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Zeitalter der Überregulierung? Governance und Digitalisierung in der heutigen Zeit

Title: Zeitalter der Überregulierung? Governance und Digitalisierung in der heutigen Zeit

Term Paper , 2019 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Yvonne Allinger (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Diese Arbeit geht ausgehend von einem Zeitungsartikel der Frage nach, ob das Zeitalter der Digitalisierung zu einer möglichen Überregulierung geführt hat. Der Autor dieses Artikels, Richard Bauer, fordert darin rechtlich zwingende Leitsätze für Unternehmen, die diese dazu auffordern, die Menschenrechte zu beachten. Ziel ist es, die Argumente von Richard Bauer und die Ansichten der Autorin dazu darzustellen.

Als konkretes Beispiel wird, wie auch von Richard Bauer erwähnt, auf die Auswirkungen der Finanzkrise eingegangen. Dabei wird auch die zeitliche Komponente betrachtet und erwähnt, was sich seit dem Erscheinungsjahr des Artikels verändert hat, wobei ein spezieller Fokus auf dem Bereich des Banken- und Kreditwesens, neuen Fintech-Unternehmen und auf Ansätzen zur Verbesserung von Nachhaltigkeits- und Diversitätsgesetzen liegt.

Zum Schluss erfolgt eine Zusammenfassung der gesammelten Ergebnisse und eine abschließende Stellungnahme der Autorin im Hinblick auf die im Artikel genannten Argumente.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Hausarbeit besteht darin, die Thesen des NZZ-Autors Richard Bauer zur Überregulierung kritisch zu beleuchten und mit der tatsächlichen Entwicklung seit 2012, insbesondere im Kontext der Finanzkrise und neuer ökologischer Standards, zu vergleichen.

  • Debatte um Überregulierung und unternehmerische Freiheit
  • Auswirkungen der Finanzkrise 2008 auf regulatorische Maßnahmen
  • Struktur und Anforderungen der Basler Akkorde (I, II, III)
  • Regulierung im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz
  • Spannungsfeld zwischen freiwilliger Selbstkontrolle und gesetzlicher Verpflichtung

Auszug aus dem Buch

Hauptteil

Ein Blick weiter zurück in das Jahr 20007 bzw. 2008 bringt die Auslöser der jüngsten Finanzkrise zum Vorschein. In den USA erhalten Bürger im Jahr 2007 immer leichter einen Wohnungskredit. Selbst mit geringem Einkommen kann sich der Amerikaner ein Haus kaufen. Hinzu kommt ein Mangel an Information der Kreditnehmer und damit bekommen viele Menschen einen Kredit, ohne genau zu wissen, welche Auswirkungen die Aufnahme der Schulden auf ihr Leben hat. Viel größer als der Ruf nach genauer Kenntnis des Kredits, ist das Versprechen sich durch den Kauf des Hauses Vermögen aufzubauen. Kreditverträge werden möglicherweise nicht genau gelesen. Die Zinsen sind niedrig und der damalige Notenbankchef Alan Greenspan fördert die Kreditvergaben, indem er noch mehr Geld dem Markt zur Verfügung stellt. Das ist ein Fehler wie die weitere Entwicklung zeigt.

Das Nichtwissen der Kreditaufnehmer führt zu einer weiteren Herausforderung. Die Hausbauer haben zunächst einen niedrigen Zinssatz, der sich laut dem Vertrag jedoch dem Marktzins anpasst. Steigen die Zinsen, wie es in Amerika zu dieser Zeit der Fall war, dann wird die monatliche Ratenzahlung ebenfalls höher. Bereits Ende 2006 werden die ersten Häuser zwangsversteigert. Die Risikoneigung der Banken in den USA steigt. Die Gewinne der Finanzinstitute werden höher und damit auch der Einfallsreichtum der Banken für neue Produkte. Aus guten, mittleren und schlechten Krediten werden über Zweckgesellschaften Wertpapiere geschaffen. Diese einzelnen Wertpapiere werden in Fonds gebündelt und dadurch mit anderen Finanzprodukten vermischt. Banken erhoffen sich damit, dass bei Ausfall von Krediten das Risiko minimiert werden kann, da in dem Fonds noch andere Wertpapiere enthalten sind.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Fragestellung ein, ob die Welt durch Überregulierung bedroht ist, basierend auf der Kritik von Richard Bauer an einer reflexartigen Gesetzgebung nach Krisen.

Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Entstehung der Finanzkrise, die Einführung strengerer Bankenregulierungen wie Basel III sowie die zunehmende gesetzliche Regulierung im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit als Gegenposition zu rein freiwilligen Leitlinien.

Zusammenfassung: Das Fazit stellt fest, dass eine Mischung aus unternehmerischer Freiheit und klaren, gesetzlichen Regeln notwendig ist, um sowohl Krisen abzuwenden als auch eine zukunftsorientierte Entwicklung zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Überregulierung, Governance, Digitalisierung, Finanzkrise, Basler Akkorde, Bankenaufsicht, Nachhaltigkeit, NFI-Richtlinie, Gesetzgebung, Wirtschaftsregulierung, KMU, Risikomanagement, EZB, Eigenkapitalanforderungen, Klimawandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die kritische Haltung von Richard Bauer gegenüber der zunehmenden internationalen Überregulierung und setzt diese in Bezug zu den wirtschaftlichen und ökologischen Realitäten nach der Finanzkrise.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Bankenregulierung nach 2008, das Spannungsverhältnis zwischen freiwilligen Leitlinien und verbindlichen Gesetzen sowie die Auswirkungen staatlicher Eingriffe auf Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Argumente gegen eine übermäßige Regulierung kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob freiwillige Prinzipien ausreichen, um globale Herausforderungen wie Finanzstabilität oder Klimaschutz zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse, die den Vergleich zwischen publizierten Expertenmeinungen aus dem Jahr 2012 und der tatsächlichen regulatorischen Entwicklung bis 2019 zieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Genese der Finanzkrise 2008, den darauf folgenden Basler Akkorden (I-III) und der gesetzlichen Verankerung von Nachhaltigkeitsberichten für Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Überregulierung, Finanzkrise, Basel III, Nachhaltigkeitsgesetzgebung und das Abwägen zwischen staatlicher Kontrolle und unternehmerischer Autonomie.

Inwiefern hat die Finanzkrise 2008 die heutige Regulierungsdichte beeinflusst?

Die Krise fungierte als Katalysator, der zu einer massiven Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften und einer stärkeren direkten Aufsicht durch Institutionen wie die EZB führte.

Wie bewertet die Arbeit die Wirksamkeit freiwilliger Leitlinien beim Klimaschutz?

Die Autorin argumentiert, dass bei Themen wie dem Klimawandel freiwillige Selbstkontrolle oft versagt, weshalb der Übergang zu gesetzlich verpflichtenden Standards (z.B. NFI-Richtlinie) zwingend erforderlich wurde.

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Details

Title
Zeitalter der Überregulierung? Governance und Digitalisierung in der heutigen Zeit
College
Fachhochschule des bfi Wien GmbH
Grade
1,0
Author
Yvonne Allinger (Author)
Publication Year
2019
Pages
11
Catalog Number
V511947
ISBN (eBook)
9783346097545
ISBN (Book)
9783346097552
Language
German
Tags
zeitalter überregulierung governance digitalisierung zeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Allinger (Author), 2019, Zeitalter der Überregulierung? Governance und Digitalisierung in der heutigen Zeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/511947
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