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Der Diamantweg-Buddhismus. Alltagspraxis, Organisation und Motivation

Title: Der Diamantweg-Buddhismus. Alltagspraxis, Organisation und Motivation

Term Paper , 2018 , 44 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jasemin Kara (Author)

Theology - Buddhism
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Die Arbeit setzt sich empirisch mit dem Diamantweg-Buddhismus in Göttingen auseinander. Die Bewegung wurde vom Dänen Ole Nydahl gegründet und zählt zur Karma-Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus. Sie stellt die größte buddhistische Gemeinschaft in Deutschland dar.

Die Arbeit versucht das soziale Umfeld einer religiösen Gruppierung darzustellen. Sie durchleuchtet, wie die religiöse Gemeinde organisiert wird und erforscht die individuelle Alltagspraxis des Gemeindemitglieds. Wie wird der Diamantweg-Buddhismus in Göttingen organisiert? Was motiviert Menschen dazu, sich dem Diamantweg-Buddhismus anzuschließen? Was gibt es ihnen? Wie leben sie ihren Glauben aus?

Zunächst wird auf die Entstehung des Diamantweg-Buddhismus eingegangen und eine erste Begriffsdefinition vorgenommen. Auf der nächsten Ebene folgt der subjektive Erfahrungsbericht aus der Arbeit. Auf der nächsten Ebene findet eine methodische Reflexion statt, bei der darauf eingegangen wird, welche Methoden verwendet wurden, wie die Durchführung vonstattenging, was funktioniert hat und was nicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Theoretische Grundlagen

2 Diamantwegbuddhismus in Göttingen

2.1 Einführung in den Buddhismus

2.2 Meditation auf den 16. Karmapa

2.3 Interview mit B. R.

3 Methodische Reflexion

4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Organisationsstruktur und die alltägliche Praxis der Diamantwegbuddhismus-Gemeinde in Göttingen. Ziel ist es, durch eine qualitative Feldforschung ein tieferes Verständnis für die Motivationen der Mitglieder sowie die gelebten sozialen Aspekte innerhalb dieser spezifischen religiösen Gruppierung zu erlangen.

  • Organisationsstruktur und Finanzierung als eingetragener, gemeinnütziger Verein
  • Motivationen und Zugangswege der Gemeindemitglieder zum Buddhismus
  • Alltägliche Glaubenspraxis und Stellenwert der Meditation
  • Rolle der Lehrer-Schüler-Beziehung und kritische Reflexion
  • Soziale Integration und Auswirkung auf das individuelle Wohlbefinden

Auszug aus dem Buch

2.3 Interview mit B.R.

Um einen weiteren Termin für ein Interview und Fotos auszumachen, schrieb ich an die E-Mail-Adresse, die ich auf der Webseite der Gemeinde fand: goettingen@diamondway-center.org. B. R., der auch die Meditation geleitet hatte, antwortete und ich erhielt seine Handynummer. Auf diese Weise konnten wir leichter einen Termin ausmachen. Die meisten Veranstaltungen fanden abends statt, aber ich wollte tagsüber ins Zentrum gehen. Die Fotos, die ich schießen wollte, sollten eine gute Qualität haben. Vor dem Treffen formulierte ich einen Fragekatalog aus, den ich mitnahm. Diesmal war nur B. im Zentrum. Er begrüßte mich und dann nahmen wir auf den Sofas im Aufenthaltsraum Platz. Er war damit einverstanden, dass ich das Interview mit dem Handy aufzeichnete. Auf meine Frage, was das Besondere am Diamantwegbuddhismus sei, antwortete B. allgemein zu den Hintergründen.

Er erzählte, dass der Name Diamantweg eine Übersetzung von vajrayāna sei, was so viel heiße wie diamantenes Fahrzeug oder Diamantweg. Es sei eine alte Übersetzung aus dem tibetischen Buddhismus, der auch ähnlich in Ostasien existiere. Dort sei er als esoterischer Buddhismus bekannt. Dieser komme ursprünglich aus China und habe eine Verbindung zum Shaolin Kloster. Es existieren drei unterschiedliche Formen: der Diamantwegbuddhismus in Nepal, in Tibet und der esoterische Buddhismus in Ostasien. Ich fand meine Frage nicht präzise beantwortet und fragte weiter, was das Besondere am westlichen Buddhismus sei und ob er sich von dem, in den Ursprungsländern, unterscheide. Ich erhielt die Antwort, dass der Diamantwegbuddhismus in Deutschland sich nicht von der Form im Ursprungsland unterscheide, aber es verschiedene Ansätze des tibetischen Weges gebe: den kleinen Weg, den großen Weg und den Diamantweg. Der Diamantweg sei jedoch der, den sie für richtig hielten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik des Diamantwegbuddhismus, Vorstellung der Forschungsfragen und der wissenschaftlichen Relevanz im Raum Göttingen.

1 Theoretische Grundlagen: Überblick über die historische Entstehung des Diamantwegbuddhismus, die Verbindung zur Karma-Kagyü-Schule und soziologische Einordnung als Neue Buddhistische Bewegung.

2 Diamantwegbuddhismus in Göttingen: Detaillierte Darstellung der empirischen Feldforschung, beginnend mit der Analyse der Webseite über die Teilnahme an Einführungsveranstaltungen bis hin zum persönlichen Interview mit einem Gemeindemitglied.

3 Methodische Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit der gewählten qualitativen Forschungsmethode, dem Forschungsdesign und der Durchführung der Datenerhebung im Feld.

4 Zusammenfassung und Fazit: Synthese der Forschungsergebnisse und Beantwortung der Forschungsfragen hinsichtlich Organisation, Motivation und Glaubensalltag der Gemeinde.

Schlüsselwörter

Diamantwegbuddhismus, Göttingen, Karma-Kagyü-Linie, Ole Nydahl, Meditationspraxis, Erleuchtung, Feldforschung, qualitative Sozialforschung, Gemeindeorganisation, buddhistische Lebensführung, Vajrayana, spirituelle Gemeinschaft, Religionssoziologie, Lehrer-Schüler-Verhältnis, Laienpraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die soziale Struktur und die individuelle Alltagspraxis der lokalen Diamantwegbuddhismus-Gemeinde in Göttingen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Organisationsform der Gemeinde, die Beweggründe der Mitglieder für den Beitritt sowie die praktizierte Form des tibetischen Buddhismus.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das soziale Umfeld und die religiöse Alltagspraxis innerhalb dieser Bewegung durch beispielhafte Einzelfallanalysen zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt Methoden der qualitativen Sozialforschung, insbesondere eine teilstrukturierte, episodische Interviewführung und teilnehmende Beobachtung vor Ort.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Verortung der Bewegung, den konkreten Eindrücken aus Meditationsveranstaltungen und den Ergebnissen des Experteninterviews.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Diamantwegbuddhismus, Meditationspraxis, Erleuchtung, Feldforschung und Gemeindeorganisation.

Wie unterscheidet sich die Praxis in Deutschland laut dem Befragten von der in Tibet?

Der Befragte betont, dass das Ziel der Erleuchtung gleich bleibe, die Praxis in Deutschland jedoch zeitlich entzerrt und an die Bedürfnisse von Westlern angepasst wurde.

Wie positioniert sich der Befragte zur Kritik an Frauenbildern im Buddhismus?

Der Interviewte weist den Vorwurf der Frauenfeindlichkeit entschieden zurück und argumentiert, dass solche Interpretationen auf Fehlübersetzungen und westliche Vorurteile zurückzuführen seien.

Welchen Stellenwert hat der Lehrer Ole Nydahl für die Göttinger Gemeinde?

Aus den Beobachtungen geht hervor, dass Nydahl als zentrale Autoritätsfigur wahrgenommen wird und ein weitgehend unkritisches Lehrer-Schüler-Verhältnis gepflegt wird.

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Details

Title
Der Diamantweg-Buddhismus. Alltagspraxis, Organisation und Motivation
College
University of Göttingen
Course
Religiöse Diversität in der Stadt/ Empirische Exploration
Grade
1,7
Author
Jasemin Kara (Author)
Publication Year
2018
Pages
44
Catalog Number
V541166
ISBN (eBook)
9783346146908
ISBN (Book)
9783346146915
Language
German
Tags
religion buddhismus diamantweg religionswissenschaft diversität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jasemin Kara (Author), 2018, Der Diamantweg-Buddhismus. Alltagspraxis, Organisation und Motivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/541166
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