Kapitalstrukturpolitik. Relevanz der Modigliani-Miller-Theoreme in Zeiten niedriger Zinsen der EZB


Seminararbeit, 2019

26 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Formelverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Herleitung
1.2 Thema dieser Arbeit
1.3 Vorgehen

2 Begriffsdefinitionen
2.1 Eigenkapital
2.2 Fremdkapital
2.3 Leverage-Effekt

3 Theorie der klassischen Kapitalstrukturpolitik
3.1 Annahmen des klassischen Ansatzes
3.2 Optimaler Verschuldungsgrad
3.3 Kapitalstrukturpolitik nach Modigliani und Miller
3.3.1 Erstes Theorem
3.3.2 Zweites Theorem
3.3.3 Drittes Theorem

4 Kritik und Reflexion der Theoriegrundlagen

5 Kapitalstruktur am Beispiel der BMW AG

6 Reflexion des Praxisbeispiels
6.1 Kritische Analyse
6.2 Praxisrelevanz der Modigliani-Miller-Theoreme

7 Fazit und Ausblick

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Verlauf der Kapitalkosten nach klassischem Ansatz

Abbildung 2: Verlauf der Kapitalkosten nach Modigliani und Miller

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Kapitalverteilung der BMW AG

Tabelle 2: Verschiedene Situationen zum optimalen Verschuldungsgrad

Formelverzeichnis

Formel 1: Eigenkapitalrentabilität

Formel 2: Fremdkapitalrentabilität

Formel 3: Gesamtkapitalrentabilität

Formel 4: WACC

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Herleitung

Das Thema dieser Arbeit wurde im Rahmen des Moduls Finanzierung & Investition aufgrund der Vorgabe der Kapitel Portfoliotheorie und Ermittlung der Kapitalkosten sowie Finanzanalyse und Finanzierungspolitik gewählt. Wie im Titel bereits benannt, siedelt sich diese Arbeit dem letzteren Kapitel im Bereich der Kapitalstrukturpolitik an.

1.2 Thema dieser Arbeit

Im Rahmen der Kapitalstrukturpolitik eines Unternehmens stellt sich immer wieder die Frage nach dem optimalen Verschuldungsgrad, mit dem ein Unternehmen finanziert wird. Des Weiteren lässt sich in diesem Zusammenhang i.d.R. auch eine Aussage zum Wert des Unternehmens treffen. Genau an diesem Punkt greifen die 1958 von Franco Modigliani und Merton Howard Miller aufgestellten Theoreme ein, dessen wesentliche Aussage darin besteht, dass unter bestimmten Annahmen die Kapitalstruktur irrelevant für den Unternehmenswert ist.1 Da in diese Theoreme auch die Kapitalkosten und damit die Verzinsung des Unternehmenskapitals einfließt, ergeben sich mit der aktuellen Niedrigzinspolitik der EZB Umstände, welche zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Theoreme nicht existierten. Daher soll die Relevanz der damaligen Erkenntnisse von Modigliani und Miller auf die heutige Situation in dieser Arbeit näher untersucht werden.

1.3 Vorgehen

Um die theoretischen Grundlagen zu vermitteln, soll nach einigen Begriffsdefinitionen zunächst auf den klassischen Ansatz der Kapitalstrukturpolitik eingegangen werden, indem dessen Annahmen näher beschrieben und erläutert werden. Anschließend werden die von Modigliani und Miller getroffenen Annahmen zu ihren Theoremen sowie auch die drei Theoreme selbst betrachtet und kritisch hinterfragt.

Im zweiten Teil dieser Arbeit wird die Kapitalstruktur der BMW AG im Geschäftsjahr 2018 dargestellt. Anhand dieses Praxisbeispiels, welches vorab noch einmal kritisch beleuchtet wird, wird schließlich die Fragestellung dieser Arbeit beantwortet.

2 Begriffsdefinitionen

Im Folgenden sollen zunächst drei wesentliche Begrifflichkeiten dieser Arbeit definiert werden, um den Lesefluss im weiteren Verlauf nicht zu stören.

2.1 Eigenkapital

Beim Eigenkapital handelt es sich um Vermögen, welches einem Unternehmen von deren Anteilseignern zunächst kostenlos und unbefristet zur Verfügung gestellt wird und das nach Abzug aller Schulden noch bestehen bleibt.2 Als Gegenleistung wird jedoch ein Anteil am jährlichen Ertrag des Unternehmens gefordert, welcher i.d.R. in Form der Kapitalrendite, auch Kapitalzins genannt, ausgezahlt wird.3 Hierbei ist zu beachten, dass der Gewinn eines Unternehmens jährlich schwankt und die Zinsen des Fremdkapitals hiervon unmittelbar in Abzug gebracht werden, wodurch für die Renditen der Eigenkapitalgeber lediglich ein Restbetrag bleibt, durch den die Renditen möglicherweise geringer als vereinbart ausfallen könnten.4 Zur Kompensation dieses Risikos wird ein Risikozuschlag vereinbart, der durch den landesüblichen Zinssatz der EZB beeinflusst wird, da mit letzterem das Kapital in festverzinsliche Anlagen ohne Risiko investiert werden könnte.5

2.2 Fremdkapital

Das Fremdkapital bezeichnet alle finanziellen Mittel eines Unternehmens, welche ihm von Außenstehenden z.B. in Form von Krediten für einen befristeten Zeitraum zur Verfügung gestellt werden.6 Damit die zur Verfügungstellung dieses Kapitals für die Kapitalgeber rentabel ist, werden diese Schulden, wie auch beim Eigenkapital verzinst. Dieser Zinssatz richtet sich ebenfalls nach dem Leitzins der EZB. Insgesamt spricht man hierbei auch von der Fremdkapitalrentabilität.7 „Ein hoher Fremdkapitalanteil bedeutet [allerdings] eine entsprechend begrenzte Selbstständigkeit des Unternehmens.“8 Damit wächst, wie auch beim Eigenkapital das Risiko für die Kapitalgeber hinsichtlich der Sicherheit der Rendite ihres Kapitals, wodurch auch an dieser Stelle ein Risikozuschlag zu berücksichtigen ist.9 Die zu leistenden Zahlungen werden im Gegensatz zum Eigenkapital allerdings vor der Ermittlung der Steuerlast des Jahresüberschusses getätigt, sodass mit der Aufnahme von Fremdkapital ein gewisser steuerlicher Vorteil generiert werden kann.10

2.3 Leverage-Effekt

Der Leverage-Effekt11 „beschreibt den Einfluss des Verschuldungsgrades der Unternehmung auf ihre Eigenkapitalrentabilität. Der Verschuldungsgrad wird dabei üblicherweise definiert als das Verhältnis von vorhandenem Eigenkapital zu bestehendem Fremdkapital“.12 Liegt nämlich der zu zahlende Fremdkapitalzins unterhalb der Gesamtkapitalrentabilität, also dem Verhältnis aus dem EBIT13 zum Gesamtkapital, dann führt die Aufnahme zusätzlichen Fremdkapitals zu einer Erhöhung der Eigenkapitalrentabilität. Das Fremdkapital dient folglich als Hebel.14 Dieser Effekt unterstützt den folgenden Ansatz der klassischen Kapitalstrukturpolitik.

3 Theorie der klassischen Kapitalstrukturpolitik

„Ausgangspunkt aller Überlegungen zur Kapitalstruktur ist das Ziel, den Wert des Eigenkapitals des Unternehmens zu erhöhen. Folglich richtet sich der Blick auf eine Erhöhung der Eigenkapitalrentabilität.“15 Da letztere Bestandteil der gesamten Finanzierungskosten eines Unternehmens ist, stellt sich dabei grundsätzlich die Frage nach dem sogenannten optimalen Verschuldungsgrad. Damit einhergehend soll das Erreichen des maximalen Unternehmenswertes gelten.16

3.1 Annahmen des klassischen Ansatzes

Hinsichtlich der Theorie der klassischen Kapitalstrukturpolitik ist darauf hinzuweisen, dass die folgenden Annahmen, welche im Hinblick auf das Verhalten der jeweiligen Geber von Eigen- und Fremdkapital getroffen wurden zwar als plausibel gelten, jedoch nicht allgemein durch konkrete Beweise nachweisbar sind:17

- Keine Forderung eines Risikozuschlags bei geringem Fremdkapitalanteil.
- Forderung eines Risikozuschlags ab bestimmtem Verschuldungsgrad.

Diese Annahmen sind dadurch als plausibel anzunehmen, als dass bei geringem Fremdkapitalanteil ein eher geringes Risiko für das eingesetzte Kapital sowohl der Eigen- als auch der Fremdkapitalgeber vorliegt. Dies ist damit zu begründen, dass das Unternehmen einen höheren Grad der Selbstständigkeit aufweist, wodurch eine gewisse Sicherheit der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens gegeben ist.18

Im Gegensatz dazu wächst das Risiko der Eigen- und Fremdkapitalgeber mit steigendem Verschuldungsgrad, denn die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist zunehmend vom Fremdkapital abhängig.19 Da für dieses Kapital jedoch u.a. auch Zinsen gezahlt werden müssen, steigen die Ansprüche an die zu erwirtschaftenden Gewinne. Sollten diese Gewinne ausbleiben, sinkt die jeweilige Kapitalrentabilität, was für die Kapitalgeber eine niedrigere Rendite sowie ein höheres Risiko bedeutet.20 Folglich werden bereits vorab bestimmte Risikozuschläge vereinbart, die die Attraktivität der Kapitaleinlage erhöhen sollen.

Eine weitere Annahme dieses klassischen Ansatzes ist, dass sich nur auf die Entscheidungen des Unternehmens sowie der der Kapitalgeber konzentriert wird, wobei die Reaktionen des Kapitalmarktes vollkommen vernachlässigt werden.21

3.2 Optimaler Verschuldungsgrad

Gemäß der Theorie der klassischen Kapitalstrukturpolitik liegt ein sogenannter optimaler Verschuldungsgrad (Vopt.) für Unternehmen vor, d.h. ein Verhältnis vom Eigen- (rE) zum Fremdkapital (i), bei dem die gesamten Finanzierungskosten (WACC22 ) ein Minimum betragen und der Unternehmenswert23 (SV) hingegen ein Maximum.24 Dies wird in folgender Abbildung verdeutlicht.

Abbildung 1: Verlauf der Kapitalkosten nach klassischem Ansatz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: In Anlehnung an Ludwig, E., Prätsch, J., Schikorra, U., Finanzmanagement, 2012, S. 37.

Es sind die zunächst stagnierenden Zinssätze der Fremd- als auch der Eigenkapitalgeber zu erkennen, welche sich erst mit steigender Verschuldung erhöhen, da die jeweiligen Risiken steigen. Parallel dazu sinken die WACC, da der steigende Anteil des Fremdkapitals mit einem geringeren Zinssatz versehen ist als der sinkende Anteil des Eigenkapitals.25 Gerade in Zeiten der aktuellen Niedrigzinspolitik, in denen die Banken niedrige Zinssätze der EZB erhalten, sind die Fremdkapitalzinsen für Unternehmen ebenso gering, weil die Banken ihre Konditionen an diese weitergeben können.26 Entsprechend zu dieser Entwicklung steigt der Unternehmenswert zunächst.

Erst ab dem Punkt des optimalen Verschuldungsgrades entwickeln sich die Kosten bzw. der Unternehmenswert wieder gegenläufig zur ursprünglichen Entwicklung. Dies liegt an den geforderten Risikozuschlägen. Durch Einräumen dieser Zuschläge erhöhen sich folglich die jeweiligen Zinssätze, womit sich in der Konsequenz der Unternehmenswert wieder verringert.

3.3 Kapitalstrukturpolitik nach Modigliani und Miller

Neben dem Ansatz der klassischen Kapitalstrukturpolitik haben die Herren Franco Modigliani und Merton Howard Miller im Jahre 1958 einen für die Literatur bahnbrechenden Beitrag zur Theorie der Kapitalstrukturpolitik geleistet.27 Die grundlegende Aussage besteht darin, dass „sich die Wahl des unternehmerischen Verschuldungsgrads [unter bestimmten Voraussetzungen] als irrelevant für den Marktwert und damit auch für den Gesamtkapitalkostensatz einer Unternehmung“28 erweist. Mit anderen Worten heißt es „[d]ie Art der Finanzierung eines Unternehmens ist für den Erfolg eines Unternehmens ebenso wichtig wie das fünfte Rad am Wagen.“29 Damit soll der Ansatz der klassischen Kapitalstrukturpolitik widerlegt und der Annahme der Existenz eines optimalen Verschuldungsgrades widersprochen werden.

Ihren vielbeachteten Aufsatz The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment, in dem sie ihre sogenannten Irrelevanztheoreme vorstellen, veröffentlichten sie im Jahr 1958.30 Die drei Theoreme können dabei wie folgt benannt werden:31

- Erstes Theorem: Irrelevanz der Kapitalstruktur für den Marktwert eines Unternehmens.
- Zweites Theorem: Eigenkapitalkosten als lineare Funktion des Verschuldungsgrades.
- Drittes Theorem: Konstanz der durchschnittlichen Kapitalkosten.

Auf die einzelnen Theoreme von Modigliani und Miller soll in den folgenden Abschnitten weiter eingegangen werden.

3.3.1 Erstes Theorem

Das erste Theorem von Modigliani und Miller sagt aus, dass die Kapitalstruktur irrelevant für den Marktwert eines Unternehmens ist. Um diese Aussage zu stützen wird die Annahme eines friktionslosen Marktes zu Grunde gelegt. D.h., es liegt ein vollkommener Kapitalmarkt vor und darüber hinaus gelten die folgenden Bedingungen:32

- Keine Steuererhebung.
- Keine Transaktionskosten.
- Kein Vorliegen asymmetrischer Informationen.
- Unbegrenzter und uneingeschränkter Zugang zum Kapitalmarkt.
- Möglichkeit von Anlagen nur als risikoloses Eigen- oder risikoreiches Fremdkapital.
- Einheitszins als Grundlage der Renditezahlungen aller Kapitalanlagen.
- Gleiche Risikoklasse aller Unternehmen.
- Keine Möglichkeit der Insolvenz.
- Bewertung von Eigen- und Fremdkapital auf Basis der Marktwerte.

Geht man nun davon aus, zwei Unternehmen dieses Marktes unterscheiden sich lediglich in ihrer Kapitalstruktur, also einmal vollständig eigen- und einmal teilweise fremdfinanziert, dann haben sie dennoch den gleichen Marktwerkt. Denn „rational agierende Kapitalgeber [sind] indifferent bezüglich der Vergabe von Eigen- .. oder Fremdkapital …, da die identischen Überschüsse entweder per Zinszahlung oder Dividenden an die Investoren fließen.“33

Das Theorem wird außerdem mit Hilfe eines Arbitragebeweises theoretisch belegt. Der Begriff Arbitrage beschreibt die Ausnutzung von Preisunterschieden eines Wirtschaftsgutes an verschiedenen Märkten zur risikolosen Gewinnerzielung.34 In diesem Fall handelt es sich bei den Wirtschaftsgütern folglich um Wertpapiere in Form von Aktien bzw. Unternehmensanteilen. So würden durch die Arbitragemöglichkeiten „solange Wertpapiere des höher bewerteten Unternehmens verkauft und die des unterbewerteten Unternehmens gekauft“35, bis sich die Marktwerte der Unternehmen wieder einander angepasst haben und ein Gleichgewicht entstanden ist.36 Mit anderen Worten würden die Kosteneinsparungen, welche durch die Substitution von teurem Eigenkapital durch günstiges Fremdkapital erzielt werden, durch den Arbitrageeffekt umgehend kompensiert werden, sodass die durchschnittlichen Kapitalkosten immer gleich hoch und damit unabhängig von der Kapitalstruktur sind.37 Damit lässt sich die ursprüngliche Aussage der Irrelevanz der Kapitalstruktur zum Unternehmenswert belegen.

3.3.2 Zweites Theorem

Gemäß dem zweiten Theorem von Modigliani und Miller verlaufen die Eigenkapitalkosten als lineare Funktion zum Verschuldungsgrad.38 Dies lässt sich anhand der folgenden Abbildung erkennen.

Abbildung 2: Verlauf der Kapitalkosten nach Modigliani und Miller

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: In Anlehnung an Schmidt, R.H., Terberger, E., Grundzüge der Investitions- und Finanzierungstheorie, 1996, S. 261.

Nach dem traditionellen Ansatz kann zwar davon ausgegangen werden, dass die WACC mit steigendem Verschuldungsgrad durch das günstigere Fremdkapital bei fixem Kostensatz (i) sinken, jedoch wird diese Entwicklung durch die linear ansteigenden Eigenkapitalkosten (rE) für den immer weiter abnehmenden Eigenkapitalanteil kompensiert.39

Die steigenden Eigenkapitalkosten setzen sich dabei aus der anfangs vereinbarten Renditeforderung sowie einer mit steigendem Verschuldungsgrad parallel steigenden Erhöhung zusammen. Diese Erhöhung begründet sich durch den zunächst steigenden Unternehmenswert, was auf den Leverage-Effekt zurückzuführen ist.40 Entgegen dem klassischen Ansatz ist die Erhöhung jedoch nicht durch ein steigendes Risiko der Eigenkapitalgeber zu begründen, da eine Annahme von Modigliani und Miller lautet, dass es keine Möglichkeit der Insolvenz gibt. Bezüglich des steigenden Unternehmenswertes ist dies allerdings nur eine theoretische Annahme, weil durch die Zahlung genau dieser Erhöhung an die Eigenkapitalgeber folglich der Effekt einer Steigerung wieder neutralisiert wird.41

3.3.3 Drittes Theorem

Wie bereits mit dem ersten und zweiten Theorem erläutert müssen die WACC eines Unternehmens konsequenterweise immer gleich hoch sein, womit die Unabhängigkeit der durchschnittlichen Kapitalkosten zur Kapitalstruktur und damit zum Unternehmenswert weiterhin belegt ist.42 Das dritte Theorem von Modigliani und Miller weitet diese Erkenntnis auf einzelne Investitionen und Projekte aus, womit deutlich wird, dass auch diese z.B. durch höhere Fremdfinanzierungsanteile nicht profitabler werden können.43

[...]


1 Breuer, W., Finanzierung-Eine systematische Einführung, 2013, S. 83.

2 Vgl. Deitermann, M., Flader, B., Rückwart, W.-D., Schmolke, S., Stobbe, S., Industrielles Rechnungswesen IKR, 2014, S. 14.

3 Vgl. Jung, H., Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2010, S. 771.

4 Vgl. Ludwig, E., Prätsch, J., Schikorra, U., Finanzmanagement, 2012, S. 35.

5 Vgl. Deitermann, M., Flader, B., Rückwart, W.-D., Schmolke, S., Stobbe, S., Industrielles Rechnungswesen IKR, 2014, S. 341.

6 Vgl. Jung, H., Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2010, S. 771.

7 Vgl. Ludwig, E., Prätsch, J., Schikorra, U., Finanzmanagement, 2012, S. 35.

8 Jung, H., Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2010, S. 1065.

9 Vgl. Ludwig, E., Prätsch, J., Schikorra, U., Finanzmanagement, 2012, S. 37.

10 Vgl. Guserl, R., Pernsteiner, H., Finanzmanagement, 2015, S. 124.

11 Dt. Hebel-Effekt.

12 Schierenbeck, H., Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre, 2003, S. 78.

13 Dt. Gewinn vor Zinsen und Steuern.

14 Vgl. Deitermann, M., Flader, B., Rückwart, W.-D., Schmolke, S., Stobbe, S., Industrielles Rechnungswesen IKR, 2014, S. 341 f.

15 Guserl, R., Pernsteiner, H., Finanzmanagement, 2015, S. 408.

16 Vgl. Jaeger, S., Kapitalstrukturpolitik deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften, 2012, S. 10.

17 Vgl. Ludwig, E., Prätsch, J., Schikorra, U., Finanzmanagement, 2012, S. 37 ff.

18 Vgl. Jung, H., Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2010, S. 1065.

19 Vgl. Ludwig, E., Prätsch, J., Schikorra, U., Finanzmanagement, 2012, S. 37.

20 Vgl. Ludwig, E., Prätsch, J., Schikorra, U., Finanzmanagement, 2012, S. 35.

21 Vgl. Ludwig, E., Prätsch, J., Schikorra, U., Finanzmanagement, 2012, S. 37 f.

22 Dt. Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten, Vgl. ausführlich Lister, M., Schierenbeck, H., Value Controlling: Grundlagen Wertorientierter Unternehmensführung, 2002, S. 102 ff.

23 Engl. Shareholder Value.

24 Vgl. Jaeger, S., Kapitalstrukturpolitik deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften, 2012, S. 10.

25 Vgl. Breuer, W., Finanzierung-Eine systematische Einführung, 2013, S. 77 f.

26 Vgl. https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20164/niedrigzinspolitik, Zugriff am 07.12.2019.

27 Vgl. Breuer, W., Finanzierung-Eine systematische Einführung, 2013, S. 61.

28 Breuer, W., Finanzierung-Eine systematische Einführung, 2013, S. 83.

29 Husmann, S, Kruschwitz, L., Finanzierung und Investition, 2012, S. 395.

30 Vgl. Miller, M., Modigliani, F., The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment, 1958, S. 261-297.

31 Vgl. Heidrich, C.S., Kapitalstrukturrisiko und Arbitrageprozesse, 2003, S. 2.

32 Vgl. Miller, M., Modigliani, F., The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment, 1958, S. 265-268.

33 Jaeger, S., Kapitalstrukturpolitik deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften, 2012, S. 14.

34 Vgl. Diener, K., Hausmann, W., Käsler, J., Derivate, Arbitrage und Portfolio-Selection, 2013, S. 49.

35 Jaeger, S., Kapitalstrukturpolitik deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften, 2012, S. 14.

36 Vgl. Miller, M., Modigliani, F., The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment, 1958, S. 268 ff.

37 Vgl. Miller, M., Modigliani, F., The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment, 1958, S. 271.

38 Vgl. Miller, M., Modigliani, F., The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment, 1958, S. 272 ff.

39 Vgl. Guserl, R., Pernsteiner, H., Finanzmanagement, 2015, S. 411.

40 Vgl. Deitermann, M., Flader, B., Rückwart, W.-D., Schmolke, S., Stobbe, S., Industrielles Rechnungswesen IKR, 2014, S. 342.

41 Vgl. Jaeger, S., Kapitalstrukturpolitik deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften, 2012, S. 14 f.

42 Vgl. Guserl, R., Pernsteiner, H., Finanzmanagement, 2015, S. 411.

43 Vgl. Miller, M., Modigliani, F., The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment, 1958, S. 292.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Kapitalstrukturpolitik. Relevanz der Modigliani-Miller-Theoreme in Zeiten niedriger Zinsen der EZB
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Dortmund früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
26
Katalognummer
V516568
ISBN (eBook)
9783346130716
ISBN (Buch)
9783346130723
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapitalstukturpolitik, Modigliani, Miller, Theoreme, Niedrigzins, Niedrigzinspolitik, EZB, Kapitalstruktur, Optimaler Verschuldungsgrad, Verschuldungsgrad, Europäische Zentralbank, Relevanz, Irrelevanztheorem, Niedrige Zinsen, Finanzierung, Unternehmensfinanzierung
Arbeit zitieren
Lena Forsmann (Autor), 2019, Kapitalstrukturpolitik. Relevanz der Modigliani-Miller-Theoreme in Zeiten niedriger Zinsen der EZB, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/516568

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