Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Präventions-/Gesundheitssport.
Der Begriff Prävention ist mit dem Begriff Vorbeugung gleichzusetzen. Dies heißt, dass Prävention in erster Linie die Erhaltung der Gesundheit durch vorbeugende Maßnahmen ist.
Aus medizinischer Sicht wird Prävention in drei Bereiche unterteilt:
A. Primärprävention umfasst alle Maßnahmen, die bei Gesunden Personen gesunderhaltend oder krankheitsvorbeugend wirken.
B. Sekundärprävention betrifft Maßnahmen der Krankheitsfrüherkennung sowie der Verhinderung der Entstehung von Erkrankungen bei bestehenden Risikofaktoren.
C. Tertiärprävention beinhaltet Maßnahmen, die bei verletzungs- oder krankheitsbedingten Dauerschäden eine Verschlechterung verhindern.
Die Maßnahmen selbst werden in Verhaltensprävention und Verhältnisprävention unterteilt:
1. Verhaltensprävention beinhaltet Maßnahmen zur Beeinflussung des individuellen Risikoverhaltens. Also ein Verhaltenstraining zur Vermeidung von gesundheitsriskanten Verhaltensweisen.
2. Verhältnisprävention bezieht sich auf die Umgestaltung der Verhältnisse (Beruf, Familie, Freizeit usw.) im Sinne einer Verminderung von gesundheitsschädlichen äußeren Einflüssen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Diagnose – IST Zustand
2.1 Körperdaten
2.2 Eingangstest
2.2.1 Ausdauertest
2.2.2 Beweglichkeitstest
2.2.3 Krafttest
2.3 Analyse
3. Prognose – SOLL Zustand
3.1 Hauptziel
3.2 Teilziele
4. Trainingsplanung
4.1 Makrozyklus
4.2 Mesozyklus
4.3 Mikrozyklus
5. Analyse
5.1 Trainingskontrolle
5.2 Anpassungserscheinungen
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit widmet sich der systematischen Erstellung eines Präventions- und Gesundheitssportprogramms. Das primäre Ziel ist die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands, die Kräftigung der Rumpfmuskulatur zur Wirbelsäulenentlastung sowie eine nachhaltige Gewichtsreduktion durch eine Kombination aus zielgerichtetem Training und Ernährungsumstellung.
- Grundlagen der Präventions- und Gesundheitssportlehre
- Diagnostische Erfassung des Ist-Zustands mittels PWC- und Krafttests
- Entwicklung eines langfristigen 12-Monate-Trainingsplans
- Implementierung von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen
Auszug aus dem Buch
2.2.1 Ausdauertest
Ausdauertests sind notwendig um die Ausdauerleistungsfähigkeit einer Person zu ermitteln. Unter der Ausdauerleistungsfähigkeit versteht man den Ermüdungswiederstand als eine Fähigkeit eine bestimmte Belastung über einen möglichst langen Zeitraum aufrecht zu erhalten.
Es gibt viele verschiedene Arten von Ausdauertests. Im Bereich des Fitness-Studios sollte man sinnvollerweise einen Test im Indoorbereich auswählen. Das heißt, auf Cardiofitnessgeräte die für solche Tests geeignet sind zurückgreifen. Diese können zum Beispiel ein Fahrradergometer oder ein Laufbandergometer sein. Das Fahrradergometer wird größtenteils bevorzugt, da es koordinativ nicht sehr fordernd ist.
Eine der wichtigsten Messkriterien bei Ausdauertests ist die Herzfrequenz. Sie wird durch einen Herzfrequenzmesser ermittelt und gibt damit Auskunft über den Belastungszustand der Person.
Als Ausdauertest wird ein Stufentest gewählt. Bei einem Stufentest beginnt man mit einer geringen Intensität, und steigert diese alle 2 Minuten um 25 – 50 Watt wobei die Umdrehungen/Minute konstant bei 60 liegen sollte. Dieser Test wird abgebrochen bei erreichen des entsprechenden Maximalpulses oder bei Erschöpfung der Person.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Definition und Einordnung der Prävention in primäre, sekundäre und tertiäre Bereiche sowie Abgrenzung von Verhaltens- und Verhältnisprävention.
2. Diagnose – IST Zustand: Erfassung körperlicher Daten und Durchführung von standardisierten Tests zur Bestimmung des Leistungsniveaus in Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft.
3. Prognose – SOLL Zustand: Festlegung der Hauptziele zur Gesundheitsoptimierung und Strukturierung des Zeitrahmens über einen Makrozyklus von 12 Monaten.
4. Trainingsplanung: Detaillierte Ausarbeitung der Meso- und Mikrozyklen unter Berücksichtigung von Trainingsintensität, -frequenz und begleitenden Ernährungsmaßnahmen.
5. Analyse: Evaluation der Trainingserfolge mittels Re-Tests und Analyse der körperlichen Anpassungserscheinungen nach Abschluss des Makrozyklus.
Schlüsselwörter
Prävention, Gesundheitssport, Ausdauerleistungsfähigkeit, PWC-Test, Krafttest, Trainingsplanung, Makrozyklus, Mesozyklus, Körperhaltung, Gewichtsreduktion, Ernährungsumstellung, Trainingskontrolle, Anpassungserscheinungen, Stufentest, Rumpfmuskulatur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung eines individuellen Trainings- und Ernährungsprogramms im Rahmen des Gesundheitssports zur Verbesserung der körperlichen Fitness.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Bereiche körperliche Leistungsdiagnostik, langfristige Trainingsplanung (Makro-, Meso- und Mikrozyklen) sowie die Verknüpfung von sportlicher Aktivität und präventiver Ernährungsberatung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Kräftigung der Rücken-, Bauch- und Hüftmuskulatur, die Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit sowie eine gesunde Gewichtsreduktion bei einem Probanden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden standardisierte Testverfahren (PWC 130-Test, ILB-Methode) zur IST-Zustands-Analyse verwendet, gefolgt von einer zyklischen Trainingsplanung und regelmäßiger Erfolgskontrolle mittels Re-Tests.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Aufnahme, die Prognose- und Zieldefinition, die detaillierte Trainingsplanung (Mesozyklen-Tabelle) und die anschließende Analyse der erzielten Anpassungserscheinungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Prävention, Ausdauer, Trainingssteuerung, Muskelhypertrophie, Ernährungsumstellung und Leistungsdiagnostik.
Warum wird der PWC 130-Test für die Ausdauerdiagnostik genutzt?
Der PWC 130-Test ermöglicht eine objektive Bestimmung des Leistungsstandes auf dem Fahrradergometer unter kontrollierten Bedingungen, ohne den Probanden einer Überbelastung auszusetzen.
Wie ist der Makrozyklus strukturiert?
Der Makrozyklus ist auf 12 Monate ausgelegt und unterteilt sich in verschiedene Mesozyklen, die phasenweise von gymnastischem Rumpftraining über Ausdauertraining bis hin zu Kraft- und Hypertrophietraining reichen.
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- Swen Panzer (Author), 2002, Fallbeispiel - Präventions- und Gesundheitssport. Trainingsplan, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6029