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Inklusion von Menschen mit Behinderungen als Menschenrecht

Selbstbestimmung und Teilhabe in der Gesellschaft

Title: Inklusion von Menschen mit Behinderungen als Menschenrecht

Term Paper , 2019 , 10 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Ahmad Amine (Author)

Politics - Topic: Public International Law and Human Rights
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In dieser Arbeit soll der tatsächliche Wert von Inklusion als Menschenrecht deutlich gemacht und hervorgehoben werden.

Unter Menschenrechten sollen Rechte verstanden werden, die jedem Menschen zukommen. Hierbei steht außer Debatte, ob der jeweilige Mensch eine geistige oder körperliche Einschränkung besitzt. Tatsächlich vergisst das die Gesellschaft und dies zeigt sie durch ihr Zusammenleben und Verhalten. Es geht nicht darum, dass durch Inklusion eine reine Teilhabe oder Anpassung erreicht wird, sondern vielmehr um eine stetige Entwicklung unserer Gesellschaft und Vielfalt, sodass alle mit ihren individuellen Fähigkeiten und Voraussetzungen als wertvoll betrachtet werden.

Im Jahr 2006 wurden erstmals durch die UN-Generalversammlung die Menschenrechte für behinderte Menschen offiziell festgeschrieben. Dies war ein Meilenstein, nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern für die gesamte Gesellschaft. Die niedergeschriebenen Konventionen konkretisieren die universellen Menschenrechte und stellen gleichzeitig klar, dass alle Menschen mit sonstigen Benachteiligungen ein uneingeschränktes und selbstverständliches Recht auf Teilhabe besitzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

3 Inklusion als Menschenrecht

4 Inklusion weiter gedacht – Mehr als nur ein Konzept

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Inklusion unter dem Aspekt des Menschenrechts. Ziel ist es, den tatsächlichen Wert und die gesellschaftliche Relevanz von Inklusion aufzuzeigen, über eine rein bildungspolitische Perspektive hinauszugehen und die Notwendigkeit eines umfassenden gesellschaftlichen Wandels zu begründen.

  • Menschenrechtliche Fundierung der Inklusion
  • Die UN-Behindertenrechtskonvention als Orientierungsrahmen
  • Abbau von Barrieren und gesellschaftliche Akzeptanz
  • Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
  • Kritische Betrachtung des Integrationsbegriffs

Auszug aus dem Buch

3 Inklusion als Menschenrecht

„Die Vertragsstaaten garantieren Menschen mit Behinderungen am politischen Rechte sowie die Möglichkeit, diese gleichberechtigt mit anderen zu genießen.“ (Art.29)

Dies ist der Kernsatz der UN-Konventionen im Hinblick auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am politischen und öffentliche Leben. Obwohl dies für einen demokratischen Rechtstaat normalerweise als Selbstverständlichkeit angesehen werden sollte, zwingt dieser Auftrag alle Vertragsstaaten ihre gesamten politischen Willensbildungsprozesse ebenso zu hinterfragen wie andere gesellschaftlich relevante Organisationen.

Seit dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich die Sichtweise weg von der medizinischen und hin zu einer menschenrechtlichen Perspektive entwickelt. Verdeutlichter ausgedrückt, bedeutet dies, dass Menschen mit Beeinträchtigungen nicht mehr als Patienten sondern ebenfalls als Träger von Rechte angesehen werden.

Laut der Präambel der UN-BRK ist festgelegt, dass „Behinderung aus der Wechselwirkung zwischen Menschen mit Beeinträchtigungen und einstellungs- und umweltbedingten Barrieren entsteht.“ Gemeint sind hier sowohl bauliche als auch kommunikative Barrieren, ebenso wie Vorurteile und voreingenommene Einstellungen. Der Abbau von Barrieren ist ein zentraler Aspekt des Konzepts der Inklusion. Im Beschluss der UN-BRK wurde Inklusion nicht als eigenständiges Menschenrecht formuliert. Es gilt als ein den Menschenrechten integriertes Prinzip und ist untrennbar mit dem Diskriminierungsverbot verbunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Inklusion ein und verdeutlicht, dass es um weit mehr als bloße Anpassung geht, sondern um eine stetige gesellschaftliche Weiterentwicklung.

2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden zentrale Definitionen von Menschenrechten und Inklusion beleuchtet sowie die Bedeutung des Einschlusses für eine inklusive Gesellschaft thematisiert.

3 Inklusion als Menschenrecht: Dieses Kapitel erläutert den Paradigmenwechsel von der medizinischen Sichtweise hin zu einem menschenrechtlichen Verständnis auf Basis der UN-Behindertenrechtskonvention.

4 Inklusion weiter gedacht – Mehr als nur ein Konzept: Der Autor argumentiert, dass Inklusion über die Integration von Menschen mit Behinderungen hinausgeht und ein Recht für alle Menschen unabhängig von Verschiedenheit darstellt.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Appell, Inklusion als Selbstverständlichkeit zu verankern und Behinderungen sowie Vielfalt als Bereicherung statt als Abweichung zu betrachten.

Schlüsselwörter

Inklusion, Menschenrecht, UN-Behindertenrechtskonvention, Gesellschaft, Teilhabe, Diskriminierungsverbot, Barrieren, Vielfalt, Demokratieentwicklung, Integration, Behinderung, Beeinträchtigung, soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde, Bildungsdiskurs

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Einordnung von Inklusion als fundamentale menschenrechtliche Verpflichtung innerhalb einer demokratischen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der UN-Behindertenrechtskonvention, der Abgrenzung von Integration und Inklusion sowie der gesellschaftlichen Anerkennung von Vielfalt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Stellenwert von Inklusion als universelles Menschenrecht hervorzuheben und aufzuzeigen, dass bisherige Umsetzungen oft hinter dem notwendigen Anspruch zurückbleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einschlägiger Fachliteratur, den Textpassagen der UN-BRK und Expertenpositionen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse der rechtlichen Verankerung der Inklusion und eine erweiterte Diskussion über Inklusion als gesamtgesellschaftliches Prinzip.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Inklusion, Menschenrecht, UN-BRK, gesellschaftliche Teilhabe, Vielfalt und das Diskriminierungsverbot.

Warum wird Inklusion laut Autor oft falsch verstanden?

Der Autor argumentiert, dass Inklusion fälschlicherweise oft auf Menschen mit Behinderungen reduziert wird, anstatt es als ein umfassendes Recht auf Zugehörigkeit für jeden Menschen zu begreifen.

Welche Rolle spielen Barrieren im Kontext der Inklusion?

Behinderung entsteht laut Arbeit nicht durch individuelle Einschränkungen, sondern aus der Wechselwirkung zwischen Menschen und vorhandenen baulichen, kommunikativen sowie einstellungsbedingten Barrieren.

Wie trägt Inklusion zur Demokratieentwicklung bei?

Durch die aktive Teilhabe und das Erleben von Selbstwirksamkeit stärken inklusive Prozesse das Selbstwertgefühl der Betroffenen und fördern deren dauerhaftes gesellschaftliches Engagement.

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Details

Title
Inklusion von Menschen mit Behinderungen als Menschenrecht
Subtitle
Selbstbestimmung und Teilhabe in der Gesellschaft
College
University of Hildesheim
Grade
1,7
Author
Ahmad Amine (Author)
Publication Year
2019
Pages
10
Catalog Number
V511476
ISBN (eBook)
9783346082794
Language
German
Tags
Inklusion Menschenrecht Behinderung UN-BRK
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ahmad Amine (Author), 2019, Inklusion von Menschen mit Behinderungen als Menschenrecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/511476
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