Darstellung und Umsetzung der Teildidaktik Ökonomie im Fach Arbeitslehre aus didaktisch und wissenschaftlicher Sicht im aktuellen wirtschaftlichen und politischen Kontext


Examensarbeit, 2006

101 Seiten, Note: 1.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Der Aufbau der Arbeit

2. Historische Entstehung der arbeitsorientierten Bildung
und des Faches Arbeitslehre
2.1 Historische Entwicklung der schulischen Vorläufer
2.2 Die Neuhumanistische Veränderung
2.3 Die Entstehung der Arbeitsschule
2.4 Entstehung des Faches Arbeitslehre mit dem Leitziel
der Hinführung auf die Berufs- und Arbeitswelt
2.4.1 Die vier Themenbereiche der Arbeitslehre
2.4.2. Aktuelle Einschätzungen des Faches Arbeitslehre

3. Grundkonzeptionen der Arbeitslehre
3.1 Das berufspädagogische Modell
3.2 Das werkpädagogische Model
3.3 Das gesellschaftspolitische Modell
3.4 Das hessische Modell
3.5 Aktuelle didaktische Ansätze
3.5.1. Die Problematik der Bezugswissenschaft
des Faches Arbeitslehre
3.6 Die vier Teildidaktiken der Arbeitslehre
3.6.1 Die technische Bildung
3.6.2 Die ökonomische Bildung
3.6.3 Die Ökologie und die Hauswirtschaft
3.6.4 Die Berufsorientierung bzw. die Berufswahl

4. Allgemeine Konzeptionen der ökonomischen Bildung
4.1 Die Orientierung der Ansätze
4.2 Fachdidaktische Bestimmung und Orientierung
4.2.1 Die Stoffstrukturen und didaktischen Kategorien in
der Fachdidaktik der Ökonomie
4.2.2 Die ökonomische Verhaltenstheorie
in der Wirtschaftsdidaktik
4.2.3 Die verschiedenen Fachtermini der Wirtschaftsdidaktik
4.3 Ziele der ökonomischen Bildung
4.3.1 Ansatz Decker: Ziele des sozioökonomischen
Wirtschaftsunterrichts
4.3.1.1 Didaktische Umsetzungen der
allgemeinen Wirtschaftslehre
4.3.2 Ansatz Dauenhauer: Die vier Lernebenen
der Wirtschaftsdidaktik
4.3.3 Ansatz Schiller: Allgemeine und besondere Ziele der
Wirtschaftsordnung
4.3.4 Ansatz Albers: Handlungskompetenz als Zielkategorie von ökonomischer Bildung
4.3.5 Ansatz Steinmann: Handlungsorientierte Methoden
der ökonomischen Bildung

5. Ökonomische Konzeptionen innerhalb des Faches Arbeitslehre
5.1 Ansatz Müller: Inhalte und Relevanz der ökonomischen Bildung
in dem Fach Arbeitslehre/Polytechnik
5.2 Ansatz Lackmann: Paradigmenwechsel im Gegenstandsbereich
Wirtschaft des Lernbereiches Arbeitslehre
5.3 Ansatz Wascher: Planungskonzept für den Sachbezug Ökonomie im Fach Arbeitslehre und das Schülerbüro als Lernort
5.4 Ansatz Reuel/ Hartwig: Das Schülerbüro und seine Erfahrungen
5.5 Ansatz Kahsnitz: Arbeitslehre als sozioökonomische Bildung
5.6 Ansatz Jenzen: Der wirtschaftsorientierte Unterricht im Fach
Arbeitslehre
5.7 Ansatz Reuel: Umsetzung des Partikularfaches Wirtschaft im Fach Arbeitslehre

6. Die ökonomische Bildung in der politischen Bildung

7. Die ökonomische Bildung in der Bundesrepublik
Deutschland
7.1 Die Umsetzung der ökonomischen Bildung in
der Sekundarstufe eins
7.2 Untersuchung der Inhalte ökonomischen Bildung in
der Sekundarstufe eins
7.3 Die wirtschaftlichen Inhalte in den aktuellen Arbeitslehre- und Politik/Wirtschaft-Lehrplänen der Sekundarstufe eins
des Landes Hessen
7.3.1 Das Arbeitslehre Modell in den hessische Lehrplänen
7.3.2 Die Analyse der hessischen Lehrpläne
7.3.2.1 Die Hauptschule
7.3.2.2 Die Realschule

8. Memoranden und Positionspapiere zur ökonomischen Bildung an allgemein bildenden Schulen
8.1 Position der Bundesvereinigung der deutschen
Arbeitgeberverbände und des deutschen Gewerkschaftsbund zum Thema „Wirtschaft - notwendig für schulische
Allgemeinbildung“
8.2 Eckpunkte für ein Kerncurriculum Wirtschaft durch eine
gemeinsame Arbeitsgruppe von WMK, KMK, BDA, BDI,
DIHK und DGB
8.3 Kernkompetenzen der ökonomischen Bildung für den mittleren Bildungsabschluss von der deutschen Gesellschaft für
ökonomische Bildung
8.4 Position der Deutschen Vereinigung für politische Bildung
zum Thema „Kein gesondertes Fach Wirtschaft, aber verstärkte
Wirtschaftslehre im Rahmen der Kernfächer politischer Bildung“

9. Untersuchung zur Umsetzung und Bewertung der ökonomischen Bildung im Fach Arbeitslehre
9.1 Durchführung
9.2 Zielsetzungen der Fragebogenaktion
9.3 Auswertung

10. Fazit

11. Abbildungsverzeichnis

12. Abkürzungsverzeichnis

13 Literaturverzeichnis
13.1 Monographie
13.2 Aufsätze aus einem Sammelwerk
13.3 Zeitschriftenartikel
13.4 Internetquellen
13.5 Lehrpläne

14. Anhang
14.1 Fragebögen
14.2 Internetquellen

1. Einleitung

„Ökonomische Bildung

- ist Allgemeinbildung und gehört daher in alle allgemeinbildenden Schulen für Schüler aller Schulstufen,
- ist keine vorweggenommene Berufsbildung,
- eröffnet Schülern viele Möglichkeiten für aktivierendes und motivierendes Lernen und
- ist im Zeichen zunehmender Internationalisierung und Globalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft eine wichtige gesellschaftliche Investition in Humankapital und damit ein Standortfaktor.“

(Kaminski, 1999, S.9)

„Die ökonomische Bildung als Allgemeinbildung in der Sekundarstufe 1, ist in der Bundesrepublik verknüpft mit der Entwicklung der Arbeitslehre seit dem Gutachten des Deutschen Ausschusses für das Erziehungs- und Bildungswesen von 2.5.1964.“

(Kaiser &Kaminski,1994, S.27)

Die zwei genannten Zitate verdeutlichen einerseits eine bestimmte Feststellung und andererseits die Intention und Zielsetzung dieser Arbeit.

Bezieht man sich auf die ermittelten Feststellungen, wird deutlich, dass in dem heutigen Bildungskanon die ökonomische Bildung einen erheblichen Stellenwert einzunehmen hat, wobei alle Schulstufen berücksichtigt werden sollten.

Fokussiert man sich nun auf die Mittelstufe bzw. Sekundarstufe eins, wird aus dem zweiten Zitat deutlich, dass die Arbeitslehre in diesem Kontext das zentrale Fach für die ökonomische Bildung in dieser Schulstufe ist.

„Die hessische Wirtschaft hält an ihrer Forderung nach der Einführung eines eigenen Fachs Ökonomie fest.“

(Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, 2002, S. 31)

Das dritte Zitat bekräftigt, dass bestimmte Verbände, wie in der vorliegenden Arbeit noch ersichtlich wird, ein eigenständiges Fach für die ökonomische Bildung fordern.

Durch die drei Zitate kann man einen Widerspruch erkennen. Die zukünftige Relevanz der ökonomischen Bildung ist unumstritten und das Fach Arbeitslehre scheint in der Sekundarstufe eins geeignet für die Umsetzung dieser Bildung zu sein. Dennoch wird dem Fach Arbeitslehre keine hohe Bedeutung gegeben, sondern ein eigenes Fach Wirtschaft gefordert.

Aus diesem Grunde soll die ökonomische Bildung hinsichtlich des Faches Arbeitslehre detaillierter betrachtet werden, daher der Titel der Arbeit „Darstellung und Umsetzung der Teildidaktik Ökonomie des Faches Arbeitslehre aus wissenschaftlicher und didaktischen Sicht im aktuellen wirtschaftlichen und politischen Kontext“.

Wie ist dieser Titel nun zu verstehen?

Zunächst einmal muss bemerkt werden, dass der Fachterminus Teildidaktik an „die vier Teildidaktiken der Arbeitslehre“ nach Lothar Beinke angelehnt ist, auf die sich der Autor in der vorliegenden Arbeit stützt.

Unter der Darstellung der Teildidaktik der Ökonomie des Faches Arbeitslehre ist zu verstehen, welche ökonomischen Konzeptionen für das Fach vorhanden sind, also was soll das Fach Arbeitslehre im ökonomischen Kontext leisten. Daran schließt sich natürlich die Umsetzung der Teildidaktik Ökonomie an, die klären soll, wie der ökonomische Bereich der Arbeitslehre in der Schule umgesetzt wird. Die wissenschaftliche und didaktische Sicht verdeutlicht den wissenschaftlichen Anspruch dieser Arbeit, worunter zu verstehen ist, dass der höchste Anteil der Arbeit einen fachwissenschaftlichen bzw. fachdidaktischen Bezug vorweist und sich nicht, wie eventuell auch möglich, auf schulpraktische Inhalte bezieht.

Den aktuellen wirtschaftlichen und politischen Kontext erkennt man daran, dass in dieser Arbeit aktuelle Positionen oder Ansichten aus der Industrie bzw. aus

der Wirtschaft berücksichtigt werden.

Das Ziel dieser Arbeit ist demnach, darzustellen, was das Fach Arbeitslehre und in diesem Sinne speziell die Teildidaktik Ökonomie zur ökonomischen Bildung in der Sekundarstufe eins beitragen kann, sowie festzustellen, ob das Fach dieses möglicherweise nicht schon leistet oder anders formuliert, welchen Stellenwert das Fach in den wissenschaftlichen Diskussionen der ökonomischen Bildung hat.

Die Einbeziehung aktueller wirtschaftlicher und politischer Diskussionen sowie die Darstellung der Arbeitslehresituationen unter ökonomischen Gesichtspunkten an ausgewählten Schulen, runden diese Zielsetzung noch ab.

Nachdem die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit nun erläutert wurde, muss sich damit beschäftigt werden, welche Inhalte thematisiert werden müssen, um diese Intention zu erfüllen.

Als Erstes muss sich die Arbeit mit dem Fach Arbeitslehre beschäftigen, da es ein zentrales Element dieser Ausführungen ist. Hierbei ist es essentiell zu thematisieren, wie die historische Entwicklung des Faches war, um dadurch seine Entstehungsgeschichte zu erkennen. Daraus könnte der historisch-ökonomische Bezug zu dem Fach erschlossen werden. Außerdem sollte die Konzeption des Faches elementarer Bestandteil der inhaltlichen Ausführungen sein, wodurch der Leser die Möglichkeit bekommt, zu erkennen, welche Ziele das Fach Arbeitslehre verfolgt und aus welchen Inhalten das Fach Arbeitslehre besteht. Der Ansatz von Lothar Beinke, auf den sich der Autor dieser Arbeit beruft, wird diesbezüglich am ausführlichsten behandelt.

Als Zweites zentrales Element muss sich die Arbeit mit der ökonomischen Bildung beschäftigen, d.h. es gilt aus fachwissenschaftlicher Sicht zu klären, was ökonomische Bildung definiert, was sie erreichen will und welche Bedeutung das Fach Arbeitslehre in diesem Zusammenhang hat. Zudem gilt es zu klären, wie die ökonomische Bildung in der allgemein bildenden Schule bzw. speziell in der Sekundarstufe eins vertreten ist und wie das Fach Arbeitslehre dort einzuordnen ist.

Wie schon erwähnt, sollten auch aktuelle Standpunkte der Wirtschaft und der Politik zu diesem Inhaltskomplex hinzugefügt werden.

Bezieht man sich auf ein drittes Element, kann man feststellen, dass die ersten Themenbereiche, welche dazu beitragen sollen, das Ziel dieser Arbeit zu erschließen, auf einer sehr stark theoretisch-wissenschaftlichen Sichtweise aufbauen. Deshalb müssen auch schulpraktische Aspekte herangezogen werden, um die Zielsetzung der Arbeit zu erfüllen. Diese sollten erkennen lassen, wie die Schule ökonomische Bildung in dem Fach Arbeitslehre umsetzt und welchen Stellenwert sie bei den unterrichtenden Lehrkräften des Faches Arbeitslehre hat.

Aus den folgenden inhaltlichen Aspekten, welche dem Autor nach erforderlich sind, um die Fragestellung dieser Arbeit zu beantworten, lässt sich der Aufbau der Arbeit legitimieren.

1.1 Der Aufbau der Arbeit

Der inhaltliche Aufbau der Arbeit gliedert sich in zehn Abschnitte, wobei die Einleitung schon den ersten Abschnitt darstellt.

Der zweite Abschnitt beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung und Entstehung der arbeitsorientierten Bildung und dem Fach Arbeitslehre. In der Arbeit soll versucht werden, die Wurzeln der arbeitsorientierten Bildung sowie deren Entwicklung aufzuzeigen. Zudem soll der historische Bezug der arbeitsorientierten Bildung zum Fach Arbeitslehre beschrieben werden, woran sich die Entstehung und Entwicklung des Faches anschließt. Hierbei werden die Grundideen und Diskussionen um das Fach Arbeitslehre verdeutlicht, die ursprünglichen Intentionen beschrieben und auf aktuelle Einschätzungen für das Fach Arbeitslehre verwiesen.

Der dritte Abschnitt bezieht sich auf die Konzeptionen des Faches Arbeitslehre, d.h. es werden die bekanntesten Konzepte bzw. Modelle vorgestellt, an denen sich das Fach Arbeitslehre orientiert. Zudem werden das hessische Modell und die Konzeption von Lothar Beinke, die für den Titel der vorliegenden Arbeit maßgebend sind und als „ die vier Teildidaktiken der Arbeitslehre“ bezeichnet werden, spezifisch erläutert.

Der vierte sowie der fünfte Abschnitt beziehen sich speziell auf die Konzeptionen und Bestimmungen der ökonomischen Bildung unter Berücksichtigung des Faches Arbeitslehre. In diesem Zusammenhang sind noch einige allgemeine Aussagen zu erwähnen. Innerhalb der fachwissenschaftlichen Literatur der ökonomischen Bildung begegnen einem eine Vielzahl von verschiedenen Ansätzen, Ansichten, Standpunkten oder Ähnlichem, welche sich aber inhaltlich teilweise kreuzen. Damit stellt sich die Frage, wie man diese Ansätze darstellt.

Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten, wobei als Erste zu nennen ist, dass man die Inhalte der Ansätze vereinigt und unter Oberbegriffen zusammenführt, d.h. zu jedem Oberthema wird versucht, die jeweiligen Inhalte der einzelnen Ansätze zusammenzuführen. Dies kann dazu führen, dass einige schwierige Ansätze falsch eingeordnet werden sowie die hohe Nennung der verschieden Autoren verwirrend wirken könnten.

Bezieht man sich auf die zweite Möglichkeit der Darstellung der einzelnen Ansätze, ist die eigenständige Erläuterung der verschiedenen Ansätze zu erwähnen.

Dabei werden die Ansätze bzw. Modelle nacheinander und nicht integriert beschrieben, wodurch mehr Übersichtlichkeit entsteht. Diese Darstellung wird in den Abschnitten vier und fünf angewandt.

Der vierte Abschnitt bezieht sich zum einen auf die Einordnung der fachdidaktischen Ansätze der ökonomischen Bildung, in denen versucht wird, eine Klassifikation der Ansätze zu betreiben. Zum anderen bezieht sich dieser Abschnitt auf die Problematik der Fachdidaktik Ökonomie, d.h. es wird dargestellt, wie die Fachdidaktik Ökonomie definiert, was die Ökonomie leisten soll, aus was sie sich zusammen setzt und auf welche Modelle bzw. Theoreme sich die Fachdidaktik Ökonomie stützt. Abschließend behandelt der vierte Abschnitt die Ziele der ökonomischen Bildung, d.h. es wird angegeben, wozu die ökonomische Bildung den Einzelnen befähigen soll, was durch die Auflistung der ausgewählten Ansätze geschieht. Nach diesen allgemein bezogenen Ansätzen der ökonomischen Bildung sollen im Abschnitt fünf, vertiefende und stärker auf die Fragestellung der Arbeit bezogene Ansätze der ökonomischen Bildung folgen. Da sich die vorliegende Arbeit mit der Darstellung der Teildidaktik Ökonomie in dem Fach Arbeitslehre beschäftigt, versucht der fünfte Teil, die Arbeitslehre in den Mittelpunkt des Inhaltes zu stellen. Dazu werden Konzeptionen angeführt, welche die Inhalte, die Zielsetzung oder die Umsetzung von ökonomischer Bildung im Fach Arbeitslehre beschreiben.

Der sechste Abschnitt behandelt kurz die Relevanz der ökonomischen Bildung für die politische Bildung. Dieser Inhalt wird deshalb thematisiert, weil ökonomische Bildung nicht nur in dem Fach Arbeitslehre, sondern - wie später in der vorliegenden Arbeit noch deutlich wird - auch in anderen Fächern vorhanden ist, wie z.B. in dem hessischen Fach Politik und Wirtschaft. Bezieht man sich auf den siebten Abschnitt, wird die gerade genannte Feststellung vertiefend betrachtet.

Der siebte Abschnitt hat die Aufgabe zu klären, in welche Form ökonomische Bildung in der Sekundarstufe eins an allgemein bildenden Schulen vorhanden ist. Die Primarstufe und die Sekundarstufe zwei fallen aus dieser Betrachtung heraus, da sie das Fach Arbeitslehre nicht enthalten. Innerhalb des siebten Abschnittes soll neben der Umsetzung der ökonomischen Bildung in der Schule auch die dortige Bedeutung geklärt werden.

Zudem wird der Aspekt der Umsetzung in diesem Abschnitt noch spezialisiert, indem die hessischen Lehrpläne für die Fächer Arbeitslehre sowie Politik und Wirtschaft hinsichtlich ihrer ökonomischen Inhalte untersucht werden.

Außerdem soll erkannt werden, ob die unter den Abschnitten vier und fünf beschriebenen Ziele der ökonomischen Bildung in den Lehrplänen umgesetzt wurden.

Der achte Abschnitt hat den Anspruch, möglichst aktuelle Positionen zu der ökonomischen Bildung aus der Politik oder der Wirtschaft anzuführen.

Der neunte Abschnitt bezieht sich auf die Umsetzung der ökonomischen Inhalte in dem Fach Arbeitslehre an allgemein bildenden hessischen Schulen. Hierfür wurde im Rahmen einer Fragebogenaktion an ausgewählten Schulen eruiert, welche ökonomischen Inhalte im Fach Arbeitslehre durch die Lehrer vermittelt werden, wie dies geschieht und welche Bedeutung die Lehrkräfte für das Fach Arbeitslehre der ökonomischen Bildung in ihrem Fach und im Allgemeinen geben.

Der zehnte Abschnitt resümiert die vorherigen Abschnitte und versucht die Zielsetzung und Fragestellung dieser Arbeit zu beantworten.

Innerhalb der vorliegenden Arbeit, gibt es zwischen den Abschnitten Übergänge, bei denen zwar inhaltliche Parallelen mit dem gerade genannten Aufbau der Arbeit vorhanden sind, die aber dem besseren Verständnis der Arbeit dienen sollen.

2. Historische Entstehung der arbeitsorientierten Bildung und des Faches Arbeitslehre

Aus dem Griechischen stammt der Begriff Ökonomie, welcher etymologisch und semantisch die Lehre vom Haus und Haushalt bedeutet, da das griechische Oikonomia den Oikos (Haus, Haushalt) beinhaltet. Aristoteles thematisierte die Ökonomie in seinen Schriften und erkannte in seinem achten Buch namens „Politik“, dass die Jugend von den vielen Informationen nur die nützlichsten erlernen sollte, die sie für das Leben benötigten.[1] Leitziele der inhaltlichen Vermittlung gab es auch unter Platon, der konstatierte, dass man die Kenntnisse erwerben sollte, welche für das Hauswesen und die öffentlichen Geschäfte relevant sind. Diese schon früh entstandenen Lernzielüberlegungen sind heute noch in den Diskussionen um das Fach Arbeitslehre zu erkennen.[2]

2.1 Historische Entwicklung der schulischen Vorläufer

Sucht man nun die schulischen Vorläufer des Faches Arbeitslehre, erkennt man, dass die Hinführung auf die Arbeits- und Wirtschaftswelt eine historische Entwicklung war, die schon im Mittelalter begann. Die Literatur sieht die Vorläufer der arbeitsorientierten Bildung in den deutschen Schreib- und Leseschulen, welche im 14. Jahrhundert entstanden und als Vorläufer der späteren Volksschulen gesehen werden. Die dort erworbenen Fähigkeiten dienten primär zur Befähigung beruflicher Dienstleistungen.[3] In der Epoche der Reformation begann sich der Arbeitsbegriff zu verändern und wurde pädagogisch thematisiert, wodurch die Volksschulen eine größere Aufmerksamkeit bekamen, da sie die Arbeitserziehung fördern sollten. Dennoch konnten in der Reformation nur die Ideen und Aufgaben der niederen Schulen entwickelt werden, wobei die Umsetzung erst in dem Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung erfolgte.[4] Bereits in der Mitte des 17. Jahrhunderts forderte Amos Comenius in den Schulen Wirtschafts- und Soziallehre, die den Einzelnen auf die tägliche Umwelt und die spätere Arbeitswelt vorbereiten sollten.[5]

Francke entwickelte eine realitätsbezogene Schulpädagogik, in der man schon einen Vorläufer der Betriebserkundung des Arbeitslehreunterrichts erkennt und woraus die neue Schulgattung Realschule hervorging, die mit der im Jahre 1747 gegründeten ökonomischen und mathematischen Realschule von Hecker ihren ersten Erfolg hatte.[6] In dem 18. Jahrhundert entwickelte sich die Industrieschulbewegung und das pädagogische Interesse an der Arbeitserziehung, da sie dem Gemeinwohl dienen sollte. Die Industrieschule lehrte den Schülern einerseits die elementaren Kultureigenschaften, wie Lesen oder Schreiben, und andererseits die wirtschaftlichen Fertigkeiten, welche sie auf die Industrie vorbereiten sollten, wie z. B. Obst- und Gartenbau sowie Nähen und Stricken.[7]

Im Kontext der Industrieschulbewegung, aber auch der Arbeitsschulbewegung, steht der Name Pestalozzi, dessen Idee einer Bildung von „Kopf, Herz und Hand“ noch immer großen Einfluss auf die Entwicklung der arbeitsorientierten Bildung nimmt.[8]

2.2 Die Neuhumanistische Veränderung

Die unter anderem durch Wilhelm von Humboldt entwickelten neuhumanistischen Bildungsideen, welche intellektuelle und idealistische Sichtweisen von Bildung erkennen ließen, setzten sich im 19. Jahrhundert gegenüber der arbeitsorientierten Bildung durch.[9] Die neuhumanistische Erziehung sollte zur Vervollkommnung des Menschen beitragen, um eine „reine Menschenbildung“ zu erzielen. Die Industrieschulen konnten jedoch nicht mit dem technischen Fortschritt mithalten und die Produkte der Industrieschule waren nicht mehr konkurrenzfähig. Außerdem blieben die finanziellen Unterstützungen von öffentlicher und privater Seite aus.[10] Alle diese Aspekte forcierten schließlich den Niedergang der Industrieschulen und die Entwicklung einer einheitlichen, differenzierten Schulform, die sich bis zur Universität entfaltete.[11]

Diese neuhumanistische Bildung hatte über ein Jahrhundert die Vorherrschaft im deutschen Bildungssystem inne. Dabei sollten die niederen Schulen keine berufliche Vorbereitung sein, sondern die Persönlichkeit formen, während die höheren Schulen streng genommen auch auf die Wissenschaft und einen akademischen Beruf vorbereiteten.[12] Die Auffassung von Allgemeinbildung in den humanistischen Gymnasien war sehr am klassischen Altertum mit der Vermittlung von intensiven Latein- und Griechischkenntnissen orientiert, was sich erst in den sechziger Jahren der Bundesrepublik veränderte.[13]

2.3 Die Entstehung der Arbeitsschule

Gleichwohl entstand Anfang des 20. Jahrhunderts eine pädagogische Kritik an der zu intellektuellen und zu lebensfernen Bildung in der Schule, bei der die zwei Reformpädagogen Kerschensteiner und Gaudig zu nennen sind, durch die der Begriff der „Arbeitsschule“ geprägt wurde. Die beiden Pädagogen hatten unterschiedliche Auffassungen über die Arbeitsschule, wobei Kerschensteiners Ansätze nicht so stark neuhumanistisch geprägt waren, wie die von Gaudig. Kerschensteiner forderte Selbsttätigkeit, speziell durch manuelles Tun und die Aneignung von Grundtugenden, wie Sorgfalt oder Gründlichkeit. Außerdem forderte er ein Unterrichtsfach für Holz- und Metallarbeiten an allgemein bildenden Schulen sowie eine hierfür speziell ausgebildete Lehrkraft. Zudem forderte er, die alte Fortbildungsschule, die sonntags zur Verbesserung der Volksschulkenntnisse stattfand, zu einer Berufsschule umzugestalten, was letztlich auch gelang und Kerschensteiner gewissermaßen zum Schöpfer der deutschen Berufsschule machte.[14]

Dietmar Krafft erkannte in diesem Kontext, dass durch die historisch begründete Trennung von Wirtschaftsbildung und Allgemeinbildung eine noch bis heute anhaltende Entwicklung entstand, welche aufzeigt, dass diejenigen bildungspolitischen Entscheidungsträger oder Pädagogen der vorberuflichen und betrieblichen Berufsschule, vom allgemeinen Bildungssytem getrennt werden. Die geistige Beschäftigung schließt immer noch die Beschäftigung mit der Arbeits- und Berufswelt und damit auch der ökonomischen Bildung aus.[15]

In den Industrie- und Arbeitsschulen kann man klare Parallelen zu den heutigen Lernzielen der Arbeitslehre erkennen, die gerade in den Leitgedanken einer Hinführung auf die Arbeits- und Wirtschaftswelt ersichtlich werden.[16] Außerdem hat die Lernmethode des praktischen Arbeitens eine erhebliche Bedeutung in der heutigen Arbeitslehre, die zudem auch in anderen Unterrichtsfächern erkennbar ist. Zu nennen wäre hier der Unterricht in naturwissenschaftlichen und künstlerischen Fächern, bei dem die Anregungen von Kerschensteiner, wie z. B. die Entwicklung von Schülerlaboratorien, Werkräumen oder Schulgärten, heutzutage noch relevant sind. Die Ideen der Arbeitsschule verloren sich nach dem Ersten Weltkrieg. Zwar wurde 1939 der Werk- und Textilunterricht als Pflichtfach in den Volksschulen wieder eingeführt, dann jedoch für nationalistische Zwecke instrumentalisiert.[17] Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte man die unstrukturierte Schulorganisation zu ordnen. Teilweise wurden an alte Lehrordnungen angeknüpft, wie z. B. in Bayern, wo 1955 ein Bildungsplan für die Volksschule entwickelt wurde. Dieser hatte das Ziel einer volkstümlichen und lebenspraktischen Bildung.[18]

2.4 Entstehung des Faches Arbeitslehre mit dem Leitziel der Hinführung auf die Berufs- und Arbeitswelt

In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts rückte die Frage nach einer Hinführung von Jugendlichen auf die spätere Berufs- und Arbeitswelt in den Fokus der damaligen pädagogischen Betrachtungen. Deshalb wurde in Veröffentlichungen der fünfziger und sechziger Jahre schon erwähnt, dass in diesen pädagogischen Diskussionen die schulische Allgemeinbildung nicht genügend an die Anforderungen der modernen Wirtschaftswelt angepasst wurde. Das war der Grundstein für die 1964 geforderte Hinführung auf die Arbeits- und Wirtschaftswelt.[19] Ende der fünfziger Jahre begann sich das Bildungswesen zu reformieren und mehrere Interessengruppen legten Vorschläge vor, die schon in dem Bremer Plan von 1960 berücksichtigt wurden, aber erst durch die 1964 entstandenen Empfehlungen des Deutschen Ausschusses für das Erziehungs- und Bildungswesen mehr Beachtung fanden. Diese Empfehlungen regten eine Entstehung des Faches Arbeitslehre an.[20]

In den Empfehlungen des Deutschen Ausschusses für das Erziehungs- und Bildungswesen von 1964 sollte das Unterrichtsfach Arbeitslehre praxisorientierte Anforderungen der modernen technischen und ökonomischen Arbeitswelt thematisieren, um dadurch Einblicke in Berufsfelder zu geben, die durch die Einführung von Betriebspraktika noch vertieft werden konnten. Einfache Fähigkeiten, Fertigkeiten und Arbeitstugenden sollten Gegenstand des Unterrichtes sein und, zur Erkennung der ökonomischen Notwendigkeit, elementar eingeübt werden.[21]

Gerade der Aspekt des praktischen Tuns stand hier im Kontext, da das vorrangige Ziel verfolgt wurde, Arbeitslehre als Bildung von „Kopf, Herz, und Hand“ zu verstehen, die folgende Hauptaufgaben hat:[22]

1. „Lebenshilfe im Hinblick auf die Arbeitswelt, z.B. durch die Wertschätzung gewisser Arbeitstugenden.
2. Berufswahlvorbereitung.
3. Vorverständnis der Arbeits- und Wirtschaftswelt in der modernen Gesellschaft.“

( Kupser, 1986, S.61)

Diese Empfehlungen des Deutschen Ausschusses für das Erziehungs- und Bildungswesen wurden in den folgenden Jahren in der Erziehungswissenschaft ausgiebig diskutiert, wobei sich zwei Hauptrichtungen aus den Diskussionen herauskristallisierten, die noch für heutige Konzeptionen Grundlage sind: die Werkpädagogik und die Berufspädagogik.[23]

Die Ideen dieses Ausschusses und die konstruktiven Vorschläge der einzelnen Pädagogikdisziplinen wurden von der Kultusministerkonferenz (KMK) 1969 aufgenommen und konkretisierten den Aufgabenbereich der Arbeitslehre in der Hauptschule. Die Vorgaben der KMK sahen drei Säulen für die Arbeitslehre vor, welche durch bestimmte pädagogische Intentionen realisiert werden sollten.[24]

1. Eine technische, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Grundbildung.

Es sollte eine allgemeine Orientierung über die Arbeits- und Wirtschaftswelt erfolgen, wobei die Strukturen und die Leistungsanforderungen dieser Thematik aus technischen, wirtschaftlichen sowie sozialen Blickwinkeln formuliert werden sollten.

2. Anregung zum beruflichen und gesellschaftlichen Engagement

Gerade dieses Leitziel sollte durch die Vermittlung von Arbeitstugenden realisiert werden, da aus ihrer Festigung und Entwicklung Qualifikationen für die Arbeitswelt hervorgehen.

3. Berufswahlvorbereitung

Diese inhaltliche Aufgabe sollte nicht die Berufsausbildung vorwegnehmen, sondern vielmehr einen Überblick über die einzelnen Berufsfelder, Berufsgruppen und Berufe geben, um dadurch eine qualifizierte Berufswahl zu ermöglichen.[25]

Ausgehend von den KMK Empfehlungen begannen die Bundesländer, verschiedene Rahmenpläne, Richtlinien bzw. Arbeitsgrundlagen für das Fach Arbeitslehre zu entwerfen, die sich aber in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich entwickelten. Zudem gab es Mitte der siebziger Jahre Probleme bei der Umsetzung der Rahmenrichtlinien an den Schulen, da es noch keine ausgebildeten Lehrkräfte gab und außerdem die nötigen Werkräume sowie die Unterrichtsmaterialien fehlten.[26]

Ende der siebziger Jahre nahmen unter anderem die Arbeitgeber- und Gewerkschaftsverbände zum Thema Arbeitslehre Stellung, wobei man sich, trotz teilweise unterschiedlicher Positionen, einig war, dass eine Hinführung zur Wirtschafts- und Arbeitswelt in allen Schularten und Schulstufen der allgemein bildenden Schulen für Schüler erforderlich sei, sowie der Praxisbezug durch Betriebspraktika verstärkt werden sollte.[27]

2.4.1. Die vier Themenbereiche der Arbeitslehre

Durch die beschleunigte Veränderung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie den daraus resultierenden Problemen, wurde auch die Arbeitslehre in den Fokus der schulischen Strukturwandlung gestellt. Deshalb wurden schon Mitte der achtziger Jahre Vorschläge ausgearbeitet, die eine neue, zukunftsorientierte und aktuellere Akzentuierung der Arbeitslehre beinhalteten. Konkrete Empfehlungen wurden auf der KMK-Kommisionstagung von 1984 formuliert, die das Ziel hatten, die 1969 entstandenen Empfehlungen für das Fach Arbeitslehre in der Hauptschule zu aktualisieren und auf den kompletten ersten Sekundarbereich zu beziehen. Diese Empfehlungen gliederten die Arbeitslehre in vier Themenbereiche, welche sich einerseits durch ihre Interdependenz zueinander charakterisierten und andererseits dadurch, dass sie in andere schulische Fachinhalte hineinwirkten. Diese Inhalte der vier Gegenstandsbereiche sollten für alle Schüler der Sekundarstufe 1 zugänglich gemacht werden, was entweder als eigenes Fach oder Fächerverbund bzw. Teil eines Faches erfolgen kann.

Die Akzentuierung der Gegenstandbereiche findet einerseits in der Lebenswelt und andererseits in Wissenschaft statt.[28]

a) Technik

„…technische Mittel und Verfahren zur Herstellung und Verwendung von Waren und zur Erbringung von Dienstleistungen“

b) Wirtschaft

„…wirtschaftliche Bedingungen und Verfahren zur Produktion, zum Austausch von Waren und zur Bereitstellung von Dienstleistungen, insbesondere Verteilung und Verbrauch unter Berücksichtigung sozialer Verpflichtungen

c) Haushalt

„…den Lebensbereich des privaten Haushalts und die in dieser sozioökonomischen Einheit enthaltenen Bedingungen, Bedürfnisse und Verfahren.“

d) Berufe

„… Bedingungen und Formen von Arbeit, die vorwiegend Erwerbszwecken dient und auf die meist in Ausbildungsvorgängen vorbereitet wird sowie die Entwicklung einer Berufswahlfähigkeit“.

(Dedering, 1994, S.18)

Trotz der Empfehlungen der KMK, wurden diese Themenbereiche nur zum Teil berücksichtigt. Die neuen Bundesländer orientierten sich zumeist an den traditionellen Konzepten der alten Bundesländer, die in mancher Hinsicht versuchten, die Arbeitslehre stärker in den Schulen zu festigen.[29] Betrachtet man die Arbeitslehrecurricula Mitte der neunziger Jahre, erkennt man eine noch unzureichende Umsetzung der Arbeitslehrekonzeptionen. In den Bundesländern besteht noch keine Homogenität der Fachorganisation innerhalb des Lehrplans. In manchen Bundesländern gibt es nur das Fach Arbeitslehre, in anderen spezielle Fachbereiche für die Themen der Arbeitslehre: Arbeit, Technik, textiles Gestalten oder Berufswahl.[30]

Man kann daraus aber drei Grundstrukturen der Arbeitslehreorganisation in der Schule und im Lehrplan eruieren:

1. Arbeitslehre wird als eigenständiges Fach eingesetzt und platziert sich inhaltlich integrativ zwischen den naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Fächern.
2. Arbeitslehre besteht im Fächerverbund, welcher viele einzelne Fachbereiche der Arbeitslehre beinhaltet. Zu nennen wären hier z. B.: die Teilfächer Haushalts- Technik- oder Wirtschaftslehre aber auch Werken oder textiles Gestalten
3. Arbeitslehre ist ein Teil der anderen Fächer und wird dort nur durch seine Inhalte vertreten.[31]

Nach dieser Einschätzung kann man feststellen, dass die eigentliche Zielsetzung, die Hinführung zur Arbeits- und Berufswelt, nur durch ein eigenständiges Fach durchgesetzt werden kann, während bei einer Aufteilung auf verschiedene Fächer nur ein Teilwissen vermittelt werden kann. Zudem sind die inhaltlichen Richtlinien und methodischen Ansätze in den einzelnen Bundesländern auch durch ihre Heterogenität gekennzeichnet, was sich darin niederschlägt, dass sich die Inhalte nicht auf den zentralen, noch profillosen Begriff „Arbeit“ beziehen.[32]

2.4.2. Aktuelle Einschätzungen des Faches Arbeitslehre

Betrachtet man die aktuellere Arbeitslehresituation, erkennt man anhand von neuester Literatur, dass sich das Fach Arbeitslehre noch in der Entwicklung befindet, da es immer wieder Überlegungen zum Stand und zur Entwicklung dieses Faches gibt. Günter Reuel z.B. konnte in einer Einschätzung des Faches Arbeitslehre deutliche Rückschläge in der Entwicklung des Faches erkennen. Auch er konstatiert, dass Arbeitslehre die Partikularfächer (Wirtschaft, Technik, Hauswirtschaft) nicht konsequent integriert, sodass Arbeitslehre aus einem Gemenge von heterogenen Einzelfächern bestehe. Zudem ist eine Unterrepräsentanz des Faches Arbeitslehre in den einzelnen Schulformen zu erkennen, da es in vielen Schularten nur als Wahlfach angeboten und dementsprechend schnell abgewählt oder überhaupt nicht angeboten wird, wodurch gesamte Schularten als arbeitslehrefrei zu bezeichnen sind. Allein die Hauptschule hält durchgängig an der Arbeitslehre fest. Des Weiteren befinden sich die Fachraumausstattungen noch in einem unzureichenden Zustand, wodurch sich die Unterrichtsinhalte noch auf Werk- oder Bastelniveau befinden und die zuständigen Lehrer mitunter die aktuelle Technik nicht beherrschen.[33]

Dedering spricht sogar von einem Innovationsstau in der Arbeitslehre und fordert einen Konzeptionswechsel in der arbeitsorientierten Bildung, um den Erwerb von arbeitsorientierten Gesamtqualifikationen zu forcieren, welche durch den Strukturwandel in Gesellschaft und Politik nötig wären.[34]

3. Grundkonzeptionen der Arbeitslehre

In der dreißigjährigen Entwicklung des Faches Arbeitslehre konnte sich noch keine einheitliche Theorie durchsetzen, vielmehr gibt es mehrere Konzepte, welche in Konkurrenz zueinander stehen.[35] Dennoch begegnet man häufig zwei didaktischen Ansätzen, die zur Umsetzung der Leitziele des Deutschen Ausschusses für das Erziehungs- und Bildungswesen erwähnt werden: das werkpädagogische und das berufspädagogische Modell.

3.1 Das berufspädagogische Modell

In dem berufspädagogischen Modell versucht man die nicht intensiv genug thematisierte Berufsvorbereitung von der Oberstufe in die Mittelstufe zu verlagern, was an den vorgegebenen Inhalten ersichtlich wird. Diese enthalten unter anderem Themenblöcke aus dem kaufmännisch-verwaltenden Bereich oder der Holz- und Metallarbeit. Bekannte Vertreter dieses Modells sind Abel und Wiemann, wobei Wiemann die Arbeitslehre noch in eine allgemeine und eine besondere differenziert. Während sich die allgemeine Arbeitslehre auf die Grundlagen der Arbeit konzentriert, versucht die besondere Arbeitslehre beruflich relevante Inhalte zu vermitteln, welche zu einer weiterführenden Qualifikation führen. Dabei gehört Projektunterricht zu einer zentralen Methode von Wieman.[36]

Im Kontext der Ökonomie sind noch erweiterte Ansätze aus berufspädagogischer Sichtweise zu erwähnen. Abraham kritisiert eine zu technisch geprägte Arbeitslehre, weshalb Schüler zu wenig wirtschaftliches Grundwissen erschließen konnten, welches sie zu unternehmerischem Denken und Handeln befähigen sollte.Nach Abraham wäre dies für zukünftige Schüler elementar, da die relevanten Lebensentscheidungen in Bezug auf die Ökonomie entschieden werden würden. Deshalb sollten mehr wirtschaftliche Probleme thematisiert werden. Stratmann plädiert für eine Entstehung der Wirtschaftslehre neben der Techniklehre, da für die Bewältigung der modernen Arbeitswelt, betriebswirtschaftliche Kenntnisse in die Didaktik der Arbeitslehre aufgenommen werden sollten.[37]

Methodisch spricht sich Stratmann für „Übungsbüros“ aus, die parallel zu den Werkstätten, in denen technische Inhalte vermittelt werden, existieren sollten. Für Gleiches plädiert auch Linke, welcher ein Werk- bzw. Wirtschaftslabor neben den Werkstätten forderte, um den Schüler hierdurch die Möglichkeit zu geben, ökonomisches Planen und Agieren zu erlernen.[38]

3.2 Das werkpädagogische Modell

Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht die technische Erziehung, wobei sich hier ein Denken im Werkprozess entwickeln sollte. Dies sollte durch den Aufbau einer technischen Grundbildung und eines konstruktiven Umgangs mit der Technik geschehen. Ferner grenzt sich die Werkerziehung von dem musisch-künstlerischen Werken ab. Charakteristisch für beide Modelle ist die praktische Orientierung der Ansätze, wobei gesellschaftlich-politische Zusammenhänge inhaltlich nur marginal tangiert werden.[39]

Neben diesen, in der Literatur immer wieder auftretenden, didaktischen Konzepten, soll noch ein weiterer Ansatz thematisiert werden, der von Harri Berndt als gesellschaftspolitisches Modell klassifiziert wird, da es mehrere Modelle sind, die
z. B. von Dietmar Kahsnitz, Wolfgang Mistreck, Dieter Görs, Fiedhelm Nyssen und anderen vertreten werden.

3.3 Das gesellschaftspolitische Modell

Dieser Ansatz fordert zum einen, dass Bildung den Zweck eines selbstbestimmten und mitbestimmenden Arbeitnehmers verfolgt, der historische Veränderungen in unserer Gesellschaft erkennt. Durch die Entwicklung des technischen Fortschritts sollte dieser Arbeitnehmer eine fundierte theoretische Ausbildung erfahren, durch die er benötigte Qualifikationen erwerben kann. Wobei sich diese These allerdings in der Arbeitslehre nicht durchsetzte und durch das Ziel einer Bildung, welche auf fundamentalen Arbeitstugenden beruht, substituiert wurde.[40]

Harri Berndt nennt noch einige Thesen, die das gesellschaftpolitische Arbeitslehremodell allgemein definierten. Zentrale Aussagen dieser Thesen sind, dass alle Schüler in allen Schulstufen Arbeitslehreunterricht haben sollen, da sie spätere Arbeitnehmer bzw. Beschäftigte sind. Zudem soll Arbeitslehre Konfliktsituationen aus der unmittelbaren Umwelt der Schüler „fassbar“ im Unterricht thematisieren, was durch konzentrische Unterrichtsverfahren (Fallstudien oder Rollen- und Planspiele) erreicht werden soll.[41]

3.4 Das hessische Modell

Schon in den sechziger Jahren begann die Entwicklung des Faches Arbeitslehre und 1978 entstanden die Rahmenrichtlinien für das Fach Polytechnik/ Arbeitslehre. Der zentrale Begriff des Faches sollte die Arbeit sein und das Leitziel die pragmatische Lebenshilfe für die unterschiedlichsten, arbeitsorientierten Lebenssituationen. Wegbereiter der Entwicklung waren z.B. Klaus Jahn und Friedrich Roth. In den Rahmenrichtlinien von 1978 ist eine didaktische Matrix enthalten, die als Unterrichtshilfe dienen sollte und aus der ersichtlich wird, dass die Unterrichtsinhalte über die Situationsfelder Beruf, Familie, Freie Zeit sowie Öffentlichkeit und über die Sachbezüge Technik, Sozioökologie und Ökonomie vermittelt werden sollten. Im Schnittpunkt der Situationsfelder und der Sachbezüge liegen die komplexen Lernfelder, welche sich an den Lebenssituationen, den Fähigkeiten und Interessen der Schüler orientieren. Die Umbenennung des Faches Polytechnik/Arbeitslehre in Arbeitslehre erfolgte in Hessen 1989.[42] Das aktuelle Modell, was in dem momentanen Lehrplänen für das Fach Arbeitslehre zu entnehmen ist, wird unter Punkt 7.3.1 beschrieben.

3.5 Aktuelle didaktische Ansätze

3.5.1. Die Problematik der Bezugswissenschaft des Faches Arbeitslehre

Im Kontext der aktuellsten didaktischen Überlegungen der Literatur, stellt Lothar Beinke den didaktischen Ort der Arbeitslehre dar und bezieht sich auf die verschiedenen Bezugswissenschaften, welche die Arbeitslehre in sich vereinigt.[43]

Diese Thematik beschreibt auch schon Lackmann, der aussagt, dass eine zentrale Kritik des Faches Arbeitslehre dadurch zu erkennen ist, dass der Gegenstand des Faches keine eindeutige Bezugwissenschaft vorweisen kann. Bezugswissenschaften sind universitäre Referenzdisziplinen, die wissenschaftstheoretische Ansprüche an konkrete Begriffe, Systematiken, Theoriebildungen oder die Methodenforschung haben. Zu nennen sind hier z.B. die Ingenieurswissenschaft, die Arbeits- oder die Wirtschaftswissenschaft. Der Gegenstandsbereich des Faches Arbeitslehre beruht somit auf verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen: Technik bezieht sich auf die Technik- und Ingenieurswissenschaft, Haushalt bezieht sich auf die Haushalts- und Ernährungswissenschaft sowie die Familiensoziologie, Ökonomie auf die Wirtschaftswissenschaften. Der Gegenstandsbereich Beruf bezieht sich auf die Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie die Sozialpolitik.[44]

Die Diskussion, welcher Wissenschaft sich Arbeitslehre als Fach zuordnen soll, ist auch nach Beinke strittig. Man kann nach Beinke die Arbeitslehre als sozialwissenschaftliche Disziplin einordnen, wenn man einzelne Teilwissenschaften, z. B. die Natur- und Technikwissenschaften, unter bestimmten Gesichtspunkten betrachtet. Die Teildidaktiken dieser Wissenschaften könnte man dann als sozialwissenschaftliche Disziplin einordnen, wodurch die Arbeitslehredidaktik genuin als sozialwissenschaftliche Disziplin zu klassifizieren wäre.[45]

Im Kontext der Arbeitslehre ist eine interdisziplinäre Struktur dieser Wissenschaften anzustreben, wobei die inhaltlichen Fragestellungen der Arbeitslehre auch auf angrenzende Wissenschaften bzw. Disziplinen eingehen und dadurch das Fach einen ganzheitlichen Ansatz erlangt. Deshalb kann man die Didaktik der Arbeitslehre ganzheitlich als sozialwissenschaftliche Disziplin begreifen.[46]

Lothar Beinke klassifiziert die Didaktik der Arbeitslehre in vier Teildidaktiken.

Die nächsten Abschnitte haben das Ziel, die vier Teildidaktiken mit ihren Inhalten nach Lothar Beinke darzustellen, um einen Einblick in die inhaltlichen Ziele der Arbeitslehredidaktik und ihre Teildidaktiken zu geben.

3.6 Die vier Teildidaktiken der Arbeitslehre

3.6.1 Die technische Bildung

Die technische Bildung ist elementar, um in einer modernen, industrialisierten Gesellschaft bestehen zu können. Zudem sollte die technische Bildung nicht nur anwendungsbezogen sein, sondern auch eine Technikgestaltung ermöglichen.

Schramm, Gutberlet und Franzberger konstatieren, dass Technik durchgängig von Naturgesetzen (der Biosphäre) bestimmt ist und der Mensch von der ihm selbst geschaffenen Technik (der Technosphäre) abhängig ist. Technikbildung sollte letztendlich dem Einzelnen ermöglichen, die Vor- und Nachteile sowie die Funktionen von Technik zu begreifen. Im Kontext des Unterrichtes hat eine didaktische Konzeption das Ziel, Schüler auf eine zukünftige technisch geprägte Lebenssituation vorzubereiten. Im Sinne der Technikdidaktik soll sich die Arbeitslehre mit „realer“ Technik befassen, welche im Alltag ihre Verwendung findet und der vorberuflichen allgemeinen Bildung dient, nicht nur der reinen beruflichen Qualifikation. [47]

3.6.2 Die ökonomische Bildung

Da dieser Themenbereich den Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit bildet und unter Punkt 5.1 detaillierter behandelt wird, werden hier nur einige exemplarische Themen aufgeführt. Diese ergeben sich aus der Aktualität und dem Interesse der Schüler. Zu nennen wären hier die disziplinübergreifende Umweltökonomie, die Problematiken des Beschäftigungssystems, der Weltwirtschaft, der Schuldenkrise oder der Arbeitslosigkeit in Industrienationen.[48]

[...]


[1]. Kolb, Gerhard: Arbeit, Wirtschaft, Technik (1983), S.7-8

[2]. Bönkost, Klaus Jürgen : Skizzen zur historischen Entwicklung der Arbeitserziehung und

Arbeitslehre (1995),S.1

[3]. ebd., S.2-3

[4]. Kolb, Gerhard: Arbeit, Wirtschaft, Technik (1983), S.12

[5]. Kupser, Paul: Arbeitslehre zwischen Anspruch und Wirklichkeit (1986), S.24-25

[6]. Kolb, Gerhard: Arbeit, Wirtschaft, Technik, (1983)S.13

[7]. ebd., S.15

[8]. Kupser, Paul: Arbeitslehre zwischen Anspruch und Wirklichkeit (1986), S.26, 32

[9]. ebd., S.30-31

[10]. Kolb, Gerhard: Arbeit, Wirtschaft, Technik (1983), S.24-25

[11]. Kupser, Paul : Arbeitslehre zwischen Anspruch und Wirklichkeit (1986), S.31

[12]. Rosensträter, Heinrich: Hinführung zur Berufs- und Arbeitswelt (1968), S.23

[13]. Kahsnitz Dietmar u.a.: Arbeit und Arbeitslehre In:Kahsnitz, Dietmar. Handbuch zur Arbeitslehre (1997,) S.5

[14]. Rosensträter, Heinrich: Hinführung zur Berufs- und Arbeitswelt (1968), S.24-25

[15]. Krafft, Dietmar: Ökonomischen Bildung und Allgemeinbildung. In: Kaminksi, Hans. Ökonomische Bildung und Schule. Politische Rahmenbedingungen und praktische Realisierungsmöglichkeiten (1999) S.16

[16]. Kupser, Paul: Arbeitslehre zwischen Anspruch und Wirklichkeit (1986), S.42-43

[17]. Dedering, Heinz: Einführung in das Lernfeld Arbeitslehre (1994), S.193

[18]. Kupser, Paul: Arbeitslehre zwischen Anspruch und Wirklichkeit (1986), S.44-45

[19]. ebd., S.45-47

[20]. ebd., S.52 „Erstmals vertrat der von der Bundesrepublik und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Lännder (KMK) eingerichtete Deutsche Ausschuß für das Erziehungs- und Bildungswesen“…“die Position, dass die „Hinführung zur Arbeits- und Berufswelt“ insbesondere durch das Unterrichtsfach Arbeitslehre eine zentrale Aufgabe der allgemeinbildenden Schule sei“ (Kahsnitz u.a., 1997, S3)

[21]. Kahsnitz Dietmar u.a.: Arbeit und Arbeitslehre In:Kahsnitz, Dietmar. Handbuch zur Arbeitslehre(1997) , S. 6-7

[22]. Kupser, Paul: Arbeitslehre zwischen Anspruch und Wirklichkeit (1986), S.60-61

[23]. ebd., S.64-65

[24]. Kupser, Paul: Arbeitslehre zwischen Anspruch und Wirklichkeit (1986), S.67-68

[25]. ebd., S.68- 69

[26]. Dedering, Heinz: Einführung in das Lernfeld Arbeitslehre (1994), S.13-15

[27]. Kolb, Gerhard: Arbeit, Wirtschaft, Technik (1983), S.47

[28]. Dedering,Heinz: Einführung in das Lernfeld Arbeitslehre (1994), S.15-19

[29]. Dedering, Heinz: Einführung in das Lernfeld Arbeitslehre (1994), S.20

[30]. ebd. S.55-57

[31]. ebd. S.56-59

[32]. Dedering ,Heinz: Arbeitslehre in der Sekundarstufe 1. In: Dedering, Heinz. Handbuch zur arbeitsorientierten Bildung (1996), S. 267, 269-270

[33]. Reuel, Günter: Arbeitslehre als Integrationsidee: in Schudy, Jörg. Arbeitslehre 2001(2001), S.136-138

[34]. Dedering, Heinz: Arbeitslehre weiterentwickeln (2004), S.9, 12-14

[35]. Lackmann; Jürgen: Das Lernfeld Arbeitslehre als fachdidaktisches Problem (1997), S.17

[36]. Dedering, Heinz: Einführung in das Lernfeld Arbeitslehre (1994), S.22-23

[37]. Wascher, Uwe: Das Schülerbüro als Lernort der Arbeitslehre (1984)S.40- 41

[38]. Wascher, Uwe: Das Schülerbüro als Lernort der Arbeitslehre (1984)S.41-42

[39]. Dedering, Heinz: Einführung in das Lernfeld Arbeitslehre (1994), S.23

[40]. Berndt, Harri: Durchsetzungsmöglichkeiten bildungspolitischer Intention dargestellt am Fach Arbeitslehre/ Polytechnik (1993), S.26-28

[41]. Berndt, Harri: Durchsetzungsmöglichkeiten bildungspolitischer Intention dargestellt am Fach

Arbeitslehre/ Polytechnik (1993), S.28-29

[42]. Jenzen, Uwe: Die Entwicklung arbeitsorientierter, technischer und ökonomischer Grundbildung.(1973) S.59-6143.

[43]. Beinke, Lothar: Die vier Teildidaktiken der Arbeitslehre (2005),S.22

[44]. Lackmann; Jürgen Das Lernfeld Arbeitslehre als fachdidaktisches Problem (1997), S.17

[45]. Beinke, Lothar: Die vier Teildidaktiken der Arbeitslehre (2005), S.22-23

[46]. ebd., S.23-24

Ende der Leseprobe aus 101 Seiten

Details

Titel
Darstellung und Umsetzung der Teildidaktik Ökonomie im Fach Arbeitslehre aus didaktisch und wissenschaftlicher Sicht im aktuellen wirtschaftlichen und politischen Kontext
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1.0
Autor
Jahr
2006
Seiten
101
Katalognummer
V63481
ISBN (eBook)
9783638565325
Dateigröße
843 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die sehr gut benotete Arbeit gibt einen expliziten Einblick in die Geschichte des Fach Arbeitslehre und der arbeitsorientierten Bildung. Zudem fasst sie sehr speziell wirtschaftdidaktische Forderungen im Allgemeinen und speziell auf die Mittelstufe für die Schule zusammen und bezieht diese auf das Fach AL. Außerdem wurden die Lehrpläne hinsichtlich ökonomischer Inhalte analysiert sowie ein empirischen Untersuchung an Schulen durchgeführt, welche ich aus Gründen des Datenschutzes nicht nenne.
Schlagworte
Darstellung, Umsetzung, Teildidaktik, Fach, Arbeitslehre, Sicht, Kontext
Arbeit zitieren
Sebastian Schmidt (Autor), 2006, Darstellung und Umsetzung der Teildidaktik Ökonomie im Fach Arbeitslehre aus didaktisch und wissenschaftlicher Sicht im aktuellen wirtschaftlichen und politischen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63481

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