Schluss mit Stuck. Die Umgestaltung von Mietshausfassaden in Berlin in den 1920er Jahren


Hausarbeit (Hauptseminar), 2017

19 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Historische Einordnung
2.1 Die griinderzeitliche Bebauung Berlins
2.2 Quantitative Bewertung der Fassadenumbauten der 1920er Jahre

3. Griinde fur die Umgestaltungen der Mietshausfassaden
3.1 Pragmatismus: Ausstrahlung einer temporaren und flexiblen Architektur
3.2 "Die falsche Architektur" der Griinderzeit
3.3 Kritik am Ornament
3.4 NeueWerbeflachen, Schauseiten der Geschafte als Werbung
3.5 Kostenfaktor bei Renovierungen (Kurzlebigkeit der Stuckfassaden)

4. Gegenstimmen

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Wenn ich als Tounstenfuhrer durch Kreuzberg oder den Prenzlauerberg spaziere, ernte ich immer wieder fassungslose Blicke, wenn ich erklare, dass diese einst sehr unbeliebten Viertel inzwischen die beliebtesten und teuersten Wohnlagen Berlins darstellen. Gerade bei alteren Gasten macht sich dann haufig ein Unglaube breit, der sich im Argument der doch vermeintlich "billigen Altbauten" Wort verschafft. Dann verlangt es nicht wenig Uberzeugungsarbeit, wenn ich erklaren mochte, dass diese Viertel nicht trotz, sonder eigenthch ja vielmehr auch wegen der alten Bebauung inzwischen so beliebt sind. Viel weniger kontrovers wird dann allerdings iiber die Schonheit der toils straBenweise wieder renovierten Stuckfassaden geurteilt, wobei von den am auffallendsten ornamentierten Gebauden in der Regel auch die meisten Bilder geschossen werden. Auch bei der Wohnungssuche macht sich eine neue Stuckeufone bemerkbar, wenn Makler*innen das Vorhandensein von Stuckfassaden als offensichthches Verkaufsargument betrachten und solche Wohnungen als "hochherrschaftliche Stuckaltbauten" bewerben. Iromscherweise bedient man sich dabei einer Kausalisierung von "herrschaftlich" bzw "wertig" und eben "Stuck", die es den Architekten der Moderne bereits hundert Jahre zuvor zu uberwinden gait. Der Schwindel ein "hochherrschaftlicher Palast" zu sein, hinter dessen triigenscher Gipsfassade sich letzthch doch nur einfache Hinterhauswohnungen verbargen.

Da der Stuck der Griinderzeitwohnung in den Jahrzehnten nach dem Kneg tausendfach von den Gebauden abgeschlagen oder nach jahrelangem Verfall in Renovierungen nicht rekonstruiert wurde, weisen heute mehr als die Halfte der noch erhaltenen Griinderzeithauser Berlins eine modermsierte bzw. entstuckte Fassade auf.1 Wurde der bereits "entkleidete Altbau" in weiteren Renovierungsarbeiten dann auch noch seiner markanten Kastenfenster entledigt, wird er haufig schon gar nicht mehr als Griinderzeitbau erkannt, was dann zumindest asthetisch einer Entwertung gleichkommt, so der Zeitgeist. Bleibt die ehrhche Verwunderung, warum diese Gestaltungsform schon vor hundert Jahren so geachtet war, dass man sie tausendfach zu iiberformen suchte. Das "Wie" soil hierbei allerdings auf wemge Beispiele beschrankt bleiben, auch da sich die Ausfiihrungen grundsatzhch im kontemporaren Rahmen des modernen Bauens bewegen, dessen Ideen teilweise vorausgesetzt werden miissen. In Anbetracht des Umfangs dieser Arbeit sollen also AnstoBe fur die Frage nach dem "Warum" gegeben werden. Die Motivation der Umbauten muss dabei auch im besonderen soziookonomischen Kontext der Zwischenknegszeit erklarbar gemacht werden.

2. Historische Einordnung.

2.1 Die griinderzeitliche Bebauung Berlins

„Die steinernen Produkte derfieberhaften spekulativen Bautdtigkeit der Kaiserzeit sind so umfassend und vernichtend wie kein anderer Bautyp in der Geschichte kritisiert undverteufeltworden, sie verkorpern in der Optik der baulichen Moderne die Un-Stadt schlechthin, die barbarische Verschmelzung von Menschenverachtung undHdsslichkeit. "2 3

Eine unvorstellbare Bautatigkeit seit der Mitte des 19. Jh. lies innerhalb weniger Jahrzehnte aus der vorindustnellen Provinz Berlin "die grope Mietskasernenstadt der Welt" erwachsen.5 Schon 1862 war klar, dass die, auch in ihren geografischen Grenzen vollig unterdimensionierte Stadt, aus alien Nahten platzte. In einer ersten stadtebaulichen MaBnahme, dem sogenannten Hobrechtplan, erweiterte man deshalb die Stadtgrenzen, legte neue StraBen und eine Kanalisation an und gab tausende Blockgrund-stiicke fur den Wohnungsbau frei. Die Bebauung der einzelnen Grundstiicke liberties Hobrecht dabei den Bauspekulanten, die sich ungehindert durch entsprechende Bauordnungen und befliigelt von der stetig wachsenden Nachfrage nach Wohnraum urn die vollstandige Auslastung der Grundstiicke bemiihten.4 Die liberate Baupolitik Berlins erfiillte dabei insofern ihren Zweck, dass sich schon nach 10 Jahren die Zahl der Wohnungen Berlins fast verdoppelt hatte.5 Doch spatestens als Berlin urn 1920 schheBhch 4 Milhonen Menschen beherbergte, offenbarte sich die logische Konsequenz der unreguherten Bautatigkeit: Eine bis auf die letzte Parzelle verdichtete Stadt. So sahen sich die Architekten der Moderne einer bereits "fertigen Stadt" gegeniiber, die keinen Spielraum mehr fur strukturelle Veranderungen zulieB. Die bestehende, auBert homogene Bebauung, die gerne auf lhre dunklen Berliner Zimmer und luftlos engen Hinterhofen reduziert wurde, ist bei den Avantgardisten dabei so verhasst, dass sie in ihrer Polemik von menschenverachtender Architektur sprechen, welche: "vier Millionen [..] Berliner zum Wohnen in Behausungen verdammte, wie sie sich weder der dummste Teufel noch derfleifiigste Geheimrat oder Bauspekulant abler auszudenken vermochte " 6 Die Reahsierung moderner Ideen war also nur durch Abnss oder Umbau der schon bestehenden und groBtenteils als schlecht empfundenen Strukturen moghch, wobei fast jede Veranderung letztendlich eine Verbesserung darstellte.7 Emanzipiert aus dem Reprasentationsbediirfms der einstigen Macht- mhaber und nach der Erfahrung des verlorenen Ersten Weltkneges, erschien hierfiir ein Geltungs- bediirfnis, dass sich in prachtvollen Stuckfassaden ausgedriickt hatte, seiner Grundlage entzogen. So beschreibt der Stadtplaner Werner Hegemann die entstandene Dissonanz zwischen zweckgenchteter Architektur und Representative auch als Konsequenz aus dem verlorenen Kneg:

"Die Warnung vor zu hoch gespannten Anforderungen trifftheute besonders die ubertriebenen Forderungen [...] die dem Berliner in dem Jahrhundert vor dem Krieg durch die schlechten staatlichen Bauordnungen angezundet wurden, die es ihm heute, [...] unmoglich erscheinen lassen, sich mil ahnlichen Zimmergrofien zufrieden zu geben wie ein Hollander oder Englander. Wenn man aus den anspruchslosen Wohnungen der Lander kommt, die im Weltkrieg als Neutrale oder Sieger weniger verloren als Deutschland, wirken die anspruchsvolleren deutschen Wohnungen geradezu aufreizend. "8

2.2 Quantitative Bewertung der Fassadenumbauten der 1920er Jahre

Fiir die Ernchtung des beriihmten Kaufhaus des Westens am Wittenbergplatz wurden 1905 einfach alle auf dem Grundstiick vorhandenen Wohnhauser aufgekauft, anschlieBend vollstandig entmietet und abgenssen. Die Wohngebaude waren dabei groBtenteils erst 12 Jahre vorher ernchtet, waren selbstver-standlich noch nicht baufallig und hatten sich unmoglich schon amortisiert.9 Die Prosperitat in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg fiihrte, wie hier, vielfach noch zu Abnss und Neubau. Inflation und Depression erzwangen dann ein Umdenken im Bauen. Es war also auch ein Mangel an Kapital-ressourcen, der die Architekten des neuen Bauens iiberwiegend zum Kompromiss der Umformung zwang, im Besonderen was die bereits "belegte" Innenstadt betraf. So wurden fiir das Jahr 1928 fiir den Bezirk Mitte 2076 Bauerlaubmsse ausgesprochen, bei denen es sich tatsachhch nur in 54 Fallen urn Neubauten handelte.10 Hauptsachhch war das Bauschaffen der 1920er Jahre also durch Umbauten gepragt, wobei Fassaden-umbauten besonders haufig waren."

Zwar entstanden von 1913 bis 1934 auBerhalb der Innenstadt 6 groBe Wohnsiedlungen, die schon durch Zeitgenossen viel geriihmt wurden, doch natiirhch wollte man die Ideen des neuen Bauens auch in der Innenstadt verwirkhchen.11 12 Die meisten Fassadenumbauten der Moderne finden sich folghch auch an den zentralen und frequentiertesten GeschaftsstraBen wie dem Kurfiirstendamm und der Tauentzien-straBe, am Potsdamer Platz und in der westlichen Innenstadt, wo man sich zu profilieren versuchte.13 Den avantgardistischen Architekten ging es folglich gerade mcht urn die alleimge Entdekonerung der Hauser, sondern urn das Verwirklichen neuer Ideen im Kompromiss der Umgestaltung. Wahrend sich die Entdekonerungswut nach dem 2. Weltkneg in fast alien Fallen auf das Abschlagen des Stucks beschrankte, ohne dass in irgendeiner Form eine Neugestaltung erfolgte, lasst sich dieses Vorgehen fur die 20er Jahre marginalisieren. Hiller schatzt die auf diese Weise entdekonerten Hauser der 20er Jahre auf nur etwa 100 fur ganz Berlin.14 Viel haufiger waren umfangreiche Fassadenumbauten, die nicht selten eine Aufstockung der Geschosse inkludierten und bei denen durch die Verwendung neuer Putztechmken und Matenalien auch die Ausbildung einer neuen Formensprache moglich wurde. Die in den 1920er Jahren umgestalteten Hauserfassaden wurden dabei in der Regel jahrzentelang als ebenso wemg schiitzenswert erachtet, wie das Ausgangsmodell der Umgestaltungen - die Griinderzeitfassade, so dass nach der ohnehin erheblichen Knegszerstorung heute fast keiner dieser Umbauten das Stadtbild bereichert.15

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Das 1903 ernchtete Geschaftshaus am Kurfiirstendamm Nr. 45. zeigt sich von seinem histonstischem Stuck entfernt, erfuhr aber nach der Entstuckung eine umfangreiche Neugestaltung im Stil des neuen Bauens.

Wohnstadt Carl Legien, die Weifle Stadt und die Groflsiedlung Siemensstadt (Ringsiedlung) die seit 2008 zum Unesco Weltkulturerbe gehoren.

3. Griinde fur die Umgestaltungen der Mietshausfassaden

3.1 Pragmatismus: Ausstrahlung einer temporaren und flexiblen Architektur

Die fortschreitenden technischen Entwicklungen der globalen Welt, die Zerstorung des Weltkneges und zuletzt die Weltfinanzknse offenbarten eine neue Kurzlebigkeit aller konstruierten Werte. Resultat dieser Erkenntnis war folglich der "Abbau der Monumentalitdt, zumindest der alien Monumentalitdt am falschen Platze [...] Der Augenblick siegte uber die Ewigkeit. Mode uber die unsterbliche Renaissance, Konfektion uber Akademie, Werbung, Preisnotierung uber den goldenen Schnitt. "16 Dem Anschein nach steinerne Stuckfassaden erscheinen nun nicht mehr zeitgemaB, da sie, auch aufgrund histonstischer Beziige eine Langwiengkeit ausstrahlen, derer sich die Zeitgenossen nicht mehr sicher sein konnten. Schmucklose Fassaden und einfache, wenig iiberladene Formen hingegen stellten in ihrer Anspruchslosigkeit ein Eingestandnis auf Temporantat bzw. auf Kontemporantat dar. Selbst bei GroBprojekten wie der 1929 geplanten Umgestaltung des Alexanderplatzes sprechen die Architekten daher plotzhch von temporaren Losungen:

„Mit dem Hinweis auf die beschrdnkte Lebensdauer eines Weltstadtplatzes ist auch zugleich angedeutet, dass die den Platz umgebenden Bauten keine bleibenden wirtschaftlichen wie architektonischen Werte besitzen. Kein Stadtebauer oder Verkehrstechniker wird die Entwicklung des Verkehrs uber die ndchsten 25 Jahre hinaus einschatzen konnen.f...] man wird darum in Zukunftmit einer mindestens 25jdhrigen Amortisation aller Aufv endungen fur Weltstadtplatze rechnen miissen, urn sie spdter nach neuen Anforderungen neu formen zu konnen. "17

Im Argument der Kurzlebigkeit und der bereits lm Neubau geplanten Moglichkeit der spateren Umformung der Architektur erklart sich die Reduzierung auf das Funktionelle. Stuck ist grundsatzlich vollig uberfliissig fur die Konstruktion und die Statik der Gebaude. Falsche Saulen und Gesimse, die nur vorgeben Balkone zu tragen, passen nicht mehr zur temporaren und reduzierten Architektur.18 Der renomierte Architekt Erich Mendelson verkiindet 1919 in einem Vortrag: "Nackt, ohne Kleid. Konstruktion, Wahrheit, Monument des Verkehrs. Zeit des Eisens. Unsere Zeit. Hier haben wir uns hinzustellen. Dazu zwingt uns die Zeitenwende in der wir leben. "19

3.2 "Die falsche Architektur" der Grunderzeit

So einheitlich sich die griinderzeitliche Bebauung iiber Berlin erstreckte, so divers zeigten sich die Mietskasernen "nach auBen" in ihrem Fassadenschmuck, denn die giinstigen industnell gefertigten Stuckornamente bedienten spielend alle Vorlieben nach samthchen baugeschichtlichen Epochen. Nachdem die Bauherren das Stuckdekor der Mietshauser einfach in Katalogen aussuchen konnten, entstanden dem Anschein nach wahlweise klassizistische Bauten, Gebaude des Barock, der Gotik oder Renaissance. Ein architektonisches Mimikry, dessen Wirkung sich heute, vielleicht mehr als damals, sehr nachhaltig zeigt, wenn so mancher Betrachter der Berliner Mietshauser sich bei den Erbauungsjahren gleich urn einige hundert Jahre vertut. Gerade an den Fassaden des ausgehenden 19. Jh. finden sich zudem nicht selten Kombinationen aus Elementen verschiedenster Stilepochen. Hier wird aus dem Histonsmus, der in der Imitierung ernes histonschen Formenkanons noch nach Authentizitat bemiiht ist, ein Eklektizismus, der diese Imitation ad absurdum fuhrt, da er die Baustile der Epochen, die er zu imitieren versucht, wild vermischt.20

Die Architekten der Moderne sehen daher eine kiinstlensche Wertlosigkeit in den histonstischen Bauten, die nur bilhge Kopien vergangener Architektur sind, wobei die Kopie in ihrer Anwendung auch noch fehlerhaft ist, da sie die Palastarchitektur der vergangenen Epochen einfach auf biirgerliche oder "proletansche" Mietshauser iibertragt. Der Architekt Hermann Muthesius bemerkt schon 1902: „(da) von den Bauten aus alter Zeit nur die Denkmalbauten die Blicke auf sich zogen [...J ubertrug man die Formen deutscher Renaissance Schlosser auf das kleine Burgerhaus"

Kntisiert wird dabei auch der eingangs erwahnte Sugorratschwindel, da die "aufgeklebte Schlossarchitektur" die eigenthche Armut der Architektur und die eigentliche Armut der Mieter und ihrer Wohnungen verbergen wiirde. So schreibt Adolf Loos noch 1932 „ Armut ist keine Schande. Nicht jeder kann in einem feudalen Herrensitz auf die Welt gekommen sein, aber seinen Mitmenschen einen solchen Besitzt vorzuspiegeln, ist lacherlich, ist unmoralisch. Schdmen wir uns doch nicht in einem Haus mit vielen anderen, uns sozial gleichstehenden Menschen zurMiete zu wohnen! "21 22 Frapierend ist die weit verbreitete eindimensionale Lesart der Kntik, die sich bezeichnenderweise haufig eben gerade nicht an die Imtiatoren der falschen Palastarchitektur nchtet (also die Stephan: Erich Mendelsohn. Gedankenwelten. Ostfildern-Ruit 2000, S.15

[...]


1 Vgl. Hans Georg Hiller von Gaertnngen: Schnorkellos, die Umgestaltung von Bauten des Histonsmus im Berlin des 20. Jahrhunderts, Berlin 2012, S.17 S.l

2 Harald Bodenschatz, in: hg.v. Maria Berning, Michael Baum und Engelbert Liltke-Daldrup: Berliner Wohnquartiere. Em Ftihrer durch 40 Siedlungen, Berlin 1990. Vorwort

3 Siehe Werner Hegemann: das steinerne Berlin. Geschichte der groflten Mietskasernenstadt der Welt, 1930 4. Auflage Braunschweig und Wiesbaden 1988.

4 Einzige Vorgabe waren Traufenhohe von 22 Metern fur feuerwerspntze und das steinerne Berlin. Geschichte der groflten Mietskasernenstadt der Welt, 1930 4. Auflage Braunschweig und Wiesbaden 1988 Hofgrofle 5m fur Wendemoglichkeit des Feuerwehrautos.. Vgl. o.A.: Warum Berlin so aussieht, wie es aussieht, 150 Jahre Hobrechtplan,, unter: https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-150_Jahre_Hobrechtplan_2622205.html (abgerufen am 01.10.2018)

5 Vgl. Hildegard Schroteler-von Brandt: Stadtbau- und Stadtplanungsgeschichte: Erne Emfilhrung, Siegen 2014, S. 106

6 Uwe Rada: 150 Jahre Hobrecht, unter: http://www.taz.de/!5087907/ (abgerufenam 30.09.2018) S.2

7 Vgl. Torben Kiepke: Neue Fassaden fiir die histonsche Stadt. Fassadenumbauten der Moderne in Berlin, Berlin 2017 (zugleich Dissertation TU Berlin 2013), S.54

8 Hegemann, Werner (1988) S.274

9 Franz Arnholz: Das Kaufhaus des Westens, 1907-1932, Berlin 1932, S. 19

10 Kiepke, Torben (2017) S.355

11 vgl. Konstanty Gutschow, Hans Zippel: Umbau, Stuttgart 1932, S. 3f

12 Gemeint sind die Gartenstadt Falkenberg, die Siedlung Schillerpark, die Groflsiedlung Britz (Hufeisensiedlung), die S.3

13 Kiepke, Torben (2017) S.17f.

14 Hans Georg Hiller von Gaertrmgen: „Fort mit Schnorkel, Stuck und Schaden, glatt baut man die Hausfassaden..." - Zur Entdekonerung von Bauten des Histonsmus im 20. Jahrhundert, Diss. Humb oldt-Umversitat Berlin, 2008, S. 141

15 Torben Kiepke erstellte, in seiner hier bereits zitierten Arbeit, erne umfangreiche Karte von Kreuzberg und Prenzlauer Berg und topografiert dort verschwundene und erhaltene Umbautenn. Siehe Kiepke, Torben (2017), Anhang S.4

16 Adolf Behne: Kunstaustellung Berlin, m: hrsg. v. Martin Wagner und Adolf Behne: Das Neue Berlin. Groflstadtprobleme. Reprint der Ausgabe von 1929. Mit einem Vorwort von Julius Posener, Berlin u.a. 1988, S.151f.

17 Dr.-Ing. Martin Wagner, inEbd. S.33

18 Fur Formen wie Saulen und Konsolen die vorgeben Balkone zu tragen oder falsche Stuck-Gesimse geben, etablierte sich schon 1868 der Begriff der „Scheinarchitektur". Aus einem Aufsatz des Berliner Kunstkntikers Max Schasler 1868. Vgl. von Gaertrmgen, Hans Georg Fuller (2012), S.86

19 Erich Mendelsohn: Entwicklungsgesetzte der Kunst, Baukunst - Bildhauerei - Malerei - Schmiedekunst - Standpunkt und Drmglichkeit unserer Aufgabe (Vortrag, gehalten im Januar 1919) Zit. nach: Ita Hemze-Greenberg, hrsg.v. Regina S.5

20 Vgl. Kiepke, Torben (2017), S.49

21 Hermann Muthesius: Stilarchitektur und Baukunst. Wandlungen der Architektur mi XIX Jahrhundert und lhr heutiger Standpunkt, Muhlheim-Ruhr 1902, S.48 f.

22 Adolf Loos: die Potemkmsche Stadt, in: hrsg.v. Adolf Opel: Die Schnften 1897-1900, Wien 2004, S.222f

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Schluss mit Stuck. Die Umgestaltung von Mietshausfassaden in Berlin in den 1920er Jahren
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V535308
ISBN (eBook)
9783346180902
ISBN (Buch)
9783346180919
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wohnen, Stuckfassade, Entstuckung, Bauhaus, Gründerzeit, Berlin, Altbauten, Stuck, Architektur
Arbeit zitieren
Vinzenz Mellentin (Autor), 2017, Schluss mit Stuck. Die Umgestaltung von Mietshausfassaden in Berlin in den 1920er Jahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535308

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