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Über Sinn und Unsinn ausgewählter Kurs- und Seminarmethoden in der Erwachsenenbildung und der außerschulischen Jugendbildung

Title: Über Sinn und Unsinn ausgewählter Kurs- und Seminarmethoden in der Erwachsenenbildung und der außerschulischen Jugendbildung

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Florian Rößle (Author)

Pedagogy - Adult Education
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„Na, wie fandest du das Seminar heute? – Oh Mann, da stellt die sich hin und liest geschlagene eineinhalb Stunden das Handout vor! Als ob ich nicht selbst lesen könnte! Wenn das nächste Woche auch so weitergeht, dann bleib ich in Zukunft im Bett liegen und schlaf aus, anstatt in dieses Seminar zu trotten.“ Solche Gespräche zweier Studenten bekommt man auf den Gängen von Universitäten immer wieder zu hören und manchmal führt man sie auch selbst. Dieses kleine Beispiel soll verdeutlichen welchen Stellenwert Methodeneinsatz und Auswahl in der Erwachsenenbildung haben sollten und auch welche Funktion Methoden haben. Der Teilnehmer soll durch sie zum Mitdenken und Mitarbeiten angeregt werden und auch darin unterstützt werden, über einen längeren Zeitraum seine Konzentration der Veranstaltung zu widmen und nicht gedanklich wegzudriften. Anscheinend gelang dies der Referentin des Seminars, das die beiden Studenten besuchten, nicht wirklich. Es ist aber auch kein leichtes Geschäft Teilnehmer eines Seminars oder Kurses über einen längeren Zeitraum in seinen Bann zu ziehen, vor allem dann nicht, wenn diese kaum Interesse zeigen. Es ist viel Vorarbeit und Hintergrundwissen nötig um eine ausgewogene und angemessene Auswahl verschiedener Methoden treffen zu können, die imstande sind, Interesse zu fördern und Mitarbeit anzuregen. Und dennoch, man ist vor dem Scheitern eben der gewählten Methoden nie ganz sicher. Genau mit diesen Problematiken möchte ich mich im Folgenden auseinandersetzen. Im ersten Teil soll es vor allem darum gehen wie man verschiedene Methoden richtig auswählt und welche Methoden der Erwachsenenbildung es überhaupt gibt (wobei hier aufgrund der Vielzahl an Methoden selbstverständlich nur ein kleiner Einblick gegeben werden kann), sowie wann es sinnvoll ist diese einzusetzen oder eben nicht. Im zweiten Teil der Arbeit möchte ich dann einige Methoden der Ergebnissicherung darstellen, die ich selbst mit meinem Partner in unserem Blockseminar angewandt habe.

Des weiteren sollen hier unsere positiven wie negativen Erfahrungen mit diesen Methoden dargestellt, sowie die Ergebnisse der durchgeführten Evaluation kurz skizziert werden. Zum Schluss werde ich dann versuchen ein kurzes Fazit zu ziehen, dahingehend inwiefern Methoden Erleichterung und Bereicherung, aber auch Erschwernis und Hemmnis in einem Seminar oder Kurs sein können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Methoden in der Erwachsenen- und außerschulischen Jugendbildung

1.1. Die Qual der Wahl

1.2. Methoden für den Einstieg

1.3. Lehr- und Lernmethoden

1.4. Methoden zur Gruppenentwicklung

1.5. Feedback und Evaluationsmethoden

2. Festhalten und Vergewissern

2.1. Theoretische Grundlagen

2.2. Die praktische Umsetzung

2.3. Evaluation der angewendeten Methode

3. Schlussfolgerungen für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den pädagogischen Sinn und Unsinn verschiedener Kurs- und Seminarmethoden in der Erwachsenen- und Jugendbildung, um Leitern eine fundierte Auswahl für die Gestaltung von Lernprozessen zu ermöglichen.

  • Kriterien für eine methodisch ausgewogene Kursgestaltung
  • Methoden für den Seminareinstieg und zur Gruppenentwicklung
  • Didaktische Lehr- und Lernmethoden im Praxisvergleich
  • Strategien zur Ergebnissicherung und Evaluation
  • Reflexion über die Grenzen und Gefahren eines zu methodenlastigen Unterrichts

Auszug aus dem Buch

1. Methoden in der Erwachsenen- und außerschulischen Jugendbildung

„Na, wie fandest du das Seminar heute? – Oh Mann, da stellt die sich hin und liest geschlagene eineinhalb Stunden das Handout vor! Als ob ich nicht selbst lesen könnte! Wenn das nächste Woche auch so weitergeht, dann bleib ich in Zukunft im Bett liegen und schlaf aus, anstatt in dieses Seminar zu trotten.“ Solche Gespräche zweier Studenten bekommt man auf den Gängen von Universitäten immer wieder zu hören und manchmal führt man sie auch selbst. Dieses kleine Beispiel soll verdeutlichen welchen Stellenwert Methodeneinsatz und Auswahl in der Erwachsenenbildung haben sollten und auch welche Funktion Methoden haben. Der Teilnehmer soll durch sie zum Mitdenken und Mitarbeiten angeregt werden und auch darin unterstützt werden, über einen längeren Zeitraum seine Konzentration der Veranstaltung zu widmen und nicht gedanklich wegzudriften. Anscheinend gelang dies der Referentin des Seminars, das die beiden Studenten besuchten, nicht wirklich.

Es ist aber auch kein leichtes Geschäft Teilnehmer eines Seminars oder Kurses über einen längeren Zeitraum in seinen Bann zu ziehen, vor allem dann nicht, wenn diese kaum Interesse zeigen. Es ist viel Vorarbeit und Hintergrundwissen nötig um eine ausgewogene und angemessene Auswahl verschiedener Methoden treffen zu können, die imstande sind, Interesse zu fördern und Mitarbeit anzuregen. Und dennoch, man ist vor dem Scheitern eben der gewählten Methoden nie ganz sicher. Genau mit diesen Problematiken möchte ich mich im Folgenden auseinandersetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Methoden in der Erwachsenen- und außerschulischen Jugendbildung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung methodischer Auswahlentscheidungen und stellt verschiedene Werkzeuge für den Einstieg, die Wissensvermittlung, die Gruppenentwicklung und das Feedback vor.

2. Festhalten und Vergewissern: Hier werden theoretische und praktische Ansätze der Ergebnissicherung analysiert, um den Lernerfolg nachhaltig zu sichern und durch eine kritische Evaluation zu optimieren.

3. Schlussfolgerungen für die Praxis: Das abschließende Kapitel reflektiert den Methodeneinsatz als Ganzes und warnt vor der Gefahr einer Überinstrumentalisierung, die den eigentlichen Lernzweck gefährden kann.

Schlüsselwörter

Erwachsenenbildung, Jugendbildung, Methodik, Seminargestaltung, Gruppenarbeit, Lehrvortrag, Impulsmethode, Feedback, Ergebnissicherung, Evaluation, Didaktik, Gruppendynamik, Kursleitung, Lernziele, Unterrichtsplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die didaktische Notwendigkeit und den gezielten Einsatz von Methoden in der Erwachsenen- und außerschulischen Jugendbildung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die Methodenwahl, die Gestaltung von Seminareinstiegen, verschiedene Lehr- und Lernmethoden, Methoden zur Steuerung von Gruppenprozessen sowie Verfahren der Evaluation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kursleiter durch fundierte Methodenwahl die Aufmerksamkeit und Mitarbeit der Lernenden fördern können, ohne dabei durch eine Überfrachtung an Methoden den Lerneffekt zu behindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und verknüpft diese mit einer praktischen Selbstevaluation im Rahmen eines universitären Blockseminars.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Anwendung methodischer Ansätze – vom Seminareinstieg über Gruppenarbeitsphasen bis zur Evaluation – und die methodische Diskussion zur nachhaltigen Sicherung von Arbeitsergebnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über die Begriffe Erwachsenenbildung, Didaktik, Methodik, Gruppenentwicklung und Ergebnissicherung definieren.

Warum ist laut Autor die „20-Minuten-Regel“ so relevant?

Sie dient als didaktische Richtlinie, um die Aufmerksamkeit der Teilnehmer durch einen stetigen Wechsel zwischen rezeptiven Phasen (Vortrag) und aktiven Phasen zu erhalten.

Welche Schwachstellen sieht der Autor bei der traditionellen Ergebnissicherung?

Der Autor kritisiert, dass klassische Plakatwände oft nur temporär sichtbar sind und nach dem Kurs entsorgt werden, was eine langfristige Wissenssicherung für die Teilnehmer verhindert.

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Details

Title
Über Sinn und Unsinn ausgewählter Kurs- und Seminarmethoden in der Erwachsenenbildung und der außerschulischen Jugendbildung
College
University of Augsburg  (Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Course
Didaktik der Erwachsenenbildung und der außerschulischen Jugendbildung
Grade
1,0
Author
Florian Rößle (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V57960
ISBN (eBook)
9783638522670
ISBN (Book)
9783638895828
Language
German
Tags
Sinn Unsinn Kurs- Seminarmethoden Erwachsenenbildung Jugendbildung Didaktik Erwachsenenbildung Jugendbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Rößle (Author), 2006, Über Sinn und Unsinn ausgewählter Kurs- und Seminarmethoden in der Erwachsenenbildung und der außerschulischen Jugendbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57960
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