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Konzepttests in der Produktentwicklung

Titel: Konzepttests in der Produktentwicklung

Seminararbeit , 2006 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Diplom-Kaufmann Christian Wehner (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Damit Unternehmen langfristig am Markt bestehen können, müssen sie versuchen, bestmöglich auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen einzugehen, um sich langfristig einen komparativen Konkurrenzvorteil gegenüber anderen Unternehmen sichern zu können. Der immer größer werdende Konkurrenzdruck aufgrund gesättigter Märkte einerseits und die immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen andererseits machen es notwendig, ständig neue Produkte zu entwickeln und einzuführen. Im Rahmen der Produktpolitik gilt es somit, sich den neuen Umweltbedingungen anzupassen und eine zielgruppen-orientierte Produktentwicklung voranzutreiben. Aus diesem Grund müssen die F&E-Tätigkeiten der Unternehmen stark auf die Bedürfnisse der Konsumenten ausgerichtet werden. Durch immer weiter steigende Qualitätsansprüche der Konsumenten und der damit oftmals verbundenen höheren Komplexität der Produkte, sehen sich die Unternehmen zunehmend ansteigenden Entwicklungskosten gegenüber. Diese machen es notwendig, dass Misserfolge frühzeitig erkannt und abgewendet und Fehlentwicklungen korrigiert werden. Hierzu bedienen sich die Unternehmen sog. Konzepttests. Diese beinhalten Verfahren der Ideenauswahl und -bewertung, die eine frühzeitige Einbindung der Verbraucher in den Entscheidungsprozess ermöglichen. Sie erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit, da sich mit ihnen vor der kostenintensiven Erstellung eines Prototyps die Erfolgsaussichten einer Innovation und gleichzeitig neue Erkenntnisse über Konsumentenpräferenzen ableiten lassen. Daher erscheint eine nähere Betrachtung von ihnen lohnend, was Ziel dieser Arbeit ist. Es werden hierzu unterschiedliche Konzepttests in der Produktentwicklung hinsichtlich ihrer Anwendung und Informationsgewinnung erörtert. Nach der Definition des Begriffs und der Darstellung der allgemeinen Vorgehensweise bei einem Konzepttest wird eine Übersicht über die qualitativen und quantitativen Konzepttests gegeben und die verschiedenen Ausprägungsformen der Verfahren näher erklärt. Aufgrund der in der Literatur häufig diskutierten Conjoint-Analyse, wird diesem quantitativen Konzepttest besondere Beachtung geschenkt. Hier sollen auch die Grenzen der klassischen Conjoint-Analyse sowie neuere Entwicklungen um diese Grenzen zu durchbrechen, aufgezeigt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Marktforschungsprozess bei der Durchführung von Konzepttests

3 Produktentwicklung

3.1 Definition und Wesen der Produktinnovation

3.2 Prozess der Produktentwicklung und Besonderheiten für die Marktforschung

4 Konzepttests

4.1 Definition und Vorgehensweise der Konzepttests

4.2 Überblick über die verschiedenen Konzepttests

4.2.1 Qualitative Konzepttests

4.2.1.1 Fokussiertes Interview

4.2.1.2 Gruppendiskussionen

4.2.2 Quantitative Konzepttests

4.2.2.1 Quantitatives Interview

4.2.2.2 Conjoint-Analyse

5 Zusammenfassung und kritische Würdigung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendung von Konzepttests innerhalb des Produktentwicklungsprozesses, um Kundenbedürfnisse frühzeitig zu identifizieren und das Risiko von Fehlentwicklungen zu minimieren.

  • Methodische Einordnung von Konzepttests im Marktforschungsprozess.
  • Unterscheidung zwischen qualitativen und quantitativen Testverfahren.
  • Detaillierte Analyse der Conjoint-Analyse als quantitatives Instrument.
  • Bedeutung der frühzeitigen Einbindung von Konsumenten zur Kostenoptimierung.
  • Grenzen der Aussagekraft von Konzepttests im Rahmen der Markteinführung.

Auszug aus dem Buch

4.2.1.1 Fokussiertes Interview

Da auf konkrete Vorgaben sowohl bei der Durchführung als auch bei der Fragenformulierung verzichtet wird, zeichnen sich qualitative Interviews dadurch aus, dass sie offen sind. Es wird durch Zurückhaltung des Interviewers im Gespräch versucht, den Befragten in den Mittelpunkt zu rücken, um dadurch wahre und vor allem vollständige Auskünfte über den Untersuchungsgegenstand zu erhalten. Qualitative Interviews können in Form von explorativen Interviews, Tiefeninterviews und fokussierten Interviews stattfinden. Im Rahmen von qualitativen Konzepttests finden die fokussierten Interviews Anwendung, da hier dem Interview eine Stimuluspräsentation, also in diesem Fall die Vorlage von einem oder mehreren Produktkonzepten bzw. Teilkonzepten, vorausgeht.

Das fokussierte Interview kann als eine besondere Form des Tiefeninterviews gesehen werden, mit dem Unterschied, dass ein Stimulus dem Interview vorausgeht, und dann die Reaktionen der Auskunftspersonen hinsichtlich der Konzepte, thematisiert werden. Es handelt sich hierbei um ein Intensivgespräch zwischen zwei Gesprächspartnern mit dem Ziel, vor allem Erkenntnisse über unbewusste, verborgene Motive und Einstellungen der Auskunftspersonen zu erhalten. Bei der Durchführung bieten sich Trichter oder Tunnelfragen an. Trichterfragen klären erst allgemeine Fragestellungen und gehen sukzessive in detaillierte Fragen im jeweiligen Themenbereich über. Somit wird das Thema nicht direkt auf einen Aspekt eingeschränkt. Bei Tunnelfragen ist die Vorgehensweise genau umgekehrt. Hier werden erst konkrete Inhalte abgefragt bevor man zu allgemeinen Fragen übergeht. Diese Vorgehensweise hilft den Auskunftspersonen bei der Formulierung subjektiver Einstellungen und Standpunkte, wenn nur geringes Involvement der Auskunftspersonen vorliegt. So werden Präferenzen der potentiellen Kunden ermittelt, und können im weiteren Entwicklungsprozess Berücksichtigung finden und die vorliegenden Konzepte dahingehend verändert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtung der Relevanz von Konzepttests zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen in gesättigten Märkten bei steigendem Innovationsdruck.

2 Marktforschungsprozess bei der Durchführung von Konzepttests: Erläuterung der notwendigen Schritte der Marktforschung, vom Definieren des Forschungsproblems bis hin zum Forschungsbericht.

3 Produktentwicklung: Definition des Begriffs Produktinnovation und Einordnung der Phasen innerhalb des Innovationsmanagements.

4 Konzepttests: Systematische Darstellung der Definition, Vorgehensweise sowie qualitative und quantitative Ausprägungsformen der Konzepttests.

5 Zusammenfassung und kritische Würdigung: Synthese der Ergebnisse sowie kritische Auseinandersetzung mit der Aussagekraft und den Grenzen von Konzepttests als Prognoseinstrumente.

Schlüsselwörter

Konzepttests, Produktentwicklung, Marktforschung, Produktinnovation, Konsumentenpräferenzen, Qualitative Interviews, Gruppendiskussionen, Quantitative Interviews, Conjoint-Analyse, Innovationsmanagement, Marktanteilsschätzung, Target Costing, Virtual Reality, Kundennutzen, Wettbewerbsvorteil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle von Konzepttests als Werkzeug der Marktforschung, um Produktideen bereits vor der kostenintensiven Prototypenerstellung bewerten und optimieren zu können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen den Marktforschungsprozess, den Produktentwicklungsprozess, verschiedene qualitative und quantitative Testmethoden sowie die strategische Bedeutung der Kundenintegration.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Konzepttests angewendet werden, um Kundenpräferenzen zu verstehen und dadurch die Erfolgsaussichten von Produktinnovationen zu erhöhen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse basiert und Methoden wie explorative Interviews, Gruppendiskussionen sowie mathematisch-statistische Verfahren wie die Conjoint-Analyse beschreibt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Grundlagenbetrachtung des Marktforschungsprozesses, die Phasen der Produktentwicklung und eine tiefgehende Untersuchung von Konzepttests (qualitativ vs. quantitativ).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Konzepttests, Produktentwicklung, Marktforschung, Conjoint-Analyse und Kundenpräferenzen.

Warum ist die Conjoint-Analyse für Unternehmen besonders relevant?

Sie ermöglicht eine dekompositionelle Datenanalyse, um den Nutzen einzelner Produkteigenschaften präzise zu isolieren und so bei komplexen Produkten fundierte Entscheidungen zu treffen.

Können Konzepttests einen späteren Markttest vollständig ersetzen?

Nein, die Arbeit stellt klar, dass Konzepttests lediglich als Frühwarnsysteme dienen und nur eine vage Prognose liefern können; sie können nachfolgende Markt- oder Produkttests nicht ersetzen.

Welche Rolle spielt die Virtual Reality Technik?

Sie wird zunehmend eingesetzt, um bei Konzepttests eine dreidimensionale, realitätsnahe Darstellung von Produkten zu ermöglichen und somit die Validität der Befragungsergebnisse zu steigern.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzepttests in der Produktentwicklung
Hochschule
Universität Bayreuth
Veranstaltung
Marketing
Note
1,7
Autor
Diplom-Kaufmann Christian Wehner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
21
Katalognummer
V63146
ISBN (eBook)
9783638562614
ISBN (Buch)
9783638873024
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konzepttests Produktentwicklung Marketing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Kaufmann Christian Wehner (Autor:in), 2006, Konzepttests in der Produktentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63146
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Leseprobe aus  21  Seiten
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