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"Transzendentalkritische Pädagogik" nach Wolfgang Fischer und die Thematik der metaphysischen Strukturen der Erziehungswissenschaften nach Peter Petersen

Title: "Transzendentalkritische Pädagogik" nach Wolfgang Fischer und die Thematik der metaphysischen Strukturen der Erziehungswissenschaften nach Peter Petersen

Presentation (Elaboration) , 2017 , 17 Pages

Autor:in: Cristian Claus (Author)

Pedagogy - General
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Diese Arbeit ist eine Ausarbeitung eines Referats, das am 19.1.2017 im Seminar "Gegenwartstheorien der Erziehungswissenschaften" gehalten wurde. Das Referat bezieht sich auf Wolfgang Fischers bekannten Aufsatz "Transzendentalkritische Pädagogik", welcher 1989 veröffentlicht wurde und die transzendentalkritische Pädagogik als Methode der Hinterfragung fundamentaler Festlegungen im Hinblick auf pädagogische Zielführungen darstellt. Die Fragen nach dem Beginn und dem Ausgangspunkt der Erziehungswissenschaften, der Sinnhaftigkeit pädagogischer Festlegungen und die kritische Hinterfragung all dieser Festlegungen machen die transzendentalkritische Pädagogik aus.

Um diese Theorie zu begreifen, muss erst einmal ein begriffliches Grundgerüst gebaut werden, um zu verstehen, womit sich die transzendentale Pädagogik befasst. Aus diesem Grund muss erläutert werden, was unter transzendental überhaupt verstanden wird und wo der geistige Ursprung dieser Idee herkommt. Danach wird der Ausdruck "a priori" als erkenntnistheoretische Eigenschaft dargestellt, um das transzendentalkritische Denken als geistiges Phänomen zu beschreiben und es der Empirie entgegenzustellen. Nun wird explizit auf Wolfgang Fischers Aufsatz "Transzendentalkritische Pädagogik" eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausarbeitung des Referats „Transzendentalkritische Pädagogik“ nach Wolfgang Fischer

2.1 Was ist transzendental?

2.2 Was bedeutet „a priori“?

2.3 Wolfgang Fischer und die transzendentalkritische Pädagogik

2.3.1 Anknüpfung an Alfred Petzelt

2.3.2 Abwendung von Alfred Petzelt

2.3.3 Abgrenzung zum erziehungswissenschaftlichen Empirismus

2.3.4 Neubestimmung der transzendentalkritischen Pädagogik

2.3.5 „Konstruktive Wende“

3. Vertiefung in die Thematik der Metaphysik und der Erziehungswissenschaften anhand des metaphysischen Verständnis von Peter Petersen

3.1 Metaphysik, was ist das eigentlich?

3.2 Erziehungswissenschaften oder Erziehungsphilosophie?

3.3 Das Sein der Wirklichkeit und das Sein in der Erziehungswirklichkeit als metaphysisches Verständnis der Erziehungswissenschaften

3.4 Zusammenfassung von Peter Petersens metaphysischem Verständnis der Erziehungswissenschaften

4. Schlussbemerkung

5. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die Theorie der „transzendentalkritischen Pädagogik“ nach Wolfgang Fischer darzulegen und kritisch zu hinterfragen, um anschließend durch eine vertiefende Betrachtung des metaphysischen Verständnisses von Peter Petersen das Verhältnis zwischen Pädagogik, Metaphysik und Erziehungswissenschaften zu erörtern.

  • Grundlagen transzendentaler Pädagogik nach Wolfgang Fischer
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem erziehungswissenschaftlichen Empirismus
  • Die „Konstruktive Wende“ in der Pädagogik
  • Metaphysische Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft
  • Das Verhältnis von Erziehung zur Erziehungsphilosophie

Auszug aus dem Buch

2.3 Wolfgang Fischer und die transzendentalkritische Pädagogik

„Transzendentalkritische Pädagogik, wie ich sie auffasse, hat unstreitig etwas mit Pädagogik zu tun. Aber ob sie noch oder schon Pädagogik ist, das zu beantworten hängt davon ab, welche Leistungen zu erbringen der Pädagogik angesonnen wird“ (Fischer 1989: 85)

2.3.1 Anknüpfung an Alfred Petzelt

Wolfgang Fischer orientiert sich bei der transzendentalkritischen Pädagogik an seinem Doktorvater Alfred Petzelt. Dieser zählt in den Erziehungswissenschaften zu der Gruppe der Neukantianer, welche mit Bezug auf die philosophischen Ausführungen Immanuel Kants die Bedingungen pädagogischer Praxis prinzipiell zu erkennen bzw. aufzuklären versuchen. Petzelt „sieht die zentrale Aufgabe pädagogischer Theorie darin, nach der Rechtmäßigkeit dessen zu fragen, was in der Erziehungswirklichkeit geschieht, und setzt zeitlebens in bewusster Opposition gegen vorherrschende pädagogische Tendenzen und Richtungen des 20. Jahrhunderts“ (Kauder 1997: 33). Dem Wissenschaftler geht es nicht darum, die realen Bedingungen der Erziehungswirklichkeit zu beschreiben und zu erfassen, sondern deren denk- bzw. handlungsnotwendige Voraussetzungen zu erkennen und zu analysieren. Dabei wird Petzelt ein Misstrauen gegenüber naturwissenschaftlichen Experimenten, sprich der Empirie, unterstellt, welche sich durch seine ganze Arbeit zieht und welche Fischer ebenso aufnimmt (Vgl. Fischer 1989: 18).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung ein, die Theorien von Fischer und Petersen zu erläutern und in einen wissenschaftlichen Kontext der Erziehungstheorie zu setzen.

2. Ausarbeitung des Referats „Transzendentalkritische Pädagogik“ nach Wolfgang Fischer: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie „transzendental“ und „a priori“, um anschließend die Entwicklung der Pädagogik Fischers in Abgrenzung zum Empirismus und in Bezug auf Petzelt darzustellen.

3. Vertiefung in die Thematik der Metaphysik und der Erziehungswissenschaften anhand des metaphysischen Verständnis von Peter Petersen: Hier wird der Fokus auf Petersen gelegt, indem dessen metaphysisches Verständnis von Erziehung und die Verknüpfung zur Philosophie analysiert werden.

4. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung synthetisiert die Ergebnisse beider Ansätze und resümiert deren Bedeutung für eine philosophisch fundierte Pädagogik.

5. Literaturangaben: Dieses Verzeichnis listet alle verwendeten Primär- und Sekundärquellen der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Transzendentalkritische Pädagogik, Wolfgang Fischer, Peter Petersen, Erziehungswissenschaft, Metaphysik, a priori, Erkenntnistheorie, Empirismus, Erziehungsphilosophie, Alfred Petzelt, Bildungsphilosophie, Konstruktive Wende, pädagogische Theorie, Wirklichkeit, Sein.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die „transzendentalkritische Pädagogik“ nach Wolfgang Fischer und vertieft das Thema durch die metaphysische Betrachtung der Erziehungswissenschaften durch Peter Petersen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der philosophischen Begründung von Erziehung, der Abgrenzung gegenüber dem empirischen Wissenschaftsverständnis und der Frage nach der Notwendigkeit metaphysischer Ansätze in der Pädagogik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die pädagogischen Ansätze von Fischer und Petersen auf ihre theoretischen Fundamente hin zu untersuchen und zu verdeutlichen, wie Pädagogik als metaphysisch-kritische Disziplin begründet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, basierend auf der kritischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur und philosophischen Schriften zur transzendentalen Methodik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffsdefinitionen des Transzendentalen bei Fischer sowie dessen methodische Abgrenzung vom Empirismus erarbeitet, gefolgt von einer Untersuchung der metaphysischen Perspektiven Petersens auf die Erziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Transzendentalkritik, Metaphysik, Pädagogik, Erziehungswirklichkeit, a priori und Empirismuskritik.

Was bedeutet die „Konstruktive Wende“ bei Fischer?

Die „Konstruktive Wende“ markiert einen Ansatz, bei dem Fischer die Pädagogik als eine ständige Hinterfragung von Geltungsansprüchen versteht, statt nach absoluten, dogmatischen Wahrheiten zu suchen.

Wie unterscheidet Petersen zwischen Erziehungswissenschaft und Erziehungsphilosophie?

Petersen sieht die Erziehungswissenschaften in einer engen Verbindung zur Philosophie, wobei Erziehung als eine Form von „Geistwerdung“ verstanden wird, die über die reine empirische Erfassung hinausgeht.

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Details

Title
"Transzendentalkritische Pädagogik" nach Wolfgang Fischer und die Thematik der metaphysischen Strukturen der Erziehungswissenschaften nach Peter Petersen
College
University of Wuppertal
Author
Cristian Claus (Author)
Publication Year
2017
Pages
17
Catalog Number
V512015
ISBN (eBook)
9783346087126
ISBN (Book)
9783346087133
Language
German
Tags
Transzendental transzendentalkritische Pädagogik Wolfgang Fischer Peter Petersen metaphysische Pädagogik a priori
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cristian Claus (Author), 2017, "Transzendentalkritische Pädagogik" nach Wolfgang Fischer und die Thematik der metaphysischen Strukturen der Erziehungswissenschaften nach Peter Petersen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512015
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