Lehrer müssen Sprache so anbieten, dass sie für den Lerner Sinn macht: situativ, kontextuell, eingebunden, funktional nachvollziehbar und mit nonverbalen Signalen.
Inwieweit theaterpädagogische Methoden diesem Ziel gerecht werden können, soll diese Arbeit zeigen.
Dabei werde ich zunächst auf den theaterpädagogischen Ansatz und seine Notwendigkeit im FU eingehen, um danach zu erläutern, inwieweit Theaterpädagogik den Bereichen des Fremdsprachenunterrichts gerecht werden kann. Abschließend werde ich die Rolle des Fremdsprachenlehrers in einem theaterpädagogischen FU betrachten, um Vorteile, aber auch Schwierigkeiten für die Lehrperson näher zu erläutern.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Der theaterpädagogische Ansatz
- Fremdsprache als Rollensprache
- Der Körper als Hilfsmittel zum Erlernen der Fremdsprache
- Theaterpädagogischer Fremdsprachenunterricht
- Aussprache
- Wortschatz
- Grammatik
- Hörverständnis
- Leseverständnis
- Konversation
- Anforderungen an die Lehrkraft
- Rolle der Lehrkraft
- Heranführen der Schüler an einen theaterpädagogischen Unterricht
- Raum
- Schwierige Schüler
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung des theaterpädagogischen Ansatzes im Fremdsprachenunterricht. Das Hauptziel ist es, zu zeigen, wie das szenische Spiel und die Einbeziehung des Körpers die Sprachproduktion und das Erlernen der Fremdsprache fördern können.
- Die Rolle der Fremdsprache als Rollensprache
- Die Verbindung von Körper, Emotion und Sprache im Fremdsprachenunterricht
- Die Anwendung theaterpädagogischer Methoden in verschiedenen Bereichen des Fremdsprachenunterrichts
- Die Anforderungen an die Lehrkraft im theaterpädagogischen Unterricht
- Vorteile und Herausforderungen der theaterpädagogischen Methode im Fremdsprachenunterricht
Zusammenfassung der Kapitel
- Vorwort: Die Einleitung betont die Bedeutung des handlungsorientierten Lernens und stellt den theaterpädagogischen Ansatz als eine innovative und effektive Methode im Fremdsprachenunterricht vor.
- Der theaterpädagogische Ansatz: Dieser Abschnitt erklärt die Notwendigkeit des szenischen Spiels im Fremdsprachenunterricht und beschreibt, wie die Konfrontation mit ,,Sprachnotsituationen" die Sprachproduktion und -entwicklung fördert.
- Theaterpädagogischer Fremdsprachenunterricht: Dieses Kapitel beleuchtet die konkrete Anwendung theaterpädagogischer Methoden in verschiedenen Bereichen des Fremdsprachenunterrichts, wie Aussprache, Wortschatz, Grammatik, Hörverständnis, Leseverständnis und Konversation.
- Anforderungen an die Lehrkraft: Dieser Abschnitt erläutert die wichtige Rolle der Lehrkraft im theaterpädagogischen Unterricht, die Aufgaben im Umgang mit den Schülern und die Gestaltung des Unterrichtsraums.
Schlüsselwörter
Theaterpädagogik, Fremdsprachenunterricht, Rollensprache, Körpersprache, Emotion, Sprachproduktion, Sprachnotsituationen, Sprachentwicklung, Handlungsorientierung, Methoden, Lehrkraft, Unterricht.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der theaterpädagogische Ansatz im Fremdsprachenunterricht?
Dieser Ansatz nutzt Methoden des Theaters (szenisches Spiel, Rollenspiele), um Sprache situativ, emotional und körperlich erfahrbar zu machen.
Warum ist der Körper beim Sprachenlernen wichtig?
Nonverbale Signale und körperlicher Einsatz helfen, die Bedeutung von Wörtern zu verankern und Hemmungen beim Sprechen abzubauen.
Wie hilft Theaterpädagogik bei der Grammatikvermittlung?
Grammatikalische Strukturen können durch szenische Handlungen visualisiert und funktional nachvollziehbar gemacht werden, statt sie nur abstrakt zu lernen.
Was sind "Sprachnotsituationen" im Unterricht?
Das sind Szenarien im Spiel, in denen Schüler gezwungen sind, ihre verfügbaren Sprachmittel kreativ einzusetzen, um ein Ziel zu erreichen oder eine Rolle auszufüllen.
Welche Anforderungen stellt diese Methode an die Lehrkraft?
Lehrkräfte müssen flexibel sein, den Raum anders gestalten und in der Lage sein, Schüler behutsam an das szenische Spiel heranzuführen.
Eignet sich Theaterpädagogik auch für schwierige Schüler?
Ja, da sie unterschiedliche Lerntypen anspricht und oft Schülern Erfolgserlebnisse bietet, die im traditionellen Frontalunterricht eher passiv bleiben.
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- Monique Schwertfeger (Author), 2006, Ein Zusammenspiel von Körper, Emotion und (Fremd-)Sprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58444