Die Verbindung von Roadmovies und Adoleszenz am Beispiel "Tschick" von Wolfgang Herrndorf


Hausarbeit, 2016

23 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vom Roadmovie zum Roadtrip im Roman
2.1. Charakteristika des Roadmovies
2.2. Umsetzung des Roadmovies in der Literatur

3. Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenzphase

4. Untersuchung des Buches „Tschick“ anhand der Charakteristika des Roadmovies und der Entwicklungspsychologie der Adoleszenz

5. Fazit: Unterstützt ein Roadtrip den Jugendlichen bei der Bewältigung der Entwicklungsaufgaben?

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Adoleszenz von männlichen Jugendlichen in Verbindung mit Roadtrips. Die zentrale Frage wird sein, inwieweit ein Roadtrip dem Adoleszierenden helfen kann, die Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz zu bewältigen. Vor welche Aufgaben stellt ihn der Roadtrip und inwieweit bringen ihn diese auch in seiner persönlichen Entwicklung voran?

Um mich der Beantwortung dieser Frage zu nähern, werde ich zunächst einige Angaben über die Geschichte des Roadmovies und seine Charakteristika machen. Da ich als Untersuchungsbeispiel aber keinen Film, sondern den Roman „tschick“ von Wolfgang Herrndorf anführen möchte, werde ich anschließend auf den Übergang des Roadmovies zum Roadtrip im Roman eingehen. Die typischen Eigenschaften die ein Roadmovie ausmachen, können zwar größtenteils auch im Roman umgesetzt werden, aber da ein wichtiger Teil eines Roadtrips auch, wie der Name schon sagt, die Straße und somit die Umgebung ist, muss der fehlende visuelle Aspekt im Roman durch eine genaue Beschreibung ersetzt werden.

Nach diesen Informationen werde ich mich mit der zweiten wichtigen Grundlage dieser Hausarbeit beschäftigen, den Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz. Vor welchen Aufgaben steht der Jugendliche? Was muss er tun, um sie erfolgreich zu bewältigen? Durch wen erfährt er Unterstützung? Durch die Familie? Durch Freunde? Bereits an dieser Stelle kann angemerkt werden, dass besonders der Kontakt zu Gleichaltrigen von immenser Wichtigkeit für die Bewältigung der Adoleszenz eines jeden Heranwachsenden ist. Diese durchleben dieselben Probleme, teilen meist die Interessen des Anderen und haben einen ähnlichen Blick auf die Welt.

Im nächsten Schritt werde ich den Roman „tschick“ anhand der genannten Eigenschaften von Adoleszenz und Roadtrips näher analysieren. Vor welche Aufgaben wird der Akteur des Werkes gestellt? Inwieweit hilft ihm der Roadtrip dabei, die Entwicklungsaufgaben erfolgreich zu bewältigen? Kommt es überhaupt zu einer erfolgreichen Entwicklung? Und inwieweit erfährt er Unterstützung durch Weggefährten?

Am Ende der Arbeit steht das Fazit, in dem die zuvor getroffenen Überlegungen noch einmal gebündelt zusammengefasst werden. Außerdem soll die Frage aus der Einleitung beantwortet werden, welche Rolle ein Roadtrip bei der Bewältigung der Entwicklungsaufgaben eines männlichen Jugendlichen spielt.

2. Vom Roadmovie zum Roadtrip im Roman

2.1. Charakteristika des Roadmovies

Bei einem Roadmovie handelt es sich um ein spezielles Filmgenre. Doch was ist überhaupt ein Genre und weshalb gibt es diese Unterteilung? Der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „Art“ oder „Typ“. Der jeweilige Genrebegriff umfasst also ein gewisses Spektrum an Filmen, die gleiche Eigenschaften aufweisen. Hierzu gehören spezifische Milieus oder Orte, Figuren- und Konfliktkonstellationen oder auch besondere Themen. Diese Bezeichnung ruft eine bestimmte Erwartungshaltung beim Zuschauer hervor, die von dem Werk bedient werden muss.1 Bis sich ein Genre etabliert hat, durchläuft es verschiedene Phasen, die in dem Phasenmodell von Knut Hickethier erläutert werden. Zu Beginn steht die Entstehung, hier ist es wichtig, dass das Genre vom Publikum gut aufgenommen wird, damit es sich weiter entwickeln kann. Immer mehr neue Varianten des Genres führen zu einer Stabilisierung, die auf Dauer aber auch langweilig werden können und somit zur Erschöpfung führen. Der wichtigste Aspekt, neben der Entstehung des Genre, ist die letzte Phase, die Neubildung. Hier entscheidet sich, ob es den Machern gelingt, das Publikum mit neuen Ideen wieder für das Genre zu interessieren.2

Betrachten wir nun aber genauer das Roadmovie. Hierbei handelt es sich um ein Genre der Mobilität und der individuellen Rebellion, die zum Ausbruch aus der Gesellschaft führen. Manifestiert wurde der Begriff erst in den 1960er Jahren, rückblickend finden sich aber auch zwischen den 1920er und Mitte der 1950er Jahre erste Roadmovies. Es handelt sich um ein klassisches US- amerikanisches Genre, dass viele Parallelen zum Western in sich trägt. Beispiele hierfür stellen die Reise, die Bewegung, die Weite, die Landschaft und die Suche nach einer besseren Zukunft dar. Man könnte also sagen, dass es sich bei dem Roadmovie um eine modernisierte Form des Western handelt.3 Diese Zuteilung wird durch die Tatsache, dass es deutlich weniger europäische Roadmovies gibt noch unterstützt. Die Wissenschaftler Jack Sargeaut und Stephanie Watson behaupten sogar, dass die meisten internationalen Roadmovies eine Kritik an der amerikanischen Gesellschaft seien, oder, wenn sie positiv ausgelegt sind, eine Hommage an diese sind.4 Schon in den ersten Filmen der 1930er und 1940er Jahre wird der Bezug der Roadmovies auf die soziale Situation der Gesellschaft verdeutlicht. Die Mobilität der Akteure wird als Statement der Rebellion gegen die sozialen Krisen gewertet. Die Filme legen den Wunsch der Zuschauer nach Freiheit und Befreiung dar und sind somit in Krisenphasen präsenter als in wirtschaftlich und sozial guten Zeiten.5 Der Akteur steht in einem inneren Konflikt zwischen der gewünschten Freiheit und der, von der Gesellschaft vermittelten, Moralvorstellung.6

Nachdem ich nun einige geschichtliche und kulturelle Hintergrundinformationen gegeben habe, widme ich mich dem Inhalt eines prototypischen Roadmovies. Kurz gefasst, findet der Zuschauer zwei oder auch mehr Akteure vor, meistens männlich, die über endlose Landstraßen eine weite Landschaft durchqueren und auf der Suche nach Freiheit und ihrer eigenen Identität sind.

Dabei nutzt der Protagonist das wohl prägnanteste Merkmal eines Roadmovies, das Fahrzeug. Da Autos und Motorräder am populärsten sind, sind diese sehr typisch, andere Verkehrsmittel sind aber auch für ein Roadmovie geeignet. Anhand der Fahrzeugwahl kann das Genre des Roadmovies auch noch in Subgenres unterteilt werden, was noch einmal die Wichtigkeit des Fahrzeugs zeigt. Parallel zur technischen Entwicklung der Menschen hat sich auch das Fortbewegungsmittel geändert. In den ersten Werken reisen die Protagonisten noch mit dem Bus oder Zug, heutzutage ist dies eher selten und das Auto kann auch als Metapher für die Autonomie des Reisenden gedeutet werden.

Ein aus dem Fahrzeug resultierendes Merkmal ist das der Bewegung. Hiermit ist weniger die Geschwindigkeit gemeint, als das stete Vorankommen, egal ob innerlich oder äußerlich. Denn auch Pausen, häufig hervorgerufen durch Autopannen, sind von großer Bedeutung für die Handlung. Sie treiben durch neue Personen oder neue Eindrücke die narrative Entwicklung voran. In manchen Untersuchungen wird das Roadmovie anhand der Bewegung noch weiter klassifiziert. Es gibt zum einen das „quest road movie“, hier läuft die Bewegung auf etwas zu, und das „outlaw road movie“, bei dem der Schwerpunkt auf der Flucht vor etwas liegt. Mit der Bewegung geht auch die Überquerung von Grenzen einher. Die Grenzen stehen für das Zurücklassen des Bekannten, die Entfremdung und die Entdeckung des Neuen und sind somit ein zentraler Punkt der Reise.7 Doch um diese Grenzen zu passieren, müssen die Akteure zunächst über die Straße fahren, die einen so genannten liminalen Raum bildet, also einen Schwellenzustand oder auch Ort der Selbstfindung.

Zur Geographie lässt sich nur wenig sagen. Da der Ursprung des Genres in Amerika liegt, ist eine weite Straße, umgeben von sehr viel Land, prototypisch. Diese Szenerie unterstreicht die Freiheit nach der das Individuum strebt und die Leere in der es sich befindet, weit weg von der Gesellschaft, vor der es flüchtet beziehungsweise die es aufsucht. Das beste Beispiel für eine solche Strecke ist die bekannte Route 66 in den USA, auf der zahlreiche Roadmovies spielen.8

Doch neben all diesen Merkmalen, werden selbstverständlich auch Protagonisten gebraucht. Bei dem typischen Roadmovie handelt es sich um ein klassisches „Buddy- Movie“, also zwei befreundete Männer die sich dem Abenteuer gemeinsam stellen. In den 1980er Jahren wurde das Genre weniger mit Kritik an der Gesellschaft, als mit Comedy verbunden. Beachtet man Hickethiers Phasenmodell zeigt sich, dass das Roadmovie zu diesem Zeitpunkt in der Phase der Erschöpfung steckt. Durch den neuen humorvollen, lustigen Aspekt nähert sich das Genre etwas der Komödie, schafft damit aber auch die letzte Phase der akzeptierten Neubildung. Auch wenn die Freundschaft und die Dialoge nun amüsanter dargestellt werden, wodurch die filmische Handlung auflebt, kommt es trotzdem zu ernsten Gesprächen über den Grund der Reise und das Ziel. Die Gespräche vermitteln zum einen Nähe und Intimität zwischen den Männern, zum anderen aber auch zum Publikum. Häufig reisen auch zwei, sich gegenüber zunächst fremde Personen, oder Personen die sich vor der Reise nicht mochten und durch irgendwelche Gründe das gleiche Ziel haben. Auf der Fahrt entsteht dann meistens eine Freundschaft zwischen den Protagonisten.9 Ein markantes Merkmal ist, dass die Männer, in fast allen Filmen, als heterosexuell markiert werden. Deutlich wird dies durch Affären während der Reise, die aber meist nicht von langer Dauer sind und keine richtige Beziehung als Ziel haben. Auch sie stehen, wie die gesamte Reise, im Zeichen des Abenteuers. Diese Personenkonstellation entstand erst in der Nachkriegsära, die Hochphase wird jedoch auf den Zeitraum von 1969-1979 festgelegt.10

Das bisher genannte, geht jedoch nicht auf die Entwicklung der Protagonisten während des Roadtrips ein. Daher trifft das Sprichwort „Der Weg ist das Ziel“ sehr gut zu. Wie schon zuvor erwähnt, geht es nicht nur um das reine von Ort zu Ort kommen, sondern mehr um eine innere Reise, die metaphorisch durch den Roadtrip dargestellt wird. Skadi Loist spricht von einer „motorisierte[n] Bildungs- und Entwicklungsgeschichte“.11 Die Akteure laufen vor ihren Problemen und ihrer Vergangenheit davon oder suchen ihre Wurzeln, um sich so selber näher zu kommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass sie ihren eigentlichen Platz in der Gesellschaft suchen. Was auf den ersten Blick recht widersprüchlich wirkt, wo ein Grund der Reise doch häufig das Zurücklassen der Gesellschaft, und den damit verbundenen traditionellen Normen und Werte, ist. Diese Spannung zwischen Rebellion und Konformität ist der Kern des Genres. Die Individuen erleben einen kurzen Ausbruch aus der Norm, in die sie sich nach der Reise aber besser eingliedern als vorher.

Nach der inhaltlichen Betrachtung des Genres werde ich nun, in sehr gekürzter Form, auf die technischen Auffälligkeiten des Roadmovies eingehen. Wie kann die Atmosphäre eines Roadtrips an den Zuschauer zuhause weitergegeben werden? Welche technischen Tricks können hierzu beitragen? Bei allen Merkmalen des Genres, spielt die Bewegung eine große Rolle, egal ob innerlich oder äußerlich. Aufgrund dieser Tatsache, ist die ganze Kameraführung auch auf dieses Merkmal ausgerichtet. Mit der Kamera soll die Schnelligkeit und damit auch das Freiheitsgefühl vermittelt werden. Neben der visuellen gibt es auch noch die auditive Ebene. Als typisches Zeichen der Gegenkultur und der Rebellion gegenüber der Gesellschaft wird regelmäßig Rockmusik gespielt. Auch diese vermittelt dieselben Werte und Gefühle, wie die Kameraführung.12

Zusammenfassend kann man also sagen, dass die wichtigsten Charakteristika des Roadmovies die männlichen, heterosexuellen Akteure, das Fahrzeug, die innere und äußere Bewegung und die Flucht vor, sowie die anschließende Rückkehr zur Gesellschaft sind. Das zentrale Problem ist der Konflikt zwischen der Rebellion und der durch die Gesellschaft geprägten Moral.

2.2. Umsetzung des Roadmovies in der Literatur

Nach Beendigung des zweiten Weltkriegs und im Rahmen der Amerikanisierung wurde das Genre des Roadmovies auch in Deutschland populär. Der erste deutsche Roadtrip- Roman ist „Der kurze Brief vom langen Abschied“ von Peter Handke aus dem Jahre 1972. Auch zuvor gab es schon Werke, die nachträglich dem Genre zugeordnet werden können. Als Prototyp gilt das 1957 erschienene Buch „On the road“ von Jack Kerouac. Beide Werke wurden aber, aus unterschiedlichen Gründen, zunächst nicht mit dem Begriff Roadmovie in Verbindung gebracht. Erst in den 80er Jahren hat sich das Genre etabliert, und Romane wurden diesem zugeteilt.13 Auch wenn das Roadmovie Einzug in die literarische Welt gehalten hat, bleibt dennoch anzumerken, dass das Leitmedium des Genres nach wie vor der Film ist. Aufgabe der Roadtrip- Romane ist es also, die Gattungsmerkmale und Charakteristika des „filmischen“ Roadmovie in die literarische Form zu übersetzen. Im Folgenden dienen die im vorherigen Kapitel herausgearbeiteten Gattungsmerkmale als Basis. Viele der Merkmale können recht einfach im Roman umgesetzt werden. Die Konstellation der Figuren, das Fahrzeug und die Geographie können beinahe direkt übernommen werden. Hier ist einzig und allein zu beachten, dass natürlich der visuelle Aspekt fehlt. Aufgabe des Autors ist es, alles sehr detailreich niederzuschreiben, um die gewünschte Atmosphäre zu erschaffen. Wie schon zuvor gesagt, spielt aber die innere Reise des Protagonisten beinahe die größte und entscheidendste Rolle. Meiner Ansicht nach bietet die literarische Form hier sogar die bessere Plattform, um Gefühle, Gedanken und Vorstellungen des Akteurs darzustellen. Der Zwiespalt zwischen dem ursprünglichen Wunsch, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und gleichzeitig frei zu sein, kann in diesem Medium viel detailreicher beschrieben werden. Der Leser wird nicht, wie der Zuschauer, von Bildern abgelenkt, kann sich so also mehr in die Handlung einfinden und die Reise des Akteurs verfolgen. Diese Kontingenz zwischen Leser und Protagonist wird durch sprachliche Mittel noch verstärkt. Eine aussagekräftige Interpunktion, eine bestimmte Typographie und ein hypotaktischer Satzbau finden sich in vielen Romanen. Durch den häufigen Gebrauch des Präsens wird Spannung erzeugt und der Leser hat die Möglichkeit dem Akteur noch näher zu kommen.14

Der Autor wird somit vor die Herausforderung gestellt, den Leser abzuholen und in die Situation hineinzuversetzen. Viele Unterschiede zwischen dem Roadmovie und dem Roadtrip im Roman gibt es nicht, allein die Umsetzung ist eine andere. Die fehlende visuelle und auditive Ebene muss im Roman aufgefangen werden. Diese Aufgabe ergibt sich durch die andere Art des Mediums. In dem folgenden Zitat von Christoph Galle wird noch einmal die enge Verwandtschaft vom Roadmovie und Roadtrip im Roman deutlich: „Alle Roadmovies, egal ob „filmisch“ oder literarisch, ob amerikanischen oder deutschen Ursprungs, haben gemeinsam, dass sie sich mit der Herausforderung beschäftigen, die sich den Individuen angesichts gesellschaftlicher Umbruchprozesse stellen“.15 Auch wenn der Roadtrip also auf unterschiedlichste Art und Weise umgesetzt werden kann, verfolgt er trotzdem immer dieselbe Aufgabe.

3. Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenzphase

Die Adoleszenz bezeichnet die Phase des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsensein.16 Also die Zeit vom Einsetzen der körperlichen Veränderungen bis zum Erlangen der Erwachsenenautonomie. Mit der Erwachsenenautonomie ist der Zustand gemeint, in dem der junge Erwachsene in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, beispielsweise durch den Führerschein und eine abgeschlossene Ausbildung. Der Ansatz der Entwicklungspsychologie der Adoleszenz ist der, dass für eine erfolgreiche Entwicklung des Jugendlichen bestimmte Entwicklungsaufgaben erfüllt werden müssen. Dieser Prozess geschieht aber nicht automatisch und die Grundsteine müssen bereits in der Kindheit gelegt werden.17

Um die Entwicklungsaufgaben etwas zu strukturieren, habe ich die Herausforderungen in verschiedene Kategorien eingeteilt. Zum einen gibt es eine Unterscheidung zwischen der äußeren und der inneren Entwicklung. In dieser Arbeit werde ich allerdings nur an den Stellen auf die äußere Entwicklung eingehen, an denen sie direkten Einfluss auf die innere Entwicklung des Jugendlichen hat. Ansonsten werden die innere Entwicklung und die damit einhergehenden Entwicklungsaufgaben im Fokus der Ausarbeitung stehen. Diese lassen sich in drei große Bereiche unterteilen: die Erlangung von Autonomie, die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.

[...]


1 Vgl. Kuhn, Markus; Scheidgen, Irina und Weber, Nicola Valeska: „Was ist ein Genre?“. In: Markus Kuhn, Irina Scheidgen und Nicola Valeska Weber (Hrsg.): Filmwissenschaftliche Genreanalyse: Eine Einführung. Berlin, Boston 2013, S. 1f. (Später zitiert als „Kuhn“ mit Angabe der Seitenzahl)

2 Vgl. Ebd., S. 7.

3 Vgl. Loist, Skadi: „Roadmovie“. In: Markus Kuhn, Irina Scheidgen und Nicola Valeska Weber (Hrsg.): Filmwissenschaftliche Genreanalyse: Eine Einführung. Berlin, Boston 2013, S. 272. (Später zitiert als „Loist“ mit Angabe der Seitenzahl)

4 Vgl. Ebd., S. 275.

5 Vgl. Ebd., S. 272.

6 Vgl. Galle, Christoph: Der deutsche Roadmovie-Roman im Kontext gesellschaftlicher Umbrüche. Peter Handkes „Der kurze Brief zum langen Abschied“, Christian Krachts „Faserland“ und Thomas Klupps „Paradiso“. Hamburg 2014, S. 12. (Später zitiert als „Galle“ mit Angabe der Seitenzahl)

7 Vgl. Loist, S. 273f.

8 Vgl. Loist, S. 275.

9 Vgl. Ebd., S. 276.

10 Vgl. Ebd., S. 277.

11 Ebd., S. 278.

12 Vgl. Ebd., S. 278.

13 Vgl. Galle, S. 3.

14 Vgl. Ebd., S. 95.

15 Ebd., S. 92.

16 Vgl. King, Vera und Flaake, Karin: Sozialisations- und Bildungsprozesse in der männlichen Adoleszenz: Einleitung. In: Vera King und Karin Flaake (Hrsg.): Männliche Adoleszenz: Sozialisation und Bildungsprozesse zwischen Kindheit und Erwachsensein. Frankfurt/ Main 2005, S. 10. (Später zitiert als „King“ mit Angabe der Seitenzahl)

17 Vgl. Flammer, August: Zentrale Entwicklungsprozesse in der Adoleszenz. In: Psychotherapie Im Dialog, 3(4). Stuttgart 2002, S. 318. (Später zitiert als „Flammer“ mit Angabe der Seitenzahl)

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Die Verbindung von Roadmovies und Adoleszenz am Beispiel "Tschick" von Wolfgang Herrndorf
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Note
2,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
23
Katalognummer
V510966
ISBN (eBook)
9783346086990
ISBN (Buch)
9783346087003
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verbindung, roadmovies, adoleszenz, beispiel, tschick, wolfgang, herrndorf
Arbeit zitieren
Franziska Michels (Autor), 2016, Die Verbindung von Roadmovies und Adoleszenz am Beispiel "Tschick" von Wolfgang Herrndorf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510966

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