Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Marktforschung

E-Scooter Verleihe und ihre Geschäftsmodelle. Welche Möglichkeiten zu Weiterentwicklung gibt es?

Titel: E-Scooter Verleihe und ihre Geschäftsmodelle. Welche Möglichkeiten zu Weiterentwicklung gibt es?

Seminararbeit , 2020 , 43 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julian Janocha (Autor:in)

BWL - Marktforschung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der noch junge E-Scooter Markt hat sich seit der Einführung der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung im Juni 2019 schnell in Deutschland entwickelt. Doch welche Anbieter gibt es heute? Was sind ihre Geschäftsmodelle, wie unterscheiden sie sich voneinander und welche Ausbaustufen in dem Business bieten perspektivische Wettbewerbsvorteile? Diese und viele weitere Fragen beantwortet diese Seminararbeit.

Nach einem kurzen Überblick zur aktuellen Anbieterstruktur sollen die heutigen Geschäftsmodelle von ausgewählten Anbietern analysiert und damit die aufgestellte Hypothese geprüft werden. Das von Osterwalder & Pigneur entwickelte Tool „Business Model Canvas“ eignet sich als Leitfaden, um die Geschäftsmodelle zu verstehen und vergleichen zu können. Unabhängig vom Ergebnis der Hypothesenprüfung sollen als zweites Ziel dieser Arbeit Möglichkeiten zur Weiterentwicklung heutiger Geschäftsmodelle identifiziert werden. Die Methode des Design Thinkings ermöglicht es Unternehmen ihrem "Anspruch auf ständige Innovationen" gerecht zu werden und stellt dabei die Bedürfnisse der Nutzer eines Produktes oder einer Technologie in den Mittelpunkt.

Angesichts aktueller Debatten und der Kontroversität von E-Scootern ist Design Thinking für dieses Thema eine sinnvolle Methode, um die Nutzer besser kennenzulernen, seine Bedürfnisse aufzudecken und daraufhin neue Ansätze für Geschäftsmodelle zu entwickeln. Zunächst werden die Grundlagen des Design Thinkings kurz erläutert, bevor die Nutzerbedürfnisse ermittelt werden sollen. Daraufhin werden verschiedene Insights und Ideen für neue Geschäftsmodelle abgeleitet, die in der abschließenden Handlungsempfehlung zusammengefasst werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Motivation für das Thema und Hypothesenformulierung

1.2 Vorgehensweise und Zielsetzung der Arbeit

2. Geschäftsmodellanalyse drei ausgewählter E-Scooter Verleiher

2.1 Anbieterstruktur und Auswahl von drei Unternehmen für die Analyse

2.2 Grundlagen Business Model Canvas

2.3 Vergleich der Geschäftsmodell von Voi, TIER und Lime

3. Weiterentwicklungsmöglichkeiten der aktuellen Geschäftsmodelle

3.1 Grundlagen Design Thinking

3.2 Nutzerzentrierte Analyse der Kundenbedürfnisse mittels Befragung

3.3 Ideengenerierung

4. Kritische Würdigung der Untersuchung und Handlungsempfehlung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Arbeit ist die Überprüfung der Hypothese, dass die Geschäftsmodelle aktueller E-Scooter-Verleiher in Deutschland weitestgehend identisch sind. Basierend auf dieser Analyse identifiziert die Arbeit mittels Design Thinking Methoden konkrete Ansätze zur Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle, um langfristig Wettbewerbsvorteile zu generieren und besser auf spezifische Nutzerbedürfnisse einzugehen.

  • Analyse der Anbieterstruktur und Vergleich von Geschäftsmodellen mittels Business Model Canvas
  • Anwendung des Design Thinking Prozesses zur Identifikation von Innovationspotenzialen
  • Nutzerzentrierte Bedarfsanalyse durch eine qualitative Befragung
  • Ableitung spezifischer Nutzerprofile (Regelmäßiger Nutzer, Tourist, Lifestyle-User)
  • Entwicklung von Konzepten zur Geschäftsmodelloptimierung und Differenzierung

Auszug aus dem Buch

1.1 Motivation für das Thema und Hypothesenformulierung

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erließ am 15. Juni 2019 die Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr (Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung). Das eKFV regelt die Straßenzulassung sämtlicher selbstbalancierender Fahrzeuge mit oder ohne Sitz, „mit elektrischem Antrieb und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 6 km/h und nicht mehr als 20 km/h“ sowie einer „Lenk- oder Haltestange von mindestens 500mm“. Die Verordnung erlaubt seither unter anderem die Nutzung von Tretrollern, die die oben genannten Kriterien erfüllen, auf deutschen Straßen. Gesellschaftlich und medial wird das Thema E-Scooter seit Inkrafttreten der eKFV insbesondere vor der Fragestellung, welche unserer Mobilitätsherausforderungen E-Scooter lösen können, heiß diskutiert. Wirtschaftlich sehen eine ganze Reihe an E-Scooter Anbietern die neue Verordnung als Chance, Geschäftsmodelle zu entwickeln und den öffentlichen Verleih von E-Scootern als Sharing Konzept in Deutschland zu etablieren. Abbildung 2 zeigt, wie viele E-Scooter in ausgewählten deutschen Städten bis zum 30.09.2019 aufgestellt sind und wie häufig sie durchschnittlich pro Tag genutzt werden.

Auch der Verfasser dieser Arbeit hat seit Juni 2019 bereits mehrere Angebote von E-Scooter Verleihern genutzt. Aufgefallen ist dabei die anbieterübergreifende, einheitliche Customer Experience. Der Begriff Customer Experience wird in der Literatur weitestgehend einheitlich als Kundenerfahrung bzw. Kundenerlebnis „in Bezug auf ein Produkt oder eine Leistung über einen längeren Zeitraum hinweg“ definiert. Vor dem Hintergrund der eigenen Customer Experience stellt der Autor folgende Forschungshypothese auf:

Die heutigen Geschäftsmodelle der E-Scooter Verleiher in Deutschland sind im Wesentlichen identisch.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert das Thema durch die gesetzliche Einführung der eKFV und stellt die zentrale Hypothese der identischen Geschäftsmodelle sowie die Zielsetzung der Arbeit vor.

2. Geschäftsmodellanalyse drei ausgewählter E-Scooter Verleiher: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Geschäftsmodelle von TIER, Voi und Lime anhand des Business Model Canvas, wobei die Hypothese der weitgehenden Identität bestätigt wird.

3. Weiterentwicklungsmöglichkeiten der aktuellen Geschäftsmodelle: In diesem Hauptteil wird Design Thinking als Methode eingeführt, eine Nutzerbefragung ausgewertet und konkrete Ansätze sowie Nutzerprofile zur Differenzierung der Geschäftsmodelle abgeleitet.

4. Kritische Würdigung der Untersuchung und Handlungsempfehlung: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Hypothesenprüfung und der Design Thinking Analyse und spricht Empfehlungen für eine zukünftige Geschäftsmodellanpassung aus.

Schlüsselwörter

E-Scooter, Geschäftsmodell, Business Model Canvas, Design Thinking, Sharing-Konzept, Mobilität, Kundenerfahrung, Customer Experience, Nutzerbedürfnisse, Innovationsmanagement, Marktpositionierung, Differenzierung, Mobilitätskonzepte, Sharing Economy, Strategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Geschäftsmodelle der in Deutschland aktiven E-Scooter-Verleihunternehmen aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks und ähnlicher Strukturen in den Bereichen Preis, Kundenbeziehung und Angebot weitestgehend identisch sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Analyse von Sharing-Geschäftsmodellen, die Kundenerfahrung (Customer Experience) im urbanen Mobilitätskontext sowie die Anwendung von Design-Thinking-Methoden zur Innovation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Überprüfung der Hypothese, dass die heutigen Geschäftsmodelle der E-Scooter-Verleiher in Deutschland im Wesentlichen identisch sind, und die Identifikation von Wegen zur Weiterentwicklung dieser Modelle.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das „Business Model Canvas“ von Osterwalder & Pigneur für die strukturelle Analyse der Anbieter sowie den „Design Thinking“-Ansatz zur Ideengenerierung und Nutzeranalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den Vergleich der Anbieter Voi, TIER und Lime, die Auswertung einer eigenen Befragung zu Nutzerbedürfnissen sowie die Ableitung von drei Nutzerprofilen (Regelmäßiger Nutzer, Tourist, Lifestyle-User).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind E-Scooter, Business Model Canvas, Design Thinking, Mobilitätskonzepte, Kundenerfahrung und Geschäftsmodell-Differenzierung.

Warum wurde eine Befragung durchgeführt?

Die Befragung sollte die tatsächlichen Motive, Probleme und Erwartungen der Endnutzer explorieren, um im Sinne des Design-Thinking-Ansatzes (Phase: Beobachten) fundierte Erkenntnisse für die Geschäftsmodellentwicklung zu gewinnen.

Welche zwei E-Scooter-Typen schlägt der Autor vor?

Der Autor schlägt eine Differenzierung in einen stylischen „Lifestyle-Scooter“ für Touristen und Lifestyle-User sowie einen robusten, an Haltestellen verfügbaren „Basis-Scooter“ für regelmäßige Pendler vor.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
E-Scooter Verleihe und ihre Geschäftsmodelle. Welche Möglichkeiten zu Weiterentwicklung gibt es?
Veranstaltung
Design Thinking & Business Model Innovation
Note
1,3
Autor
Julian Janocha (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
43
Katalognummer
V540047
ISBN (eBook)
9783346166777
ISBN (Buch)
9783346166784
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Scooter Trettroller TIER LIME Mobilität Shareconomy Sharing Economy Elektroroller VOI
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julian Janocha (Autor:in), 2020, E-Scooter Verleihe und ihre Geschäftsmodelle. Welche Möglichkeiten zu Weiterentwicklung gibt es?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540047
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  43  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum