Zur sozialen Frage des 21. Jahrhunderts


Diskussionsbeitrag / Streitschrift

397 Seiten


Inhaltsangabe oder Einleitung

Es wird versucht, sich der sozialen Frage durch zwei Argumentationslinien zu nähern:

1. Über den eher indirekten Bezug zum "Sozialen"

Nachdenken über Wirklichkeit, über die Wirklichkeit der Systeme, über das Wesen des Kapitals. Nachdenken über den Abschied vom Systemischen, über Produktionsweisen, Klassenlagen und über Digitalisierung. Zur Notwendigkeit, über unser Menschenbild nachzudenken. Skizzen über Transformation, Nachhaltigkeit, Politik und Demokratie.

2. Über den eher direkten Bezug zum "Sozialen"

Ein Blick auf Geschichtsbilder und die Interpretation von Geschichte. Zur Frage eines Paradigmenwechsels und der Bewertung von Grundbedürfnissen für ein menschliches Leben. Eine Erörterung über Wohlstand und Solidarität und zur Frage nach dem guten Leben für uns alle. Über eine Betrachtung zu Fragen für einen Konsens und den Mut für eine soziale Politik. Über Produktion und Reproduktion sowie deren Tendenz zur Globalisierung unserer Lebensweise. Und über Grundbedürfnisse für ein Leben, das gut für uns ist zum Überleben in der Zeit.

Argumentiert wird auf der Basis des Vergleiches - ausgehend von der Entscheidung für eine reflexive Sichtweise auf die Themen aus Politik und Geschichte. Ein Rekurs auf philosophische Überlegungen war unumgänglich.

Die Essenz aus dieser Herangehensweise:

- Die soziale Frage kann "als die menschliche Grundfrage" angesehen werden.

Eine Verbindung der sozialen Frage zu anthropologischer Philosophie wurde anfangs nicht in Betracht gezogen. Sie wurde aber mit dem Abschluss der erörterten Themen ein wesentlicher Ansatz zur allgemeinen Einordnung der sozialen Frage in unser Denken über unsere gesellschaftliche Zukunft. Dieser Ansatz wäre in einer anderen Arbeit weiter zu verfolgen.

Der Grundgedanke sollte aber deutlich geworden sein: Die anthropologische Philosophie bietet für die soziale Frage – und darüber hinaus zu den ökonomischen und ökologischen Herausforderungen unseres Jahrhunderts - einen neuen Impuls, weil sie fragt „Wie es gut ist zu leben“. (Ernst Tugendhat)

Details

Titel
Zur sozialen Frage des 21. Jahrhunderts
Autor
Seiten
397
Katalognummer
V540343
ISBN (eBook)
9783346227072
ISBN (Buch)
9783346227089
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Kapitalismus und insolvente Geschichte, Abschied vom Systemischen, Geschichte und Metaphysik, Transformation und Demokratie, Freiheit und Wohlstand, Natur und Entfremdung, Produktionsweise und Nachhaltigkeit, Wohlstand und normative Gleichheit, Zum Primat des Sozialen, Zukunft und Vormundschaft, Politik ohne Ideologie, Politik und Philosophie
Arbeit zitieren
Helga Gassmann (Autor), Zur sozialen Frage des 21. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540343

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