Diese Arbeit vergleicht den Online-Handel und stationären Handel. Der Hauptbegriff für die digitale Abwicklung von Geschäftsprozessen durch öffentliche, sowie globale und private Netze bei Unternehmen und Ihren Kunden ist das Electronic Business. Die breit gefächerte Definition des E-Business-Begriffs schließt unterschiedlichste Anwendungsbereiche zur gesonderten Nutzung und der Gestaltung für Konzepte des eigenen Unternehmens mit ein. Electronic-Business steht als Hauptbegriff für den Handel im Internet. Die Nutzung vielfältiger Absatzkanäle in der deutschen Handelsgesellschaft gilt als kein Mysterium mehr.
Als Vorreiter für eine Mehrkanal-Absatzstrategie zählt Neckermann im Jahr 1950. Die Unternehmen ermöglichen die Bestellung über Kataloge neben dem Einkauf in stationären Ladengeschäften. Nach dem Einbringen des Internets in den Handel wird von Multi-Channel-Systemen gesprochen. Durch das Internet als Vertriebskanal, werden heutzutage unterschiedlichste Angebote von Produkten und Dienstleistungen angepasst. Konsumgüter, wie unter anderem CDs/DVDs und Elektrogeräte, werden virtuell angeboten. Lebensmittel die zum täglichen Bedarf zählen werden noch zu einem sehr großen Teil im klassischen bzw. stationären Handel erworben. Zur Einführung in die Thematik werden zunächst die Begriffe Online- und stationärer Handel definiert. Danach folgen im Kapitel 3 die Bereiche des E-Commerce und im 4. Kapitel die Chancen und Risiken des stationären Handels. Im 5. Kapitel schließt diese Hausarbeit mit einer Zusammenfassung und einem Fazit ab.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Stationärer Handel
2.1 Definition des stationären Handels
2.2 Entwicklung des stationären Handels
3 Online-Handel
3.1 Definition des Online-Handels
3.2 Bereiche des Electronic-Commerce
3.3 Erscheinungsformen des Electronic Commerce
3.3.1 Business- to-Business (B2B)
3.3.2 Business- to-Customer (B2C)
3.3.3 Consumer-to-Customer (C2C)
3.4 Anwendungsformen und Entwicklung des E-Commerce
3.4.1 Online – Shop
4 Chancen und Risiken des stationären Handels
4.1 Risiken für den stationären Handel
4.2 Chancen für den stationären Handel
5 Zusammenfassung und Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Transformation und das Spannungsfeld zwischen dem klassischen stationären Einzelhandel und dem wachsenden Online-Handel, um Potenziale für eine erfolgreiche Marktpositionierung in Zeiten der Digitalisierung aufzuzeigen.
- Technologischer Wandel im Handelswesen
- Kategorisierung von E-Commerce-Geschäftsmodellen
- Risiken der Kannibalisierung durch Online-Vertriebskanäle
- Strategische Verknüpfung von Online- und Offline-Handel
- Veränderungen im Kundenverhalten durch das Internet
Auszug aus dem Buch
3.1 Definition des Online-Handels
Im allgemeinen Sprachgebrauch, wie auch zum Teil in der Literatur, werden für den Begriff Online-Handel diverse Begriffe wie E-Business, E-Commerce, Internet-handel gleichbedeutend verwendet. Durch die Entwicklung des Internets ende der 1980 er Jahre war dieser nicht nur für die Literatur der Informatik bedeutend, sondern auch für die Betriebswirtschaftslehre, wo neue wissenschaftliche Bereiche erschlossen wurden. Der Fachbegriff E-Business lässt sich hierdurch erklären. In dem Begriff E-Business finden sich analog Begriffe wie E-Procurement, E-Organisation, E-Government und E-Commerce wieder. „Steuerung des Kaufens und Verkaufens von Produkten und Dienstleistungen auf elektronischem Weg über Datennetze“ lässt sich unter E-Commerce abgrenzen. Der Online-Handel kann als bedeutender Bereich des E-Commerce betrachtet werden und somit auch eine wichtige Größe des E-Business. Die Verwendung der drei Begriffe als synonym ist angesichts der verwickelten Prozesse und Akteure nicht richtig. Die Begriffe sollten deshalb in einer hierarchischen Lage auf vertikalem und horizontalem Niveau strukturiert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den technologischen Fortschritt und den daraus resultierenden Wandel im Handel, der durch das Internet maßgeblich geprägt wurde.
2 Stationärer Handel: Dieses Kapitel definiert den stationären Handel und beschreibt dessen historische Entwicklung bis hin zu modernen Anforderungen durch verändertes Konsumentenverhalten.
3 Online-Handel: Es erfolgt eine Abgrenzung der Begriffe E-Business und E-Commerce sowie eine detaillierte Erläuterung der verschiedenen Geschäftsmodelle wie B2B, B2C und C2C.
4 Chancen und Risiken des stationären Handels: Das Kapitel analysiert die Herausforderungen, wie den Kannibalisierungseffekt, sowie die strategischen Chancen durch eine Verknüpfung von Offline- und Online-Kanälen.
5 Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Notwendigkeit, dass stationäre Händler durch Multichannel-Strategien die Stärken beider Welten kombinieren sollten.
Schlüsselwörter
Online-Handel, Stationärer Handel, E-Commerce, E-Business, Multichannel, B2B, B2C, Internet, Digitalisierung, Einzelhandel, Konsumentenverhalten, Handelsstrategien, Kannibalisierung, Vertriebskanäle, Online-Shop
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die gegenseitige Beeinflussung und das Konkurrenzverhältnis zwischen dem klassischen stationären Einzelhandel und dem modernen Online-Handel im Kontext der Digitalisierung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf den Definitionen der Handelsformen, der Klassifizierung von E-Commerce-Modellen sowie der Bewertung von Chancen und Risiken bei der Integration beider Vertriebswege.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen auf den technologischen Wandel reagieren können, um durch die Kombination von Offline- und Online-Stärken wettbewerbsfähig zu bleiben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Studien, um den aktuellen Stand der Handelsformen zu systematisieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die Analyse von E-Commerce-Geschäftsmodellen (B2B, B2C, C2C) sowie die kritische Betrachtung der Vor- und Nachteile des stationären Handels.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Online-Handel, stationärer Handel, E-Commerce, Multichannel, Digitalisierung und Konsumentenverhalten.
Was versteht man in der Arbeit unter dem Kannibalisierungseffekt?
Damit ist der Effekt gemeint, bei dem der Online-Vertrieb die Umsätze des eigenen stationären Geschäfts schmälert, während die Kosten für den Betrieb des Ladengeschäfts konstant bleiben.
Warum ist eine Multichannel-Strategie laut Fazit sinnvoll?
Sie ermöglicht es, die spezifischen Stärken – wie die persönliche Beratung vor Ort – mit der Reichweite und Effizienz des Internets zu verknüpfen, um unterschiedliche Kundengruppen optimal zu bedienen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2018, Online-Handel versus stationärer Handel. Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520442