Digitales Lernen der Zukunft. Aufbau und Erfolgsfaktoren von Lernmanagementsystemen


Fachbuch, 2020

87 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Lernmanagementsysteme
2.1 Funktionalitäten
2.2 Technologie und Technik
2.3 Theoretische Modelle TPC und TAM
2.4 Benutzerfreundlichkeit
2.5 Begleitende Maßnahmen

3 Lernpsychologische Betrachtung
3.1 Das didaktische Dreieck virtuellen Lernens
3.2 Auffassung des Kognitivismus
3.3 Auffassung des Instruktionismus
3.4 Auffassung des Konstruktivismus
3.5 Theorie der grundlegenden psychologischen Bedürfnisse
3.6 Lernbarrieren bei Onlinekursen
3.7 Implikationen für die Gestaltung der Lehre im LMS

4 Erweiterungsmöglichkeiten
4.1 Personalisiertes Lernen
4.2 Digitales spielbasiertes Lernen
4.3 Blended Learning
4.4 KOPING-Verfahren

5 Exkurs: Umsetzung in der Praxis bei TechLabs e. V

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

8 Anhang

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Impressum:

Copyright © Science Factory 2020

Ein Imprint der GRIN Publishing GmbH, München

Druck und Bindung: Books on Demand GmbH, Norderstedt, Germany

Covergestaltung: GRIN Publishing GmbH

Abkürzungsverzeichnis

CLT Cognitive Load Theory

CoI Community of Inquiry

ERP Enterprise Resource Planning

HTML Hypertext Markup Language

HRM Human Resources Management

KOPING Kommunikative Praxisbewältigung in Gruppen

LMS Lernmanagementsystem/e

LXP Learning Experience Platform

MOOCs Massive Open Online Courses

TAM Technology Acceptance Model

TPC Technology Performance Chain

XML Extensible Markup Language

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Technology Acceptance Model

Abbildung 2: Das didaktische Dreieck virtuellen Lernens

Abbildung 3: Framework zum personalisierten Lernen

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Instruktionsschritte in Lernspielen

1 Einleitung

Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer Wissensgesellschaft, in der lebenslangem Lernen und einer optimalen Gestaltung von Lernprozessen eine stetig steigende Relevanz zukommen [Ste15]. Die Digitalisierung befindet sich in einer rasanten Entwicklung und bietet gänzlich neue Möglichkeiten für die Konstruktion von Lernprozessen und den Zugang zu Informationen [AKAG15, Ker13, LPF18]. Jedoch ist die Euphorie um die Jahrtausendwende, digital gestütztes Lernen wäre die Lösung aller Bildungsherausforderungen, mittlerweile abgeklungen [Bou17]. Dennoch kann in Zukunft mit immer facettenreicheren Lernszenarien gerechnet werden, welche die neu entstehenden Möglichkeiten ausloten und nutzen. So können beispielsweise Lernpfade besser auf das Individuum abgestimmt werden oder Lehrende entlastet werden [LPF18, Bou17, DM15, Ker13]. Sowohl in der betrieblichen Weiterbildung als auch in Hochschulen spielt Software für die Verwaltung von Lernen eine zentrale Rolle und ist dementsprechend weit verbreitet [Bou17, Sch17, MK09, Mar06]. Die Diskussion wird inzwischen kaum noch von der Frage geprägt, ob die Digitalisierung in den Lehr- und Lernprozess miteinbezogen werden sollte, sondern vielmehr wie diese Lernangebote gestaltet werden können [Ker13, DM15].

Die vorliegende Arbeit folgt den Tendenzen des Diskurses und befasst sich daher mit der Frage, wie Lernmanagementsysteme (LMS) aufgebaut und organisiert werden können, um Lehr- und insbesondere Lernprozesse optimal zu unterstützen. LMS sind Softwareumgebungen, die für die Organisation und Durchführung des virtuellen Lehrens und Lernens genutzt werden [Sch17, S. 1ff.]. Über die bloße Zusammenstellung von Inhalten hinaus verfügen diese jedoch über weiterführende Funktionalitäten, wie eine Administration von Benutzern, Rollen und Rechten sowie eine Verwaltung der Kurse und Lernobjekte [Sch17]. Sie differenzieren sich außerdem von einfacheren Systemen durch Kommunikationsmöglichkeiten und Instrumenten zum Arbeiten innerhalb der Plattform [Sch17]. Umgangssprachlich findet sich aufgrund der großen Verbreitung häufig auch der Begriff „Lernplattform“. Dieser wird zum Teil als gleichbedeutend mit dem Begriff LMS verstanden [BHM04, S. 98]. Zum Teil werden unter diesem Begriff aber auch die simpleren Lernportale gefasst, die lediglich Lerninhalte in Katalogform darstellen [Bou17, S. 2]. LMS fallen in den Bereich des eLearnings, welches ein Oberbegriff für alle Varianten der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zu Lehr- und Lernzwecken ist [Ker13, ESS15].

Im folgenden Abschnitt (vgl. Kapitel 2 ) wird auf die Funktionalitäten und die technischen Erfolgsfaktoren von LMS eingegangen. Diese Betrachtung scheint notwendig, da die technischen Eigenschaften eine elementare Bedeutung für die Unterstützung des Lernprozesses haben [z. B. Sch17, MK09, GT95]. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Monographie „Lernplattformen für das virtuelle Lernen“ des deutschen Pädagogen Rolf Schulmeister sowie theoretische Modelle zur Nutzung von Informationssystemen. Im dritten Kapitel werden weitere Erfolgsfaktoren aus didaktischer Sicht betrachtet. Die interdisziplinäre Herangehensweise an die Thematik erscheint vor dem Hintergrund erforderlich, dass LMS immer weniger durch technische Limitationen beschränkt sind und immer mehr auf Basis von pädagogischen und psychologischen Erkenntnissen entwickelt werden können [ESS15]. In dem Kapitel werden lernpsychologische Theorien dargelegt und Implikationen für die didaktische Gestaltung abgeleitet. Die Betrachtung umfasst Kognitivismus und Konstruktivismus, sowie das Instruktionsdesign und die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan. Implikationen des Kapitels werden dazu verwendet, potentielle Erweiterungsmöglichkeiten (z. B. Kombination aus Online- und Präsenzlernen) zu identifizieren, die anschließend im vierten Kapitel detaillierter behandelt werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 87 Seiten

Details

Titel
Digitales Lernen der Zukunft. Aufbau und Erfolgsfaktoren von Lernmanagementsystemen
Autor
Jahr
2020
Seiten
87
Katalognummer
V535921
ISBN (eBook)
9783964871954
ISBN (Buch)
9783964871961
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernmanagementsysteme, LMS, Lernpsychologie, Digital gestützes Lernen, Digitale Learning Journey, Lernprozess, Lehrprozess, Hausunterricht, Webinar, Homeschooling, Pädagogik
Arbeit zitieren
Julian Fenten (Autor), 2020, Digitales Lernen der Zukunft. Aufbau und Erfolgsfaktoren von Lernmanagementsystemen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535921

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