Die Inspiration von Papst Franziskus durch Franz von Assisi und die Herausforderungen der modernen Kirche


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

29 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wer war Franz von Assisi?

3. Der Lebenslauf des Papst Franziskus

4. Eine Kirche in Trümmern – Papst Franziskus und die Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit der Kirche

5. Wie lässt sich die Kirche an Haupt und Gliedern herausfordern, leiten und erneuern?
5.1 Die „Option für die Armen“ und neue Liebe zur Armut
5.2 Das Volk Gottes – Geschwisterlichkeit – Einsatz für den Frieden
5.3 Die ökologische Sorge um die Welt und die Liebe zur Schöpfung
5.4 Die Reform der Kurie und gesamten institutionellen Verfasstheit der Kirche

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Zum ersten Mal in der Geschichte der katholischen Kirche hat ein Papst den Namen Franziskus gewählt. Für die Päpste aus früheren Zeiten wäre eine solche Namenswahl womöglich ein unerträglicher Widerspruch zu ihrer Lebensweise gewesen. So lebten diese doch in Palästen, besaßen unzählige Ehrentitel, Ländereien, Schätze, Armeen und Geld. Sie vereinten quasi die weltliche und religiöse Herrschaft in einer Person.

Nicht aber für Jorge Mario Bergoglio, der sich entschieden hat den Namen Franziskus tragen zu wollen, nachdem sich die Worte seines guten Freundes und emeritierten Erzbischofs von Sao Paulo Kardinal Claudio Hummes: „Vergiss die Armen nicht!“ in ihm festgesetzt hatten. Er habe unmittelbar an Franz von Assisi und an die vielen Kriege gedacht. Nach Papst Franziskus ist der Heilige Franz von Assisi ein Mann des Friedens, der Armut und ein Mann, der die Schöpfung liebte und bewahrte, gewesen. Auf diese Weise sei ihm dieser Name „ins Herz gedrungen“.

Indem ein Papst vom anderen Ende der Welt, nämlich aus Argentinien, und nicht aus der alten europäischen Christenheit kommt und dazu noch den Namen Franziskus wählt und sich von jenem bis in die heutige Zeit weltweit verehrten Heiligen Franz von Assisi inspirieren lassen möchte, will er der Welt etwas sagen: „Von nun an soll das Papstamt in ganz neuer Weise ausgeübt werden“. Papst Franziskus verzichtet ganz bewusst und vom Heiligen Franziskus inspiriert, auf Titel und Symbole der Macht und möchte eine Kirche, die vom Leben und Beispiel des Heiligen geprägt ist. In dieser Kirche sollen die zentralen Begriffe Armut, Einfachheit, Demut und Geschwisterlichkeit mit allen, auch mit den anderen Lebewesen und der Mutter Erde selbst sein.

Auf welche Art und Weise Papst Franziskus versucht, dieses Vorhaben umzusetzen, wird die vorliegende Arbeit näher ausführen. Eines jedenfalls steht fest. Dieses Vorhaben ist von größter Notwendigkeit und kommt dem Erbe Jesu und den Forderungen der Evangelien sehr nahe. Zudem ist dieses Vorhaben v.a. auch eine Reaktion und Antwort auf die Herausforderungen, welche der modernen Kirche in einer globalisierten Welt bevorstehen. Alleine die Namenswahl des Papstes gibt diesbezüglich bereits große Hoffnung für die gesamte Kirche und Welt. So steht der Name Franz von Assisi doch für die große Liebe zu Gott, welche sich mit einer großen Liebe zur Welt verbindet. Er steht für die radikale Liebe zum Evangelium, für ein Leben in den Fußspuren des armen, menschenfreundlichen Jesus Christus und für die radikale Solidarität mit allen Menschen. Des Weiteren steht er für die Verständigung zwischen den Religionen, für den mutigen Dialog mit Andersgläubigen und für den achtbaren Umgang mit der Schöpfung und ein geschwisterliches Zusammenleben aller Menschen. Dieser Name verbindet konfessions- und religionsübergreifend Generationen und Nationen, hat einen festen Platz in den Herzen der Menschen gefunden und genießt weltweit großen Respekt.

Nicht zuletzt besitzen die visionären Gedanken des Heiligen Franz von Assisi über Gott, Natur, Seele, Tod und Welterlösung im Hinblick auf moderne naturwissenschaftliche und ethische Denkweisen höchste Aktualität.1 2 3

2. Wer war Franz von Assisi?

Der Heilige Franz von Assisi wurde gegen Ende des Jahres 1181 oder Anfang 1182 als Sohn eines reichen Tuchhändlers in Assisi geboren und wuchs entsprechend mit vielen Annehmlichkeiten auf.

Nach einiger Zeit und zwei einschneidenden Erlebnissen, wie seiner Kriegsgefangenschaft und einer längeren letztlich lebenslänglichen Krankheit verspürte er jedoch eine große Leere in sich und immer mehr erwuchs in ihm eine tiefe Liebe zu den Armen und großes Mitleid mit den isoliert lebenden Leprakranken.

Durch mehrere traumhafte Visionen kam es nach und nach zu einem vollkommenen radikalen Bruch mit seinen bisherigen Lebensverhältnissen.

So kam es, dass Franz von Assisi eines Tages beim Betrachten des gekreuzigten Christus in der Kirche San Damiano bei seiner bedeutendsten Bekehrungsvision eine Stimme vernahm: „Franziskus, geh und baue mein Haus wieder auf, das, wie du siehst, ganz und gar in Verfall gerät.“ Tief berührt begann Franziskus die kleine, alte und verfallene Kirche Portiunkula wieder aufzubauen, bis ihm schließlich bewusst wurde, dass nicht eine Kirche aus Steinen, sondern die Kirche aus Menschen, Prälaten, Äbten, Priestern und des Papstes, welche sich im moralischen Verfall befand, gemeint sein musste.

Um dem Ruf des Wiederaufbaus der in Trümmern liegenden Kirche zu folgen, besann sich Franz von Assisi auf die Evangelien und den armen Jesus.4 5 Das Geheimnis der Person und Wirkung des Heiligen Franz von Assisi ist bis heute, dass er Jesus von Nazareth aufs Wort glaubte und das Evangelium lebte, statt nur davon zu reden. Er küsste Aussätzige, lehnte Geld und jeglichen Besitz ab, stellte Hierarchien auf den Kopf und bot selbst höchsten Autoritäten bis hin zum Papst die Stirn.6 Aus einer weiteren Quelle geht weiter hervor, dass sich Franz von Assisi von der Praxis Jesu leiten ließ und nicht von Gesetzen und Kirchentradition. Gemeinsam mit seinen Brüdern lebte er das Leben der Apostel und verband sich mit den Armen, Kranken und Randständigen. Brüderlich baute er Brücken zu einfachen Leuten, aber auch zu Mächtigen. Arm an Dingen, jedoch reich an Leben begegnete er dem Reichtum der Kirche dabei mit der Armut des Evangeliums.

Dabei hielt der Heilige niemals gelehrte Predigten, sondern deutete das Evangelium lebenspraktisch im Alltag der Menschen und berührte durch Gesten und Zeichen.7 Das Ideal der sogenannten heiligen Einfalt gab dabei dem Tun den Vorzug vor dem Lernen und Lehren.8

Aus tiefster Überzeugung von Gott zu den Leprakranken geführt worden zu sein, wurde er von gewaltigem Mitleid ergriffen und begann schließlich in den Dörfern in einfacher Sprache, welche von allen verstanden wurde, die Worte Jesu zu verkünden.9

Seine Forderung nach absoluter Besitzlosigkeit leitete er dabei radikal direkt von den Worten Jesu ab: „Ihr sollt weder Gold noch Silber besitzen, noch Geld in euren Gürteln mitnehmen, auch keinen Doppelsack auf eurem Weg, keine zwei Leibröcke, keine Schuhe, keinen Stock.“ (Mt 10,9 f.; vgl. Mk 6,8 f.; Lk 9,3)10 Der Begriff Armut bedeutete für den Heiligen dabei nicht allein nichts zu haben, sondern es war vielmehr die Fähigkeit zu geben und sich mit dem armen Christus und den Armen zu identifizieren.11

Passend dazu umschreibt Leonardo Boff mit seiner Botschaft des Heiligen Franz von Assisi an die Jugendlichen von heute die Grundhaltung des Heiligen: „ Öffnet euch der Erfahrung, dass weniger mehr sein kann und dass das Glück nicht in Reichtum und einer darauf ausgerichteten Berufskarriere liegt, sondern im Miteinander-Teilen und darin, alle Menschen menschlich zu behandeln.“12

Auf seinen Reisen war der Heilige Franziskus zutiefst fasziniert von der Schönheit der Schöpfung und begann zu begreifen, dass alle zusammen einen gemeinsamen Ursprung im Herzen des gütigen Vaters haben.13 Sowohl die „bösen“ als auch die guten Menschen, die Tiere, Pflanzen und Naturelemente waren für den Heiligen Kinder eines guten Schöpfers, untereinander Geschwister und zur endgültigen Erlösung bestimmt.14 Leonardo Boff bringt zum Ausdruck, dass jedes Lebewesen der Natur, jede Pflanze, jedes Tier und jede Landschaft in franziskanischem Sinne liebenswürdig ist. All diese Dinge haben demnach einen Wert in sich selbst, unabhängig vom Gebrauch und Nutzen. In Anbetracht einer solchen universalen Geschwisterlichkeit unter all diesen Dingen, die Gott geschaffen hat, bringt dies in franziskanischem Sinne den Wunsch nach einem Zusammenleben in Respekt, in Gegenseitigkeit und gegenseitiger Hilfe mit sich, damit alle auf diesem Planeten weiter leben können – auch die Verwundbarsten unter ihnen, denen umso größere Fürsorge und Liebe zuteil werden muss.15

Basierend auf seiner Auffassung von Schöpfung und Erlösung entwickelte Franziskus schließlich sein Friedensverständnis und seine Friedenspraxis. So grüßte er im Rahmen seiner Botschaft des Friedens alle Geschöpfe, angefangen vom Menschen, über Tiere und Pflanzen, bis hin zu leblosen Naturerscheinungen mit den Worten: „Der Herr gebe dir Frieden!“ Er stiftete Frieden sowohl zwischen einzelnen Menschen, als auch zwischen größeren sozialen Einheiten. Mit seinem hohen Maß an Liebenswürdigkeit hat der Heilige beispielsweise die Zuneigung des muslimischen Sultans Melek el-Kamil gewonnen, als er versuchte im Jahr 1219 in die Kreuzzüge zu intervenieren.16

Schließlich beschreibt Thomas von Celano die Persönlichkeit des Heiligen Franz von Assisi als geprägt von Heiterkeit, Sanftmut und Nüchternheit. Demnach war er ein Mensch mit angenehmen, höflichen Umgangsformen, stets gesprächsbereit und offen. Sein religiöses, spirituelles und moralisches Leben wird mit den Begriffen Unschuld, Einfalt, Herzensreinheit, Gottesliebe, Bruderliebe und Gehorsam umschrieben. In allen Dingen war er voller Begeisterung, verfolgte beharrlich seine Ziele, war barmherzig und schnell bereit zu verzeihen. Sich selbst gegenüber jedoch war er äußerst streng. Nicht zuletzt, hatte die Kontemplation und das beständige Beten im Leben des Franziskus eine zentrale Bedeutung.17

Nach dem Heiligen Bonaventura, war der Heilige Franziskus ein morgendlicher Mensch, der sich die Unschuld des Paradieses bewahrte, ein Mann aus einer anderen Welt. Franziskus entsprach einem anderen Paradigma von Kultur und Kirche. Es war geprägt von Achtsamkeit, Einfachheit, Armut, vom Geist der Geschwisterlichkeit mit allen Lebensformen der Natur, von der Genügsamkeit des Teilens und vom grenzenlosen Mitleid mit den Armen und Leidenden.18 „Wir haben es mit einem Genie des Christentums von verführerischer Menschlichkeit, faszinierender Zärtlichkeit und Achtsamkeit zu tun, an dem wir das Beste unseres Menschseins entdecken können.“19

Franz von Assisi stirbt schließlich nach langer Krankheit und nach seinen Vorstellungen völlig von den weltlichen Besitztümern entkleidet, nackt auf der Erde liegend am 3. Oktober des Jahres 1226 bei der Portiuncula-Kirche.20

3. Der Lebenslauf des Papst Franziskus

Papst Franziskus wurde am 17. Dezember 1936 als Jorge Mario Bergoglio und Sohn des italienischen Einwanderers José Mario Francisco Bergoglio und dessen ebenfalls italienischstämmiger Frau Regina Maria Sivori in Buenos Aires geboren.

Nach Abschluss seines Studiums der Chemietechnik trat er im Jahre 1956 in das „Kleine Seminar der Erzdiözese Buenos Aires ein, bevor er am 11. März 1958 nach zweijährigem Noviziat in den Jesuitenorden eintrat und erste Ordensgelübde ablegte. Im Jahre 1960 begann er sowohl mit dem Studium der Geisteswissenschaften, als auch mit dem Philosophiestudium, um anschließend im weiteren Ausbildungsverlauf praktische Tätigkeiten innerhalb des Ordens zu übernehmen. In den darauffolgenden Jahren 1964 bis 1966 schloss er die Professur für Literatur und Psychologie sowohl in Santa Fe, als auch in Buenos Aires ab.

Zwischen 1967 und 1970 absolvierte Bergoglio schließlich sein Theologiestudium und wurde am 13. Dezember 1969 zum Priester gewiehen. Auf seiner letzten Etappe der jesuitischen Ausbildung verbrachte er von 1970 bis 1971 ein Jahr lang in Spanien für das Tertiat, um letztlich von 1972 bis 1973 Novizenmeister in San Miguel und Berater des Provinzoberen Jesuiten zu sein. Am 22. April 1973 legte er schließlich sein ewiges Gelübde ab und war von 1973 bis 1979 Provinzial der argentinischen Provinz des Jesuitenordens.

Von 1980 bis 1986 sammelte Bergoglio Erfahrung als Rektor des Colegio Máximo San José von San Miguel und befand sich noch im Jahr 1986 auf mehrmonatigem Forschungsaufenthalt an der Philosophisch-Theologieschen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. In den Jahren zwischen 1986 und 1990 war Bergoglio geistlicher Begleiter und Beichtvater für die Gemeinschaft des Kollegs El Salvador in Buenos Aires und wurde schließlich am 20. Mai 1992 zum Weihbischof in Buenos Aires und Titularbischof von Auca durch Papst Johannes Paul II. ernannt. 1993 folgte dann die Ernennung zum Generalvikar. Am 3. Juni 1997 wurde Bergoglio zum Koadjutor-Erzbischof mit dem Recht der Nachfolge ernannt, um am 28. Februar 1998 nach dem Tod von Kardinal Quarracino, Erzbischof von Buenos Aires zu werden. Gleichzeitig war er Bischof für die Gläubigen der orientalischen Riten, die in Argentinien leben. Papst Johannes Paul II. ernennt Bergoglio dann im Jahre 2001 zum Kardinalpriester, wonach er u.a. der Kongregation für den Klerus, für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, dem Päpstlichen Rat für die Familie, der Kongregation für die Institute geweihten Lebens sowie (seit 2013) der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika angehörte. Am 08. November 2005 wurde Bergoglio schließlich zum Vorsitzenden der argentinischen Bischofskonferenz gewählt und im Jahre 2007 bei der fünften Generalversammlung des Rates aller Bischöfe Lateinamerikas und der Karibik zudem auch als Vorsitzender der Redaktionskommission für das Schlussdokument.

Am 13. März des Jahres 2013 wurde Kardinal Jorge Mario Bergoglio schließlich im fünften Wahlgang des Konklaves nach dem Amtsverzicht Papst Benedikts XVI. zum 265. Nachfolger des Heiligen Petrus gewählt.21

4. Eine Kirche in Trümmern – Papst Franziskus und die Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit der Kirche

So wie es sich der Heilige Franz von Assisi seinerzeit zur Aufgabe gemacht hatte, die Kirche Christi wiederherzustellen und den Sinn jener Kirche, wie er aus den Evangelien hervorgeht wieder freizulegen, ist dies auch die Aufgabe von Papst Franziskus. Auch Papst Franziskus ist sich der in Trümmern liegenden Kirche, durch etliche Sitten- und Finanzskandale erschüttert, bewusst. Die Kirche hat an moralischer Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit verloren, die es nun wiederherzustellen gilt.

Mit seiner Namenswahl bekennt sich Papst Franziskus ausdrücklich zu einer „armen Kirche für die Armen, sowie einer einfachen, am Evangelium orientierten und von jeglichem Machtapparat befreiten Kirche, die dem Erbe Jesu treu bleiben will. Dabei meint die Kirche des Heiligen Franz von Assisi auch eine ökologische Kirche, welche alle Lebewesen mit Brüdern und Schwestern anredet und sich in Solidarität mit den Geringsten wieder findet. Für den Papst kommt es dabei einerseits darauf an, Orientierung zu geben, andererseits muss er sich auch mitten ins Volk begeben, dessen Weg teilen, auf es hören, seine Weisheit aufnehmen und sich selbst als Teil des Volkes Gottes empfinden.

Wie anfänglich bereits erwähnt, bot der Heilige Franz von Assisi einerseits höchsten kirchlichen Autoritäten gegenüber zwar die Stirn, andererseits wiederum schloss dies jedoch nicht aus, dass er auch stets darauf bedacht war, der Kirche der Päpste gegenüber gehorsam zu sein und dabei den herrschenden Stil der Kirche nicht mit Worten zu kritisieren. Allein durch sein Tun, Handeln und Vorleben versuchte er einen neuen Stil einzuführen.

Es liegt nahe, dass sich Papst Franziskus hierauf zurück bezieht, indem er ebenfalls jegliche Symbole der Macht ablehnt und vom ersten Moment seiner Amtszeit an einen neuen Stil verkörpert. Auch Papst Franziskus überzeugt vor allem mit seinem Auftreten und seinem Handeln. Bei seinem ersten öffentlichen Auftreten lehnte er die prunkvoll mit Gold verzierte und für Päpste übliche Mozetta ab: „Der Karneval ist vorbei, behaltet dieses Gewand“ und erschien in schlichter weißer Kleidung mit einfachem Blechkreuz. Außerdem zieht er beispielsweise das Gästehaus des Vatikan dem prunkvollen Palast, indem seine Vorgänger bisher lebten, vor.

So wie den Heiligen Franz von Assisi, zeichnen auch Papst Franziskus solche einfache, populäre Gesten aus, die den Menschen unmittelbar eingängig sind. So ist es doch mehr das konkrete Handeln und weniger die Predigten, was Menschen überzeugt. Es sind die praktischen Beispiele, wie sie auch Franz von Assisi seinerzeit bereits vorgelebt hat, die uns dazu bringen, uns selbst auf den Weg zu machen.

[...]


1 Vgl. Feld, 2001, S. 102

2 Vgl. Boff, 2014, S. 7 ff.

3 Vgl. Kuster & Kreidler-Kos, 2014, S. 7 ff.

4 Vgl. Feld, 2001, S. 18

5 Vgl. Boff, 2014, S. 11 f.

6 Vgl. Reblin, 2006, S. 9

7 Vgl. Kuster & Kreidler-Kos, 2014, S. 105 f.

8 Vgl. Feld, 2001, S. 42

9 Vgl. Boff, 2014, S. 12 f.

10 Vgl. Feld, 2001, S. 39

11 Vgl. Boff, 2014, S. 71

12 Boff, 2014, S. 18

13 Vgl. Boff, 2014, S. 13

14 Vgl. Feld, 2001, S. 47

15 Vgl. Boff, 2014, S. 17 f.

16 Vgl. Feld, 2001, S. 46 ff.

17 Vgl. Feld, 2001, S. 81

18 Vgl. Boff, 2014, S. 118

19 Boff, 2014, S. 29

20 Vgl. Feld, 2001, S. 24 und S. 103

21 Vgl. Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio von Sergio Rubin und Francesca Ambrogett, 2013, S. 214 f.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Die Inspiration von Papst Franziskus durch Franz von Assisi und die Herausforderungen der modernen Kirche
Hochschule
Pädagogische Hochschule Weingarten
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
29
Katalognummer
V590594
ISBN (eBook)
9783346165657
ISBN (Buch)
9783346165664
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Papst Franziskus, Herausforderungen der modernen Kirche, Heiliger Franz von Assisi, Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche, Reform der Kirche, Papst der Armen, Misstände der Kirche, Was wird aus der Kirche, Religion
Arbeit zitieren
David Knobelspies (Autor), 2016, Die Inspiration von Papst Franziskus durch Franz von Assisi und die Herausforderungen der modernen Kirche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/590594

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