"Du sollst nicht töten" — Der dissoziierte Hirntod und die Frage nach Organtransplantation in medizinischer Perspektive und theologischer Reflexion


Examensarbeit, 1997
58 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

A. Vorbemerkungen

B. Einleitung

C. Hauptteil
1. Der Hirntod in medizinischer Perspektive und kritischer Reflexion
1.1 Das zugrundeliegende Menschenbild
1.1.1 Das Menschenbild der Transplantations- medizin
1.1.1.1 Leben
1.1.1.2 Personalität
1.1.1.3 Körperlichkeit
1.1.1.4 Zusammenfassung
1.1.2 Der Mensch als homo huius vitae
1.2 Einwände
1.2.1 Philosophische Einwände — Der jeweilige Stellenwert der Definition des Menschen
1.2.2 Theologische Einwände — Gott als transzendentes Lebensprinzip
2. „Du sollst nicht töten!“ — Der Anwendungsbereich des Fünften Gebotes bei Martin Luther
2.1 Das zweite Gebot der zweiten Tafel
2.2 Darstellung
2.2.1 Die horizontale Bewegung
2.2.2 Die vertikale Bewegung
2.2.2.1 Gottes Zorn und Gottes Schutzgebot
2.2.2.2 „Ich bin der Herr dein Gott!“
2.3 Anthropologie, Glaube, Ethik
2.4 Der Anwendungsbereich des Fünften Gebotes — Fazit
3. Die Organexplantation in theologischer Reflexion
3.1 Der als Geschöpf Gottes kommunizierende Mensch
3.2 Im Vertrauen auf das Versprechen Gottes
3.3 Der im Glauben verantwortliche Mensch vor Gott

D. Schlussteil: Kritische Würdigung

E. Literaturverzeichnis

„Die gesamte Medizin ist unsicher; und also sind alle Medici waghalsig. [...] Es ist unmöglich, den Medicus zu entschuldigen als nur durch die Vergebung der Sünden. Da muß er hin. Sonst - wenn er es behandelt in seiner Gerechtigkeit - so ist er des Teufels.“[1] (Martin Luther)

A. Vorbemerkungen

zum ersten Mal kam ich vor fünf Jahren in einem meiner ersten medizinischen Semester während einer vorklinischen Vorlesung über Nierentransplantation mit den Problemen des Hirntodes in Berührung. Der engagierte Professor bot seine ganze Autorität auf, um uns Anfängerinnen und Anfängern nahezubringen, wie wichtig die Definition des Hirntodes für die Transplantationsmedizin ist; auch wie vielen Menschen durch eine Organtransplantation dauerhaft geholfen werden könne. Es sei deswegen, allemal für Studierende der Medizin, eine moralische Pflicht, als Organspenderin und Organspender zur Verfügung zu stehen. Eindringlich bat er uns, entsprechende testamentarische Verfügungen auszufüllen.

Einige Zeit später begann der makroanatomische Präparierkurs an der Leiche. Im wissenschaftlichen Umgang mit einem Toten hatte ich über ein Semester Zeit für eine erste Auseinandersetzung mit Tod und Sterben. Im klinischen Studienabschnitt half ich, ein außercurriculares Seminar für Studierende der Medizin zum Thema „Diagnosemitteilung und Sterbebegleitung“ zu organisieren und konnte dafür Professoren und Dozentinnen der Psychologie, Medizinethik, Inneren Medizin und Theologie gewinnen.

Ich glaubte, eine gewisse Diskrepanz erkennen zu können zwischen dem Menschenbild der Medizin, wie es sich mir in den Vorlesungen, Kursen und im Gespräch mit den Lehrenden erschloß und dem Menschenbild, das ich in meinem Theologiestudium kennenlernte. An (fast) keinem Ort des Medizinstudiums ist der Zweifel didaktisches Konzept. Im Notfall zu zweifeln tötet! Und Medizin wird in der Universität oft vor diesem weiß-schwarzen Hintergrund gelehrt. Ich habe mich deswegen sehr auf die Arbeit an dem vorliegenden Text gefreut. Sie hat mir die Möglichkeit gegeben, mir in einem für die Medizin wichtigen Bereich ein Urteil zu bilden.

Abschließend noch einige formale Bemerkungen. Zitate werden in der am Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg üblichen Weise wiedergegeben. Werden einzelne Sätze aus weiteren als den im Literaturverzeichnis angegebenen Schriften Luthers zitiert, wird die Stelle der Weimarer Ausgabe lediglich in den Anmerkungen genannt. Eine Aufnahme in das Literaturverzeichnis als Quellenschrift, erschien mir dann nicht angemessen. Die Abkürzungen richten sich in der Regel nach der 2. Auflage des IATG von 1992. Weitere Abkürzungen werden entweder im Text eingeführt oder sind im Literaturverzeichnis durch Unterstreichung angegeben. Hinweise zu besonderen Zitierweisen finden sich am Ende dieser Seite.

Abschließend sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß ich es für sehr wichtig erachte, in Sprache und Ausdrucksweise Männern und Frauen gleichermaßen gerecht zu werden. Wo immer dies aufgrund stilistischer Erwägungen möglich war, habe ich mich darum bemüht. In den übrigen Fällen wird je entweder Frau oder Mann genannt.

Marburg, am 30. Mai 1997

Besondere Zitierhinweise

Zeitschriften Autorennachname, Autorenvorname: Titel des Aufsatzes. In: abgekürzter Name der Zeitschrift, Jahrgang. Erscheinungsjahr (evtl. Heft-Nr.): Seitenangabe

WA Band (arab. Ziffern)/evtl. Abteilung (röm. Ziffern), Seite

(arab. Ziffern), Zeile(n) (arab. Ziffern)

BSLK Seite (arab. Ziffern), Zeile (arab. Ziffern)

LuSt Band (röm. Ziffern), evtl. Abteilung (arab. Ziffern), Seite (arab. Ziffern)

B. Einleitung

„Glanz und Elend unserer Zeit wohnen in dieser unaufhaltsamen Flut.“[2] Resignierend reagiert der deutsch-amerikanische jüdische Philosoph Hans Jonas 1970 in seiner berühmt gewordenen Streitschrift „Gegen den Strom“ auf die Bestrebungen von amerikanischen und europäischen Ärzten, Theologen, Politikern und Juristen, das Hirntodkriterium als Kriterium für den Tod des Menschen zu etablieren. Von Anbeginn ist die Frage nach dem Tod des Menschen aufs engste mit der Frage nach der Organtransplantation verbunden.[3]

Jonas scheitert. Seine Warnung verhallt im Machbarkeitsgetöse medizinischer Hybris. Spätestens seit Mitte der Achtziger Jahre ist das Hirntodkriterium weitgehend unangefochten ein neues Kriterium für den Tod des Menschen, das sich nur aus terminologischen und historischen Gründen noch nicht in den Kapiteln „Sichere Todeszeichen“ der meisten medizinischen Lehrbücher befindet.[4] Erst als sich zu Beginn der Neunziger Jahre die deutsche Politik zum wiederholten Male daran begibt, ein Transplantationsgesetz zu erarbeiten, gewinnt das Thema erneut Beachtung. Mit der Einweisung einer hirntoten schwangeren Frau in die Erlanger Universitätsklinik im Oktober 1992[5] geraten die alten, weitgehend unangefochtenen Argumentationsmuster der Befürworterinnen und Befürworter des Hirntodkriteriums in einen Sog der Kritik. Das alte Konzept gerät ins Wanken. Bis in unsere Tage hält die Diskussion an, und sie scheint (immer noch) schärfer zu werden.[6] Doch was ist Gegenstand, was Problem bei dieser Diskussion? Um das aufzufinden, müssen wir uns zunächst auf einen Weg begeben, der damit beginnt, die Begriffe der Medizin in den Blick zu nehmen, sie möglichst scharf zu fassen, um anschließend zu betrachten, wie sie von Medizinerinnen und Medizinern verwendet werden. Aus beidem läßt sich dann der Aufbau der Arbeit entwickeln.

Dabei entsteht bald folgendes Problem: Die Medizin ist keine einige Wissenschaft: Somatisches, psychisches und psychosomatisches Paradigma scheinen in tiefer Feindschaft miteinander zu liegen.[7] Dies mag sich darin begründen, daß sich Medizin einerseits als naturwissenschaftlich-experimentelle Wissenschaft versteht und hieraus ihre Erkenntnisse bezieht. Daß sie sich andererseits aber im andauernden Gespräch mit Menschen befindet, in dem sie die steril gewonnen Erkenntnisse anzuwenden genötigt ist. Ein immer noch vorhandener Glaube an reine Objektivität und Wirklichkeit des naturwissenschaftlich-experimentellen Erkenntnisganges dort wird konfrontiert mit den unterschiedlichsten Auffassungen vom Menschen und seinen Lebensbezügen in Gesundheit und Krankheit hier. Die Verlockung ist groß, von seiten der somatischen Medizin, Empirisches unreflektiert für wirklich zu halten, indem sie sich immer weniger nach den methodologischen Voraussetzungen befragt. Dieses vermeintlich naturwissenschaftlich-somatische Paradigma[8] sieht den Menschen als Maschine. Es nimmt an, daß Störungen der Funktion Folgen von Störungen der Struktur sind.[9] Die Frage nach dem Menschenbild ist unwichtig geworden, weil sie sich aus dem Empirischen zu beantworten scheint.[10] So wird das Subjekt des kranken Menschen entwirklicht.[11] Erkenntnistheoretische Überlegungen wie die, daß der Betrachtende stets eine Vorstellung von seinem Objekt hat und er in Wahrheit niemals in direkter Beziehung zu diesem Objekt stehen kann, scheinen bei der übergroßen Mehrheit der Medizinerinnen und Mediziner keinen Niederschlag gefunden zu haben.[12] Der andere, wesentlich kleinere Teil von Ärztinnen und Ärzten versteht sich in der Tradition Sigmund Freuds: Das psychische Paradigma sieht den Menschen als reines Gefühlskompositum, bei dem eine Störung der Funktion zum Strukturverlust führt. Durch Viktor von Weizsäcker und von Bergmann in den 1920er und 30er Jahren angestoßen und erst in den 1970er Jahren durch Thure von Uexküll ausgeführt, versucht psychosomatische Medizin als dritter Verstehensansatz, die Wahrheitsmomente beider Richtungen zu vereinen. Aus diesen Überlegungen heraus erscheint es sinnvoll zu sein, sich in der folgenden Darstellung den Begriffsinhalten von Hirntod und Organtransplantation jeweils nur aus der Sicht eines Teils der Medizin zu nähern. Welches medizinische Paradigma aber soll in dieser Arbeit untersucht und damit Gesprächspartner der Theologie werden?

Hierfür eignet es sich m. E. besonders, das somatische Paradigma heranzuziehen. Dies bietet vier Vorteile: Erstens ist dieses Paradigma immer noch die weitgehend unangefochtene Grundlage medizinischer Lehre an deutschen Universitäten. Zweitens liegt damit seine Ausstrahlung in das Arzt-Patienten-Verhältnis auf der Hand.[13] Drittens versteht sich die Transplantationsmedizin[14], wie noch zu zeigen wird, aus diesem epistemischen Hintergrund heraus. Und viertens: Es ist vor allem die Transplantationsmedizin, die auf seiten der Befürworterinnen und Befürworter Wortführerin in der öffentlichen Diskussion um den Hirntod ist. Als Quellen sollen neben den medizinischen Lehrbüchern der an der Transplantation menschlicher Organe beteiligten Fächer auch die offiziellen Stellungnahmen der Bundesärztekammer und einige historische Dokumente herangezogen werden.

(a) Definition und Diagnosestellung des Hirntodes

Der dissoziierte Hirntod wird in den einschlägigen Lehrbüchern der humanen Schulmedizin als vollständiger, irreversibler Funktionsausfall des Gehirns bei noch aufrechterhaltenen, von zerebraler Steuerung dissoziierten Kreislauf- und Stoffwechselfunktionen definiert.[15]

Pathologisch-anatomisches Korrelat ist die intravitale Totalnekrose[16] der Hirnsubstanz. Kausalpathogenetisch kommen vor allem zwei Ursachen in Betracht: die völlige Ischämie des Gehirns, deren Dauer die Überlebenszeit des Hirngewebes überschreitet[17] und die traumatische Verletzung von Schädelhöhle und Hirnsubstanz[18]. Formalpathogenetisch kommt es in der Folge des einsetzenden Hirnödems zum Ausfall der Hirn funktionen und strukturell zum Zerfall der Hirngewebszellen.[19] Ohne an dieser Stelle das Funktionsmodell des menschlichen Gehirns vertiefen zu wollen, sei auf das generelle Prinzip hingewiesen, nach dem jedem makro- und mikroanatomischen Areal des Gehirns eine oder mehrere Funktionen der Köperwahrnehmung (Afferenzen) oder Steuerung (Efferenzen) zugeordnet werden. Beides erfolgt nach gängiger Vorstellung beim gesunden Menschen spontan und autonom und hat die Aufgabe der Organisation, Integration und Anpassung.[20] Diese Funktionen sind letztlich auf der Großhirnrinde repräsentiert, auch wenn sie von niedrigeren (entwicklungsgeschichtlich älteren) Arealen wie dem Hirnstamm generiert werden sollten.[21]

Die sicheren klinischen Zeichen[22] des Hirntodes ergeben sich aus der Konsequenz der Definition. Es sind dies: Koma (dies schließt eine Bewußtseinsprüfung ein), Ausfall der Spontanatmung, Fehlen der Hirnstammreflexe, Anästhesie und Analgesie im Bereich der sensiblen Hirnnerven.[23] Alternativ dazu können apparativ-diagnostische Verfahren (Carotis- und Vertebralisangiographie oder ein Elektroencephalogramm [EEG] oder die Untersuchung akustisch evozierter Potentiale) durchgeführt werden.[24] Die apparativen Diagnostika sollen lediglich Entscheidungshilfe sein, die das durch den persönlichen Eindruck des Arztes oder der Ärztin gewonnene Urteil stützen, nicht aber ersetzen.[25]

(b) Das Kriterium des dissoziierten Hirntodes als hinreichendes Zeichen des eingetretenen menschlichen Todes

„Die Feststellung des Hirntodes bedeutet [...] die Feststellung des Todes des Menschen.“[26] Das diese Aussage ermöglichende medizinische Urteilsprinzip läßt sich als Interpretationsverfahren beschreiben, bei dem der Arzt oder die Ärztin von der Untersuchung eines Patienten zur Diagnose einer Krankheit oder des Todes gelangt. Das erscheint trivial, erweist sich aber schon im nächsten Abschnitt als äußerst wichtige und folgenschwere Beobachtung. Um ihr auf die Spur zu kommen, ist es in diesem Zusammenhang hilfreich, einen kurzen Blick darauf zu werfen, wie in der Medizin das innere Verhältnis der Begriffe Untersuchung, Befund, Syndrom und Diagnose ist, wie also die Stationen auf dem Weg des ärztlichen Urteilens ineinander greifen.

Wenn wir die Untersuchung des Kranken als Testverfahren auffassen, das durch sein Ergebnis (Befund) objektiv, zuverlässig und gültig[27] anzeigt, ob das zu testende Kriterium (Syndrom) erfüllt ist; wenn wir weiterhin annehmen, daß das zu testende Kriterium der ‘Hirntod’ ist und drittens von diesem Kriterium berechtigterweise erwarten dürfen, daß es ein hinreichender Indikator für das Vorliegen des Definitionsmerkmales ‘Tod’ (Diagnose) ist, wenn diese Kette also nicht nur formallogisch und methodisch, sondern vor allem inhaltlich wahr ist, dann könnten wir - die Erfüllung der Testkriterien ebenfalls vorausgesetzt - tatsächlich davon ausgehen, daß der Hirntod das hinreichende Kriterium für das Vorliegen des Todes des Menschen ist. Diesen Weg beschreitet die Transplantationsmedizin.

Dabei darf nicht vergessen werden, daß das Kriterium von der Definition abhängt und das Kriterium den Test bestimmt — nie umgekehrt.[28] So ergibt sich, daß wir zuerst danach fragen müssen, welche Definition des Todes dem Kriterium zugrundeliegt, und ob diese Definition zu rechtfertigen ist. Wenn Tod aber ein Nicht-Mehr-Leben ist, dann hängt die Definition des Todes entscheidend von der des Lebens und damit vom Bild des Menschen ab. Erst in einem zweiten Schritt ist das Kriterium ‘Hirntod’ auf seine Angemessenheit der Definition gegenüber zu untersuchen.

Für den Untersuchungsgang dieser Arbeit ergibt sich aus (a) und (b) das folgende: Zunächst haben wir anhand des Menschenbildes danach zu fragen, ob mit der Diagnose des dissoziierten Hirntodes der Tod des Menschen angenommen werden kann. Ist diese Frage zu verneinen, müssen wir davon ausgehen, daß der Mensch im Stadium des Hirntodes ein Sterbender und kein Gestorbener ist. Wir werden von diesem Punkt weiterfragen müssen, ob es ethisch zwingend ist, den Tod als notwendige Bedingung für eine Organentnahme auszusagen. Oder ob und wenn ja, unter welchen Bedingungen, aus der Sicht des christlichen Glaubens verantwortbar ausgesagt werden kann, daß Organe zum Zwecke der Transplantation von Sterbenden, also Lebenden, entnommen werden dürfen. Damit ist der Aufbau der Arbeit klar umrissen.

Gesprächspartnerin der Medizin ist in dieser Arbeit die christliche Theologie als dem christlichen Glauben funktional zugeordnet[29]. Gott vertritt im Glauben einen Anspruch auf alle Lebensbereiche, einen Anspruch also auf Universalität. Deswegen soll die Theologie, die Gottes Wort verantwortbar in die Zeit sprechen will, in dieser Arbeit kritische Instanz sein. Die medizinische Perspektive soll also theologisch reflektiert werden.

Aus den zahlreichen theologischen Entwürfen beschränke ich mich hier auf die Theologie Martin Luthers. Dies bietet drei Vorteile: Erstens versteht sich evangelische Theologie - neben Zwingli und Calvin natürlich - besonders in der Tradition Martin Luthers und hier vor allem in der Tradition seiner Rechtfertigungslehre. Zweitens gehört die eine dieser Arbeit zugrundeliegenden Quellenschriften Martin Luthers zu den Bekenntnisschriften der Evangelisch-lutherischen Kirche. Drittens hat Luther - und dies scheint mir der wichtigste Vorteil zu sein - in sehr konsequenter und deswegen überzeugender Weise - in Abgrenzung zum scholastischen Weg - den in der Bibel bezeugten vollkommenen Anspruch Gottes auf seine Schöpfung in seiner Theologie zum Ausdruck gebracht. Luthers Theologie tritt deshalb mit dem immanenten Anspruch einer kritischen Instanz an. Dabei aber ergibt sich das folgende Problem: Luthers Denken und seine Theologie sind auf dem Hintergrund des mittelalterlichen Wirklichkeitsverständnisses entstanden. Kann also Luthers Theologie tatsächlich Antworten geben auf die Fragen heutiger Medizin? Unkritisch jedenfalls kann seine Theologie m. E. nicht übernommen werden. Es wird also einmal darauf ankommen, einen Vergleichspunkt zu finden, von dem aus es möglich ist, Luther und die moderne Medizin einander zu vermitteln. Dies schützt vor einer unkritischen Reflexion. Zum anderen wird es wichtig sein, Luthers theologisches Urteil dort weiterzuentwickeln, wo er Antworten aus dem Verständnis seiner Zeit heraus schuldig bleiben muß. Dies wird es ermöglichen, seine Theologie für moderne Fragestellungen fruchtbar zu machen. Beides aber hat sehr behutsam zu erfolgen, damit es weiterhin Martin Luther bleibt, der hier zur Sprache kommt.[30]

Als Quellenschriften sollen für die erste Frage nach dem Menschenbild Luthers Disputatio de Homine[31] herangezogen werden, für die zweite Frage nach der Vertretbarkeit der Organentnahme Luthers Auslegung zum Fünften Gebot in seinem Großen Katechismus[32]. Ich muß mich hier auf die für die Fragestellung relevanten Aspekte beschränken und kann weder die eine noch die andere Schrift in all ihren Tiefen ausleuchten.

C. Hauptteil

1. Der Hirntod in Medizinischer Perspektive und kritischer Reflexion

1.1 Das zugrundeliegende Menschenbild

Zunächst stellt sich die Frage, wie wir einem Menschenbild auf die Spur kommen können, das als solches nirgends ausgeführt wird (vgl. Teil B.). Eine „transplantationsmedizinische Anthropologie“ kann auch nicht zu Rate gezogen werden, weil sie erst geschrieben werden müßte. Gute Hinweise ergeben sich m. E. aus den Argumenten, die von seiten der Transplantationsmedizin zur Verteidigung des Hirntodkriteriums als Todeskriterium angeführt werden. Sie seien in ihren wesentlichen Strängen im folgenden dargestellt und der Sicht Luthers gegenübergesetzt.

1.1.1 Das Menschenbild der Transplantationsmedizin

Die Bundesärztekammer sieht mit dem Organtod des Gehirns die „für jedes personale Leben unabdingbaren Voraussetzungen, ebenso [...] alle für das eigenständige körperliche Leben erforderlichen Steuerungsvorgänge erloschen“.[33][34] Damit bedeute die Feststellung des Gehirntodes gleichzeitig die Feststellung des Todes des Menschen.[35] Menschliches Leben wird hier definiert als aus Personalität und köperlichem Leben bestehend. Für körperliches Leben wird zusätzlich das Kriterium der autonomen Steuerung gefordert. Was hier auf den ersten Blick als Trennung von leiblichem Leben und personhaftem Leben erscheint, ist über die Klammer des Lebens eingefaßt und wird auch konsequent in weiteren Stellungnahmen der Kammer als menschliches Leben, als leiblich-geistiges Dasein[36] bezeichnet. Was aber verbirgt sich aus der Sicht der Transplantationsmedizin hinter dem Begriff ‘menschliches Leben in Personalität und Körperlichkeit’?

1.1.1.1 Leben

Die biologischen Lebensmerkmale sind die Fähigkeiten zu Autonomie, Spontaneität, Selbststeuerung, Anpassung, Abgrenzung[37] und Integration. Diese Merkmale erweisen sich in empirischen, meßbaren biochemischen und physiologischen Prozessen als gemeinsame Merkmale aller lebenden Zellen. Was so von der Zelle als kleinste eigenständige Einheit gilt, wird übertragen auf höhere Organisationseinheiten und hier ebenso mit Leben gleichgesetzt. Für das Wesen des Organismus als ganzes Lebewesen ist festgelegt, daß es diese Merkmale trägt.[38] Es kann sie als Organismus nur tragen, wenn das Gehirn diese Fähigkeiten ausgebildet hat und anzuwenden imstande ist.[39] Ganzheitlichkeit eines Organismus wird hier definiert als das Das-Ganze- Ausmachende und nicht als das Ganze in der Summe all seiner Einzelteile (ganzer Organismus[40] ).[41] Es handelt sich hier also um eine Wesensdefinition des organismischen Lebens, damit aber noch nicht des Menschen. Menschliches Leben ist gekennzeichnet durch Personalität und Körperlichkeit. Wenn die oben genannten Merkmale aber das Wesen des Lebens definieren wollen, müssen Personaltität und Körperlichkeit als Composita menschlichen Lebens ebenso diese Merkmale tragen, sonst sind sie nicht lebend.[42]

1.1.1.2 Personalität

Die Charakteristika von Personalität sind Individualität und Bewußtseinstätigkeit als Bewußtseins- und Selbstbewußtseinsfähigkeit[43][44], Subjektivität und Identität[45], Handlungsfähigkeit als den moralischen Status des Individuums konstituierend[46], Willensfreiheit[47]. Alle diese Eigenschaften gründen sich nach transplantationsmedizinischer Auffassung in der Geistigkeit des Menschen als der differentia specifica des homo sapiens gegenüber allen anderen Lebewesen.[48] Als konkrete Kennzeichen für das Vorhandensein dieser Eigenschaften der Person werden von dem amerikanischen evangelischen Theologen und Medizinethiker J. Fletcher folgende Kriterien genannt: „Intelligenz, [...] Selbstkontrolle, Sinn für Zeit, Sinn für die Zukunft, Sinn für die Vergangenheit, Beziehungsfähigkeit, Fürsorglichkeit, Kommunikation, Existenzkontrolle, Neugier, Veränderbarkeit, Gleichgewicht zwischen Rationalität und Gefühl [...]“[49].

Den Merkmalen von Personalität ist damit nicht nur gemeinsam, daß sie sich in der Geistigkeit des Menschen gründen, sondern weil diese Geistigkeit nach gängiger Vorstellung an das Gehirn gebunden ist, gründen sie sich ihrem Wesen nach im Menschen selbst. Das Lebensprinzip der menschlichen Person ist also ein dem Menschen durch und mit seiner Geistigkeit wesenhaft innewohnendes Prinzip. Von dieser Geistigkeit aber muß gefordert werden, daß sie den Kriterien des Lebens genügt (vgl. 1.1.1.1). In der autonomen, spontanen, individuellen Steuerung und Integration verfügt der Mensch, seiner selbst bewußt, über dieses ihm innewohnende Lebensprinzip selbst. Folgerichtig kann so geschlossen werden, daß der Mensch „durch den Tod seines Gehirns [,das der Ort dieses Verfügungsgeschehens ist,] die Merkmale seines Daseins als geistbegabter Organismus“[50] verliert.

[...]


[1] Nach WAT 1, 266, 24 f. und 267, 8-10 (eigene Übersetzung): „Tota medicina est incerta; [...] ergo omnes medici sunt temerarii. [...] Non est possibile excusari medicum nisi per remissionem peccatorum. Da muß er hin. Sonst si facit in sua iustitia, so ist er des Teuffels.“

[2] Jonas, H.: Technik, Medizin und Ethik, S. 236

[3] Die ersten Überlegungen zum Hirntod, wurden der Öffentlichkeit 1968 von einer Ad-Hoc-Kommission der Harvard Medical School (Cambridge, U.S.A.) vorgestellt. Diese wiederum beruft sich in der ethischen Frage allein auf eine von ihr mißverstandene acta apostolica Papst Pius XII. aus dem Jahre 1957. Es ging der Kommission um zweierlei: Um den Zeitpunkt für das Abstellen des Beatmungsgerätes und um ein Kriterium für die Entnahme von Organen (vgl. Beecher, H. K. et al.: A Definition of Irreversible Coma, S. 85 f.). Pius XII. hatte das Abstellen des Beatmungsgerätes für den Fall gestattet, daß der komatöse Zustand des Patienten irreversibel ist. Damit hatte er kein neues Kriterium für den menschlichen Tod definieren wollen, er ging vielmehr davon aus, daß ein solcher Mensch weiterhin ein Sterbender ist (vgl. Hoff, J./in der Schmitten, J.: Kritik der Hirntodkonzeption. In: WidMt, S. 171-176). Zur Geschichte des Hirtodkriteriums vgl. Dies.: aaO, S. 153-199.

[4] Die Bundesärztekammer erklärt den Hirntod 1993 zum sicheren Todeszeichen (Bundesärztekammer (Hg.): Sicheres Todeszeichen, S. C-1975).

[5] Vom 5.10.1992 bis 16.11.1992 ist die hirntote 18-jährige Marion Ploch Patientin im Klinikum der Friedrich-Alexander-Universität. Sie ist in der 16. Schwangerschaftswoche. Die Schwangerschaft ist intakt. Nach einem septischen Schock (mit sehr hoher Letalität die gefährlichste Form einer blutsystemischen bakteriellen Infektion), der sich sechs Wochen nach der Einlieferung infolge von Atemwegsinfektionen der Patientin entwickelt, kommt es zum Spontanabort. Die Beatmungsgeräte werden abgeschaltet.

[6] Vgl. den nicht unpolemischen Artikel „Im Grenzland des Todes“, erschienen im SPIEGEL Nr. 10 vom 3.3.1997, S. 228-239

[7] Uexküll, Th. v. et al.: Psychosomatische Medizin, S. 1279-1301

[8] Ders.: aaO, S. 1279 f.

[9] Für den nicht krankhaften Bereich formuliert der Anatom Bargmann (1906-1978): „Funktion ist Geschehen im Molekulargefüge, d. h. Strukturwandel.“ (zitiert nach Junqueira, L. C./Carneiro, J.: Histologie, S. 2)

[10] Uexküll, Th. v. et al.: aaO, S. 1279-1301

[11] Ders.: aaO, S. 1285

[12] Ders.: aaO, S. 1282: Uexküll wagt die Behauptung, daß die klassische moderne Medizin deswegen auf dem Stand einer Naturwissenschaft des 19. Jahrhunderts stehengeblieben sei. Und weiter sieht er mit Paul Martini (1948) ebd. die Gefahr, daß „wer eine kontinuierliche Reihe vom Atom bis zum Menschen annimmt, [...], indem er im Experiment vom Leblosen zum Lebendigen schließlich bis zum Menschen fortschreitet, keine unübersteigbaren Schranken, weil keine grundsätzlichen Unterschiede, finden können“ wird.

[13] Nach Watzlawick et al. (1969) bietet der Beziehungsaspekt zwischen Kommunizierenden den Interpretationsrahmen für die inhaltliche Botschaft. Im Arzt-Patient-Verhältnis besteht zudem eine strukturell asymmetrische Beziehung, aufgrund derer der Arzt oder die Ärztin Expertenmacht, Definitionsmacht und Steuerungsmacht hat. Hat der Arzt vom Patienten das Bild einer Maschine, bildet eben dies auch den Interpretationsrahmen für das Miteinander. Vgl. Siegrist, J.: Medizinische Soziologie, S. 225 und Huppmann, G./Wilker, F.-W.: Medizinische Psychologie, S. 154 ff. u. S. 219 ff.

[14] Unter Transplantationsmedizin seien fortan alle medizinischen Fachdisziplinen gefaßt, die an Diagnose und Therapie solcher Krankheiten beteiligt sind, die eine Indikation zur Organtransplantation hervorbringen. In erster Linie ist hier an die Innere Medizin, die Chirurgie, die Neurologie und die Pathologie zu denken.

[15] Poeck, K.: Neurologie, S. 370; Berchtold, R. et al.: Chirurgie, S. 303

[16] Riede, U.-N. et al.: Pathologie, S. 1031 f.: „Die Obduktion ergibt nach mehrtägigem Intervall ein weiches, nahezu verflüssigtes Gehirn; lediglich Teile der Stirn- und Schläfenhirnbasis können noch erhalten sein. Nach kurzer Manifestationszeit findet man nur hypoxische Nervenzellschädigungen.“ (S. 1032)

[17] Riede, U.-N. et al.: ebd. Die Wiederbelebungszeit des Gehirns liegt zwischen 6 und 10 Minuten bei Raumtemperatur; bei tiefer Hypothermie des Körpers sind sogar bis zu zwei Stunden gemessen worden (vgl. Grundmann, E. et al.: Pathologie, S. 14).

[18] Berchtold, R. et al.: ebd.

[19] Grundmann, E. et al.: aaO, S. 2 ff.; Riede, U.-N. et al.: ebd.

[20] Angstwurm, H.: Hirnausfall. In: WidMt, S. 44 und Bundesärztekammer (Hg.): Sicheres Todeszeichen, S. C-1975

[21] Eine vertiefende Einführung bei Rauber, A. (Begr.) et al.: Anatomie III, S. 430-465

[22] Unter klinischen Zeichen werden in der Medizin die durch das ärztliche Gespräch mit dem Patienten oder ggf. mit den Angehörigen (Anamnese) und durch die manuelle, nicht-apparative, körperliche Untersuchung erhobenen Befunde gefaßt, deren Interpretation ein Krankheits bild erschließt.

[23] Diese Befundkonstellation muß von zwei Fachärzten für Neurologie unabhängig voneinander festgestellt und nach zwölf, bei Säuglingen und Kleinkindern nach vierundzwanzig Stunden wiederholt werden. Bleiben diese Symptome bestehen, sind die Kriterien für die Diagnose des irreversiblen dissoziierten Hirntodes erfüllt (vgl. Poeck, K.: aaO, S. 370 f. und Berchtold, R. et al.: ebd.).

[24] Zum Verfahren der Hirntoddiagnostik: Poeck, K.: ebd. und Bundesärztekammer (Hg.): Kriterien und Kriterien ff. Über die einzelnen Untersuchunsmethoden informieren die Lehrbücher der Neurologie, Radiologie und Physik.

[25] Vgl. Grundmann, E. et al.: aaO, S. 15

[26] Bundesärztekammer (Hg.): Kriterien des Hirntodes, S. 50

[27] Objektivität, Reliabilität (Zuverlässigkeit) und Validität (Gültigkeit) sind die von jedem empirischen Test geforderten Gütekriterien. Vgl. Huppmann, G./Wilker, F.-W.: Medizinische Psychologie, S. 14-19

[28] Vgl. Huppmann, G./Wilker, F.-W.: ebd.

[29] vgl. Härle, W.: Dogmatik, S. 10

[30] Es hat sich im Verlaufe der Arbeit ergeben, daß insbesondere die Luther-Darstellung bei Gerhard Ebeling sehr gut geeignet war, die anstehenden Probleme zu lösen. Dies mag damit zusammenhängen, daß „durch Ebeling [...] das wichtige, aber außerordentlich diffizile Problem zwischen Luther und der Neuzeit auf eine neue Ebene der wissenschaftlichen Diskussion gebracht worden“ ist (Lohse, B.: Martin Luther, S. 240).

[31] WA 39 I, 175-177

[32] BSLK 605, 35-610, 38

[33] Auch in der Diskussion innerhalb der Transplantationsmedizin gibt es unterschiedliche Akzente. Diese genau darzustellen, würde den Rahmen der Arbeit sprengen. Ich habe mich im folgenden bemüht, die den meisten mir zugänglichen Artikeln zugrundeliegenden gemeinsamen Argumente darzustellen. Dabei müssen die Konturen notwendigerweise verwischen.

[34] Bundesärztekammer (Hg.): Kriterien, S. 50

[35] Siehe Teil B.

[36] Dies.: Sicheres Todeszeichen, S. C-1975

[37] Die Fähigkeit zu Anpassung und Abgrenzung werden in aller Regel als Merkmale von Individualität angesehen.

[38] Angstwurm, H.: Hirnausfall. In: WidMt, S. 44

[39] Ders.: ebd.

[40] Die Unterscheidung zwischen Organismus als Ganzer und ganzer Organismus geht auf Hans Jonas zurück und wird u. a. von Angstwurm aufgegriffen. Jonas erläutert sie in der hier dargestellten Weise in Ders.: Technik, Medizin und Ethik, S. 227 f.

[41] Angstwurm, H.: aaO, S.46

[42] Birnbacher, utilitaristischer Philosoph aus Dortmund, sieht in der Unterscheidung von Person und Körper jeweils eine Verabsolutierung von Teilaspekten des menschlichen Daseins. Er schlägt stattdessen für das Subjekt des Todes den Begriff des Individuums als leiblich-seelische Ganzheit vor. Die Merkmale dieses Individuums sind Bewußtseinsfähigkeit, Selbstbewußtseinsfähigkeit und Leben (vgl. Birnbacher, D.: Gründe. In: WidMt, S. 32). Letztlich aber betrachtet er das Problem m. E. ebenfalls aus beiden Perspektiven; richtet diese freilich immer wieder an der Ganzheitlichkeit aus.

[43] Die Diskussion um die Person des Menschen kann in ihrer Geistesgeschichte hier nicht dargestellt werden. Ebensowenig ihre Implikationen, die sich in den Begriffen von Menschenwürde, Bewußtsein, Identität, Kognition, Handlung u. a. verbergen. Der cartesische Streit um res cogitans und res extensa und seine Wirkungsgeschichte in Philosophie und Psychologie brechen hier auf und können nur benannt werden.

[44] Birnbacher, D.: aaO, S. 32 u. 35

[45] Meran, J.-G./Poliwoda, S.: Leben und sterben lassen. In: WidMt, S. 72. Die beiden Autoren beziehen eine Gegenposition zur Transplantationsmedizin, beschäftigen sich aber in ihrem Aufsatz mit deren Personenbegriff.

[46] Steigleder, K.: Tod der Person. In: WidMt, S. 99. Unter Handlung versteht der Autor „ein freiwilliges und zweck- beziehungsweise zielgerichtetes (intentionales) Tun oder Lassen“, weswegen Handlungen ein Willens- und ein Wissensmoment enthalten (Ders.: aaO, S. 100 f.).

[47] Tristram Engelhardt bei Wils, J.-P.: Person und Leib. In: WidMt, S. 138

[48] Angstwurm, H.: aaO, S. 44 und Steigleder, K.: aaO, S. 102

[49] Zitiert bei Wils, J.-P.: Person und Leib. In: WidMt, S. 137. Fletcher setzt diesem positiven Profil des Menschen negative Kriterien des Menschseins gegenüber. Erst aus beidem folgen ethische Hinweise (vgl. Wils, J.-P.: ebd.).

[50] Angstwurm, H.: aaO, S. 44 f.

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Details

Titel
"Du sollst nicht töten" — Der dissoziierte Hirntod und die Frage nach Organtransplantation in medizinischer Perspektive und theologischer Reflexion
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Systematische Theologie (Dogmatik und Ethik))
Veranstaltung
Zulassungsarbeit zur theologischen Promotion
Note
1,0
Autor
Jahr
1997
Seiten
58
Katalognummer
V61044
ISBN (eBook)
9783638545815
ISBN (Buch)
9783638681179
Dateigröße
704 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hirntod, Frage, Organtransplantation, Perspektive, Reflexion, Zulassungsarbeit, Promotion
Arbeit zitieren
Dr. Björn Tackenberg (Autor), 1997, "Du sollst nicht töten" — Der dissoziierte Hirntod und die Frage nach Organtransplantation in medizinischer Perspektive und theologischer Reflexion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61044

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