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Die Realität der Massenmedien

Title: Die Realität der Massenmedien

Essay , 2009 , 3 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Yevgeniya Marmer (Author)

Communications - Mass Media
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Medienbegriff bei Matthias Vogel
Für die Definition des Medienbegriffs hält Vogel es für notwendig alle Verallgemeinerungen von Eigenschaften konkreter Medien Außeracht zu lassen und stattdessen einen allgemeinen Begriff der Medien finden, sodass sich die spezifischen Eigenschaften der einzelnen Medien „durch weitere Bestimmung dieses allgemeinen Begriffs beschreiben lassen“, da bei allen vorangegangen Überlegungen zum Medienbegriff die Sprache als Kommunikationsmedium fungiert.
Vogel dagegen versucht die Medientheorie als eine selbstständige Theorie zu postulieren und dafür muss diese eine Form annehmen, in der „eine Entkoppelung des Verstehens von der Sprache“ möglich ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Medienbegriff bei Matthias Vogel

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Analyse und Darstellung des Medienbegriffs bei Matthias Vogel, insbesondere dessen Bestrebung, eine eigenständige Medientheorie unabhängig von der Sprache als primärem Kommunikationsmedium zu etablieren. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Medien als eigenständige Mengen von Verhaltensmöglichkeiten definiert werden können, um soziale Interaktionsprozesse jenseits sprachlicher Abhängigkeiten zu begreifen.

  • Kritik an klassischen, sprachzentrierten Medienbegriffen
  • Postulierung einer eigenständigen Medientheorie
  • Konzeptualisierung von Medien als Mengen von Verhaltensmöglichkeiten
  • Die Rolle der Kommunikation bei nichtsprachfähigen Akteuren
  • Analyse der Entkoppelung des Verstehens von der Sprache

Auszug aus dem Buch

Medienbegriff bei Matthias Vogel

Für die Definition des Medienbegriffs hält Vogel es für notwendig alle Verallgemeinerungen von Eigenschaften konkreter Medien Außeracht zu lassen und stattdessen einen allgemeinen Begriff der Medien finden, sodass sich die spezifischen Eigenschaften der einzelnen Medien „durch weitere Bestimmung dieses allgemeinen Begriffs beschreiben lassen“, da bei allen vorangegangen Überlegungen zum Medienbegriff die Sprache als Kommunikationsmedium fungiert.

Vogel dagegen versucht die Medientheorie als eine selbstständige Theorie zu postulieren und dafür muss diese eine Form annehmen, in der „eine Entkoppelung des Verstehens von der Sprache“ möglich ist.

Vogels Ziel ist es eine medientheoretische Begrifflichkeit zu entwickeln, die den Zusammenhang zwischen der Möglichkeit, „soziale Prozesse vor dem Hintergrund medialer Handlungsmöglichkeiten“ und der Auszeichnung dieser Handlungsspielräume zu verstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Medienbegriff bei Matthias Vogel: Dieser Abschnitt erläutert Vogels methodisches Vorgehen, eine von sprachlichen Voraussetzungen entkoppelte Medientheorie zu entwickeln, die Medien als strukturierende Mengen von Verhaltensmöglichkeiten betrachtet.

Schlüsselwörter

Medientheorie, Matthias Vogel, Medienbegriff, Kommunikation, soziale Prozesse, Verhaltensmöglichkeiten, Sprachunabhängigkeit, Interaktionsprozesse, Handlungsspielräume, Mediale Handlungsmöglichkeiten, Ästhetische Erfahrung, Subsprachliche Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem medientheoretischen Ansatz von Matthias Vogel, der versucht, den Medienbegriff von einer rein sprachbasierten Betrachtungsweise zu lösen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Definition von Medien als Verhaltensspielräume, die Entkoppelung von Verstehensprozessen von der Sprache sowie die Kommunikation unter Einbeziehung nichtsprachfähiger Wesen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erläuterung der von Vogel postulierten Medientheorie, die es ermöglicht, soziale Interaktionen und Verstehensprozesse unabhängig von sprachlicher Kommunikation zu analysieren.

Welche methodische Vorgehensweise nutzt Vogel?

Vogel nutzt eine dreistufige Untersuchung, die von sprachfähigen Akteuren in ästhetischen Kontexten bis hin zur Interaktion zwischen nichtsprachfähigen Wesen reicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung, dass Medien eine eigenständige Form annehmen müssen, um nicht als bloße Hilfsmittel der Sprache, sondern als eigenständige Mengen von Möglichkeiten zu fungieren.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Medientheorie, Medienbegriff, Sprachunabhängigkeit, Verhaltensmöglichkeiten und soziale Interaktion.

Warum hält Vogel die klassische Sichtweise auf Medien für unzureichend?

Vogel kritisiert, dass traditionelle Ansätze den Medienbegriff zu sehr an die Sprache binden, was eine umfassende Theoriebildung jenseits sprachlicher Kommunikation verhindert.

Wie unterscheidet sich Vogels Ansatz von konventionellen Medientheorien?

Während klassische Ansätze die Sprache als notwendiges Medium der sozialen Verständigung sehen, postuliert Vogel eine Theorie, die Medien als eigenständige Handlungsspielräume betrachtet, die nicht zwingend sprachlich vermittelt sind.

Welche Rolle spielt die „ästhetische Erfahrung“ in Vogels Modell?

Die ästhetische Erfahrung dient als exemplarischer Fall, um zu demonstrieren, dass Medien auch bei sprachfähigen Akteuren eine unartikulierte, aber strukturierende Rolle in der Produktion und Interpretation spielen.

Was ist das Ziel der Untersuchung von nichtsprachfähigen Wesen?

Die Untersuchung soll herausfinden, ob Medientheorie auch bei Entitäten angewendet werden kann, die grundsätzlich nicht über die Fähigkeit zur sprachlichen Kommunikation verfügen, um den Begriff der „subsprachlichen Kommunikation“ zu prüfen.

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Details

Title
Die Realität der Massenmedien
College
University of Hildesheim
Course
Medientheorie
Grade
1,5
Author
Yevgeniya Marmer (Author)
Publication Year
2009
Pages
3
Catalog Number
V540942
ISBN (eBook)
9783346159113
Language
German
Tags
massenmedien realität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yevgeniya Marmer (Author), 2009, Die Realität der Massenmedien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/540942
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