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Sind unsere heutigen Jugendlichen sportvereinsmüde?

Title: Sind unsere heutigen Jugendlichen sportvereinsmüde?

Seminar Paper , 2005 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Patrick Wehner (Author)

Sociology - Children and Youth
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Jugendliche im Sportverein – gehört dieses Bild bald der Vergangenheit an?
Ist die Jugend von heute sportvereinsmüde?
Das Verhältnis der Jugendlichen zum organisierten Sport stellt sich in jüngster Zeit als zunehmend irritierend dar. Nach Jahrzehnten ungebremsten Wachstums spüren die Sportvereine nun Gegenwind. Obwohl der Sportverein nach wie vor die Jugendorganisation ist, die bei den Heranwachsenden den größten Zulauf aufweist, wächst augenscheinlich die Zahl derjenigen Jugendlichen, für die nicht länger der Sport im Verein am schönsten ist. Die Austrittsquote hat sich im Vergleich zu früher deutlich erhöht, fast die Hälfte der Jugendlichen ist irgendwann wieder aus dem Verein ausgetreten. Die absoluten Zahlen der Deutschen Sportbund-Mitgliederstatistik belegen eindeutig eine rückläufige Tendenz. Seit 1983 kommt es in der Altersgruppe der Jugendlichen – laut Statistik der Landessportbünde sind dies die Gruppen der 15- bis 21 jährigen - zu einem deutlichen und kontinuierlichen Rückgang der Mitgliederzahlen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffsklärungen

1.1 „Die Jugend“

1.2 „Der Sportverein“

1.3 „Die Freizeit“

2. Jugend von heute

2.1 Entwicklungsaufgaben im Jugendalter

2.2 Verlängerung der Jugendphase

2.3 Entwicklungsprobleme in der heutigen Zeit

2.4 Lebensorientierungen

3. Jugend und Sport

3.1 Freizeitverhalten

3.2 Was suchen Jugendliche im Sport?

3.3 Sportaktivitäten

3.4 Häufigkeit des Sporttreibens

3.5 Sportgelegenheiten von Jugendlichen

4. Jugendliche im Sportverein

4.1 Wie sollte ideale Jugendarbeit aussehen?

4.2 Sportvereine und die Identitätsentwicklung von Jugendlichen

4.3 Gründe für den Vereinseintritt

4.4 Gründe für den Vereinsaustritt

4.5 Gründe für einen Vereinsaustritt: Beispiel Christine

4.6 Zukünftige Jugendarbeit – Ein Ausblick

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Jugendlichen zum organisierten Sport, um zu klären, ob von einer generellen „Sportvereinsmüdigkeit“ bei Heranwachsenden gesprochen werden kann, und welche Faktoren zu Vereinsaustritten führen.

  • Identitätsentwicklung im Jugendalter
  • Freizeitverhalten und Sportmotivation
  • Strukturelle Gründe für Vereinsaustritte
  • Pädagogische Anforderungen an moderne Jugendarbeit
  • Wirkung gesellschaftlicher Individualisierungsprozesse

Auszug aus dem Buch

4.5 Gründe für einen Vereinsaustritt: Beispiel Christine

Ausschnitte aus einem Interview mit Christine, 23 Jahre alt, BWL-Studentin, ehemalige Handballspielerin.32

Der Weg in den Sportverein führt über die Schule.

„Alles hat begonnen, als ich im Alter von acht Jahren von einer älteren Handballspielerin in der Schule angesprochen wurde. Zusammen mit vier weiteren Klassenkameraden habe ich mich dann entschlossen in den Handballverein zu gehen. Mein Vater war früher selbst Handballspieler und unterstütze mich bei der Sache. Außerdem war der Verein nur 5min von zuhause entfernt…..

Am Anfang war der Einstieg für mich recht schwierig, doch mit der Zeit hat sich das verbessert und die Leistungssteigerung wurde immer größer…..

Vorrangig war bestimmt der Aspekt, dass halt meine engsten Freundinnen mit in diesem Verein waren und dass man, wenn man dort hinging, eben nicht nur Sport machen konnte, sondern halt auch mit den Freundinnen zusammentraf. Für mich kam der Sport unmittelbar nach der Schule….“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit thematisiert das irritierende Verhältnis der Jugendlichen zum Sportverein und hinterfragt die rückläufigen Mitgliederzahlen bei Heranwachsenden.

1. Begriffsklärungen: Definition der für die Arbeit zentralen Begriffe „Jugend“, „Sportverein“ und „Freizeit“.

2. Jugend von heute: Analyse der Entwicklungsaufgaben, der verlängerten Jugendphase und aktueller Problemlagen wie der „Individualisierung“.

3. Jugend und Sport: Darstellung des Freizeitverhaltens und der Motive, warum Jugendliche Sport treiben, sowie eine Untersuchung der Sportgelegenheiten.

4. Jugendliche im Sportverein: Diskussion verschiedener Modelle der Jugendarbeit und Analyse der Gründe für Ein- und Austritte am Beispiel einer Interviewten.

Schlusswort: Zusammenfassende Einschätzung, dass der Vereinssport weiterhin relevant bleibt, aber eine Anpassung an veränderte Bedürfnisse notwendig ist.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Sportverein, Freizeitverhalten, Identitätsentwicklung, Vereinseintritt, Vereinsaustritt, Jugendarbeit, Individualisierung, Sportmotivation, Leistungsanspruch, Sozialisation, Pluralisierung, Lebensphase, Sportkultur, Engagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Beziehung zwischen Jugendlichen und Sportvereinen vor dem Hintergrund rückläufiger Mitgliederzahlen und veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die Identitätsbildung im Jugendalter, die Sportmotivation, Freizeitinteressen sowie die strukturellen Ursachen für Vereinsaustritte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob die Jugend von heute tatsächlich „sportvereinsmüde“ ist und wie Vereine auf veränderte Interessen reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse soziologischer und pädagogischer Studien sowie auf ein qualitatives Interview-Beispiel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Jugendbegriffen, die soziologische Einordnung des Jugendalters, die Untersuchung von Sportmotivationen und eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Jugendarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Sportverein, Identitätsentwicklung, Individualisierung, Jugendarbeit, Freizeitverhalten und Vereinsbindung.

Welche Rolle spielt die „Individualisierung“ für den Sportverein?

Sie führt dazu, dass Jugendliche flexibler entscheiden und sich weniger an traditionelle Strukturen binden wollen, was Vereine zwingt, ihr Angebot zu modernisieren.

Was lässt sich aus dem Fallbeispiel „Christine“ ableiten?

Das Beispiel illustriert, wie soziale Faktoren, Trainerverhalten und persönliche Interessenkonflikte den schrittweisen Rückzug einer Jugendlichen aus dem organisierten Sport beeinflussen.

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Details

Title
Sind unsere heutigen Jugendlichen sportvereinsmüde?
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Course
Soziologie der Lebensalter
Grade
2,0
Author
Patrick Wehner (Author)
Publication Year
2005
Pages
27
Catalog Number
V62559
ISBN (eBook)
9783638557757
ISBN (Book)
9783638668781
Language
German
Tags
Sind Jugendlichen Soziologie Lebensalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Wehner (Author), 2005, Sind unsere heutigen Jugendlichen sportvereinsmüde?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62559
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