Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Romanistik - Hispanistik

Die Selbstwahrnehmung der Protagonistin in "La última niebla" von María Luisa Bombal

Titel: Die Selbstwahrnehmung der Protagonistin  in "La última niebla" von María Luisa Bombal

Hausarbeit , 2017 , 23 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Maike Egidi (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit soll die Selbstwahrnehmung der Protagonistin in "La última niebla" von María Luisa Bombal analysiert werden. "La última niebla" erzählt die Geschichte einer Frau, die in ihrer Welt eingeschlossen lebt, ohne Perspektiven, deren einzige Freude der Traum ist. Diese Protagonistin ist ein Spiegel der Frauen zur Zeit Bombals, und gleichzeitig auch heute noch wichtig für die Frauen aller Welt. Sie thematisiert die Rolle der Frau und stellt die Möglichkeiten in Frage, die ihr mit dieser Rolle bleiben. Vor allem aber zeigt Bombal mit ihrer namenlosen Protagonisten (die daher für jede Frau stehen könnte..) den Einfluss der Außenwelt auf eine Person. Auf verschiedenen Weisen, die im folgenden genauer betrachtet werden, beeinflussen die Personen in ihrer Umgebung, die gesellschaftlichen Ideale, vielleicht sogar jene, die man in Bücher finden kann, das Selbstbild der Frau und ich möchte behaupten, dass auch in der heutigen Zeit ein äußerer Druck auf die Frau ausgeübt wird, sei es von Traditionen, Familie oder Kirche, oder aber auch den neuen Medien (sei es durch Plakate, die von der perfekten Bikini-Figur erzählen, oder den Fernsehserien, in denen die perfekten Liebesgeschichten erzählt werden). Daher ist La última niebla auch heute noch als aktuell zu sehen und vor allem als wichtiges Werk zur Selbstreflexion vor allem für die Leserinnen. Denn: „Nuestros hábitos de ahora son muy semejantes a los de las mujeres de entonces“

Resumen En el trabajo presente quiero analizar la autovisión de la protagonista en la obra „La última niebla“ de Maria Luisa Bombal, de 1935 (Trabajaré con la edición siguiente: Bombal, María Luisa, Obras completas. Editorial Andres Bello, Santiago de Chile, 2000.) La Novela fue publicada por primera vez en 1934 por Editorial Colombo, en Buenos Aires, bajo la dirección de Oliverio Girondo. Analizando el texto mismo y ante el fondo de la analísis de Munnich en „La dulce niebla“, y otros textos secundarios, quiero mostrar la percepsción de la protagonista sin nombre, igual que analizar sus hechos durante la novela para mostrar la falta de actitud, cosa que parece inevitable ya que la protagonista se encuentra determinado por fuerzas ajenas.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Protagonistin und ihre Selbstwahrnehmung

2.1 Die Tote - Im Vergleich mit der verstorbenen Frau

2.2 Die Sicht des Mannes

2.3 Realität und Traum - Regina und der Geliebte

3. Analyse der Umgangsformen - Der Traum als Fluchtweg?

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Selbstwahrnehmung der namenlosen Protagonistin in María Luisa Bombals Roman „La última niebla“ und analysiert, inwiefern sie durch externe Erwartungen und gesellschaftliche Ideale fremdbestimmt ist. Dabei steht insbesondere die Frage im Fokus, wie die Protagonistin durch Traumwelten versucht, den Einschränkungen ihres realen Lebens zu entkommen.

  • Die Konstruktion der weiblichen Identität im Spiegel gesellschaftlicher Ideale.
  • Die Rolle von Projektionen und Vergleichen mit anderen Frauenfiguren.
  • Das Spannungsfeld zwischen Traum und Realität als Fluchtmechanismus.
  • Die Bedeutung von Sexualität und körperlicher Wahrnehmung für die Selbstbildformung.
  • Der Einfluss männlicher Blickwinkel auf die Existenz der Protagonistin.

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Tote - Im Vergleich mit der verstorbenen Frau

In diesem Abschnitt soll die Beziehung zwischen SN und ihrer Vorgängerin analysiert werden, da diese einen deutlichen Teil ihrer eigenen Wahrnehmung darstellt. Über die Frau als solche erfahren wir relativ wenig, d.h. es ist keine objektive Beschreibung vorhanden. Auch die Gründe ihres Tods sind unklar und werden nicht weiter beschrieben. Der Leser erfährt lediglich, dass Daniel bereits verheiratet war, diese Frau verstorben ist und er scheinbar noch immer darüber trauert (so die Sicht von SN).

Es ist davon auszugehen, dass SN vor der Heirat mit Daniel davon wusste, dass dieser bereits verheiratet war, da sich die beiden familiär nahe stehen. Gleichzeitig findet keine eigene Sicht der Protagonistin auf die vorherige Ehefrau statt, es ist also unklar, ob sich diese kannten, oder nicht. Da jedoch ein enges Verhältnis der Protagonistin und ihres Cousins Daniel beschrieben wird (sie wurden zusammen groß, badeten nackt zusammen, etc.) bleibt die Frage danach offen, wie sich dieses Verhältnis entwickelt hatte und ob SN die Verstorbene selbst kannte. In ihren Beschreibungen wird lediglich die Sicht Daniels auf seine Frau geschildert. Da SN ihr keinen Namen gibt, könnte man daraus schließen, dass sie sich nicht kannten. Dennoch löst die Sicht auf die Verstorbene bei SN eine Reaktion aus, die dazu führt, dass sie ihre eigene Existenz hinterfragt.

„Me acerco y miro, por primera vez, la cara de un muerto. Veo un rostro descolorido, sin ni un toque de sombra en los anchos párpados cerrados. Un rostro vacío de todo sentimiento. Esta muerta, sobre la cual no me ocurriría inclinarme para llamarla porque parece que no hubiera vivido nunca, me sugiere de pronto la palabra silencio. (…) Silencio, un gran silencio, un silencio de años, de siglos, un silencio aterrador que empieza a crecer en el cuarto dentro de mi cabeza.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Selbstwahrnehmung und die aktuelle Relevanz des Werkes von María Luisa Bombal.

2. Die Protagonistin und ihre Selbstwahrnehmung: Analyse der Fremdbestimmung durch den Vergleich mit anderen Frauenfiguren und der Perspektive des Ehemanns.

2.1 Die Tote - Im Vergleich mit der verstorbenen Frau: Untersuchung der Identitätsfindung der Protagonistin durch die Auseinandersetzung mit Daniels erster Ehefrau.

2.2 Die Sicht des Mannes: Analyse der Ehebeziehung und der destruktiven Einflüsse des männlichen Blickes auf das Selbstwertgefühl der Frau.

2.3 Realität und Traum - Regina und der Geliebte: Gegenüberstellung von Realität und Traum durch den Vergleich mit der Figur Regina und dem imaginären Geliebten.

3. Analyse der Umgangsformen - Der Traum als Fluchtweg?: Kritische Betrachtung der Traumwelt als vermeintlich subversives oder aber lediglich ausweichendes Verhalten.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Unfähigkeit der Protagonistin zur Veränderung und Reflexion über die anhaltende Aktualität des Frauenbildes im Roman.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

La última niebla, María Luisa Bombal, Selbstwahrnehmung, Identität, Fremdbestimmung, Weiblichkeit, Traumwelt, Realität, Geschlechterrollen, Feminismus, Subversion, soziale Erwartungen, Triangulare Beziehung, Literaturanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Selbstwahrnehmung der namenlosen Hauptfigur in dem Roman „La última niebla“ und untersucht, wie sie durch gesellschaftliche Zwänge und die Erwartungen ihres Umfelds geprägt ist.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Identitätsbildung der Frau, der Einfluss des männlichen Blickes auf das Selbstbild, die Abgrenzung von Rollenbildern sowie die Flucht in eine imaginäre Traumwelt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Protagonistin durch verschiedene äußere Einflüsse und eine interne Orientierung an anderen Frauen (wie der verstorbenen Ehefrau oder Regina) fremdbestimmt agiert und warum ihr eine eigenständige Handlungsmacht fehlt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Primärtext mit feministischen Literaturtheorien (unter anderem unter Einbezug von Judith Butler und Susana Munnich) in Beziehung setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der psychologischen Wirkung der Vorgängerin, die Analyse der distanzierten Ehebeziehung zu Daniel und die Dekonstruktion des Geliebten als erträumtes Konstrukt zur Kompensation mangelnder Zuneigung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen: Selbstwahrnehmung, Fremdbestimmung, Traumwelt, Weibliche Identität, „La última niebla“ und soziale Konstruktion.

Warum spielt die verstorbene erste Ehefrau eine so große Rolle für die Protagonistin?

Die Tote dient als unerreichbares Ideal einer „perfekten Frau“, an dem sich die Protagonistin unbewusst misst, wodurch ihr eigenes Selbstwertgefühl untergraben wird.

Inwieweit lässt sich der Geliebte der Protagonistin als real bezeichnen?

Die Analyse legt dar, dass der Geliebte kein real existierender Mann ist, sondern ein psychologisches Konstrukt, das nur in der Traumwelt existiert, um die emotionale Leere der Ehe zu füllen.

Was ist das „Wunder“, das in der zehnjährigen Ehe beschrieben wird?

Es bezieht sich auf einen seltenen Moment sexueller Nähe, der metaphorisch mit dem ersten Sommerregen beschrieben wird und kurzzeitig das Gefühl der Unzulänglichkeit der Protagonistin mindert.

Warum kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass der Roman auch heute noch aktuell ist?

Weil die Arbeit zeigt, dass externe Erwartungen an das Aussehen und das Verhalten von Frauen (durch Medien und Gesellschaft) auch heute noch einen hohen Druck ausüben und die Identitätsfindung beeinflussen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Selbstwahrnehmung der Protagonistin in "La última niebla" von María Luisa Bombal
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
2,3
Autor
Maike Egidi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
23
Katalognummer
V591400
ISBN (eBook)
9783346177452
ISBN (Buch)
9783346177469
Sprache
Deutsch
Schlagworte
La última niebla Bombal autovisión el rol feminino ensoñación
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maike Egidi (Autor:in), 2017, Die Selbstwahrnehmung der Protagonistin in "La última niebla" von María Luisa Bombal, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/591400
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  23  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum