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Das öffentliche Vergabewesen. Eine Analyse aus Sicht des Mittelstandes

Title: Das öffentliche Vergabewesen. Eine Analyse aus Sicht des Mittelstandes

Seminar Paper , 2005 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dorothee Schramm (Author)

Business economics - Economic Policy
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In Deutschland macht der Mittelstand 99,7% aller Unternehmen aus. So betreffen Regelungen und Verfahren, soweit sie für den Mittelstand relevant sind, nahezu alle Firmen dieses Landes.
Das öffentl. Vergabewesen befasst sich mit der Vergabe, der Finanzierung und der Preisvereinbarung von Aufträgen, die von öffentl. Auftraggebern vergeben werden. Aufgrund der Vielfalt der nachgefragten Produkte, kann jedes Unternehmen, welches sich gewerbsmäßig mit der Herstellung oder dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen beschäftigt, hieran teilnehmen. Somit auch mittelständische Unternehmen. Durch das Vergabewesen werden in Deutsch-land jedes Jahr Aufträge im Gesamtwert von ca. 420 Milliarden € vergeben, europaweit beträgt das Gesamtvolumen ca. 1,5 Billionen €. So besteht die Möglichkeit, Aufträge von erheblichem Wert zu erhalten. Die Tatsache, dass es sich bei dem Auftraggeber um öffentl. Institutionen handelt, garantiert eine sehr hohe Zahlungssicherheit, da ein Staat z.B. nicht Insolvenz anmelden kann. Die Teilnahme an dem öffentl. Auftragswesen kann aber auch Probleme hervorrufen. So ist das Vergabeverfahren z.B. durch eine Reihe von Gesetzen und Vorschriften, wie z.B. den Verdingungsordnungen, geprägt. Für eine Teilnahme ist es unabdingbar, diese zu kennen.
Dieses sind nur einige Anhaltspunkte, die das öffentl. Vergabewesen mit sich bringt. Die Hausarbeit erläutert diese und weitere Chancen, Probleme und Auswirkungen dieses in Bezug auf den Mittelstand.
Zuerst wird eine Definition des Mittelstandes gegeben. Im Anschluss werden die Grundsätze des öffentl. Auftragswesens erläutert. So wird erklärt, was dieses ist, die Besonderheiten zu privaten Auftraggebern, Vorraussetzungen zur Teilnahme, Zielsetzung der öffentl. Auftraggeber oder die Rechtsgrundlagen. Danach werden die einzelnen Ausschreibungsverfahren und die Vergabe vertieft. Hierunter fallen die Verdingungsordnungen mit ihren Vergabeverfahren. Nachfolgend wird eine Analyse aus Sicht des Mittelstandes durchgeführt, in der die Vorteile und Probleme deutlich werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mittelstand

3. Grundsätze des öffentlichen Auftragswesens

3.1 Öffentliches Auftragswesen

3.2 Besonderheiten zu privaten Auftraggebern

3.3 Vorraussetzungen zur Teilnahme

3.4 Zielsetzung öffentlicher Auftraggeber

3.5 Rechtsgrundlagen

4. Ausschreibungsverfahren und –vergabe

4.1 VOB / VOL / VOF

4.2 Grundzüge der Verdingungsordnungen

4.3 Vergabeverfahren

5. Analyse aus Sicht des Mittelstandes

5.1 Vorteile für den Mittelstand

5.2 Probleme für den Mittelstand

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert das öffentliche Vergabewesen in Deutschland aus der Perspektive klein- und mittelständischer Unternehmen, um Chancen, Risiken und Herausforderungen bei der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen aufzuzeigen.

  • Strukturelle Bedeutung des Mittelstands im öffentlichen Auftragswesen
  • Rechtliche Grundlagen und Verdingungsordnungen (VOB, VOL, VOF)
  • Verfahrensarten der öffentlichen Auftragsvergabe
  • Vorteile wie Zahlungssicherheit und Marktzugang
  • Barrieren durch bürokratische Aufwände und komplexe Regelwerke

Auszug aus dem Buch

3.2 Besonderheiten zu privaten Auftraggebern

Öffentl. Auftraggeber sind den ökonomischen Zwängen viel weniger ausgesetzt als Private, da sie ihre Mittel durch hoheitliche Abgabenerhebungen einnehmen und kaufmännische Fehlentscheidungen nicht zu einer Bedrohung ihrer Existenz führen. Öffentl. Einkäufer verfügen z.T. nicht über ausreichende Marktkenntnisse. Dies hat zur Folge, dass die Beschaffung öffentl. Institutionen stark durch Gesetze geprägt ist. Diese Vorschriften schaffen Transparenz und Rechtssicherheit für den Bieter und den Auftraggeber und sind für beide Seiten verbindlich. Sie sind aber auch oft langwierig. Für eine Teilnahme am öffentl. Auftragswesen ist es somit Voraussetzung, diese zu kennen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Vergabewesens für den Mittelstand und skizziert das Ziel der Arbeit, Chancen und Probleme dieses Sektors zu untersuchen.

2. Mittelstand: Dieses Kapitel liefert eine quantitative und qualitative Definition des Mittelstandes und verdeutlicht dessen dominierende Rolle in der deutschen Wirtschaft.

3. Grundsätze des öffentlichen Auftragswesens: Es werden die Grundlagen, die Abgrenzung zu privaten Auftraggebern, Teilnahmevoraussetzungen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Vergabe erläutert.

4. Ausschreibungsverfahren und –vergabe: Dieses Kapitel vertieft die Verdingungsordnungen (VOB, VOL, VOF) und die verschiedenen Vergabeverfahren, von der öffentlichen Ausschreibung bis zum freihändigen Verfahren.

5. Analyse aus Sicht des Mittelstandes: Eine detaillierte Betrachtung der Vorteile, wie hohe Zahlungssicherheit, und der Hindernisse, insbesondere bürokratischer Hürden und Markteintrittsbarrieren, für mittelständische Betriebe.

6. Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Bemühungen um den Bürokratieabbau sowie die Auswirkungen künftiger Vergaberechtsreformen.

Schlüsselwörter

Mittelstand, öffentliches Auftragswesen, Verdingungsordnung, VOB, VOL, Ausschreibungsverfahren, Bürokratieabbau, KMU, Zahlungssicherheit, Marktzugang, Vergaberecht, Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsgrundsatz, öffentliche Hand, Bieter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das öffentliche Vergabewesen in Deutschland aus der spezifischen Perspektive von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs).

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Im Zentrum stehen die rechtlichen Grundlagen der Vergabe, der bürokratische Aufwand bei Ausschreibungen und die besonderen Herausforderungen für den Mittelstand.

Was ist das primäre Ziel?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Vergabewesen den Mittelstand beeinflusst und wo die Vor- und Nachteile bei einer Teilnahme an Ausschreibungen liegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse des aktuellen Vergaberechts, relevanter Studien zum Bürokratieaufwand sowie die Auswertung von Verdingungsordnungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Vergabegrundsätze, die detaillierte Erläuterung der Verfahrenswege und die abschließende Analyse der Mittelstandssituation.

Welche Keywords beschreiben die Arbeit am besten?

Vergabewesen, Mittelstand, Ausschreibungen, VOB/VOL, Bürokratieabbau und Wirtschaftlichkeit.

Warum haben öffentliche Auftraggeber eine Sonderstellung?

Da sie ihre Finanzierung aus hoheitlichen Abgaben beziehen, sind sie weniger ökonomischem Druck ausgesetzt als private Unternehmen, was jedoch oft zu einem hohen bürokratischen Regelwerk führt.

Warum ist das Thema Bürokratieabbau so relevant?

Da ca. ein Drittel aller Angebote aufgrund von Formfehlern ausgeschlossen werden, stellt die Komplexität des Vergaberechts eine erhebliche Markteintrittsbarriere für KMUs dar.

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Details

Title
Das öffentliche Vergabewesen. Eine Analyse aus Sicht des Mittelstandes
College
Bochum University of Applied Sciences
Grade
1,0
Author
Dorothee Schramm (Author)
Publication Year
2005
Pages
22
Catalog Number
V56195
ISBN (eBook)
9783638509497
ISBN (Book)
9783656562702
Language
German
Tags
Vergabewesen Analyse Sicht Mittelstandes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dorothee Schramm (Author), 2005, Das öffentliche Vergabewesen. Eine Analyse aus Sicht des Mittelstandes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56195
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