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Interkulturelle Kommunikation. Welche Barrieren gibt es?

Title: Interkulturelle Kommunikation. Welche Barrieren gibt es?

Excerpt , 2020 , 9 Pages

Autor:in: Asma Hammadi (Author)

Communications - Intercultural Communication
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Kommunikation und Interkulturalität sind zu Modewörtern geworden. Die sind in aller Munde. Interkulturalität ist zu einem erfolgreichen multi-, inter- beziehungsweise transdisziplinären Forschungsfeld geworden, das der Vernetzung moderner Gesellschaften und dem Anstieg interkultureller Begegnungen angesichts der Globalisierung aller Tätigkeitsbereiche, Rechnung trägt. Dieser Beitrag beschreibt die Grundlagen der interkulturellen Kommunikation und stellt die Kategorie der Verfremdung in Bezug auf die Struktur des "Fremden" –Begriffes, die Grundprobleme und die Barrieren interkultureller Kommunikation dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Interkulturelle Kommunikation

2. Barrieren in der interkulturellen Kommunikation

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der interkulturellen Kommunikation und untersucht die Kategorie der Verfremdung sowie die grundlegenden Barrieren, die in interkulturellen Begegnungen auftreten können. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die bei interkulturellen Interaktionen entstehenden Missverständnisse und Kommunikationshürden zu schaffen, um so die interaktionale Kompetenz der Kommunizierenden zu fördern.

  • Definition und theoretische Einordnung der interkulturellen Kommunikation
  • Die kognitive, pragmatische und operative Dimension der Verfremdung
  • Analyse der Ursachen für Missverständnisse im interkulturellen Kontext
  • Die Rolle der nonverbalen Kommunikation und parasprachlicher Elemente
  • Didaktische Ansätze zur Vermittlung interkultureller Kompetenz

Auszug aus dem Buch

1. Interkulturelle Kommunikation

Interkulturelle Kommunikation wird wie folgt nach KNAPP/KNAPP-POTTHOFF definiert:

Interkulturelle Kommunikation, ist […] die interpersonale Interaktion zwischen Angehörigen verschiedener Gruppen, die sich mit Blick auf die ihren Mitgliedern jeweils gemeinsamen Wissensbestände und sprachlichen Formen symbolischen Handelns unterscheiden. Solche Unterschiede bestehen schon zwischen Gruppen innerhalb einer durch Nation oder Staat definierten Gesellschaft: Insofern unterscheidet sich interkulturelle Kommunikation nicht prinzipiell von intrakultureller Kommunikation. Ein wesentliches Charakteristikum von IKK ist jedoch damit gegeben, daß sich einer der an ihr beteiligten Kommunikationspartner typischerweise einer zweiten oder fremden Sprache bedienen muß, die nicht eine Varietät seiner eigenen ist. (KNAPP/ KNAPP-POTTHOFF 1990:66)

Der Terminus Interkulturelle Kommunikation (IKK) wurde erstmals durch den amerikanischen Ethnologen EDWARD T. HALL (In: FÖLDES 2007) bekannt. Die Forschung im Rahmen dieses Begriffs hat sich ständig ausgeweitet. Bei der Analyse kommunikativer Handlungen werden persönliche, kulturelle, strukturell-kontextuelle und universelle Parameter berücksichtigt, sagte FÖLDES (2007: 19). Nach FÖLDES (ebd.: 19) gibt es bei der IKK fünf Problemgruppen: Kultur als komplexer Begriff, Sprache, Kommunikationsverhalten, Fremdheitserwartungen und die Rezeption interkulturellen Handelns. FÖLDES (ebd.: 41f.) ist der Ansicht, dass die IKK die Kontexte, Verlaufsformen und Konsequenzen von kommunikativen Ereignissen empirisch analytisch erfassen, hermeneutisch beschreiben und anhand von kontrastiven und diskurslinguistischen Ansätzen interpretieren sollte, Linguistische, kognitionspsychologische und kulturwissenschaftlich-soziologische Blickrichtungen sollten dabei für die IKK-Forschung gelten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung thematisiert die wachsende Bedeutung der interkulturellen Kommunikation angesichts der Globalisierung und skizziert die behandelten Schwerpunkte wie Verfremdung und Kommunikationsbarrieren.

1. Interkulturelle Kommunikation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der interkulturellen Kommunikation wissenschaftlich und beleuchtet die verschiedenen Problemfelder, wie Kulturverständnis, Sprachbarrieren und die Bedeutung interaktionaler Kompetenz.

2. Barrieren in der interkulturellen Kommunikation: Hier werden die Unsicherheiten und Ängste analysiert, die bei der Begegnung mit dem Fremden auftreten, sowie didaktische Strategien zur Vermeidung von Missverständnissen durch Empathie und Hintergrundwissen vorgestellt.

Schluss: Das Fazit betont, dass interkulturelle Kommunikation primär durch gezieltes Training im Unterricht verbessert werden sollte, wobei nonverbale Kommunikation als essenzielles Element fungiert.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kommunikation, Verfremdung, Interaktion, Missverständnisse, Kommunikationsbarrieren, Fremdheitserwartungen, interaktionale Kompetenz, nonverbale Kommunikation, Sprachkompetenz, interkulturelle Didaktik, Kultur, Stereotype, soziale Ordnung, Empathie, interkulturelle Begegnung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen der Kommunikation zwischen Menschen verschiedener kultureller Hintergründe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Kernaspekte sind die Definition von interkultureller Kommunikation, das Konzept der Verfremdung und die Ursachen für Kommunikationsstörungen.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, durch die Analyse von Missverständnissen und Kommunikationsbarrieren ein tieferes Verständnis für die Bedingungen erfolgreichen interkulturellen Handelns zu schaffen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlicher Literatur und verschiedenen Modellen aus der Kommunikationsforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Grundlegung der IKK sowie die Untersuchung spezifischer Barrieren und Strategien zu deren Bewältigung in Bildungsprozessen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten beschreiben?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Interkulturelle Kommunikation, Verfremdung, Kommunikationsbarrieren und Interkulturelle Kompetenz.

Was bedeutet der Begriff der "Verfremdung" in diesem Kontext?

Verfremdung beschreibt die kognitiven, pragmatischen und operativen Schwierigkeiten, die entstehen, wenn fremde Handlungen oder Motive aufgrund mangelnden Wissens falsch interpretiert werden.

Warum spielt die nonverbale Kommunikation eine solch große Rolle?

Nonverbale Elemente wie Mimik und Gestik ergänzen oder ersetzen die verbale Kommunikation, besonders wenn sprachliche Barrieren ein direktes Verständnis erschweren.

Welche Rolle spielt der Unterricht für die interkulturelle Kommunikation?

Der Unterricht dient als geschützter Raum, um Empathie zu fördern, Hintergrundwissen über fremde Kulturen zu vermitteln und das Bewusstsein für potenzielle Krisensituationen zu schärfen.

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Details

Title
Interkulturelle Kommunikation. Welche Barrieren gibt es?
Author
Asma Hammadi (Author)
Publication Year
2020
Pages
9
Catalog Number
V535605
ISBN (eBook)
9783346118929
Language
German
Tags
verbale nonverbale Kommunikation Interkulturelle Kommunikation Missverständnisse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Asma Hammadi (Author), 2020, Interkulturelle Kommunikation. Welche Barrieren gibt es?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535605
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