und gegen bargeldlose Zahlungsmittel

Título: Welche Folgen die Bargeldabschaffung haben kann. Argumente für und gegen bargeldlose Zahlungsmittel

Libro Especializado , 2020 , 75 Páginas

Autor:in: Vera Dembski (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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Seit einigen Jahren befindet sich das Bargeld auf dem Rückzug. Vor dem Hintergrund eines global veränderten Zahlungsverhaltens gewinnt die Debatte um die Abschaffung des Papiergelds immer mehr an Bedeutung. Während große Banknoten verschwinden sollen, werden Münzen und kleine Banknoten langfristig beibehalten.

Welche Funktionen erfüllt das Bargeld? Wie haben sich Zahlungsmittel im Laufe der Zeit verändert? Welche Argumente gibt es für und gegen die Abschaffung des Papiergelds und wie genau soll die Umsetzung aussehen?

Vera Dembski gibt einen umfassenden Überblick über die Positionen der aktuellen Diskussion und erörtert deren Plausibilität. Zudem stellt sie mögliche Folgen einer Bargeldabschaffung dar und plädiert bei elektronischen Zahlungsmitteln für strenge Auflagen im Bereich Datenschutz und Sicherheit.

Aus dem Inhalt:
- EZB;
- Banknoten;
- Münzgeld;
- Schwarzarbeit;
- Illegale Transaktionen

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bargeldabschaffung im Überblick

2.1 Begriffliche Grundlagen

2.2 Funktionen des Bargeldes

2.3 Zahlungsmittel im Wandel

3 Argumente

3.1 Kontrollgewinn der Zentralbanken

3.2 Eindämmung illegaler Transaktionen

3.3 Emission von Bargeld und dessen Kosten

3.4 Bargeld als Schutz vor ungewollter Datenerhebung

3.5 Weiterführende Argumentationen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die aktuelle Diskussion über eine Abschaffung des Bargeldes wissenschaftlich, detailliert und anschaulich darzustellen, um einen Rundumblick auf die verschiedenen Argumente zu ermöglichen, deren Plausibilität zu erörtern und mögliche Folgen einer Abschaffung aufzuzeigen.

  • Argumente für eine Bargeldabschaffung (z.B. geldpolitische Steuerung, Bekämpfung von Kriminalität)
  • Gegenargumente (z.B. Privatautonomie, Datenschutz, technische Anfälligkeit elektronischer Systeme)
  • Analyse der Funktionen des Bargeldes und historischer Wandel der Zahlungsmittel
  • Die Rolle der Nullzinsgrenze und deren Auswirkungen auf die Zentralbankpolitik
  • Psychologische Aspekte der Bargeldnutzung und Auswirkungen auf das Konsumverhalten

Auszug aus dem Buch

3.1 Kontrollgewinn der Zentralbanken

In diesem Gliederungspunkt wird an die Darstellung der Handlungsweisen der Geldpolitik aus Kapitel 2.1 angeknüpft. Zu Beginn wird das aktuelle, globale geldpolitische Problem der Nullzinsgrenze der westlichen Industrienationen skizziert und erläutert, weshalb eine Aufhebung dieser Grenze eine Abschaffung des Bargeldes erfordert und für Zentralbanken und Regierungen eine Reihe von Vorteilen bieten kann.

Im Anschluss werden die Gegenpositionen und die gesellschaftlichen bzw. marktwirtschaftlichen Folgen, welche die Eliminierung der Grenze mit sich bringen kann, dargestellt.

„Lange Zeit wurde das Szenario, die Geldpolitik könne mit ihrem Zinsinstrument an die Nullzinsgrenze geraten, von vielen Experten als Kuriosum betrachtet. Im Zuge der Finanzkrise ist dies jedoch für viele Notenbanken vor dem Hintergrund einer schwachen realwirtschaftlichen Entwicklung und sehr niedriger, teils negativer Inflationsraten Realität geworden (Thiele, 2015, S. 3).“

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich die negative Nominalzinspolitik von der anfangs nur theoretischen Möglichkeit in der praktischen Realität etabliert. Im September 2015 sinken die kurzfristigen Leitzinsen im Europäischen Wirtschaftsraum auf -0,4%, auf -0,75% in der Schweiz und in Japan auf -0,1% (vgl. Goodfriend, 2015, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen, wie der Abschaffung der 500-Euro-Banknote und der Diskussion über Bargeldobergrenzen, sowie Definition des Ziels der Arbeit.

2 Bargeldabschaffung im Überblick: Erläuterung begrifflicher Grundlagen, der Funktionen des Geldes sowie eine Darstellung der historischen Entwicklung von Zahlungsmitteln.

3 Argumente: Detaillierte Auseinandersetzung mit der Pro- und Contra-Debatte, gegliedert in die Bereiche Kontrollgewinn der Zentralbanken, Eindämmung illegaler Transaktionen, Kostenbetrachtung, Datenschutz und weitere psychologische Aspekte.

4 Fazit: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse, wobei betont wird, dass derzeit kein objektives Beziehen eines Standpunktes möglich ist, da die Argumente der Ökonomen widersprüchlich sind.

Schlüsselwörter

Bargeldabschaffung, Zentralbanken, Negativzinsen, Schattenwirtschaft, Geldpolitik, Anonymität, Datenschutz, Digitalisierung, bargeldloser Zahlungsverkehr, Nominalzinsfalle, Cyberkriminalität, Nullzinsgrenze, Konsumverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der aktuellen Diskussion rund um die mögliche Abschaffung des Bargeldes in modernen Industrienationen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die geldpolitischen Implikationen, die Bekämpfung von Kriminalität und Schattenwirtschaft, die Kosten von Zahlungsmedien sowie Aspekte des Datenschutzes und der informationellen Selbstbestimmung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist ein wissenschaftlicher, detaillierter Rundumblick auf die Debatte, um die Plausibilität der angeführten Argumente zu prüfen und mögliche Folgen einer Abschaffung des Bargeldes aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Studien sowie Datenmaterial renommierter Institutionen, um die verschiedenen Standpunkte der Ökonomen objektiv gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden vier Hauptargumente analysiert: der Kontrollgewinn der Zentralbanken (insb. bei Nullzins), die Eindämmung illegaler Aktivitäten, die Kosten der Bargeldemission sowie der Schutz vor ungewollter Datenerhebung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Bargeldabschaffung, Zentralbankpolitik, Negativzinsen, Datenschutz und Schattenwirtschaft.

Wie bewertet die Arbeit die Wirksamkeit von Bargeldabschaffung gegen Kriminalität?

Die Arbeit stellt dar, dass zwar die Anonymität von Bargeld für illegale Zwecke genutzt wird, weist jedoch kritisch darauf hin, dass die Ursachen der Schattenwirtschaft nicht zwangsläufig durch die Abschaffung des Zahlungsmittels behoben werden.

Welche Rolle spielt die "Nullzinsgrenze" für die Argumentation?

Sie gilt als zentrales Argument für Befürworter der Bargeldabschaffung, da die Existenz von Bargeld die Handlungsfähigkeit der Zentralbanken begrenzt, sofern sie aggressive negative Zinsen zur Stimulierung der Konjunktur einsetzen wollen.

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Detalles

Título
Welche Folgen die Bargeldabschaffung haben kann. Argumente für und gegen bargeldlose Zahlungsmittel
Autor
Vera Dembski (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
75
No. de catálogo
V510761
ISBN (Ebook)
9783963560361
ISBN (Libro)
9783963560378
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bargeld Bargeldabschaffung ezb Banknoten Münzgeld Schwarzarbeit Illegale Transaktionen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Vera Dembski (Autor), 2020, Welche Folgen die Bargeldabschaffung haben kann. Argumente für und gegen bargeldlose Zahlungsmittel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510761
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