Online-Handel versus stationärer Handel. Ein Vergleich


Hausarbeit, 2018

13 Seiten, Note: 2,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Stationarer Handel
2.1 Definition des stationaren Handels
2.2 Entwicklung des stationaren Handels

3 Online-Handel
3.1 Definition des Online-Handels
3.2 Bereiche des Electronic-Commerce
3.3 Erscheinungsformen des Electronic Commerce
3.3.1 Business- to-Business (B2B)
3.3.2 Business- to-Customer (B2C)
3.3.3 Consumer-to-Customer (C2C)
3.4 Anwendungsformen und Entwicklung des E-Commerce
3.4.1 Online - Shop

4 Chancen und Risiken des stationaren Handels
4.1 Risiken fur den stationaren Handel
4.2 Chancen fur den stationaren Handel

5 Zusammenfassung und Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Durch die Gesellschaft in der wir leben, sind wir einem schwungvollen technologischen Fortschritt und einem unmittelbaren und zugleich dauerhaften Wandel ausgesetzt, welcher oft Veranderungen mit sich bringt und stets mehrere Prozesse und Ablaufe festigt. Das Internet hat zu dieser Revolution beigetragen und ist am wachsenden Handel mit standig neu erscheinenden Produkten und Dienstleistungen auf elektronischen Markten maBgeblich beteiligt. In einer modernen Gesellschaft sind heutzutage mehrere Milliarden Menschen mit dem Internet vertraut. Handelsplattformen werden als virtueller Marktplatz genutzt.

Der Hauptbegriff fur die digitale Abwicklung von Geschaftsprozessen durch offentliche, sowie globale und private Netze bei Unternehmen und Ihren Kunden ist das Electronic Business.1 Die breitgefacherte Definition des E-Business-Begriffs schlieBt unterschiedlichste Anwendungsbereiche zur gesonderten Nutzung und der Gestaltung fur Konzepte des eigenen Unternehmens mit ein.2 Electronic-Business steht als Hauptbegriff fur den Handel im Internet. Die Nutzung vielfaltiger Absatzkanale in der deutschen Handelsgesellschaft gilt als kein Mysterium mehr. Als Vorreiter fur eine Mehrkanal-Absatzstrategie zahlt Neckermann im Jahr 1950.3 Die Unternehmen ermoglichen die Bestellung uber Kataloge neben dem Einkauf in stationaren Ladengeschaften. Nach dem Einbringen des Internets in den Handel wird von Multi-Channel-Systemen gesprochen.4 Durch das Internet als Vertriebskanal, werden heutzutage unterschiedlichste Angebote von Produkten und Dienstleistungen angepasst. Konsumguter, wie unter anderem CDs/DVDs und Elektrogerate, werden virtuell angeboten. Lebensmittel die zum taglichen Bedarf zahlen werden noch zu einem sehr groBen Teil im klassischen bzw. stationaren Handel erworben.5 Zur Einfuhrung in die Thematik werden zunachst die Begriffe Online- und stationarer Handel definiert. Danach folgen im Kapitel 3 die Bereiche des E-Commerce und im 4. Kapitel die Chancen und Risiken des stationaren Handels. Im 5. Kapitel schlieBt diese Hausarbeit mit einer Zusammenfassung und einem Fazit ab.

2. Stationarer Handel

2.1 Definition des stationaren Handels

Im Allgemeinen wird der stationare Handel durch einen unflexiblen und festen Standort wie beispielsweise ein Einzelhandelsgeschaft mit unterschiedlichen Produkten und Dienstleistungen und einer entsprechenden Sortiments- und Preispolitik beschrieben.6 Zu den traditionellsten Formen zahlt der stationare Handel, welcher den Konsumenten die Alternative bietet, die Produkte vor Ort zu uberprufen, sich bei Fragen an die Mitarbeiter zu wenden und letztendlich das Produkt erwerben zu konnen. Klassische Vertriebsformen stellen hierbei Discounter, Fachmarke und Supermarkte dar. Diese differenzieren sich dadurch, dass beispielsweise Fachmarkte Ihren Schwerpunkt auf bestimmte Produktsparten legen. Die Discounter bieten ein eher flaches Sortiment mit eher preisgunstigen Artikeln an. Die Supermarke gewahrleisten ein breiteres Produktsortiment.7 Zu den Vorteilen des stationaren Handels zahlen die individuelle Beratung des Kunden und die lokale Unmittelbarkeit. Beim Einkaufserlebnis kann sich der Kunde zum Kauf inspirieren lassen.8

2.2 Entwicklung des stationaren Handels

Vor zwanzig Jahren hieben die Einkaufsmoglichkeiten fur die Kunden noch Kaufhauser, Kataloge und Telefonshopping. Wobei der Ursprung bei Ernst Mey lag, der Grunder des Versandhandels in Deutschland. Die bedeutende personliche Beratung und Betreuung im Handel loste er mit seinem ersten Warenkatalog ab.9 Somit hatte der Kunde primar die Gelegenheit vor dem Kauf Informationen einzuholen. Diese simple Denkweise revolutionierte den Handel. Der Versandhandel wuchs in den 1920er und 1930er Jahren drastisch. Es traten Unternehmen wie unter anderem Quelle und Bader Versand dem Markt bei. Nach dem zweiten Weltkrieg traten immer mehr Unternehmen wie beispielsweise Otto und Neckermann dem Markt bei. Das Teleshopping wurde in den 80er und 90er Jahren geboren. Kunden konnten uber Ihre TV-Gerate Produkte telefonisch bestellen Die Kunden konnten bereits in der Vergangenheit unterschiedlichste Absatzkanale in Anspruch nehmen. Das Konsumverhalten wurde auf lange Sicht durch das Nutzen des Internets verandert. Inzwischen hat sich Multi-Channeling oder auch Mehrkanalsystem durch die Digitalisierung zu einem bedeutsamen Thema entwickelt.10 Es gilt hierbei vielfaltige Erfolgsfaktoren parallel zu verfolgen, wie beispielsweise ein anstandiges Preis-/Leistungsverhaltnis, ein losgeloster Service von Ort und Zeit, sowie eine dauerhafte Verfugbarkeit der Produkte. Dies findet uber mehrere Absatzkanale Anwendung. Das Kundenverhalten hat sich gewandelt und zeichnet sich heutzutage durch Individualitat und personliche Selbstverwirklichung aus. Ein Beispiel hierfur ist der hybride Konsument, welcher das veranderte Kundenverhalten auszeichnet. Hybride Kunden zeichnen sich durch Ihre Unberechenbarkeit fur den stationaren Handel aus, da sie kritisch und flexibel am Markt agieren und damit eine grobe Herausforderung darstellen. Die Kunden erwarten vom stationaren Handel individuelle und zugleich einfache und gunstige Leistungen.11

3 Online-Handel

3.1 Definition des Online-Handels

Im allgemeinen Sprachgebrauch, wie auch zum Teil in der Literatur, werden fur den Begriff Online-Handel diverse Begriffe wie E-Business, E-Commerce, Internet-handel gleichbedeutend verwendet.12 Durch die Entwicklung des Internets Ende der 1980 er Jahre war dieser nicht nur fur die Literatur der Informatik bedeutend, sondern auch fur die Betriebswirtschaftslehre, wo neue wissenschaftliche Bereiche erschlossen wurden. Der Fachbegriff E-Business lasst sich hierdurch erklaren.13 In dem BegriffE-Business finden sich analog Begriffe wie E-Procurement, E-Organisation, E-Government und E-Commerce wieder.14,,Steuerung des Kaufens und Verkaufens von Produkten und Dienstleistungen auf elektronischem Weg uber Datennetze“15 lasst sich unter E-Commerce abgrenzen. Der Online- Handel kann als bedeutender Bereich des E-Commerce betrachtet werden und somit auch als eine wichtige Grobe des E-Business. Die Verwendung der drei Begriffe als synonym ist angesichts der verwickelten Prozesse und Akteure nicht richtig. Die Begriffe sollten deshalb in einer hierarchischen Lage auf vertikalem und horizontalem Niveau strukturiert werden.16 Im Endeffekt lasst sich der der Online-Handel als ,,Verkaufsprozess von Handelswaren bzw. Konsumgutern an nachfragende Marktteilnehmer bzw. Handelspartner in computergestutzten Netzen“ definieren.17

3.2 Bereiche des Electronic-Commerce

Es gibt bisher keine allgemeine Definition fur den BegriffE-Commerce. Die Anwendungsbereiche sind sehr unterschiedlich, daher kann die Interpretation variieren.18 Beim Handel wird grundsatzlich bei der Anwendung von E-Business zwischen Geschaftskunden (B2B) oder an den Endverbraucher Business-to-Customer (B2C) differenziert.19 Sowohl Endkunden als auch Unternehmungen werden von Unternehmen bedient. Hierbei kommt es nicht auf die GroBe des Unternehmens, sondern auf die Geschaftsart des Unternehmens an.20

3.3 Erscheinungsformen des Electronic-Commerce

Leistungen beim E-Commerce werden ebenso wie bei dem stationaren Handel uber die Marktteilnehmer durch Transaktionen ausgetauscht. Hierbei unterscheidet man vier Arten von Austauschprozessen welche auf elektronischen Weg erfolgen.21

3.3.1 Business-to-Business (B2B)

In diesem Bereich finden die Geschaftsbeziehungen zwischen Unternehmen statt. Gegenuber dem klassischen Handel treten hier nicht Anbieter und Nachfrager auf, denn die Durchfuhrung erfolgt entlang komplizierter Wertschopfungsketten. Unternehmen konnen die Funktionen des Anbieters und auch die des Nachfragers ubernehmen. In diesem Bereich des Handels ist das Transaktionsvolumen bei Unternehmen um das zehnfache groBer, als beim Handel mit dem Endkonsumenten. Diese wird weiter steigen.22

[...]


1 Vgl. Pepels, W., Auflage (2002), E-Business-Anwendungen in der Betriebswirtschaft, Seite 11

2 Vgl. Thome, R., Schinzer, H. (2000), Marktubersicht Electronic Commerce, Seite 1

3 Vgl. Heinemann, G., Auflage (2008), Multi-Channel-Handel, Seite 5f.

4 Vgl. Giersberg, G., Auflage (2007), FachartikelFAZ, vom 30.06.2007, Seite.18

5 Vgl. Heinemann, G., Auflage (2008), Multi-Channel-Handel, Seite 13

6 Vgl. Heinemann, G. Auflage (2008), Multi-Channel-Handel, Seite 19

7 Vgl. Wirtz, B. Auflage (2008), Multi-Channel-Marketing, Seite 34

8 Vgl. Kock, S., Auflage (2010), Chancen und Risiken von Brick & Click, Seite 40f.

9 Vgl. Internetquelle (www.leipzig-lexikon.de)

10 Vgl. Merx, 0. und Bachem, C., Auflage (2004), Multichannel-Marketing-Handbuch, Seite 2

11 Vgl. Holland, H. und Bammel, K., Auflage (2006), Mobile Marketing, Seite 16

12 Vgl. Clausen, U., Auflage (2011) Amazon-Logistik im Einzelhandel, Seite 3

13 Vgl. Breithaupt, H., Auflage (2005), Dienstleistungen im Internet und Ihre Qualitat aus Kundensicht, Seite 10

14 Vgl. Schubert, P. und Wolfe, R., Auflage (2000), E-Business erfolgreich planen und realisieren, Seite 5

15 Vgl. Jung, H., Auflage (2016), Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Seite 214

16 Vgl. Schubert, P. und Wolfe, R., Auflage (2000), E-Business erfolgreich planen und realisieren, Seite 3

17 Vgl. Burkhardt, N., Auflage (2011), Kundenvertrauen Im Online-Handel, Seite 143

18 Vgl. Hermanns, A. und Sauter, M., Auflage (2001) Electronic-Commerce, Management-Handbuch, Seite 16f.

19 Vgl. Bullinger, H.-J., Thommen, D., Ammann, Auflage (2002), E-Business in der Praxis, Seite 43f.

20 Vgl. Wirtz, B.W.V, Auflage (2010), Electronic Business, Seite 16ff.

21 Vgl. Haertsch, P., Auflage (2000), Wettbewerbsstrategien fur Electronic Commerce im Internet, Seite 26

22 Vgl. Haertsch, P., Auflage (2000), Wettbewerbsstrategien fur Electronic Commerce im Internet, Seite 26

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Online-Handel versus stationärer Handel. Ein Vergleich
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,7
Jahr
2018
Seiten
13
Katalognummer
V520442
ISBN (eBook)
9783346123268
ISBN (Buch)
9783346123275
Sprache
Deutsch
Schlagworte
online-handel, handel, vergleich
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Online-Handel versus stationärer Handel. Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520442

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