Kunststoff oder umgangssprachlich auch Plastik genannt bietet viele Vorteile. Jedoch dürfen die Nachteile nicht vergessen werden, so leiden Tiere aber auch Menschen an der Überproduktion von Plastik. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Vor- und Nachteilen sowie den Einsatzmöglichkeiten von Plastik. Welche nachhaltigen Maßnahmen sollten getroffen werden?
Ein Leben ohne Plastik ist für viele Menschen heutzutage unvorstellbar, da es von uns vielseitig genutzt wird und auch in naher Zukunft in Gebrauch sein wird. Beispielsweise wird es in der Kosmetik, für Lebensmittelverpackungen, Kleidung, Spielwaren, Elektronik, in der Medizin und im allgemeinen Haushalt genutzt. Die Produktion von Plastik stetig stetig an und bringt enorme Auswirkungen auf unsere Umwelt mit sich. Rund 360 Millionen Tonnen Plastik wurden im Jahre 2018 weltweit produziert und jedes Jahr kommen acht bis zehn Millionen Tonnen dazu.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2. Plastik: Begriffsdefinition
2.1 Die Produktion von Plastik
3. Einsatzbereiche von Plastik und die Vorteile
4. Plastik in den Ozeanen
4.1. Bedrohung für Tiere durch Plastik
4.2 Folgen der Vermüllung für den Menschen
5. Nachhaltige Alternativen
5.1 Recycling
5.2. Zero-waste.
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die weitreichenden Gefahren von Plastik für das globale Ökosystem zu analysieren und zu hinterfragen, wie effektiv aktuelle Lösungsansätze wie Recycling und die Zero-Waste-Bewegung zur Bekämpfung der Kunststoffproblematik beitragen können.
- Grundlagen der Plastikproduktion und chemische Beschaffenheit
- Vielseitige Einsatzbereiche von Kunststoffen und deren industrielle Vorteile
- Auswirkungen der Vermüllung auf marine Ökosysteme und Artenvielfalt
- Gesundheitliche Risiken für den Menschen durch Mikroplastik
- Evaluierung von Recyclingmethoden und der Zero-Waste-Strategie
Auszug aus dem Buch
4. Plastik in den Ozeanen
„Plastik im Meer - Erst vergiften wir den Ozean, dann uns selbst“ (Mast, Sven Stockrahm, 2018: 1).
Plastikabfälle gelangen über unterschiedliche Wege in unsere Meere und Ozeane, wo er dort teilweise zerfällt aber nicht komplett verschwindet. Eine Obstschale braucht etwa fünf bis acht Wochen, bis sie im Wasser zerfällt. Eine Plastik Wasserflasche zerfällt dagegen erst nach 450 Jahren in kleine Bestandteile. Viele Tiere leiden unter diesem Problem und sterben durch Plastik Teilchen im Magen. Allerdings ist es an erster Stelle relevant zu wissen, wie der Abfall in den Meeren und Ozeanen gelangt, um anschließend zu erläutern, welche Gefahren und Risiken die immer wachsende Müllmenge für die Tierwelt bedeutet.
Eine Methode, die den Abfall im Meer ansteigen lässt, ist die illegale Entsorgung durch Schiffe ins Meer. Zudem gelangen auch Abfälle, die am Ufer von Flüssen zurück gelassen werden von den Flüssen in den Meeren. Eine weitere Ursache ist, dass dünne Kunststofftüten und andere leichte Plastikteile vom Wind in den Meeren geweht werden. Es existieren auch viele Länder oder Kontinente wie Asien, die bewusst Unmengen von Plastikmüll im Meer entsorgen. Auch Touristen und Urlauber tragen dazu bei, dass die Umwelt immer mehr verschmutzt wird. Doch nicht nur bewusst, sondern auch unbewusst landen feinste Kunststoffpartikel in die Abwässer durch Waschmaschinen, die beim Waschen von Textilien aus Synthetischen Materialen kleine Fasern abgegeben. Diese winzigen Fasern werden von den Kläranlagen nicht komplett zurückgehalten und laden folglich ins Meer.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Es wird die Allgegenwärtigkeit von Plastik im Alltag thematisiert sowie die drastischen ökologischen Folgen aufgezeigt, die eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema notwendig machen.
2. Plastik: Begriffsdefinition: Dieses Kapitel erläutert die chemische Zusammensetzung von Polymeren sowie die grundlegenden Produktionsschritte von Kunststoffen aus Rohstoffen wie Erdöl.
2.1 Die Produktion von Plastik: Hier werden die technischen Prozesse der Destillation und Polymerisierung detailliert beschrieben, die zur Herstellung der verschiedenen Polymertypen führen.
3. Einsatzbereiche von Plastik und die Vorteile: Die Arbeit beleuchtet die ökonomischen und praktischen Vorzüge von Kunststoffen in Sektoren wie Medizin, Elektronik und Mobilität.
4. Plastik in den Ozeanen: Dieser Teil untersucht die Ursachen des Plastikeintrags in marine Ökosysteme und die verheerenden Folgen für die Tierwelt.
4.1. Bedrohung für Tiere durch Plastik: Der Fokus liegt auf der Aufnahme von Mikro- und Makroplastik durch verschiedene Tierarten und den daraus resultierenden tödlichen Konsequenzen.
4.2 Folgen der Vermüllung für den Menschen: Es werden die gesundheitlichen Gefahren durch die Aufnahme toxischer Additive sowie die hohen ökonomischen Kosten der Meeresverschmutzung diskutiert.
5. Nachhaltige Alternativen: Das Kapitel stellt verschiedene Strategien zur Plastikvermeidung und zum bewussteren Konsum im Alltag vor.
5.1 Recycling: Eine kritische Betrachtung verschiedener Recyclingverfahren wie der energetischen, werkstofflichen und rohstofflichen Verwertung.
5.2. Zero-waste.: Vorstellung des Zero-Waste-Konzepts als ganzheitlichen Ansatz, um Abfall bereits an der Wurzel durch neue Wirtschaftssysteme zu vermeiden.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der ambivalenten Rolle von Plastik und Plädoyer für einen nachhaltigeren Umgang sowie weiterführende politische und individuelle Maßnahmen.
Schlüsselwörter
Plastik, Mikroplastik, Ökosystem, Meeresverschmutzung, Nachhaltigkeit, Recycling, Zero-Waste, Polymere, Kunststoffproduktion, Umweltschutz, Toxizität, Meeresmüll, Ressourcenmanagement, Konsumverhalten, Geisternetze
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der weitreichenden Problematik der globalen Plastikbelastung, beleuchtet sowohl den Nutzen als auch die ökologischen und gesundheitlichen Schattenseiten von Kunststoffen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die Produktion und Anwendung von Kunststoffen, die Verschmutzung der Meere, gesundheitliche Risiken für den Menschen sowie Lösungsansätze durch Recycling und Zero-Waste-Strategien.
Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Plastik unser Ökosystem gefährdet und welche effektiven, wissenschaftlich fundierten Lösungsansätze bestehen, um diesem Problem entgegenzuwirken.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine Literatur- und Sekundärdatenanalyse, die auf aktuellen Berichten von Organisationen wie dem WWF, dem Fraunhofer-Institut und Fachdatenbanken basiert.
Was wird im inhaltlichen Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Entstehungswege von Plastikmüll in den Ozeanen, die spezifischen Gefahren für marine Organismen sowie die potenziellen gesundheitlichen Folgen für den Menschen durch Weichmacher und Mikroplastik.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Plastikmüll, Mikroplastik, marine Artenvielfalt, Recycling, Nachhaltigkeit und systemische Zero-Waste-Lösungen.
Wie definiert der Autor das Konzept der „Zero-Waste“-Bewegung im Kontext dieser Arbeit?
Der Autor versteht Zero-Waste nicht nur als individuellen Verzicht, sondern als notwendigen systemischen Wandel, der bereits bei der Produktion ansetzt, um Abfall von Beginn an durch innovative Kreislaufsysteme zu verhindern.
Welche Rolle spielen Weichmacher und chemische Zusätze in der Argumentation des Autors?
Weichmacher wie Phthalate und Bisphenol A werden als kritische Faktoren für die menschliche Gesundheit hervorgehoben, da sie hormonähnlich wirken und als fortpflanzungsgefährdend eingestuft sind.
Warum hält der Autor Recycling allein für keine ausreichende Lösung?
Der Autor argumentiert, dass Recycling aufgrund von technischer Downcycling-Problematik und der hohen Verschmutzungsgrade von Abfällen limitiert ist und daher nur ein ergänzender, aber kein alleiniger Ausweg aus der Plastikkrise darstellt.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2020, Plastik als Problem in unserer Umwelt. Vor- und Nachteile und Lösungsansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537182