Sequenzanalyse der Schluß-Sequenz von Hal Ashbys Harold and Maude


Hausarbeit, 2002

18 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
(Einführung in Inhalt und Thematik, Hinführung zur Analyse-Sequenz)

2 Analyse
- Kameraführung
- Montage
- Musik / Ton
- Symbolik, Leitmotive
- Figuren und Figurenbeziehung
Auflösung der Geschichte
2.1Geburtstags-Szene in Maudes Eisenbahnwagen
2.2Krankenwagen-Szene
2.3Szenen im Hospital und Harolds Fahrt zur Klippe

3 Zusammenfassung
(Art und Weise des Filmschlusses, Entwicklungs-Thematik, Genreüberlegungen)

4 Material
4.1Bilder
4.2Liedtexte

5 Quellenangaben

1 - Einleitung

Der Film „Harold and Maude“ von Regisseur Hal Ashby (USA 1971), von den Kritikern anfänglich als geschmacklos degradiert, ist eine mit deutlichen Elementen von schwarzer Komödie und Satire durchzogene Tragikomödie, die neben „Easy Rider“ zu dem Kultfilm der 68er-„Flower-Power“-Generation avancierte[1] und bis heute seine Aussagekraft behalten hat.

Harold Chasen (Bud Cort), 18, reich, ernst und introvertiert, leidet unter der Erziehung seiner materialistischen Mutter (Vivian Pickles), die sich nicht um seine wahren Bedürfnisse kümmert. Sarkastisch-schwermütig, pessimistisch, verunsichert und ziellos fasziniert ihn nur der Tod. Seine skurril morbiden Vorlieben ( - um Aufmerksamkeit zu erlangen inszeniert er angebliche Selbstmorde, woraufhin seine Mutter ihn zum Psychiater und zum Militär schickt, was alles erfolglos bleibt - ) führen dazu, dass er auf einer Beerdigung Maude (Ruth Gordon) kennenlernt. Diese, 79, arm, humorvoll und extrovertiert, ist durch ihre Lebenserfahrung gereift. Optimistisch, selbstsicher und zielstrebig versucht sie, Harold zu kreativ unbekümmertem Individualismus und zu neuer Lebensfreude zu ermuntern.

Die Analyse setzt ein, als Harold Maude anlässlich ihres 80. Geburtstages in ihrem umgebauten Eisenbahnwagen überrascht.

2 - Analyse

2.1 - Geburtstagsszene in Maudes Eisenbahnwagen

Die Sequenz beginnt mit einer HN-two-shot Frontalaufnahme der beiden Hauptfiguren. Maude trägt eine Weste im Blumenmuster, Kleidung, die sich „mit ihrer Gesinnung deckt“. Blumen, speziell Sonnenblume und Gänseblümchen (s.hinten) fungieren als Leitmotiv und stellen deutlich den historisch-soziokulturellen Bezug zum „Flower-Power“-Zeitalter her (Maude als „Blumenkind“, ihr Kleid hat dieselben Farben wie Harolds Bastelblumen etc.). Harold trägt eine rot gemusterte Krawatte, wodurch farbsymbolisch angedeutet wird, dass sein Charakter „mehr Farbe“ bekommen hat, seit dem er Maude kennt. Sie - mit der Mimik eines gespannt neugierigen Kindes - hat die Augen verbunden und seufzt genießerisch als er sie küsst. Der Moment als er sie von ihrer Augenbinde befreit wird umgesetzt mit einem harten Schnitt in eine Halbtotale, der quasi synchron mit Maudes Erblicken der Situation stattfindet (establishing shot). Obwohl schon in der ersten Einstellung sichtbar, erkennt man erst jetzt das ganze Meer von Blumen, mit denen Harold sie überrascht hat. Überall, auf Tischen, Stühlen, Schränken und an der Decke, hat er gebastelte Blumen in vielen Rot-, Orange- und vor allem Gelb-Tönen angebracht, die sehr stark an Sonnenblumen erinnern. Er will Maudes Wunsch entgegenkommen, die sich „am liebsten in eine Sonnenblume verwandeln“ würde, da diese „so groß und einfach“ sind (ª in einer Schlüsselszene sind beide an einem Sonnenblumenfeld vorbeigelaufen). Der Kader ist in dieser Einstellung vollständig ausgefüllt mit ornamentalen Elementen und die Figuren treten im Verhältnis zum (zentralperspektivischen) Raum in den Hintergrund, was auch durch die (übrigens durchgängige) weiche Schärfe1 intensiviert wird, die sowohl distanzierend als auch romantisch glättend wirkt. Maude „wird“ für den Betrachter „zur Sonnenblume“. Das Bild erzählt seine eigene Geschichte. In der Rückansicht (Kamera im Rücken der beiden) wird Maude teilweise verdeckt von Harold, dessen Oberkörper von einer großen gelben Sonnenblume (Raumeindruck durch Überschneidung von Objekten). Die optische Bildmitte ist wirkungstragend. Beide sind schwerer erkennbar und gerade dadurch im Mittelpunkt – im Sonnenblumen-Meer. Maude blickt auf ein von ihm aufgehängtes Banner, auf dem „Happy Birthday Maude“ steht. Bild und Wort ergänzen sich, denn synchron (on the screen) unterstützen Maudes Worte den Eindruck, den auch der Zuschauer haben muss: „Oh Harold – das ist berauschend!“

Der Kamerastandort (Position 2) wechselt nun auf die andere Seite der beiden (bewusster Achsensprung). Maude blickt verträumt auf das von ihr in einer vorigen Szene als Selbstportrait bezeichnete Bild von der „Plünderung Roms“ mit „Leda und dem Schwan“[2], was wohl als melancholisches Abschiednehmen von ihrer Vergangenheit gedeutet werden kann. Denn so wie es ihm gut tut, sie gefunden zu haben, tut es ihr ebenso gut, ihn gefunden zu haben. Beide haben trotz ihrer überdeutlichen Unterschiede sehr viel gemeinsam. Sie können sich „fallen lassen“. Harold beginnt den Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß zu summen. Auch dies ist ein wiederkehrendes Motiv, denn beide haben schon in einer der (,wenn nicht der) wichtigsten Szene zu diesem Walzer getanzt, und zwar nachdem sich Harold ihr anvertraut („Es machte mir Freude, tot zu sein.“) und Maude ihm in unnachahmlicher Weise Mut zu neuer Lebenslust gegeben („L-E-B-E – Lebe!“) hat[3]. Während in jener Szene Maude begonnen hat, den Walzer zu summen, ergreift jetzt Harold die Initiative und fängt an. Durch Maude traut er sich immer mehr und bricht seine Verschlossenheit auf. Langsam lauter werdend setzt off the screen die Musik ein – parallel zum Bild der beiden innig aneinander geschmiegten „frisch verliebten“ Tänzer. Ein Schnitt zurück auf die vorherige Kameraeinstellung (wieder Achsensprung) – die beiden kommen tanzend an einem Tischchen an. Nach wiederholtem Wechsel der Kameraposition (nun wieder Position 2) zieht Harold genau in dem Moment das Tuch weg, unter dem ihre Geschenke warten, als die Musikdramaturgie an ihrem Höhepunkt angekommen ist (laut angeschwollen, harmonisch voluminöser Akkord, schwillt danach wieder ab). Es handelt sich also um eine rhythmische Montage von Bewegung und Musik.

Maude freut sich und reagiert lachend, sich erinnernd. Sie bedankt sich mit „Du hast wirklich an alles gedacht!“, was sich im Dialogzusammenhang natürlich auf die Geschenke bezieht (im Sinne eines vollkommenen Festes etc.), aber auch auf die wiederkehrenden Motive deutet, von denen weitere folgen: der „naturreine“ Champagner weist natürlich auf Harolds ersten Alkoholkonsum zurück. Er hat sich ein „Laster“ angewöhnt, als er bei Maude einen Likör getrunken hat. („Er hat keinen Nährwert. Aber Konsequenz ist nicht gerade eine menschliche Stärke.“) Außerdem denkt man bei dem „Natur“-Aspekt auch an die Befreiungsaktion des Bäumchens („öffentliches Eigentum“).

Das Gänseblümchen, welches er ihr schenkt, ruft die Unterhaltung auf der Wiese in Erinnerung[4]. Harold will Maude deutlich machen, wie viele positive Erfahrungen er mit ihr verbindet und wie dankbar er ihr ist, in ihrer Gegenwart neue Werte zu finden. Nicht alle Blumen sind gleich. „Jede einzelne ist besonders.“ Und seine besondere schenkt er ihr. (Und Maude hält sie noch im Krankenhaus – bis in den Tod – in den Händen.)

Das folgende Schuss-Gegenschuss-Verfahren, welches den Blickwechsel und die emotionalen Reaktionen der beiden (vor allem Harolds) darstellt, zeigt beide in wechselseitigen over-shoulder close shots: Die angle-reverse angle-Technik beginnt mit einer Aufnahme Harolds. Anschließend wird insgesamt fünf mal jeweils hin- und her geschnitten. Mit einem kleinen Päckchen will Harold sie nach dem Essen überraschen (Ringe). Maude hält das Gänseblümchen und lacht Harold dann in vollkommener Offenheit an, wodurch der Zuschauer auf die Physiognomik ihres Gesichtes fixiert wird und auf Grund der warmen Offenheit ihrer Züge wirklich an eine Sonne(nblume) denken kann, deren Wärme sie ausstrahlt („Ich bin glücklich“). Als Harold sie auf den Hals küsst[5], offenbart Maude – zunächst noch indirekt – ihren unausweichlichen Tod: „Einen schöneren Abschied hätte ich mir nicht vorstellen können.“ Der folgende reaction shot beginnt mit einer (etwas tieferen) overshoulder –Aufnahme auf Harold. (Ein ganz langsamer kurzer Schwenk nach rechts folgt seinen Bewegungen.) Nach anfänglichem Unverständnis („Aber du willst doch nicht verreisen - oder?“) ist der reaction shot auf Maudes Tablettenkonsum-Geständnis hin („Um Mitternacht bin ich weg.“) noch deutlicher. Harolds Blick wird starr. Und nachdem Maude ihn noch einmal mit gütigem verständnisvollen Blick angeschaut hat, wird seiner fassungslos (letzte Einstellung): Die daraufhin durch die Stille und die Konzentration auf Harolds Gesichtsphysiognomik aufgebaute Spannung wird durch seinen plötzlichen massiven Gefühlsausbruch jäh zerrissen. Der Zuschauer muss auf Grund der Lautstärke von Harolds geschrienem „Was?“ regelrecht zusammenzucken. Das Sirenengeheul, welches zur nächsten Szene überleitet, ist schon unmittelbar vor seinem Schrei zu hören (off the screen). Ebenso hallt sein Schrei nach, so dass die Geräusche zur verbindenden Brücke zwischen zwei Bildern (bzw. Szenen) werden.

Was durch Maudes verdeckte Ankündigungen gesät worden ist, wird jetzt geerntet (endgültig dann mit der Bestätigung ihres Todes durch den Arzt). Sowohl ihre Vorankündigung („Mein Körper ist verbraucht. Nach dem Sonnabend wird alles vorbei sein“) als auch ihre (in sich optimistischen!) Worte im Gewächshaus[6] („Ich sehe gern, wie die Dinge wachsen. Sie wachsen und blühen und welken und sterben und verwandeln sich in irgendetwas anderes – das Leben...“) hat sie zielstrebig und voller Überzeugung, das richtige zu tun, in die Tat umgesetzt.

2.2 - Krankenwagen - Szene

Nach dem harten Schnitt lässt die Totale einer Straße bei Nacht nur eine Reihe von Laternen und die Scheinwerfer des Krankenwagens erkennen, dessen monotones Sirenengeheul das alles bestimmende Geräusch ist. Während in der sonstigen Analyse-Sequenz ein normaler Beleuchtungsstil herrscht, ist diese kurze Einstellung im low-key-Stil gehalten („ungeschminkte“ Realität: Maude wird sterben). Ein geringer Zeitsprung versetzt den Zuschauer nun also in die Geschehnisse im Krankenwagen. Die folgende HN-Aufnahme zeigt den Blick aus dem Inneren des Wagens nach vorne zur Frontscheibe hinaus (symmetrisch zentralperspektivisch). Das Sirenengeheul hält an, ist jedoch mit dem Schnitt deutlich leiser geworden und bildet zusammen mit dem jetzt dazukommenden monotonen Fahrgeräusch des Motors die Atmo als Hintergrund für das folgende Gespräch zwischen Harold und Maude. Maudes Worte „Was für eine Aufregung. Und so überflüssig...“ sind noch während der HN-Aufnahme off the screen (asynchron) zu hören. Während der letzten Worte wird aber schon geschnitten: in einer geringen Untersicht aus Richtung der liegenden Maude lässt die over-shoulder-Aufnahme den Zuschauer auf Harold blicken (close shot). Der kurze Dialog wird im Schuss-Gegenschuss-Verfahren von letzterer Einstellung (3 mal) und dem folgenden HN-two-shot (2 mal) dargestellt: er zeigt Harold leicht schräg mit dem Rücken zur Kamera, auf Maude blickend, die, im linken Bereich des Kaders sichtbar, auf eine Liege gebettet ist und versucht Harold zu beruhigen („Reg Dich bitte nicht so auf – hörst Du?“)[7]. Harolds zweimaliges „Ich liebe Dich!“ verbindet beide Einstellungen (erstes mal beim close shot, dann beim two-shot). Harolds abschließendes „Nein – niemals – niemals...“ (reaction shot) als Reaktion auf Maudes „Geh und lieb noch viele andere...“ zeigt, dass er in diesem Moment noch nicht verstanden hat oder in diesem Moment noch nicht verstehen kann. Er senkt den Kopf und weint.

In Maude hatte Harold diejenige gefunden, die es ihm möglich machte, seine Isolierung aufzubrechen und in deren Gegenwart er ein anderer Mensch war. Jetzt ist dieses neue Glück in so kurzer Zeit zerstört worden. Maude wird sterben. Der Zuschauer identifiziert sich mit der Hauptfigur und ist ebenfalls betroffen. Er ahnt, dass Maude es nicht schaffen wird und hat Angst, was passieren könnte. Er befürchtet, dass Harold an der Situation verzweifelt und affektiv und unüberlegt handelt. Der folgenden Schachtelmontage gelingt es perfekt, diese ängstliche Spannung aufrecht zu erhalten und den Zuschauer bis zum Ende an ein tragisches Ende glauben zu lassen.

2.3 - Szenen im Hospital und Harolds Fahrt zur Klippe

In der abschließenden Schachtelmontage ist die Musik, das heißt der Song „Trouble“ von Cat Stevens, mehr als nur Rahmung des Geschehens im Bild. Die Musik wird (wie auch an anderen Stellen des Films, z.B. „Don´t be shy“ in der Startsequenz) zu einer eigenen Mitteilungsebene des Films. „Trouble“ hat stark emotionale Wirkung und dient der Akzentuierung von Harolds Entwicklungsprozess. Es wird ein musikalisches Tableau geschaffen als künstlerische Umsetzung von Harolds Innenleben, an dem der Zuschauer teilnimmt und mitleidet. Der Verlauf des Liedtextes[8] ist analog zur Handlung bzw. Harolds Entwicklung. „You´re eating my heart away and there´s nothing much left of me“ weist z.B. eindeutig auf Harolds Verzweiflung und (scheinbare) Aussichtslosigkeit hin, „I´ve drunk your wine. You have made your world mine” direkt auf die Filmszene, in der Harold das erste mal Likör trinkt („naturrein“, s. Seite 3). Bild und Musik sind parallel kombiniert und ergänzen sich teilweise sogar unmittelbar in ihren Aussagen (s. Beispiele im Folgetext). „Trouble“ wird so zum inneren Monolog, zu einer besonderen Form der „voice-over-narration“ aus den Gedanken Harolds heraus – und zur Kommentierung der Bilder für den Zuschauer. Dialoge sind nur noch „sichtbar“ und somit erahnbar. Die Musik wird zum sinngebenden Element. Lediglich die Motorengeräusche von Harolds Wagen sind auch noch zu hören, und zwar oft als Übergang von a-synchronem zu synchronem Geräusch, also als verbindende Überleitung zwischen den Bildern (der zwei Handlunsebenen).

[...]


[1] Siehe Gregor Jochim (www.geocities.com)

[2] Schon in der Antike war der Schwan ein wichtiges Symboltier. Sein weißes Gefieder machte ihn zum Inbegriff edler Reinheit. Zeus näherte sich Leda auf einer seiner Vergnügungstouren in Gestalt des Schwanes, dessen Eleganz und scheinbarer Unschuld und Reinheit sie dann auch erlag. (www.schwanwerk.de/mythos)

[3] In dieser Szene gesteht er ihr das erste Mal seine Gefühle und benutzt auch das erste mal das „Du“(„Ich mag Dich sehr, Maude.“)

[4] Blumenwiese: BILD 11 (s.Material)

[5] unmittelbar vor dem Kuss: BILD 1 (s. Material)

[6] Gewächshaus: BILD 12 (s.Material)

[7] two-shot: BILD 2 (s. Material)

[8] Liedext „Trouble“ von Cat Stevens (s. Material)

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Sequenzanalyse der Schluß-Sequenz von Hal Ashbys Harold and Maude
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut f. Filmwissenschaft)
Veranstaltung
Proseminar Filmanalyse
Note
1,0
Autor
Jahr
2002
Seiten
18
Katalognummer
V5828
ISBN (eBook)
9783638135672
Dateigröße
880 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Klar strukturiert, inklusive den entsprechenden Filmbildern, sehr lyrischer Film, da es mein Lieblingsfilm ist, machte mir die Umsetzung besonders viel Spaß, in diesem Sinne: If you want to be free - be free!
Schlagworte
Kamerabewegung, filmischer Raum, Figurenkonstellation u. -beziehung, Schnitt, Montage, Misé en scene
Arbeit zitieren
Nico Fischer (Autor), 2002, Sequenzanalyse der Schluß-Sequenz von Hal Ashbys Harold and Maude, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5828

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