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Was können wir wissen?

Title: Was können wir wissen?

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 19 Pages , Grade: 1

Autor:in: Christian Wathling (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century
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Summary Excerpt Details

Ich wählte diesen Auszug aus KINGS „Der dunkle Turm“, da er neben der Wissenschaft der Physik vor allem Aspekte der Philosophie beleuchtet. Besonders schwierig am Schreiben dieser Hausarbeit mochte er gewesen sein, bei einem Thema, das vor allem naturwissenschaftliche Erkenntnisse umfasst, diese beiden Wissenschaften unter einen Hut zu bringen. Seit eh und je versucht der Mensch zu forschen und den Fragen der Natur auf den Grund zu gehen. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wie groß ist das Universum? Diese als solche formulierten Grundfragen verdeutlichen, dass Naturwissenschaften vor allem aus philosophischen Fragestellungen gewachsen sind. Da die Frage nach einem größtmöglichen Wissen des Menschen bezogen auf die großen philosophischen Fragen sehr komplex ist, musste ich mich auf bestimmte Themen beschränken. Daher sei kurz die wesentliche Fragestellung und der Aufbau meiner Hausarbeit genannt: 1. Nach allem, was wir erforscht haben, stellt sich die Frage, ob Zeitreisen bzw. Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit nicht nur reine Science Fiction, sondern tatsächlich denkbar sind. Um zu verdeutlichen, wie man überhaupt auf einen derartigen Gedanken kommen kann, wird eine Darstellung von EINSTEINS Relativitätstheorie gegeben, deren Erkenntnisse zum besseren Verständnis einiger angesprochener Fragestellungen helfen sollen. 2. Die Frage, wie weit wir Menschen werden reisen können, bringt uns zur nächsten Fragestellung, die Mittelpunkt des Auszugs aus KINGS „Der dunkle Turm“ ist: Wie groß ist das Universum? Ist es tatsächlich unendlich groß oder sind Grenzen gesetzt? Interessante Antworten bietet die allseits anerkannte Urknalltheorie. Doch wissen wir wirklich, was wir zu wissen glauben oder bietet sie Grund zur Skepsis? 3. Letzter Punkt soll die Frage sein, die der Hausarbeit ihren Titel verleiht: Zu welchem Wissen kann der Mensch in der Lage sein? Kritik am Wissensdrang des Menschen soll auch hier nicht fehlen und obendrein will ich mich mit einer Frage beschäftigen, die meiner Ausarbeitung die Berechtigung verleiht, überhaupt als philosophische Arbeit angesehen zu werden: Die Frage, ob alles, was jemals geschieht und was wir jemals werden wissen können, vorherbestimmt ist und ob wir Menschen einen freien Willen haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. EINSTEINS Relativitätstheorie

2.1 Die Spezielle Relativitätstheorie

2.2 Die Allgemeine Relativitätstheorie

2.3 Sind Reisen mit Lichtgeschwindigkeit oder Zeitreisen möglich?

3. Die Urknalltheorie

3.1 Der Anfang von allem

3.2 Infragestellung der Urknalltheorie

4. Was können wir wissen?

4.1 Der Blick in die Zukunft

4.1.1 Ist alles vorbestimmt?

4.1.2 Der wissenschaftliche Determinismus

4.2 Die Grenzen des Denkens

4.2.1 Was können wir denn nun wissen?

4.2.2 Geht der Mensch zu weit?

5. Nachwort - Philosophie als Ersatz-Religion?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen physikalischen Erkenntnissen und philosophischen Grundfragen, wobei insbesondere die Grenzen menschlichen Wissens und die Möglichkeit von Zeitreisen sowie Determinismus hinterfragt werden.

  • Einordnung der Relativitätstheorie und deren Implikationen für Zeitreisen.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Urknalltheorie und wissenschaftlichen Beweisführungen.
  • Analyse des wissenschaftlichen Determinismus und der Frage nach dem freien Willen.
  • Reflexion über die Grenzen menschlicher Erkenntnisfähigkeit im Universum.
  • Ethische und philosophische Betrachtung der Risiken moderner physikalischer Experimente.

Auszug aus dem Buch

3.2 Infragestellung der Urknalltheorie

In einer germanistischen Veranstaltung der Technischen Universität Braunschweig konnte man als Besucher erleben, wie auf die Erwähnung des Dozenten der Urknalltheorie eine der Anwesenden – eine Theologiestudentin - im Hörsaal aufsprang und laut in Richtung Podium verkündete: „Sie kommen nicht in den Himmel!“

Doch nicht nur unter den streng Religiösen herrschen Zweifel (wobei unterstrichen werden muss, dass die katholische Kirche den Gedanken an einen Urknall akzeptiert hat).

KRÖNING wirft der Wissenschaft vor, es sich mit ihren Beweisen für die Theorie des Urknalls sehr einfach zu machen, wenn Gegenbeweise beiseite geschoben und andere wissenschaftliche Ergebnisse, die keinesfalls als eindeutige Beweise zählen können, als solche angesehen werden. „Diese Theorie besitzt bereits Merkmale eines religiösen Glaubens, der sich nicht allzu sehr darum kümmert, wenn er auf Sachverhalte stößt, die im Widerspruch zu seinem Dogma stehen.“

KRÖNING nennt drei wesentliche Gegenargumente:

1. Der Zufall, von dem WEINER spricht, ist einfach zu groß!

Bei der anfänglichen Materieschlacht zwischen Teilchen und Antiteilchen soll ein winziger Materierest übrig geblieben sein, durch den sich schließlich das Universum gebildet hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert die Motivation für die Hausarbeit, die darin liegt, naturwissenschaftliche Erkenntnisse der Physik mit philosophischen Grundfragen des Wissens zu verknüpfen.

2. EINSTEINS Relativitätstheorie: Dieses Kapitel fasst die zentralen Thesen der Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie zusammen, insbesondere die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit und die Krümmung von Raum und Zeit.

3. Die Urknalltheorie: Neben der Darlegung der Urknalltheorie als Modell für den Ursprung des Universums werden kritische Stimmen und alternative wissenschaftliche Sichtweisen vorgestellt.

4. Was können wir wissen?: Die Arbeit geht der Frage nach, ob die Welt determiniert ist und welche Grenzen der menschlichen Erkenntnis durch physikalische Gesetze sowie ethische Bedenken gesetzt sind.

5. Nachwort - Philosophie als Ersatz-Religion?: Abschließend wird diskutiert, ob Wissenschaft und Philosophie ähnliche Bedürfnisse nach Sinnstiftung erfüllen wie Religionen und wo die endgültigen Grenzen unseres Verständnisses liegen.

Schlüsselwörter

Relativitätstheorie, Urknalltheorie, Determinismus, Quantentheorie, Raumzeit, Lichtgeschwindigkeit, Philosophie, Schwarze Löcher, Teilchenbeschleuniger, Chaostheorie, Erkenntnistheorie, Wissenschaftskritik, Zeitreisen, Existenz, Kosmos.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit primär?

Es geht um die Verknüpfung physikalischer Theorien mit philosophischen Grundfragen, insbesondere darum, wie der Mensch das Universum und seine eigene Rolle darin begreifen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Einsteins Relativitätstheorie, die Urknalltheorie, die Frage nach dem Determinismus sowie ethische Aspekte des menschlichen Forschungsdrangs.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, zu welchem Wissen der Mensch in der Lage ist und ob das Universum sowie unser Schicksal determiniert sind oder ob der Mensch einen freien Willen besitzt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine philosophische Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse physikalischer und erkenntnistheoretischer Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Relativitätstheorie, die Kritik an der Urknalltheorie, die Konzepte des Determinismus nach Laplace und Nagel sowie die Risiken moderner physikalischer Forschung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Erkenntnistheorie, Relativität, Determinismus, Urknall und wissenschaftliche Ethik charakterisieren.

Warum wird die Urknalltheorie im Text kritisiert?

Die Theorie wird kritisiert, weil sie laut manchen Autoren wie Kröning Merkmale eines dogmatischen Glaubens aufweist und physikalische Gegenargumente (z.B. zur Expansion und statistischen Unwahrscheinlichkeit) teils ignoriert.

Welche Rolle spielt der Determinismus für die Beantwortung der Wissensfrage?

Der Determinismus stellt die Frage in den Raum, ob menschliche Handlungen und Erkenntnisse vorbestimmt sind. Wenn alles determiniert ist, wäre auch der menschliche Wissensdrang eine notwendige, vorab festgelegte Konsequenz.

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Details

Title
Was können wir wissen?
College
Technical University of Braunschweig
Course
Philosophische Ideen der Raumfahrtpioniere
Grade
1
Author
Christian Wathling (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V52946
ISBN (eBook)
9783638485227
ISBN (Book)
9783656783404
Language
German
Tags
Philosophische Ideen Raumfahrtpioniere
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Wathling (Author), 2005, Was können wir wissen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52946
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