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Das Gesundheitskonzept von A. Antonovsky - Zur Bedeutung der PCA Schmerztherapie als 'Fenster' zum 'Sense of Coherence'

Titel: Das Gesundheitskonzept von A. Antonovsky - Zur Bedeutung der PCA Schmerztherapie als 'Fenster' zum 'Sense of Coherence'

Hausarbeit , 2006 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Martin Klapper (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Schulmedizin geht es in erster Linie um die Therapie von Krankheiten. Im Vordergrund steht die Pathogenese. Der Fragestellung,
wie Krankheiten entstehen, wo der Ursprung der Erkrankung zu suchen ist. Die zentrale Frage lautet: „Was macht uns krank?“
Aaron Antonovsky, ein Medizinsoziologe, stellt diesem Ansatz die Salutogenese gegenüber.
Ihm geht es um die Frage: „Was erhält uns gesund?“
Gesundheit und Prävention stehen hierbei im Mittelpunkt der Überlegungen.
Diese Gesundheit wird von in der Person liegenden Ressourcen ermöglicht. Autonomie und Eigeninitiative haben Einfluss.
Zu Anfang dieser Arbeit werde ich kurz biographisch das Leben von Aaron Antonovsky skizzieren. Mit seiner Flussmetapher, die seine Überlegungen umschreibt, schließe ich an.
Im Anschluss daran beschreibe ich grob das Modell der Salutogenese mit seinen einzelnen Segmenten.
Es folgen Grundlagen zur patienteninduzierten Schmerztherapie und
derer praktischen Anwendung.
Mit diesem Rüstzeug will ich mich mit der eigentlichen Frage dieser Hausarbeit beschäftigen und versuche zu ergründen, ob eine Patienten-
gesteuerte Schmerztherapie in der Lage ist, diese Ressourcen oder das Kohärenzgefühl wie Antonovsky es bezeichnet zu verbessern.
Mit einer Zusammenfassung dieser Hausarbeit und einem persönlichen Fazit wird die Arbeit abgeschlossen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik

2. A.Antonovsky zur Person

2.1. Die Flussmetapher

2.2. Das Konzept des Kohärenzgefühls

2.3. Das Gesundheits-Krankheits-Kontinuum

2.4. Generalisierte Widerstandsressourcen

2.5. Das Model der Salutogenese

2.6. Die Entwicklung des „sense of coherence“

2.7. Dynamik und Rigidität des SOC

3. Stressoren vers. Schmerz

4. Grundlagen der PCA Schmerztherapie

4.1. Praktische Anwendung der PCA Pumpe

5. Möglichkeiten der intentionalen Modifikation des SOC als das „hypothetische Fenster“ durch PCA

6. Zusammenfassung

6.1. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht, inwiefern die patientengesteuerte Schmerztherapie (PCA) als therapeutisches Instrument fungieren kann, um die salutogenetischen Ressourcen und das Kohärenzgefühl von Patienten nach operativen Eingriffen positiv zu beeinflussen.

  • Salutogenese nach Aaron Antonovsky
  • Konzept des Kohärenzgefühls (SOC)
  • Grundlagen der PCA Schmerztherapie
  • Zusammenhang zwischen Schmerz, Stress und Ressourcenaktivierung
  • Möglichkeiten der intentionalen Modifikation des SOC

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Flussmetapher

Antonovskys philosophische Annahme ist, dass „der Fluss der Strom des Lebens ist“ und die Menschen in diesem Fluss voller Gefahren schwimmen.

„…Niemand geht sicher am Ufer entlang. Darüber hinaus ist für mich klar, daß[!] ein Großteil des Flusses sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne verschmutzt ist. Es gibt Gabelungen im Fluß[!], die zu leichten Strömungen oder in gefährliche Stromschnellen und Strudeln führen…“ (ANTONOVSKY 1997, S.92)

Während der Arzt einer pathogenetisch orientierten Medizin versucht, den Ertrinkenden aus dem Strom zu reißen, geht es Antonovsky um mehr. Er fragt: „Wie mach ich den Menschen zu einem guten Schwimmer?“

Die Individuelle Fähigkeit „zu schwimmen“, entspricht einer Persönlichkeitseigenschaft, die von Antonovsky „sense of coherence“ genannt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Thematik: Die Einleitung stellt den Gegensatz zwischen Pathogenese und Salutogenese dar und definiert das Ziel der Untersuchung bezüglich der PCA-Schmerztherapie.

2. A.Antonovsky zur Person: Dieses Kapitel skizziert die Biografie Antonovskys und die Entstehung seiner Theorie aus soziologischen Untersuchungen.

2.1. Die Flussmetapher: Hier wird die zentrale Flussmetapher erläutert, die das Leben als gefährlichen Strom darstellt und den Menschen als "Schwimmer" positioniert.

2.2. Das Konzept des Kohärenzgefühls: Das Kapitel definiert das Kohärenzgefühl als globale Lebensorientierung und erläutert dessen zentrale Rolle für die Gesundheit.

2.3. Das Gesundheits-Krankheits-Kontinuum: Es wird die Abkehr von dichotomen Kategorien hin zu einer kontinuierlichen Skala zwischen Gesundheit und Krankheit beschrieben.

2.4. Generalisierte Widerstandsressourcen: Dieses Kapitel benennt Faktoren wie Ich-Stärke und soziale Unterstützung, die zur Spannungsbewältigung befähigen.

2.5. Das Model der Salutogenese: Die grafische Darstellung und der Prozess der Spannungsbewältigung stehen hier im Fokus.

2.6. Die Entwicklung des „sense of coherence“: Es wird diskutiert, wie sich das Kohärenzgefühl während der Sozialisation in Kindheit und Jugend formt.

2.7. Dynamik und Rigidität des SOC: Hier wird die Stabilität des Kohärenzgefühls im Erwachsenenalter und dessen begrenzte Beeinflussbarkeit analysiert.

3. Stressoren vers. Schmerz: Das Kapitel setzt sich mit der wissenschaftlichen Definition von Stressoren auseinander und ordnet Schmerz in dieses Konzept ein.

4. Grundlagen der PCA Schmerztherapie: Die Funktionsweise und die Vorteile der patientengesteuerten Analgesie werden erläutert.

4.1. Praktische Anwendung der PCA Pumpe: Es folgt eine technische Beschreibung der verschiedenen PCA-Pumpentypen und deren Einstellungsmöglichkeiten.

5. Möglichkeiten der intentionalen Modifikation des SOC als das „hypothetische Fenster“ durch PCA: Dieses Kapitel prüft, ob PCA einen Einfluss auf das Kohärenzgefühl haben kann und bewertet dies als "Fenster" zur Ressourcennutzung.

6. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die Erkenntnisse über die Bereicherung der Schmerztherapie durch salutogenetische Ansätze zusammen.

6.1. Fazit: Das Fazit reflektiert die Ausgangshypothese und betont den Bedarf an weiterer Forschung.

Schlüsselwörter

Salutogenese, Kohärenzgefühl, Sense of Coherence, SOC, Patientensteuerung, PCA, Schmerztherapie, Widerstandsressourcen, Gesundheits-Krankheits-Kontinuum, Pathogenese, Stressbewältigung, Medizinsoziologie, Selbstwirksamkeit, Patientenautonomie, Gesundheitswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit untersucht den theoretischen Rahmen der Salutogenese nach Aaron Antonovsky und prüft, ob die patientengesteuerte Schmerztherapie (PCA) als therapeutisches Instrument zur Stärkung des Kohärenzgefühls dienen kann.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Buch?

Die zentralen Themen sind das salutogenetische Modell, die Definition von Stressoren, die methodische Anwendung der PCA-Pumpen und die psychologische Bedeutung von Autonomie in der Schmerztherapie.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu ergründen, ob eine patientengesteuerte Schmerztherapie dazu beitragen kann, das Kohärenzgefühl oder die Widerstandsressourcen von Patienten positiv zu beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse des salutogenetischen Modells und eine theoretische Reflexion der Anwendbarkeit von PCA in der klinischen Praxis.

Was ist der wesentliche Inhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen Antonovskys (Flussmetapher, SOC, Kontinuum), definiert Schmerz als Stressor und beschreibt die Funktionsweise sowie Vorteile der PCA.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Salutogenese, Kohärenzgefühl, PCA, Patientenautonomie und Gesundheits-Krankheits-Kontinuum.

Wie definiert Antonovsky das Kohärenzgefühl?

Er definiert es als eine globale Orientierung, die das Vertrauen ausdrückt, dass Anforderungen des Lebens strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind und dass Ressourcen zur Bewältigung zur Verfügung stehen.

Ist das Kohärenzgefühl im Erwachsenenalter veränderbar?

Nach Antonovsky ist das SOC relativ stabil, jedoch sind vorübergehende Veränderungen oder Fluktuationen um einen Mittelwert auch im Erwachsenenalter möglich.

Warum wird die PCA als "Fenster" zum Kohärenzgefühl bezeichnet?

Der Autor versteht die PCA als Instrument, das dem Patienten durch Handhabbarkeit der Schmerztherapie positive Erfahrungen vermittelt, welche wiederum als "Fenster" zur Modifikation des Kohärenzgefühls dienen können.

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Details

Titel
Das Gesundheitskonzept von A. Antonovsky - Zur Bedeutung der PCA Schmerztherapie als 'Fenster' zum 'Sense of Coherence'
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Martin Klapper (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
21
Katalognummer
V61406
ISBN (eBook)
9783638548748
ISBN (Buch)
9783638813761
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gesundheitskonzept Antonovsky Bedeutung Schmerztherapie Fenster Sense Coherence
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Klapper (Autor:in), 2006, Das Gesundheitskonzept von A. Antonovsky - Zur Bedeutung der PCA Schmerztherapie als 'Fenster' zum 'Sense of Coherence', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61406
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Leseprobe aus  21  Seiten
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