Die Öffentlichkeitsarbeit als Teil der Kommunikationspolitik


Seminararbeit, 2005

10 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Kommunikationspolitik
2.1 Allgemeines
2.2 Kommunikationsformen
2.2.1 Klassische Werbung
2.2.2 Verkaufsförderung
2.2.3 Public Relations.
2.2.4 Sponsoring
2.2.5 Messen
2.2.6 Direct – Marketing
2.2.7 Multimedia-Kommunikation

3 Public Relations oder auch Öffentlichkeitsarbeit
3.1 Definition
3.2 Funktionen und Aufgaben
3.3 Arten und Instrumente der PR
3.4 Ziele

4 Resümee

Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Wie uns allen bekannt ist, gibt es weltweit unzählige Unternehmen, die Tag ein, Tag aus eine Vielzahl von innovativen und für die Menschheit wertvollen Produkten wie das Auto bis hin zu kleinen, sinnlosen Produkten wie dem Eierschalensollbruchstellenverursacher herstellen.

Was ich mich allerdings frage ist, warum wir Menschen auf so etwas überhaupt aufmerksam werden und warum es manchen Unternehmen besser gelingt als anderen, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren um somit auf sich und seine Produkte aufmerksam zu machen.

Aufmerksamkeit erreicht man nur durch Kommunikation. Sei es die verbale oder die non-verbale Kommunikation die sich in Sponsorings oder3 in Pressearbeiten verbirgt, in beiden Fällen wird gezielt auf unser Interesse oder unsere Neugier gesetzt.

In meiner Seminararbeit möchte ich mich dem Thema Öffentlichkeitsarbeit als Mittel der Kommunikationspolitik widmen.

Daher bedarf es, die beiden Begriffe etwas einzugrenzen.

Die Kommunikationspolitik stellt im Wesentlichen das Bindeglied zwischen unternehmerischer Initiative und verkäuferischer Umsetzung im Markt dar[1]. Ein wichtiger Bestandteil der Kommunikationspolitik ist die Öffentlichkeitsarbeit oder auch Public Relations (im Weiteren PR genannt), die als Mittel zur Erlangung, zum Erhalt oder zur Erweiterung einer ökonomischen und sozialen Vormachtsstellung eingesetzt wird und die ich im weiteren Verlauf noch genauer beschreiben werde.

Zunächst aber möchte ich mein Augenmerk auf die Kommunikationspolitik und Ihre verschiedenen Instrumente richten, wobei ich hier aus Gründen der Zweckmäßigkeit eine, auf die mir wesentlich erscheinenden Punkte gestraffte Version anbringe.

Danach folgt eine ausführlichere Definition des Begriffes der Öffentlichkeitsarbeit ( PR ) sowie derer Aufgabe, Funktion und Ziele.

Abschließend werde ich noch ein kurzes Resümee über die vorangegangene Arbeit halten um die wesentlichen Punkte noch einmal zu konkretisieren.

2. Die Kommunikationspolitik

2.1 Allgemeines

Die Kommunikationspolitik dient in der Betriebswirtschaft als eine Funktion des Marketing.

Die Marketinginstrumente lassen sich in 4 (die 4 P´s) Bereiche aufteilen:

1. Produktpolitik (Product)
2. Preis-/ Konditionenpolitik (Price)
3. Distributionspolitik (Place)
4. Kommunikationspolitik (Promotion)

Nach Bruhn versteht man unter Kommunikation „(...) die Übermittlung von Informationen und Bedeutungsinhalten zum Zweck der Steuerung von Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen bestimmter Adressaten gemäß spezifischer Zielsetzungen (...)“[2]

Diese Informationsübermittlung erfolgt in verschiedenen Formen und ist als bipolares System zu verstehen.

Der persönlichen Kommunikation, die „live, face to face“[3] zwischen zwei Kommunikationspartnern stattfindet, stellt sich die unpersönliche gegenüber, bei der Sender und Empfänger raum-zeitlich voneinander getrennt sind.

Dies ist auch bei der einseitigen Kommunikation zu beobachten, Hier wird eine Werbebotschaft übermittelt, ohne dass der Empfänger ein Feedback geben kann.

Ihr Gegenspieler ist die zweiseitige Kommunikation, welche jedoch weiterhin persönlich oder unpersönlich gestaltet werden kann, z.B. durch ein Telefonat.

Die physische (non-verbale) Kommunikation, die mittels Mimik oder Pantomime von Personen dargestellt wird findet ihr Pendant in Wort-, Schrift-, Bild- oder Tonzeichen.

So bleibt noch die personen-/organisationsspezifische Kommunikationsform, die sich zielorientiert auf einen bestimmten Personenkreis oder auf bestimmte Gruppen und Organisationen richtet und die der Form gegenübersteht, die an ein anonymes Publikum gerichtet ist, bei der es ausschließlich auf die Masse der Empfänger ankommt.

2.2 Kommunikationsinstrumente

2.2.1 Klassische Werbung

Unter dem Begriff Werbung sind etliche Bereiche zusammengefasst, die der Beeinflussung

des Willens von Akteuren am Markt dienen sollen.

Mittels der Werbung versucht ein Unternehmen, das Augenmerk des Empfängers auf

sein eigenes Produkt zu lenken und ihn von dessen Vorteil zu überzeugen.

Dies geschieht in der Regel anhand der A.I.D.A. – Regel.

Attention - Die Aufmerksamkeit des Kunden wird erregt

Interest - Er interessiert sich für das Produkt

Desire - Der Wunsch nach dem Produkt wird geweckt

Action - Der Kunde kauft das Produkt

2.2.2 Verkaufsförderung (Sales – Promotion)

„Verkaufsförderung ist die Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle meist zeitlich

begrenzter Aktionen mit dem Ziel, auf nachgelagerten Vertriebsstufen durch zusätzliche

Anreize Kommunikationsziele eines Unternehmens zu erreichen.“[4]

Die Verkaufsförderung lässt sich in 3 Ebenen gliedern:[5]

- Sales Promotion – hier richtet man sich an den eigenen Vertrieb, damit die Verkäufer
den Markt besser bearbeiten.
- Push - Maßnahmen – Händler erhalten kreative oder monetäre Zuschüsse
- Pull - Maßnahmen – Nachfrage durch Kunde wird verstärkt durch Preisausschreiben, Sonderpackungen oder Proben/Verkostungen im Laden.

Kurz gesagt bedeutet dies, dass man mittels der Aktivierung der Marktteilnehmer versucht,

die Verkaufsergebnisse zu erhöhen.

2.2.3 Public Relations

PR kommt aus dem englischen Sprachraum und wurde nach langen Überlegungen

mit Öffentlichkeitsarbeit ins Deutsche übersetzt. Wie das Wort selber schon sagt, handelt

sich hierbei um die Beziehung zur sowohl externen als auch internen Öffentlichkeit

eines Unternehmens.

Eine Definition, sowie Aufgabe, Funktion und Ziele der PR werde ich später ausführlich

darstellen, wobei eine genau Definition des Begriffes nach vorherrschender Meinung von

Experten nicht möglich ist.

2.2.4 Sponsoring

„Sponsoring bedeutet die Planung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten,

die mit der Bereitstellung von Geld, Sachmitteln, Dienstleistungen oder Know-how durch

Unternehmen zur Förderung von Personen und/oder Organisationen in den Bereichen Sport,

Kultur, Soziales, Umwelt und/oder den Medien verbunden sind, um damit gleichzeitig

Ziele der eigenen Unternehmenskommunikation zu erreichen.“[6]

Das Sponsoring erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit, da es gewisse Unterschiede

und Vorteile den anderen Kommunikationsinstrumenten gegenüber aufweist:[7]

- Effektivere Ansprache, da Zielgruppen in nicht-kommerziellen Situationen angesprochen
werden
- Da den Bereichen Sport und Kunst ein hoher Stellenwert in unserer Gesellschaft

zugetragen wird, bietet es sich an, dass das positive Image von Personen, Institutionen

Projekten und Veranstaltungen dieser Bereiche genutzt und auf das eigene Firmenimage

übertragen wird

- Durch die Vielzahl an möglichen Sponsoring-Arten und -Ausprägungen entstehen völlig

neue Chancen unikater kommunikativer Wettbewerbsvorteile

[...]


[1] Wikipedia Online Enzyklopädie, 2005 online: Kommunikationspolitik. http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunikationspolitik, 2.10.2005

[2] Bruhn, M.: Kommunikationspolitik, München 1997, S. 1

[3] Vgl. Stender-Monhemius, K.: Einführung in die Kommunikationspolitik, München 1999, S. 2

[4] Bruhn, M.: Kommunikationspolitik, München 1997, S. 388

[5] Wikipedia Online Enzyklopädie, 2005 online: Verkaufsförderung.http://de.wikipedia.org/wiki/Verkaufsf%C3%B6rderung, 2.10.05

[6] Bruhn, M.: Kommunikationspolitik, München 1997, S. 608

[7] Vgl. Stender-Monhemius, K.: Einführung in die Kommunikationspolitik, München 1999, S. 64

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Details

Titel
Die Öffentlichkeitsarbeit als Teil der Kommunikationspolitik
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen
Autor
Jahr
2005
Seiten
10
Katalognummer
V61228
ISBN (eBook)
9783638547291
ISBN (Buch)
9783638806909
Dateigröße
395 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Teil, Kommunikationspolitik
Arbeit zitieren
Tobias Luhm (Autor), 2005, Die Öffentlichkeitsarbeit als Teil der Kommunikationspolitik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61228

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