In dieser Arbeit geht es um die Frage, welche Möglichkeiten uns die technischen Fortschritte bieten, um uns selbst zu verbessern. Aus diesem Grund wirft diese Arbeit auch zuerst einen Blick auf die Entwicklung der Roboter und von Künstlichen Intelligenzen in den letzten Jahren. Danach geht es schließlich darum, welche Vorteile sich für uns aus diesen Entwicklungen ergeben. Dabei sollen aber auch nicht die Nachteile und Gefahren vergessen werden.
Der erste Teil wird sich zuerst einmal mit der Frage befassen, auf welchem Stand wir uns zurzeit in der Entwicklung und Anwendung von Robotern befinden. Dabei geht es zum einen um die Stellung von Robotern, aber auch, ob diese in der Lage sind Gefühle zu haben. Im zweiten Teil dieser Arbeit geht es dann um die Frage, ob Roboter mit KIs, oder ob KIs an sich, moralische oder ethische Entscheidungen treffen können oder wie sie sonst zu Entscheidungen kommen. Außerdem geht es dabei auch um die Frage, wie und ob KIs lernen können. Im dritten Teil geht es schließlich um die Frage, wie diese technologischen Fortschritte das Leben eines einzelnen Menschen direkt beeinflussen und damit vielleicht sogar eines Tages die Unsterblichkeit der Menschen gewährleisten können, auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Aus diesem Grund finden sich in diesem Teil auch einige Gedankenexperimente zu möglichen Technologien, wie eine solche Unsterblichkeit wohl aussehen könnte.
Inhaltsverzeichnis
1. Roboter und KIs als Abbilder des Menschen
1.1. Roboter, Menschen zweiten Grades?
1.2. Gefühle bei Robotern?
2. Die Grenzen einer KI
2.1. Moralisch – Ethische Entscheidungen einer KI?
2.2. Entwicklung einer KI
3. Der Mensch überwindet seine Schwächen
3.1. Die Grenze zwischen Mensch und Maschine
3.2. Erhalt des Bewusstseins
4. Resümee
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die theoretischen und technologischen Möglichkeiten, die menschliche Unsterblichkeit durch den Einsatz von Robotik und Künstlicher Intelligenz zu erreichen. Dabei wird analysiert, wie Fortschritte in der KI-Entwicklung und technologische Erweiterungen des menschlichen Körpers die Grenzen zwischen Mensch und Maschine zunehmend verschwimmen lassen und welche ethischen Herausforderungen sich daraus ergeben.
- Entwicklung und ethische Stellung von Robotern und KIs
- Die moralische Entscheidungsfähigkeit von Künstlicher Intelligenz
- Technologische Ansätze zur physischen Erweiterung des Menschen
- Möglichkeiten und Grenzen der Bewusstseinserhaltung in digitalen Systemen
- Ethische und juristische Fragestellungen in einer technisierten Zukunft
Auszug aus dem Buch
3.1. Die Grenze zwischen Mensch und Maschine
Im Laufe unseres Lebens, verliert der menschliche Körper nach und nach seine Leistungsfähigkeit. So ist es nichts Ungewöhnliches für uns, wenn wir Menschen mit Hörgeräten auf der Straße sehen. Doch etwas ganz anders ist es, wenn jemand im Laufe seines Lebens aus irgendeinem Grund einen Arm oder ein Bein verliert. Sei es nun von Geburt an, aufgrund eines Unfalles, oder durch die Folgen von Gewalteinwirkung. Hierfür wurden im Lauf der Zeit die verschiedensten Prothesen angefertigt, welche zum Teil auch mithilfe von Mechanik ihrem jeweiligen Träger den Alltag erleichtern und damit auch den Verlust des jeweiligen Körperteils, meist eines Armes, ausgleichen sollten. Doch mit fortschreitender Entwicklung in der Robotik, werden auch die Prothesen immer ausgefeilter, sodass es mittlerweile Prothesen gibt, welche sich mittels Gedanken vom jeweiligen Träger steuern lassen.
Ein Beispiel für solch eine Prothese ist die Beinprothese von Zac Vawter, welcher zuvor bei einem Motorradunfall sein rechtes Bein verlor. Mit dieser per Gedanken zu steuernden Prothese, bestieg Zac Vawter 2012 den 103. Stock des Willis Tower in Chicago und lief dabei insgesamt 2.107 Stufen hoch. Um es aber erst soweit zu schaffen, benötigte es viele Monate, damit die Forscher die Steuerung der Prothese an seine Gedankenimpulse anpassen konnten. Hierbei werden die elektrischen Impulse, welche das Gehirn in die Muskeln sendet in Anweisungen für die bionische Prothese übersetzt, damit sich die künstlichen Gelenke bewegen können. Dies übte Zac Vawter indem er auf einer Rolltreppe Stiegen stieg.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Roboter und KIs als Abbilder des Menschen: Dieses Kapitel thematisiert den aktuellen Stand der Robotik, die ethische Problematik von Robotern als „Menschen zweiter Klasse“ und die Frage, ob Maschinen echte Gefühle entwickeln können.
2. Die Grenzen einer KI: Hier werden die moralischen Entscheidungsspielräume von KIs sowie der aktuelle Stand der lernfähigen Systeme wie AlphaGo und iCub analysiert.
3. Der Mensch überwindet seine Schwächen: Dieses Kapitel befasst sich mit bionischen Prothesen, dem Transhumanismus und der theoretischen Möglichkeit, ein menschliches Bewusstsein digital zu speichern oder zu übertragen.
4. Resümee: Das Resümee fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, ethische Richtlinien für die technologische Entwicklung festzulegen, um die Menschlichkeit zu bewahren.
Schlüsselwörter
Künstliche Intelligenz, Roboter, Unsterblichkeit, Transhumanismus, Ethik, Moral, Bewusstsein, Robotik, Bionik, Turing Test, Utilitarismus, Black Mirror, Mensch-Maschine-Schnittstelle, Algorithmen, Digitaler Humanismus.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die wissenschaftlichen und philosophischen Grundlagen einer möglichen menschlichen Unsterblichkeit durch technologische Mittel wie Künstliche Intelligenz und Robotik.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind der aktuelle Status der Robotik, die Ethik von KI-Entscheidungen, körperliche Erweiterungen durch Bionik und die Möglichkeiten der Bewusstseinsspeicherung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand der Forschung kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren, ob und wie Technik den Tod des Menschen überwindbar machen könnte.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die Einbeziehung von Gedankenexperimenten und populärkulturellen Beispielen (Science-Fiction-Filme/Serien), um komplexe ethische Fragestellungen zu illustrieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Robotern als menschenähnliche Wesen, die ethischen Grenzen bei der Programmierung von KIs und die Möglichkeiten der technologischen Überwindung menschlicher Schwächen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Künstliche Intelligenz, Transhumanismus, Ethik und Bewusstseinserhaltung beschreiben.
Warum spielt die Serie „Black Mirror“ eine Rolle in der Arbeit?
Die Serie dient als Quelle für Gedankenexperimente, um die gesellschaftlichen und ethischen Konsequenzen einer digitalen Bewusstseinserhaltung anschaulich zu machen.
Welche Bedeutung haben die „Asimov’schen Gesetze“ für die Argumentation?
Sie dienen als theoretisches Gerüst, um die ethische Programmierung von Robotern zu diskutieren und die Gefahr aufzuzeigen, dass Roboter durch diese Gesetze in einer sklavenähnlichen Rolle gefangen bleiben könnten.
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- Florian Brandl (Autor), 2019, Sind Roboter und Künstliche Intelligenz der Schlüssel zur menschlichen Unsterblichkeit?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/584275