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Möglichkeiten der Erhöhung der Mitarbeiteridentifikation

Titel: Möglichkeiten der Erhöhung der Mitarbeiteridentifikation

Studienarbeit , 2019 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Benjamin Heppner (Autor:in)

Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der demographische Wandel, der sich zuspitzende Fachkräftemangel, Themen rund um die Digitalisierung und die jetzt in den Arbeitsmarkt drängende Generation Z stellen Unternehmen vor neue, in der Form noch nicht vorhandene Herausforderungen.
Unternehmen müssen umdenken und neue Wege finden, Mitarbeiter zu finden und zu halten und dabei eine Steigerung der Produktivität zu ermöglichen. Die Arbeit verfolgt dabei den Ansatz der Mitarbeiteridentifikation und wie diese erhöht werden kann.

Dazu wird in Kapitel 2 die allgemeine Wichtigkeit von Mitarbeiteridentifikation für Unternehmen in der heutigen Zeit untersucht.
In Kapitel 2.1 wird der Begriff Mitarbeiteridentifikation und dessen Bedeutung hergeleitet und in Kapitel 2.2 der konkrete Nutzen für die Unternehmen dargestellt. Um die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen messen zu können, gibt es verschiedene Ansätze. Neben der Fluktuationsquote wird das Drei-Komponenten-Modell vorgestellt, das unterschiedliche Arten von Commitment misst, die dann in vier verschiedenen Bindungstypen verortet werden können.
Kapitel 4 geht der Frage nach, welche Möglichkeiten existieren, um die Mitarbeiteridentifikation zu steigern und welche sich kontraproduktiv auswirken. Am Beispiel der Bayer AG wird in Kapitel 5 ein Best-Practise-Fall dargestellt. Hier werden verschiedene Mittel gezeigt, die der Konzern genutzt hat, um seine Bindung und Identifikation mit den Mitarbeitern zu erhöhen.
Eine Zusammenfassung möglicher Ansätze zur künftigen Steigerung der Mitarbeiteridentifikation in Form einer Handlungsempfehlung ist in Kapitel 6 dargestellt.
Das abschließende Fazit gibt neben einer Zusammenfassung einen Überblick an bestehenden Forschungslücken, die in diesem Zusammenhang noch offen sind und eine praktische Bedeutung für die Anwendung haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Begriff Mitarbeiteridentifikation und dessen Wich- tigkeit für Unternehmen

2.1 Begriffsdefinition Mitarbeiteridentifikation

2.2 Der Nutzen von Mitarbeiteridentifikation für Unternehmen

3 Die Messbarkeit der Identifikation von Mitarbeitern mit dem Unternehmen

4 Möglichkeiten zur Steigerung von Mitarbeiteridentifikation

5 Best-Practise am Beispiel der Bayer AG

6 Handlungsempfehlungen für eine zukünftige Steigerung der Mitarbeiteridentifikation

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Mitarbeiteridentifikation als zentrales Instrument zur Mitarbeiterbindung im Kontext des Fachkräftemangels. Ziel ist es, Möglichkeiten zur Steigerung dieser Identifikation aufzuzeigen, die Messbarkeit durch wissenschaftliche Modelle zu erläutern und am Praxisbeispiel der Bayer AG zu verdeutlichen, wie Unternehmen durch authentische Wertevermittlung langfristig erfolgreich Mitarbeiter binden können.

  • Bedeutung der Mitarbeiteridentifikation bei Generation Y und Z
  • Methoden zur Messung von Commitment und Bindungstypen
  • Einfluss von Führung und Unternehmenskultur auf die Identifikation
  • Best-Practise-Strategien am Beispiel der Bayer AG
  • Handlungsempfehlungen zur Reduktion von Fluktuation

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsdefinition Mitarbeiteridentifikation

Um sich der Bedeutung des Begriffes Mitarbeiteridentifikation zu näheren, trennen wir die Komposition und betrachten diese einzeln. Mitarbeiter meint dabei die Angehörigen eines Betriebes oder Unternehmens. Umgangssprachlich auch Beschäftigte genannt. Es sind auch diejenigen darunter zu subsumieren, die mit anderen zusammenarbeiten oder ihnen zuarbeiten.

Unter der Identifikation ist das genaue wiedererkennen, sich mit jemandem, etwas oder miteinander gleichsetzen, zu verstehen. Es kann ebenso auch bedeuten, dass Anliegen von jemanden anders zu seiner eigenen Sache zu machen, was aus innerlicher Überzeugung oder Übereinstimmung geschehen kann.

Transferiert auf den Zusammenhang von Mitarbeiter bzw. Beschäftigten und Unternehmen bedeutet dies: Wenn sich die Beschäftigten in der Aufgabe, der Arbeit bzw. den Werten des Unternehmens wiedererkennen oder sich gar mit diesen gleichsetzen, ist von Mitarbeiteridentifikation zu sprechen. Der Mitarbeiter identifiziert sich mit dem Unternehmen. Es kann auch als das "psychologische Band" zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, das eine positive Einstellung der Beschäftigten gegenüber ihrem Arbeitgeber hervorruf sowie die Bereitschaft, sich für den Erfolg des Unternehmens in besonderer Weise einzusetzen verstanden werden. Die so übernommenen Einstellungen, Verhaltensweisen und Werte, mit der sich die Beschäftigten stark identifizieren, führen zu Konformität, wie es in der Psychologie beschrieben wird. Ist dieses Band zu stark, kann es dazu kommen, dass Probleme und Risiken in der Organisation nicht mehr richtig eingeschätzt werden können. Umgangssprachlich wird die Forderung nach Identifikation meist unspezifisch auf die Leistungsbereitschaft des Einzelnen bezogen und bedeutet: Gib dein Bestes.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den durch den demografischen Wandel und Fachkräftemangel entstehenden Druck auf Unternehmen und führt in das Konzept der Mitarbeiteridentifikation als Lösungsansatz ein.

2 Der Begriff Mitarbeiteridentifikation und dessen Wich- tigkeit für Unternehmen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Mitarbeiteridentifikation und erläutert dessen hohe Relevanz angesichts der veränderten Ansprüche jüngerer Arbeitnehmergenerationen.

2.1 Begriffsdefinition Mitarbeiteridentifikation: Hier wird der Begriff begrifflich hergeleitet und als psychologisches Band zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber beschrieben.

2.2 Der Nutzen von Mitarbeiteridentifikation für Unternehmen: Dieser Abschnitt beleuchtet, wie eine hohe Identifikation die Fluktuation senkt, Kosten reduziert und die intrinsische Motivation der Mitarbeiter steigert.

3 Die Messbarkeit der Identifikation von Mitarbeitern mit dem Unternehmen: Das Kapitel stellt Messmethoden vor, insbesondere das Drei-Komponenten-Modell zur Differenzierung verschiedener Bindungstypen.

4 Möglichkeiten zur Steigerung von Mitarbeiteridentifikation: Es werden Strategien wie Führungskultur, Partizipation und die Gestaltung des Mitarbeitererlebnisses als Steigerungsmöglichkeiten diskutiert.

5 Best-Practise am Beispiel der Bayer AG: Dieses Kapitel analysiert das praktische Vorgehen der Bayer AG bei der Implementierung von Unternehmenswerten und Schlüsselversprechen zur Mitarbeiterbindung.

6 Handlungsempfehlungen für eine zukünftige Steigerung der Mitarbeiteridentifikation: Es werden konkrete Maßnahmen für Führungskräfte zur Förderung einer wertschätzenden Unternehmenskultur formuliert.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von echter Wertschätzung statt reiner monetärer Anreize.

Schlüsselwörter

Mitarbeiteridentifikation, Mitarbeiterbindung, Employer Branding, Drei-Komponenten-Modell, Fluktuation, Fachkräftemangel, Führungskultur, Unternehmenskultur, Generation Z, Commitment, Wertschätzung, Transformationale Führung, Mitarbeitererlebnis, Leistungsbereitschaft, Bayer AG.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Bedeutung der Mitarbeiteridentifikation als Schlüssel zur langfristigen Bindung von Fachkräften in Zeiten des demografischen Wandels.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Identifikation, deren Messbarkeit durch psychologische Modelle, der Einfluss des Führungsstils und praktische Strategien zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch Identifikationsmaßnahmen und ein authentisches Mitarbeitererlebnis die Bindung ihrer Belegschaft erhöhen und so die Fluktuation nachhaltig senken können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Forschungsansätze zum organisationalen Commitment und verknüpft diese mit einer Fallstudie zum Employer Branding der Bayer AG.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Begriffs, die Vorstellung des Drei-Komponenten-Modells zur Messung, Möglichkeiten zur kulturellen und strukturellen Steigerung der Bindung sowie eine praktische Best-Practise-Analyse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Mitarbeiteridentifikation, Commitment, Fluktuationsrisiko und das Konzept des "psychologischen Bandes" zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Wie unterscheidet sich das Drei-Komponenten-Modell in der Praxis?

Das Modell differenziert zwischen affektivem (emotionalem), kalkulativem (rationalem) und normativem (verpflichtendem) Commitment, um unterschiedliche Gründe für den Verbleib eines Mitarbeiters zu identifizieren.

Welche Rolle spielen die "LIFE-Werte" bei Bayer?

Die LIFE-Werte (Leadership, Integrität, Flexibilität, Effizienz) bilden das kulturelle Fundament, das dem Unternehmen dient, Mitarbeiter zu orientieren und eine einheitliche Identität zu stiften.

Warum sind monetäre Anreize laut Arbeit oft kontraproduktiv?

Die Arbeit argumentiert mit dem Korrumpierungseffekt, bei dem extrinsische Belohnungen die intrinsische Motivation und den Sinn der eigentlichen Arbeit verdrängen können.

Was bedeutet der Begriff "Totalinklusion" im Kontext der Identifikation?

Der Begriff beschreibt den Zustand einer zu starken Identifikation, in der die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmen, was zu einer einseitigen Abhängigkeit führen kann.

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Details

Titel
Möglichkeiten der Erhöhung der Mitarbeiteridentifikation
Hochschule
Hochschule Fresenius; Hamburg
Note
1,0
Autor
Benjamin Heppner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
23
Katalognummer
V536764
ISBN (eBook)
9783346129284
ISBN (Buch)
9783346129291
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mitarbeiteridentifikation Handlungsempfehlungen Bayer AG Commitment Arbeitnehmermangel Fachkräftemangel Mitarbeiterbindung Best-Practise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Heppner (Autor:in), 2019, Möglichkeiten der Erhöhung der Mitarbeiteridentifikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/536764
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Leseprobe aus  23  Seiten
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